Weitere Lebensregeln

 

 

durch

CHRISTUS

 

Die Seligpreisungen und die Wehrufe sind die Quintessenz aus den Lehren Jesu. Als Christus, der Sohn Gottes, in den Menschen Jesus der Nazarener inkarniert war, lebte Er uns alle Lebensregeln vor. Er sagte, dass Er gekommen ist, um zu erfüllen und das tat Er als Jesus. Zu unserer Erleichterung in der Erfüllung der Gebote finden wir in den Kapiteln 25–27 der Christus-Offenbarungen weitere Einzelheiten und Konkretisierungen zu den Grundregeln des Lebens. Ein wesentlicher Teil von ihnen soll hier aus dem Kapitel 25 wiedergegeben werden.

 

 

ISBN 978-3-89201-271-9

Gabriele-Verlag

Das Wort

 

Das ist Mein Wort

A & Ω

Das Evangelium Jesu

Die Christus-Offenbarung,

welche inzwischen die wahren Christen in aller Welt kennen.

 

* * *

 

ZITATE

weiterer Regeln des Lebens durch Christus

aus:

Kapitel 25, 6 – 25, 18 a.a.O.

Seiten 286-317

Bergpredigt 1.Teil

 

Ich, Christus, erkläre, berichtige und vertiefe das Wort:

 

Die Bergpredigt ist der Innere Weg zum Herzen Gottes, der zur Vollendung führt. Die Seligen werden den Christus schauen und mit Mir, dem Christus, in aller Sanftmut und Demut das Erdreich besitzen. Wohl dem, der die Herrlichkeit des Vater-Muttergottes in allem schaut! Er ist zum lebendigen Vorbild für viele geworden.

 

Ich führe die Meinen zur Erkenntnis der Wahrheit.

 

Wer aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme, weil er die Wahrheit ist und daher auch die Wahrheit hört und schaut. Die Seligen sind furchtlos und freudig, denn sie schauen und hören, was jene nicht sehen und hören, die sich noch hinter ihrem menschlichen ICH verbergen und dieses mit äußerster Anstrengung halten, um nicht erkannt zu werden. Doch die Seligen schauen in den Kerker des menschlichen ICHs hinein und erkennen die verborgendsten Gedanken ihrer Mitmenschen. Sie leuchten mit der Kraft ihres lichten Bewusstsein hinein und rufen ihren Mitmenschen zu:

 

 

Kapitel 25, 6

Ihr seid das Salz der Erde, denn jegliches Opfer muss mit Salz gesalzen werden, doch wenn das Salz seinen Geschmack verloren hat, womit soll man salzen? Es ist hinfort zu nichts nütze, denn dass es ausgeschüttet und unter den Füßen zertreten wird.

 

Ich, Christus, erkläre, berichtige und vertiefe das Wort

 

… das Unrecht ans Licht bringen

 

Die Gerechten sind das Salz der Erde. Sie werden immer wieder auf Missstände in dieser Welt aufmerksam machen und den Finger auf die Wunde der Sünde legen. Denn viel Unheil geschah und geschieht in dieser noch sündhaften Welt – und viele Menschen wurden zum Opfer um des Evangeliums willen. Die Gerechten, die zum Opfer wurden, sollen von gerechten Frauen und Männern rehabilitiert werden, denn alles soll offenbar werden durch das Salz der Erde. Jetzt, in der Zeit des Umbruchs von der alten, sündhaften Welt zur Neuen Zeit, der Lichtzeit, werden die Gerechten das Unrecht an Licht bringen und es offenbar werden lassen, auf dass jene, die Unrecht getan haben, sich selbst erkennen und Buße tun.

 

… hütet euch …

 

Hütet euch jedoch, ihr Gerechten, die ihr das Salz der Erde seid, dass es nicht an Geschmack verliert, dass ihr also in der Gerechtigkeit bleibt und euch nicht verführen lasst. Denn wer soll die Gerechtigkeit in diese Welt bringen, und wer soll auf die Missstände und Sünden, die die Menschen geschaffen haben, hinweisen? Doch nur jene, die Meinen Namen kennen und die im Buche des Lammes stehen.

 

...die Meinen Namen missbrauchen

 

Wer nicht mehr das Salz der Erde ist, der gerät unter jene, die Meinen Namen für ihre Zwecke missbraucht haben und missbrauchen und die Gerechten verfolgt, verleumdet und getötet haben. Wenn das Salz der Erde an Geschmack verliert und der Mensch seine Nächsten missachtet, dann wird er seinen eigenen Ursachen erliegen; im Bild gesprochen: Er wird sich selbst zertreten. Seine ungesühnten Ursachen rufen dann Krankheit, Siechtum und Leid hervor. Die lichtarme Seele wird darben und das an ihrem eigenen Seelenleibe spüren, was sie an ihrem Nächsten verursacht hat.

 

 

Kapitel 25, 7

Ihr seid das Licht der Welt. Die Stadt, die auf einem Hügel erbaut ist, kann nicht verborgen sein. Man zündet auch kein Licht an und stellt es unter den Scheffel, sondern auf einen Leuchter, und es gibt Licht allen, die im Hause sind. So lasset euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen mögen und euren Vater im Himmel preisen.

 

Ich, Christus, erkläre, berichtige und vertiefe das Wort

 

Ich Bin das Licht der Welt

 

Durch Meine Getreuen, durch Männer und Frauen, die den Willen des Ewigen erfüllen, strahlt es nun verstärkt in die Welt. Mein Licht habe Ich auf den Leuchter der göttlichen Weisheit und Gerechtigkeit gestellt, auf dass es allen leuchte, die guten Willens sind.

 

Ich rief das Menschenkind

 

Meine Brüder und Schwestern im Friedensreich Jesu Christi, es ist wichtig für euch, folgendes zu wissen: In dem einverleibten Teilstrahl der göttlichen Weisheit habe Ich ganz allmählich Mein Licht zum Leuchten gebracht. Ich rief das Menschenkind, in dem das weibliche Prinzip des Cherubs der göttlichen Weisheit einverleibt war, und teilte ihm seinen geistigen Auftrag mit, der dann in seiner Seele mehr und mehr offenbar wurde. Wisset, wenn der geistige Auftrag in der inkarnierten Seele zu pulsieren beginnt, will es das Gesetz, dass der Mensch darauf aufmerksam gemacht und gefragt wird, ob er das annimmt, was in seiner Seele aktiv ist.

 

Meine Prophetin und Botschafterin für die ganze Erde

 

Das Menschenkind bejahte sinngemäß: Ewiger, ich bin Deine Magd, mir geschehe nach Deinem Willen. Daraufhin begann für sie der große, allumfassende geistige Auftrag, Meine Prophetin und Botschafterin für die ganze Erde zu sein. Immer heller und kraftvoller wurde Mein Licht in ihrer Seele, bis es den Menschen ganz durchstrahlte. Als auch der Mensch gekräftigt war, um Mein heiliges, ewiges Wort zu geben, sandte Ich sie in diese Welt: Von Meinem Geiste geführt, besuchte sie Länder und Städte auf verschiedenen Kontinenten. Ich gab durch sie Mein heiliges Wort in ungezählten Offenbarungen. In vielen Facetten der ewigen Wahrheit strahlte Mein Licht in diese Welt, auf diese Erde. Es ist die Weisheit aus Gott.

 

Pioniere für die Neue Zeit

 

An Meinem Lichte entzündeten sich in der gewaltigen Zeitenwende immer mehr Herzen. Die Menschen erkannten die Ewige Wahrheit in Meinem Worte. Immer mehr Menschen gingen den Inneren Weg und nahmen das Geschenk des Lebens an, die Lehren und Lektionen aus der Ewigen Wahrheit, um Gott, dem ewigen Sein, näher zu kommen. Viel Männer und Frauen wurden Meine Getreuen, denn sie erfüllten Gottes Willen. Sie verbrüderten sich in Meinem Geiste und wurden die Pioniere  für die Neue Zeit, die das Fundament des Reiches Gottes auf Erden gründeten und auf diesem aufzubauen begannen.

 

Lichtsucher

 

Immer mehr Menschen wurden zu Lichtsuchern. Auf dem Wege zum inneren Leben entfachten sie mehr und mehr ihre innere Flamme an Meinem Lichte und vereinten sich mit den Pionieren, um mitzuwirken für die Neue Zeit. Erkennet weiter: Aus den tiefen Belehrungen, die Ich durch die inkarnierte göttliche Weisheit gab, erkannten sie die ewigen Gesetze und blieben mehr und mehr in der Gerechtigkeit Gottes.

 

Niederlagen

 

Die Pioniere hatten zu allen Zeiten auch einige Niederlagen zu meistern. Doch sie erkannten in jeder Niederlage ihre eigene Schwäche und bewältigten sie dann mir Mir, dem Christus. Sie bereuten ihr gegensätzliches Verhalten, lobten und priesen Gott für Seine unermüdliche Führung – auch heraus aus ihren Niederlagen. Auf diese Weise erstarkten die Männer und Frauen in Mir, dem Christus.

 

Siege

 

Die Siege in Mir, dem Christus, rechneten sie sich nicht als ihre Siege an. Sie dankten, lobten und priesen den ewigen Namen und freuten sich, dass der Ewige durch Mich und Ich durch sie mit ihnen das vollbringen konnte, was zu tun war für die Lichtzeit, in welcher ihr nun lebt.

 

Verwirklichung der ewigen Gesetze

 

Durch die Verwirklichung der ewigen Gesetze kamen die getreuen Männer und Frauen Mir immer näher und wurden sich Meiner Führung bewusst. Über den einverleibten Teilstrahl der göttlichen Weisheit redeten der Ewige, Gott, unser aller Vater, und Ich, Christus, mit ihnen. Wir ermahnten die Pioniere immer wieder, ihre noch vorhandenen Fehler abzulegen. Gleichzeitig führten Mein Vater und Ich, Christus, sie zur Selbsterkenntnis, indem wir sie – gemäß dem Gesetz des freien Willens – aufmerksam machten, sobald sie gegen das ewige Gesetz verstoßen hatten. Wir erklärten ihnen, wie sie ihre Fehler wiedergutmachen könnten. In allen wesentlichen Fragen und Situationen offenbarten und führten sie der Ewige und Ich, der Christus, zur gesetzmäßigen Antwort und Lösung. Sie bereinigten sofort, was anstand, so dass das aufgehoben werden konnte, was nicht dem ewigen Gesetz entsprach.

 

Pionierzeit

 

Die Pionierzeit war eine große Zeit, denn die Pioniere redeten mit Gott, der sich ihnen durch das große Licht der göttlichen Weisheit offenbarte. Durch diese tiefe Verbundenheit mit dem Vater-Mutter-Gott und mit Mir, ihrem Erlöser und göttlichen Bruder, erstarkten sie in ihrem Inneren. Sie wurden mehr und mehr erfüllt von Liebe und Weisheit.

 

Evolutionsprozess über Generationen

 

Was Ich hier in diesem Buch, „Das ist Mein Wort“, offenbare, vollzog sich in einem Evolutionsprozess über Generationen hinweg. Die ersten Pioniere für die Neue Zeit erkannten das große Licht, das unter ihnen lebte, noch nicht, weil sich der einverleibte Teilstrahl der göttlichen Weisheit als Schwester unter Geschwistern gab, ohne sich hervorzutun. Diese schlichte Geschwisterlichkeit, die einer großen Demut und Ehrfurcht vor Gott entsprang, bewirkte sodann auch unter einigen der Pioniere die echte Geschwisterlichkeit. Für sie war die hohe Lichtträgerin eine Schwester, die sie in jeder Lebenslage und Situation beraten konnte, weil ihr geistiger Leib eins mit Gott, dem Leben, war.

 

Zeitenwende

 

Erkennet, die ihr in der Neuen Zeit lebt: Dies alles – und weit mehr, was nicht aufgezeichnet wurde – musste geschehen, auf dass Mein Licht in dieser Welt immer stärker leuchten konnte. Es leuchtete mächtig in die Zeitenwende hinein und bereitete durch Meine Getreuen die Neue Zeit hervor. Die Pioniere in Mir waren die geistige Kampftruppe, die nach dem Gesetz des Lebens, der Liebe und des freien Willens kämpfte.

 

Bundgemeinde Neues Jerusalem

 

Nach dem Bundesschluss mit Gott, dem Ewigen, lebten und wirkten sie aus dem zentralen Urlicht der Bundgemeinde Neues Jerusalem in werdenden Neuen Israel. Aus der Bundgemeinde Neues Jerusalem entstand in den weiteren Generationen die mächtige Stadt Jerusalem auf der immer feiner werdenden Erde. Die Stadt Neues Jerusalem, die auf den Hügeln erbaut ist, kann nicht verborgen sein. Sie leuchtet und strahlt als das zentrale Urlicht für die ganze Erde. Von der Stadt aus, die auf den Hügeln erbaut ist, dem Neuen Jerusalem, werden die Impulse gegeben für das ganze Weltreich Jesu Christi. Die Stadt Neues Jerusalem ist die zentrale Schaltstelle für das Friedenreich Jesu Christi. So wurde es offenbart – so ist es.

 

 

Kapitel 25, 8

Ihr sollt nicht denken, dass Ich gekommen Bin, das Gesetz oder die Propheten zu zerstören; Ich Bin nicht gekommen, zu zerstören, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen von dem Gesetze und den Propheten vergehen, bis dass alles erfüllt ist. Doch siehe, ein Größerer denn Moses ist hier, und dieser wird euch das höhere Gesetz geben, sogar das vollkommene Gesetz, und diesem Gesetz sollt ihr gehorchen.

 

Ich, Christus, erkläre, berichtige und vertiefe das Wort

 

Das Absolute Gesetz

 

Als Jesus von Nazareth lehrte Ich die Männer und Frauen, die Mir nachfolgten, und alle, die Mir zuhörten, Teile aus dem vollkommenen Gesetz, dem Absoluten Gesetz. Ich erklärte ihnen auch, dass das Absolute Gesetz der Liebe in das Gesetz von Saat und Ernte hineinstrahlt, da der Geist allgegenwärtig ist und auch im Gesetz von Saat und Ernte, dem Gesetz des Falles wirkt.

 

Selbsterkenntnis

 

Durch Mich als Jesus von Nazareth, den einverleibten Christus, und durch alle weiteren wahren Gottespropheten belehrte und mahnte der Ewige Seine Kinde in den unvollkommenen Ebenen, dass das Gesetz des Falles, das Gesetz von Saat und Ernte, beständig aktiv ist. Wer sich nicht rechtzeitig besinnt und umkehrt, der wird seine Ursachen als Wirkungen zu erdulden haben. Der Ewige war und ist bestrebt, auch in der heutigen Zeit Seine Menschenkinder und alle Seelen an Sein Herz zu führen, hin zum ewigen Gesetz der Liebe, bevor die Ernte – die Wirkungen auf die von ihnen gesetzten Ursachen – auf sie zukommt. Der Ewige führte und führt sie durch Mich, Christus, zur Selbsterkenntnis. Er gab und gibt ihnen die Kraft, das zu bereinigen, was sie als Sünde und Fehler erkannt haben und erkennen.

 

Sein Gesetz erfüllen

 

Der Christus, der Ich Bin, kam in Jesu von Nazareth auf diese Erde, in diese Welt, um die Menschen als Menschensohn das ewige Gesetz zu lehren und es vorzuleben, auf dass sie den Weg zum ewigen Vater erkennen und Sein Gesetz erfüllen – damit sie wieder in die ewigen Wohnungen eingehen können, die Er für alle Seine Kinder bereithält. Die Menschen, die Mir in Meiner Erdenzeit nachfolgten und die ewigen Gesetze verwirklichten, waren Meine wahren Nachfolger.

 

Christentum und Scheinchristentum

 

In den darauffolgenden Generationen gab es dann Christentum und Scheinchristentum: die wahren Nachfolger, die freiwillig Mir, dem Christus, nachfolgten, indem sie die Gesetze der Bergpredigt hielten – und die Scheinchristen, die nur von Mir, dem Christus, sprachen und doch gegen die Gesetze handelten. Außerdem gab es noch die sogenannte Zwangsnachfolge: Diese entstand aus der zwangsweise vollzogenen Christianisierung der Massen durch die Kirchen.

 

Der freie Wille

 

Erkennet: Im ewigen Gesetz gibt es keinen Zwang. Gott, der Ewige, hat allen Seinen Kindern den freien Willen gegeben. Wer sich frei entscheidet, der hat mit der freien Entscheidung die Kraft zu dem, was echtes Christentum prägt: Gleichheit, Freiheit, Einheit, Brüderlichkeit und Gerechtigkeit. Alle Zwänge kommen aus dem Gesetz von Saat und Ernte, das auch Fallgesetz genannt wird. Dem Menschen ist geboten, seinen geistigen Weg frei zu wählen. Ich, Christus, bot und biete den Weg zum Herzen Gottes an, doch Ich zwinge keinen Menschen, ihn zu gehen. Wer seine Nächsten zwingt, lebt selbst unter dem Zwang des Fallgesetzes und verkörpert den Fallgedanken.

 

Zwangsweise Christianisierung

 

Einige sogenannte christliche Konfessionen zwingen ihre Gläubigen zur Wassertaufe. Schon die Kleinkinder, deren freier Wille noch nicht entwickelt ist und die deshalb auch noch nicht selbst entscheiden können, werden durch die Wassertaufe in die Mitgliedschaft einer Kirche gezwungen und damit zur Teilnahme an ihren übrigen Ritualen veranlasst. Das ist ein Eingriff in den freien Willen des Einzelnen, gleichsam eine zwangsweise Christianisierung. Das sind Abläufe im Fallgesetz.

 

Konfessionen

 

Menschen, die Mich, Christus, nicht freiwillig, aus tiefster innerer Überzeugung, an- und aufnehmen, haben es oftmals sehr schwer, die Zehn Gebote, die Auszüge aus dem ewigen Gesetz, in rechter Weise zu verstehen und anzunehmen, weil sie durch viele Veräußerlichungen, dogmatische Formen, Riten, Bräuche und Kulte in den Hintergrund gedrängt wurden. In den Konfessionen wurden diese Veräußerlichungen zur Hauptsache, sie haben jedoch mit dem inneren Christentum, der Inneren Religion, nichts gemein, sondern stammen zum Teil unmittelbar aus der Zeit der Vielgötterei und des Götzentums und damit aus dem Bereich der Fallebenen.

 

Wahre Religion, die innere Religion

 

Erst wenn sich Menschen freiwillig lösen von den ihnen aufgezwungenen Dogmen und starren Formen, von Riten und Kulten sowie von ihren eigenen Gottesvorstellungen, können sie allmählich in ihr Inneres, in ihr wahres Wesen, geführt werden. Dort, in ihrem inneren Sein, finden sie sich dann als wahres Wesen in Gott und als Bewohner des Reiches Gottes, das inwendig in jedem Menschen ist. Dieses Innere Leben ist die wahre Religion, die Innere Religion.

 

Das universelle Gesetz der Himmel und das Fallgesetz

 

Erkennet: Das ewige, allumfassende, universelle Gesetz, das Gesetz der Himmel, ist unumstößlich. Es ist das Gesetz allen reinen Seins. Durch den Fall entstand das Gesetz von Saat und Ernte und kann nur aufgelöst werden durch die Verwirklichung der ewigen Gesetze. Es kann jedoch nicht umgangen werden. Das Gesetz von Saat und Ernte wirkt so lange in jeder Seele, bis die Sünden erkannt, bereinigt, gesühnt und Mir, dem Christus Gottes, übergeben wurden. Dann ist das Fallgesetz in der Seele aufgehoben. Die Seele ist sodann weitgehend befreit von ihrer Unreinheit. Sie wird wieder das reine Wesen in Gott, welches das absolute Gesetz lebt, da es wieder dem absoluten, allwaltenden Gesetz der Liebe und des Lebens zustrebt.

 

Umwandlung des Fallgesetzes

 

Das Gesetz von Saat und Ernte hat so lange Gültigkeit, bis alles Gegensätzliche abgegolten und in positive Energie umgewandelt ist und jedes Wesen wieder in Gott lebt, aus dem es hervorging. In dem Maße, wie alle Wesen aus Gott wieder eingegangen sind in das Herz Gottes, in das Absolute Gesetz, werden sich alle Reinigungsebenen – alle teilmateriellen und materiellen Ebenen, einschließlich der Erde – in kosmische Energie umwandeln und wieder im Absoluten Gesetz schwingen. Dann ist das Fallgesetz aufgehoben und allwaltend in allem Sein, in jedem Wesen.

 

Erkennung der Wahrheit

 

Es wird kein „Tüpfelchen“ vom ewigen Gesetz hinweggenommen, das die wahren Propheten vor und nach mir gebracht haben und Ich als Jesus vorgelebt habe. Wenn es heißt: „nicht der kleinste Buchstabe“, so ist damit der einzelne Aspekt der ewigen Wahrheit gemeint, nicht der Buchstabe und das Wort der Menschen als solches. Menschliche Worte sind oft nur Symbole, die das Innerste verbergen. Erst wenn der Mensch in die Symbolsprache hineinzuspüren vermag, erkennt er die Wahrheit und den Sinn des Lebens, der tief in den menschlichen Worten verborgen liegt.

 

Das höhere Gesetz

 

„Das höhere Gesetz“ ist der Schritt in das vollkommene Gesetz. Dieses wird die weitgehend reinen Wesen, die von der Erde her und den Seelenreichen her kommen, in den Vorbereitungsebenen gelehrt, die sich vor dem Himmelstor befinden. Das höhere Gesetz ist die letzte Lehrstufe vor dem Himmelstor. Es zeigt den weitgehend reinen Wesen, wie die gesetzmäßige Strahlung im Geistleibe wieder aktiviert wird, damit sie in der Unendlichkeit angewendet werden kann. Als Jesus von Nazareth habe Ich Teile aus dem vollkommenen Gesetz, dem Absoluten Gesetz, gelehrt. Die ganze Wahrheit musste den damaligen Menschen noch verborgen bleiben, weil sie noch zu sehr am Götterglauben hingen und an den verschiedenen Glaubensrichtungen der damaligen Zeit orientiert waren. Deshalb sprach Ich sinngemäß: Wenn die Zeit gekommen ist, werde Ich, der Geist der Wahrheit, euch in alle Wahrheit führen.

 

Es ist vollbracht

 

Auf dem Berge Golgatha – das heißt: Schädelstätte – wurde Ich von den Römern gekreuzigt, weil das jüdische Volk mich nicht als den Messias an- und aufgenommen hat. Obwohl Ich im Jordantal landauf und landab predigte, lehrte, heilte und viele Zeichen Meiner Gottheit gab, blieb das halsstarrige jüdische Volk den Templern hörig und wurde deshalb mitschuldig am Tode des Jesus von Nazareth. Mit den sinngemäßen Worten „Es ist vollbracht“ gingen in alle belasteten und gefallenen Seelen die Erlöserfunken ein. Dadurch wurde und Bin Ich der Erlöser aller Menschen und Seelen. Als Christus Gottes wirkte und wirke Ich weiter. In allen Generationen  bis zur heutigen Zeit offenbarte und offenbare Ich Mich durch wahre Gottesinstrumente, durch Menschen mit weitgehend gereinigten Seelen. In dieser machtvollen Zeitenwende, in der die Lichtzeit des Menschen immer näher kommt, lehre Ich das ewige Gesetz in allen seinen Facetten, und immer mehr Menschen gehen den Pfad nach Innen zur Liebe Gottes.

 

Meine Worte sind Leben

 

Nun ist die Zeit gekommen, die ich als Jesus von Nazareth ankündigte: „Heute könnt ihr es noch nicht tragen, also erfassen, doch wenn der Geist der Wahrheit kommt, wird Er euch in alle Wahrheit führen.“ Nun Bin Ich im Geiste unter den Meinen, den treuen Wanderern zum ewigen Sein, zum Bewusstsein Meines Vaters, und lehre sie das absolute, ewige Gesetz, auf dass auch diejenigen, die im Friedensreiche leben werden, es erfüllen und somit in Mir leben und Ich durch sie. Meine Worte sind Leben, sind das ewige Gesetz. Sie bleiben in den Wanderern zum ewigen Leben erhalten und auch in vielen schriftlichen Aufzeichnungen – so auch mit diesem Buch für das Friedensreich Jesu Christi.

 

Erkennet:

 

Allein das ewige Gesetz der Liebe macht den Menschen frei – nicht das Gesetz von Saat und Ernte. Dieses bringt ihm nur Leid, Krankheit, Not und Siechtum.

 

 

Kapitel 25, 9

Wer nur eines von diesen Geboten, die Er geben wird, bricht und lehret die Leute, ebenso zu tun, der wird der Geringste heißen im Himmelreich. Wer sie jedoch hält und lehrt, derselbe wird groß genannt werden im Himmelreich.

 

Ich, Christus, erkläre, berichtige und vertiefe das Wort:

 

Die zehn Gebote durch Mose

 

Die zehn Gebote, die Gott durch Moses Seinen Menschenkindern gab, sind Auszüge aus dem ewigen Gesetz des Lebens und der Liebe. Wer gegen diese Gebote verstößt, sie seine Mitmenschen nur lehrt, jedoch selbst nicht hält, der ist ein falscher Lehrer. Er sündigt wider den Heiligen Geist. Das ist die größte Sünde. Dieser Falschmünzer gebraucht Gottes Liebe, das Gesetz des Lebens, zum Selbstzweck. Dadurch missbraucht er das ewige Gesetz. Jeder Missbrauch ist Raub; denn jeder Räuber ist ein Gejagter und Gehetzter, der von seinen eigenen Taten, von seinen eigenen Ursachen, früher oder später eingeholt oder überführt wird. Denn Gott ist ein gerechter Gott; durch Ihn wird alles offenbar, sowohl das Gute als auch das weniger Gute und das Böse.

 

Geistiger Lehrer

 

Wer jedoch das Gesetz der Liebe und des Lebens hält, das heißt im täglichen Leben erfüllt, und die Menschen das lehrt, was er selbst verwirklicht hat, der ist ein wahrer Geistiger Lehrer. Er reicht den Menschen das Brot der Himmel und wird damit viele sättigen. Wer aus der eigenen Erfüllung gibt, der ist von göttlicher Weisheit und Kraft erfüllt und wird dann, wenn die Zeit gekommen ist, wie ein Stern am Himmel leuchten. Denn der gotterfüllte Mensch schöpft aus dem Strom des Heils und gibt selbstlos denen, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten. Erkennet: Durch solche gerechten Männer und Frauen kommt das ewige Gesetz der Liebe und des Lebens in diese Welt. Wer also das ewige Gesetz hält und lehrt, der wir groß genannt werden im Himmelreich; das heißt: Er wird im Himmel reichen Lohn ernten.

 

 

Kapitel 25, 10

Wahrlich, die glauben und gehorchen, werden ihre Seelen retten, und die nicht gehorchen, werden sie verlieren. Denn ich sage euch: Ist eure Gerechtigkeit nicht größer als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.

 

Ich, Christus, erkläre, berichtige und vertiefe das Wort:

 

Allein der Glaube genügt nicht

 

Die Aussage: „… die glauben und gehorchen, werden ihre Seelen retten, und die nicht gehorchen, werden sie verlieren“ bedeutet: Wer glaubt und die Gesetze Gottes befolgt, der wird seine Seele von dem Rad der Wiedergeburt erretten, das ihn so lange in das Fleisch zieht, bis er alles gesühnt hat, was ihn immer wieder in die Einverleibungen gezogen hat. Erkennet: Allein der Glaube an das Gesetz des Lebens genügt nicht. Nur der Glaube an das Leben und die Verwirklichung der Gesetze des Lebens führen Mensch und Seele aus dem Rad der Wiedergeburt.

 

… der verrät Gott

 

Wer die Gesetze Gottes nicht hält, der verrät Gott und verkauft seine Seele an die Finsternis. Dadurch deckt er das Licht seiner Seele, sein wahres Leben, ab. Dieser Mensch lebt sodann in der Sünde und die Seele im Schlaf dieser Welt. Das Gesetz der Einverleibung, das Rad der Wiedergeburt, das die Seele zur Einverleibung zieht, wird noch eine geraume Zeit wirksam sein, damit die einverleibte Seele erkennt, dass sie nicht von dieser Welt ist, sondern im Erdenkleid, um das abzulegen, was menschlich ist – und aufzudecken, was göttlich ist: ihr wahres, ewiges Leben.

 

Bindet euch nicht an Meinungen

 

Nicht alle, welche die Schriftzeichen kennen, deuten diese nur dem Buchstaben nach – sondern dem Sinne nach. Deshalb soll es heißen: Ist eure Gerechtigkeit nicht größer als die vieler Schriftgelehrten – die vorgeben, gerecht zu sein, und Mein Gesetz lehren, es jedoch selbst nicht halten -, so werdet ihr nicht in das Himmelreich eingehen. Deshalb bindet euch nicht an Meinungen und Anschauungen der Menschen. Verwirklicht, was ihr aus dem Gesetze des Lebens erkannt habt; dann erkennt ihr die weiteren Schritte zu den höheren Gesetzmäßigkeiten.

 

Entfaltung

 

Erkennet: Die Gerechtigkeit Gottes ist Liebe und Weisheit. Wer sie in sich nicht zu Entfaltung bringt, der strahlt sie auch nicht aus, schaut auch nicht in die Tiefen des ewigen Seins und ergründet auch nicht sein wahres Leben. Sein irdisches Leben ist ein Vegetieren. Er vegetiert am wahren Leben vorbei. Sowohl im Diesseits als auch im Jenseits ist er der geistig Tote. Er hat weder in diesem irdischen Dasein noch im jenseitigen Leben die richtige Orientierung, weil der nicht nach den Gesetzen des Lebens gelebt hat. Er ist nicht weise, sondern gibt nur ein gespeichertes Wissen weiter. Dadurch wird er zum Anhänger der Sünde und zuletzt ein Sünder. Er handelt wider das ewige Gesetz und fällt dadurch immer tiefer in das Gesetz von Saat und Ernte.

 

 

Kapitel 25, 11

Darum, wenn du deine Gabe auf dem Altare opferst und wirst eingedenk, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass deine Gabe vor dem Altare und gehe zuvor hin, versöhne dich mit deinem Bruder, und alsdann komme und opfere deine Gabe.

 

Ich, Christus, erkläre, berichtige und vertiefe das Wort:

 

Versöhne dich mit deinem Bruder

 

„ … wenn du deine Gabe auf dem Altare opferst und wirst eingedenk, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass deine Gabe vor dem Altare uns gehe zuvor hin, versöhne dich mit deinem Bruder, und als dann komme und opfere deine Gabe“ bedeutet: Wenn du mir dem Christus, dein Leben weihen und Mir deine Fehler und Sünden übergeben möchtest und du erkennst, dass du dich mit deinem Nächsten noch nicht versöhnt hast, so lasse die Sünde zunächst vor dem inneren Altar liegen. Gehe zu deinem Nächsten und versöhne dich mit ihm – und dann, wenn du Gleiches oder Ähnliches, das zur Sünde geführt hat, nicht mehr tun willst, dann lege deine Sünde auf den Altar. Der Altar befindet sich im Innersten deines Tempels aus Fleisch und Bein. Der Geist der Liebe und des Tempels wandelt sodann die Sünde in Kraft und Leben um. Denn was du frei, ohne Zwang, bereitwillig Mir übergibst und also Gleiches oder Ähnliches nicht mehr tust, von dem wirst du Befreiung erlangen. Deine Seele empfängt sodann vermehrt das Licht aus Mir.

 

Hasserfüllte Gedanken

 

Beachtet folgende Gesetzmäßigkeit: Wenn ihr gegen euren Nächsten ausschließlich in Gedanken gesündigt habt durch lieblose, neidische, rachsüchtige, eifersüchtige oder hasserfüllte Gedanken, dann gehet nicht auf ihn zu, um mit ihm darüber zu sprechen. Wisset, euer Nächster kennt nicht eure Gedankenwelt. So ihr sie im Wort offenbar werden lasst, denkt er darüber nach. Kommt allein zu Mir, dem Christus, der Ich in eurem Inneren Bin, und bereut eure Gedanken und sendet gleichzeitig der Seele eures Nächsten positive, selbstlose Gedanken, Gedanken der Bitte um Vergebung und Gedanken innerer Verbundenheit. Dann löse Ich, was in Gedanken verursacht wurde. Und so ihr dann Gleiches oder Ähnliches nicht mehr denkt, so ist euch schon vergeben.

 

… der belastet sich

 

Erkennet: Wenn ihr zu eurem Nächsten von euren menschlichen Gedanken sprecht, könnt ihr unter Umständen in ihm Menschliches anrühren, das gerade in der Umwandlung begriffen ist. Es könnte dann in eurem Nächsten wieder aufbrechen. Er beginnt sodann, wieder negativ zu denken und zu sprechen, und belastet sich aufs neue. Das Gesetz lautet: Nicht nur der belastet sich, der durch euer falsches Verhalten wieder zum Nachdenken angeregt wurde, sondern auch ihr belastet euch, die ihr eure Gedanken ausgesprochen und dadurch in eurem Nächsten Menschliches angeregt habt, das im Umwandlungsprozess stand.

 

Bitte um Vergebung

 

Wenn jedoch von eurem Munde Ungesetzmäßiges ausgeht, indem ihr eurem Nächsten beschuldigt, beschimpft und ihm Übles nachsagt – auch dann, wenn er es über Zweite oder Dritte hört -, so gehet hin und bittet um Vergebung. Hat er euch vergeben, so hat euch auch der ewige himmlische Vater in Mir, dem Christus, vergeben. Hat er euch jedoch nicht vergeben, so wird euch auch euer himmlischer Vater in Mir, dem Christus, nicht vergeben können. Die Liebe des Vater-Mutter-Gottes jedoch wird das noch starre Herz mehr und mehr berühren, auf dass sich der Mensch rascher besinnt und euch vergibt, so dass euch auch Gott in Mir, dem Christus, vergeben kann und dann alles getilgt und umgewandelt ist, was einst gegensätzlich war.

 

Hütet eure Zunge

 

Hütet euch vor eurer Zunge! Denn was von eurem Munde an Ungesetzmäßigem ausgeht, kann eurem Nächsten und euch selbst einen weit größeren Schaden zufügen als eure Gedanken, die ihr rechtzeitig, bevor sie zur Wirkung kommen, erkennt und Mir, dem Christus in euch, übergeben habt.

 

Gedanken können beeinflussen

 

Erkennet ein weitere Gesetzmäßigkeit: Gedanken hört und seht ihr nicht – und doch sind sie da. Sie schwingen in die Atmosphäre, und wer Gleiches oder Ähnliches denkt, den können sie beeinflussen. So ihr sie rechtzeitig Mir übergebt, so sind sie aufgehoben – es sei denn, die Seele eures Nächsten hat sie schon in sich registriert. Dann werdet ihr so geführt, dass ihr diesem Menschen, über den ihr negativ gedacht habt, Gutes tun könnt. Und so ihr selbstlos Gutes tut, ohne eure ehemaligen Gedanken auszusprechen, dann wird in der Seele dessen, über den ihr Gegensätzliches gedacht habt, das gelöscht, was er schon aufgenommen hatte. Dann ist auch in euch gelöscht, was eure Seele ausgestrahlt hat.

 

 

Kapitel 25, 12-13

Werde schnellstens einig mit deinem Widersacher, solange du mit ihm noch auf dem Weg bist, auf dass dich dein Widersacher nicht einst dem Richter überantwortet, und der Richter überantwortet dich dem Schergen, und du wirst nicht früher herauskommen, bis du den letzten Pfennig bezahlt hast.

Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch, die ihr hört: Liebet eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen.

 

Ich, Christus, erkläre, berichtige und vertiefe das Wort:

 

... wer nicht vergibt …

 

„ Werde schnellstens einig mit deinem Widersacher, solange du noch mit ihm auf dem Wege bist“ heißt: Lass die Sünde, die du an deinem Nächsten begangen hast, nicht anstehen! Bereinige sie so rasch wie möglich, denn noch ist er mit die auf dem Lebensweg im Erdendasein. Ist seine Seele von der Erde gegangen, dann musst du unter Umständen warten, bis wieder eine Begegnung stattfinden kann und du ihn um Vergebung bitten kannst. Erkennet: Der Richter ist das Gesetz von Saat und Ernte. Wird dieses wirksam, dann wird der Mensch so lange nicht herauskommen, bis er den „letzten Pfennig“ bezahlt hat – bis also alles gesühnt ist, was er verursacht und nicht rechtzeitig bereut hat. Nutzt deshalb die Chance, euren Nächsten um Vergebung zu bitten und ihm zu vergeben, solange ihr mit ihm noch auf dem Weg über die Erde wandert und die Sünde sich noch nicht in die Seele eingegraben hat und zur Ursache geworden ist. Wer nicht vergibt und um Vergebung bittet, der hat die Wirkung zu tragen, bis er den „letzten Pfennig“ bezahlt hat.

 

Schuldkomplex

 

Werdet also so rasch wie möglich eins mit eurem Nächsten. Haben die Ursachen – z.B. Streit, Missgunst oder Neid – bereits in eurer Seele Wurzeln gefasst und ist dies auch in eurem Nächsten geschehen, gegen den ihr seid, dann ist es möglich, dass euer Nächster euch nicht so rasch vergibt – auch dann nicht, wenn ihr eure Sünde erkannt und bereut habt. Denn in seiner Seele kann sich der Schuldkomplex verfestigt haben durch die gleiche oder ähnliche Denkweise, die ihr in ihm ausgelöst habt. Durch euer sündhaftes Verhalten, das ihr über längere Zeit genährt habt, hat auch er den Groll gegen euch in seiner Seele gefördert – und hat so, wie auch ihr, ein umfangreiches Energiefeld geschaffen, einen Schuldkomplex, der nun von euch beiden bearbeitet werden muss. Die Bereinigung kann noch in diesem Erdendasein auf euch zukommen oder erst in den Seelenreichen oder in weiteren Inkarnationen.

 

Ermahnungen aus dem Geiste

 

Erkennet: Bevor ein Schicksal über den Menschen hereinbricht, wird er vom Geiste des Lebens, der auch das Leben der Seele ist, und auch vom Schutzgeist oder durch Menschen ermahnt. Die Ermahnungen aus dem Geiste sind feinste Empfindungen, die aus der Seele strömen oder die der Schutzgeist in die Empfindungs- oder Gedankenwelt des Menschen einfließen lässt. Sie ermahnen den Menschen, umzudenken oder zu bereinigen, was er verursacht hat. Der ewige Geist des Lebens und der Schutzgeist können auch Menschen anregen, auf denjenigen zuzugehen, der kurz vor einem Schicksalsschlag steht. Sie kommen dann auf den Betroffenen zu und beginnen ein Gespräch, das sich wie von selbst auf die Angelegenheit bezieht. Daraus könnte dann die Ursache für das sich anbahnende Schicksal erkannt und bereinigt werden.

 

Tagesimpulse

 

Ihr erkennet also, dass das ewige Licht auf mannigfache Art und Weise Ermahnungen und Hinweise gibt – sowohl dem Nächsten, mit dem ihr Ursachen geschaffen habt, als auch euch selbst. Auch durch Impulse über Tagesereignisse wird der Mensch rechtzeitig ermahnt, bevor das von ihm Verursachte als Schicksal über ihn hereinbricht. Wer solche Hinweise ernst nimmt und das, was er an Sünde erkannt hat, durch Reue, Vergeben, die Bitte um Vergebung und Wiedergutmachen bereinigt, der muss nicht das von ihm Verursachte tragen. Ist die Sünde groß, dann ist es möglich, dass er davon einen Teil zu tragen hat, jedoch nicht das Ganze, das aus der Seele herausbrechen wollte. Wer jedoch alle Ermahnungen übersieht und überhört, weil er sich mit menschlichen Dingen betäubt, der wird seine selbstgeschaffenen Ursachen zu tragen haben, bis der „letzte Pfennig bezahlt“ ist.

 

Liebet eure Feinde

 

Das Gebot des Lebens lautet: „Liebet eure Feinde, und tut Gutes denen, die euch hassen.“ Jeder Mensch sollte in jedem Mitmenschen seine Nächsten, seinen Bruder und seine Schwester, sehen. Auch in den scheinbaren Feinden sollt ihr eure Nächsten erkennen und euch bemühen, sie selbstlos zu lieben. Der scheinbare Feind kann die sogar ein guter Spiegel zur Selbsterkenntnis sein, dann, wenn du dich wegen der Feindseligkeit – die viele Gesichter haben kann – erregst; denn wenn euch etwas an eurem Nächsten erregt, liegt Gleiches oder Ähnliches in euch selber vor.

 

Resonanz in deiner Seele

 

Kannst du jedoch deinem Nächsten, der dich beschuldigt und angeklagt hat, ohne größere Erregung vergeben, dann liegt bei dir keine Entsprechung vor; du hast also nicht Gleiches oder Ähnliches in dir und deshalb hierfür keine Resonanz in deiner Seele. Es ist möglich, dass du das, wessen du beschuldigt wurdest, schon im Vorleben bereinigt und gesühnt hast – oder auch nie in deiner Seele aufgebaut hast. Es lag dann nur in der Seele dessen, der gegen dich gedacht, gesprochen und dich beschuldigt hat. Wenn in dir also keine Erregung anklingt, kein Echo aus deiner Seele kommt, dann warst du für ihn der Spiegel. Ob er in diesen Spiegel für sein menschliches Ich schaut oder nicht – das überlasse Gott und ihm, Seinem Kind.

 

Wohlwollen

 

Erkenne: Allein schon durch deinen Anblick regte sich sein Gewissen und spiegelte ihm zu, dass er einst über dich z.B. gegensätzlich gedacht und gesprochen hat. Nun hat er die Möglichkeit, das zu bereinigen. Tut er dies, indem er bereut und fortan nicht mehr Gleiches oder Ähnliches denkt oder tut, dann ist es in seiner Seele behoben, also umgewandelt. Dann erst wird er dich mit den Augen des inneren Lichtes sehen. Ein Zeichen dafür, dass sich in einer Seele Gegensätzliches zum Positiven gewandelt hat, ist das Wohlwollen und Verständnis dem Nächsten gegenüber.

 

 

Kapitel 25, 14

Segnet, die euch fluchen, und betet für die, die euch aus Bosheit missbrauchen. Auf dass ihr Kinder seid eures Vaters, der im Himmel ist, und der die Sonne aufgehen lässt über dem Bösen und über dem Guten und Regen sendet über den Gerechten und den Ungerechten.

 

Ich, Christus, erkläre, berichtige und vertiefe das Wort:

 

Gott straft nicht

 

Wer diese Gebote hält, der ist gegenüber seinen Mitmenschen gerecht und wird durch sein Leben in Gott viele Menschen zum Leben in Gott führen. Gott straft und züchtigt seine Kinder nicht. Das sagen schon die Worte: „der die Sonne aufgehen lässt über dem Bösen und über dem Guten und Regen sendet über den Gerechten und den Ungerechten.“

 

Für oder gegen Gott

 

Gott ist der Geber des Lebens, weil er selbst das Leben ist. Aus dem ewigen Gesetz des Lebens gab Gott den Menschen den freien Willen zur freien Entscheidung für Ihn oder gegen Ihn. Wer für Ihn ist, der hält die ewigen Gesetze der Liebe und des Lebens und wird auch vom ewigen Gesetz die Gaben der Liebe und des Lebens empfangen. Wer gegen das ewige Gesetz empfindet, denkt und handelt, der empfängt das, was er gesät, also empfunden, gedacht, gesprochen und getan hat. Jeder empfängt also, was er selbst gesät hat. Wer gute Saat sät, also Gottes Gesetze erfüllt, wird auch gute Früchte ernten. Wer menschliche Saat sät, die er als menschliche Empfindungen, Gedanken, Worte und Taten in den Acker seiner Seele einbringt, der wir auch entsprechende Früchte ernten.

 

„Ichheitsgesetz“

 

Daraus erkennt ihr, dass Gott nicht in den Willen des Menschen eingreift. Er ist Geber, Helfer, Mahner, Führer und Beschützer jener, die sich bemühen, Seinen Willen zu tun, weil sie sich Ihm zuwenden. Wer sich von Ihm abwendet, indem er sein eigenes, menschliches Gesetz schafft, der wird auch von seinem eigenen menschlichen „Ichheitsgesetz“ gesteuert werden. Gott greift also nicht in das Gesetz von Saat und Ernte ein. Gott kommt seinen Kindern auf mannigfache Art und Weise entgegen, und die, die ihn von Herzen bitten und erfüllen, was Ich, Christus in Gott, Meinem Vater, ihnen geboten habe – einander selbstlos zu lieben -, die sind in Gott und Gott wirkt durch sie.

 

 

Kapitel 25, 15

Denn so ihr die liebet, die euch lieben, was für Lohn werdet ihr haben? Denn auch die Sünder lieben, die sie lieben. Und wenn ihr Gutes tut denen, die euch Gutes tun, was für Lohn werdet ihr haben? Denn auch die Sünder tun dasselbe. Und so ihr nur eure Brüder grüßet, was tut ihr mehr denn die anderen? Tun so nicht auch die Zöllner?

 

Ich, Christus, erkläre, berichtige und vertiefe das Wort:

 

Selbstlose Liebe

 

Nimm also deinen Nächsten in deinem Herzen an und auf, auch dann, wenn er dich nicht liebt, auch dann, wenn er dir nicht beisteht und dich missachtet, indem er dir den Gruß verwehrt. Liebe du ihn – und sei es nur in Gedanken, wenn er in Worten nicht gegrüßt werden möchte. Auch ein Herzensgruß, der in Gedanken gegeben wird, geht in seine Seele ein und bringt zur rechten Zeit gute Früchte. Achtet also darauf, dass ihr euch wie die Sonne verhaltet, die gibt – ob der Mensch sie sehen möchte oder nicht sehen möchte, ob er sich Regen oder Sturm wünscht, ob er nach Kälte oder Wärme verlangt. Gebt die selbstlose Liebe, wie die Sonne der Erde gibt und achtet alle Menschen, alles Sein. Dann werdet ihr den Lohn im Himmel empfangen. Redet nicht den Menschen nach dem Munde. Macht keine Unterschiede wie die Menschen, die sich nur zu jenen gesellen und nur mit denen sind, die ihr Denken und Tun teilen und die Andersdenkende und Andershandelnde verurteilen.

 

 

Kapitel 25, 16

Und wenn du etwas wie dein Leben begehrst, aber es führet dich von der Wahrheit ab, lasse ab davon, denn es ist besser, in das Leben einzugehen und die Wahrheit zu besitzen, als es zu verlieren und in die äußere Finsternis gestoßen zu werden.

 

Ich, Christus, erkläre, berichtige und vertiefe das Wort:

 

Begehren und binden

 

Was der Mensch für sich persönlich begehrt, ist auf den Menschen, auf sein niederes Ich, bezogen. Alles dies ist Bindung. Bindung heißt gebunden sein an Menschen und Dinge.  Wer sich an Menschen und Dinge bindet, wer also an etwas gebunden ist, der verringert den Fluss der kosmischen Energien. Wenn du einen Menschen allein deiner Vorteile wegen an dich bindest, dann verfolgst du mit deinem Eigenwillen Interessen, die dich vom Leben in Mir, dem Christus, abbringen. Damit verlässt du das unpersönliche, selbstlose Leben, verstrickst dich in Besitz-, Sein- und Habenwollen und verarmst in deinem Inneren an geistigem Leben. Wenn du nicht rechtzeitig vom Besitzen-, Sein- und Habenwollen ablässt, wirst du einst alles verlieren.

 

sich in den Wirkung erkennen

 

Wenn du dich in den Wirkungen – etwa durch den Verlust deines Hab und Gutes oder in der Krankheit oder in der Not und im Leid – nicht selbst erkennst und dann auch nicht bereust und wiedergutmachst, wirst du als Seele und als Mensch in der Finsternis wandeln, weil du nur auf dich, auf dein persönliches Wohl bedacht warst. Deshalb erkenne dich jeden Tag aufs Neue, und verwirkliche täglich die Gesetze Gottes, und lasse davon ab, etwas für dein persönliches Ich  zu begehren. Bleibe wahrhaftig – uns so dem Gesetze Gottes treu. Dann wirst du in das Leben, das dein wahres Sein ist, eingehen – und du wirst reich sein in dir, weil du in dir den Himmel erschlossen hast.

 

Für sich selbst

 

Wer kein Gefäß der Wahrheit ist, in den kann auch die Wahrheit, die unpersönlich ist, nicht einfließen. Ein solcher Mensch ist nur auf sich selbst bezogen und sammelt nur für sich selbst. Dieses Verhalten führt dazu, dass er sich von Gottes ewig fließender Kraft abwendet und ein „Tümpelleben“ führt: in den Tümpel fließt nur Gegensätzliches ein und wenig ab. Das bedeutet, dass er das am eigenen Leib spüren wird, was er in seinem Tümpel angesammelt hat. Die ewige Wahrheit fließt hingegen in dem Menschen und durch den Menschen, der ein Gefäß der Wahrheit ist. Er empfängt von Gott und gibt aus Gott und wird somit zum Quell für viele. Die kosmische Lebensenergie, der Quell allen Seins, fließt durch alle Seinsformen und durch jene Menschen und Seelen, die sich Gott zugewandt haben, also zum Gefäß Gottes geworden sind.

 

Selbstlos geben

 

Erkennet: Die ewig strömende Kraft fließt nur durch den Menschen und die Seele, die nicht für eigensüchtige Zwecke sammeln, sondern selbstlos geben. Nur durch den selbstlos Gebenden fließt unaufhörlich der Strom Gottes! Kann Gott durch den Menschen ungehindert hindurchströmen, dann lebt der Mensch in der Wahrheit, in Gott, in dem Leben, das ewig währt. Nur solche Menschen geben aus Mir, dem Leben, weil sie in Mir, dem Leben und der Wahrheit, stehen.

 

 

Kapitel 25, 17-18

Und wenn du etwas begehrst, das anderen Pein und Kummer bereitet, reiß´ es aus deinem Herzen. Nur so wirst du Frieden erlangen. Denn es ist besser, Kummer zu erleiden, als jenen Kummer zu bereiten, die schwächer sind als ihr.

Seid also vollkommen, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.

 

Ich, Christus, erkläre, berichtige und vertiefe das Wort:

 

Ungöttliches

 

Alles, was an Ungöttlichem von die ausgeht – wie gegensätzliche Gedanken, Worte und Taten -, kann nicht nur deinem Nächsten Pein und Kummer bereiten sondern auch dir selbst. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. Die Ernte entspricht der Saat. Sie wird immer von dem geerntet, der gesät hat – nicht von seinem Nächsten. Dein Nächster hat nicht deine Saat gesät und wird auch nicht deine Ernte ernten.

 

Flugsamen

 

Deine Samen können jedoch Flugsamen sein – wie die Samen verschiedener Blumenarten, die vom Wind nach der Blütezeit fortgetragen werden und dort Wurzeln fassen, wo sie sich festhalten können. So können auch deine Gedanken, Worte und Taten wie Flugsamen in den Seelenacker deines Nächsten fallen und aufgehen, wenn sie dort gleiche oder ähnliche Bedingungen vorfinden. Gleiches oder Ähnliches wie in dir liegt in ihm zugrunde, wenn er sich über deine Worte und Handlungen erregt und ärgert, du ihm damit Kummer bereitest und er, angeregt von deinem Flugsamen, Gleiches oder Ähnliches denkt, spricht und tut. Du jedoch hast es ausgelöst und kannst im Gesetz von Saat und Ernte zur Rechenschaft gezogen werden. Dir ist geboten, deinen Nächsten selbstlos zu lieben und ihm zu dienen und zu helfen – und nicht, durch dein Verhalten ihm Pein und Kummer zu bereiten.

 

Eindringen in den Seelenacker des Nächsten

 

Wenn sich dann dein Nächster durch dein ungesetzmäßiges Verhalten belastet, weil du in seinen Seelenacker eingedrungen bist und Ursachen zum Schwingen gebracht hast, unter denen er später schwer zu leiden und zu tragen hat, so bist du an ihn gebunden. Uns so er auf dein Verhalten hin ebenfalls ungesetzmäßig reagiert, ist er wiederum an dich gebunden. In dieser oder in einer anderen Daseinsform werdet ihr dies miteinander zu bereinigen haben. Erkennet: Ein kleiner unscheinbarer Flugsame menschlichen Ichs kann eine große Ursache schaffen, die ihre Wirkung schon in sich trägt.

 

Erkennet also: Jede Ursache muss behoben werden!

 

Ein weiteres Beispiel: Wenn du deine negativen Gedanken, Worte und Taten gleich Flugsamen aussendest und dein Nächster hört, was du über ihn sprichst, er jedoch keine Notiz davon nimmt, weil er im Acker seiner Seele keine Entsprechung dafür hat, dann wirst nur du dich belasten, und du bist an ihn gebunden – nicht er an dich. Dein Nächster kann in den Himmel eingehen, weil er deine negativen Samen nicht an- und aufgenommen hat, da er nicht Gleiches oder Ähnliches dachte und sprach wie du. Hast du jedoch in deinem Nächsten durch dein Fehlverhalten Ursachen angestoßen, die in ihm nicht zur Wirkung hätten kommen müssen, da er sie in später Zeit ohne Pein und Kummer hätte bereinigen können, so trägst du die größere Schuld und musst den Teil tragen, den du an deinem Nächsten verursacht hast.

 

Urheber von Pein und Kummer

 

Musst du also Pein und Kummer erdulden, dann gib nicht deinem Nächsten die Schuld an deinem Zustand. Du selbst bist der Urheber – und nicht dein Nächster. Deine Pein und dein Kummer sind das Saatgut deiner Seele, das aufgegangen ist – und sich in oder an deinem Leib als Ernte zeigt. Allein Ich, Christus, dein Erlöser, kann dich davon frei machen – und nur dann, wenn du bereust und Gleiches oder Ähnliches nicht mehr tust. Dann ist die Last deiner Seele genommen und es wird die besser ergehen. Erkennet: Wer seine Pein und seinen Kummer als seine eigene Saat erkennt und sein Leid annimmt, der zeigt wahre innere Größe. Dies ist ein Zeichen geistigen Wachstums; das geistige Wachstum führt allmählich in die Vollkommenheit.

 

Vollkommenheit

 

Das reine Wesen ist vollkommen; es ist das Ebenbild des Vater-Mutter-Gottes. Es lebt in Gott, und Gott lebt durch das reine Wesen. Selig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen – weil sie wieder Ebenbilder des himmlischen Vaters geworden sind. Aus einem reinen, gottergebenen Herzen entströmen Sanftmut und Demut. Ich, Christus, der Menschheit Erlöser, führe das immer größer werdende Gottesvolk auf Erden zur inneren Reinheit. Das Gottesvolk besteht aus Männern und Frauen, die zielbewusst den Weg der Liebe nach innen gehen und so Mir, Christus, dem einzigen Hirten, nachfolgen. Nicht mehr alle von ihnen werden sich in den nächsten Generationen wieder einverleiben, sondern viele werden im Geiste der Liebe leben und im Geiste wirken für das große Ganze und für das Friedensreich Jesu Christi.

 

O erkennet, die ihr im Friedenreiche lebt:

 

Viele von euch waren als Menschen schon in der Pionierzeit mit dabei. Und so mancher von euch hat als Pionier mit den Pionieren die Einheit in Gott gewahrt und ging mit ihnen gemeinsam den Weg nach Innen. Dabei habt ihr viel Menschliches abgelegt, wodurch eure Seelen immer mehr von Lichte der Wahrheit durchdrungen wurden. Bei der Entkörperung nahmen dann eure Seelen dieses Licht der Wahrheit mit in die höheren Lichtebenen. Von dort seid ihr dann wiedergekommen mit dem Lichte der Wahrheit, um im Erdenkleid im Friedensreiche Jesu Christi zu leben und zu wirken. Das Licht der Wahrheit strahlt nun wieder durch eure neuen irdischen Körper. Nun erfüllt ihr in diesem Erdendasein das, was ihr in den Vorexistenzen erworben habt: Licht aus Meinem Licht und Kraft aus Meiner Kraft – das Gesetz des Lebens. Erfüllt vom Geiste Gottes, wirkt nun die Seele durch ihr neues Erdenkleid im Friedenreich Jesu Christi, in dem Ich der Herrscher und das Leben Bin.

 

 

ENDE DES ZITATES