DIE GESETZE GOTTES

 

 

FÜR DAS

 

 

FRIEDENSREICH

JESU CHRISTI

 

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Das ist Mein Wort

Gabriele Verlag

ISBN 978-3-89201-271-9

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ZITAT

der Seiten 1061 – 1074 a.a.O.

 

(Methode des Zitierens: siehe Hinweis im Impressum)

 

 

DIE GESETZE GOTTES

FÜR DAS

FRIEDENSREICH JESU CHRISTI

 

Ich Bin der Herr, euer Gott, der Einzig-Eine

Von Ewigkeit zu Ewigkeit

Ich offenbare den Menschen aus dem ewigen Gesetz

die Gesetze des Lebens

für das Friedenreich Jesu Christi

 

Das Reich Gottes auf Erden ist in Mir, eurem Vater, und in Christus, dem Herrscher des Friedensreiches. Ich bin der Herr, euer Gott, der Ewige, der Eine, das Gesetz des Lebens. Euer Gott, der Ich Bin, ist mit euch. Mein Sohn, der Christus Gottes, ist der Herrscher des Reiches Gottes auf dieser Erde. Er hat als Jesus von Nazareth den Menschen die Gesetze des Lebens gebracht und vorgelebt. Als Christus, der Erlöser aller Menschen und Seelen, hat Er sie wieder offenbart durch den inkarnierten Teilstrahl der göttlichen Weisheit. Der Herrscher ist mit den Seinen, und die Seinen halten die ewigen Gesetze.

 

… gelten für die dreidimensionale Welt

 

Die Gesetze des Friedensreiches Jesu Christi sind Auszüge aus den ewigen Gesetzen. Diese Auszüge gelten für die dreidimensionale Welt, in der Meine Kinder im Erdenkleid, also im Kleide der Materie, leben. Menschen wird es so lange geben, wie die Erde Früchte hervorbringt, um Mensch und Tier zu ernähren. Erkennet: Die Unendlichkeit ist absolute Ordnung. Sie besteht aus unzähligen Sonnen, Speicherplaneten und Wohnplaneten. Jeder Wohnplanet der Himmel trägt reine Wesen; jeder Wohnplanet in den Reinigungsebenen trägt Seelen – und der materielle Wohnplanet, die Erde, trägt Menschen.

 

Einer für alle, alle für Einen

 

Mein Absolutes Gesetz ist das gebende und empfangende Leben. Jeder Planet, der reiner Urstoff ist, schwingt in Meinem absoluten Gesetz. Die Wesen des Lichtes, welche die reinen, feinstofflichen Planeten bewohnen, bilden mit ihren Wohnplaneten eine absolute Einheit in der Einheit des großen Ganzen, im Strahlungsgesetz, Gott. Mit menschlichen Worten euch nahegebracht, heißt das: Einer für alle, alle für Einen.

 

Der Evolutionsprozess

 

Der Evolutionsprozess vollzieht sich in den Reinigungsebenen und in den Vorbereitungsebenen sowie auch in den materiellen Gestirnen, einschließlich des Wohnplaneten Erde. Er mündet in das Einheitsgesetz, in das göttliche Strahlungsgesetz ein. Vom Erdplaneten mit seinen Bewohnern beginnend, werden nach und nach alle materiellen Gestirne so weit vergeistigt, dass sich die reinen Teile in den Planeten, die „Planetenseelen“, ohne große Schwierigkeiten entbinden können, wenn hierfür die Zeit reif ist, um sich dann wieder in das Strahlungsgesetz, in das ewige Gesetz, einzugliedern.

 

Umwandlung in feinere Substanzen

 

Die mächtige Umwandlung von Materie in feinere Substanzen höherer Schwingung vollzieht sich von der Erde aus. Das heißt: Zuerst verfeinert sich die Seelen- und Körperschwingung der Menschen, und dann – von den Menschen ausgehend – geschieht die Umwandlung der gröbsten Struktur, der Erde. Infolge der Verfeinerung des Menschen und der Erde vollzieht sich sodann ebenso – schrittweise – das Lichtwerden der Materie aller materiellen Gestirne. Die Verfeinerung geschieht durch die Reinigung der Menschen und der Erde – durch Menschen, welche sich Mir, dem Geist der Wahrheit, zuwenden und befolgen, was ich ihnen geboten habe: ihre Fehler und Sünden zu erkennen, um Vergebung zu bitten, ihrem Nächsten zu vergeben, und, so es nötig ist, das wiedergutzumachen, was zur Sünde geführt hat, und nicht mehr gleiche oder ähnliche Sünden zu begehen. Dann erst ist es Mir möglich, durch sie zu wirken, weil sie Meinen Willen erfüllen: das Gesetz der Liebe, des Lebens und der Freiheit.

 

Die Erde ist im Begriff sich zu reinigen

 

Wer sich in diesen Evolutionsprozess eingliedert, der wirkt mit, das gesamte Strahlungsgesetz der Erde zu erneuern und die Erde in ihrer Schwingung anzuheben, so dass sie an Licht und Kraft zunimmt. Denn wer sich in meinem Geiste reinigt, der erneuert sich und wird allmählich wieder das ewige Gesetz selbst – und dadurch göttlich. Er wird dann auch in diesem großen Evolutionsgeschehen mitwirken, so dass sich die Erlösung in allen Bereichen außerhalb der ewigen Himmel, des reinen Seins, in einem kürzeren Zyklus vollenden wird. Die Erde ist im Begriff, sich zu reinigen, indem sie zunächst alles abschüttelt, was sie daran hindert, höherzuschwingen. Dadurch bietet sie den Menschen die Möglichkeit, auf ihr so zu leben, wie es Meinem Willen, Meinem Gesetz entspricht. Diese mächtige Zeitenwende ist angebrochen. Ich, der Geist der Wahrheit, mache alles neu.

 

Umbruchzeit zum Lichtzeitalter

 

In dieser Umbruchszeit von der alten Welt zum Lichtzeitalter erfolgt auch ein Umbruch in vielen Meiner Menschenkinder. Sie spüren die Bewegungen Meines Geistes in sich und bemühen sich, Meine Kräfte, die Gesetze des Lebens, im Alltag umzusetzen. Jedoch wirken auch noch die Kausalenergien in ihnen, so dass viele hin- und herschwanken zwischen mir, dem Geist der Ewigkeit, und der Materie: zwischen der Erfüllung der ewigen Gesetze und der Befolgung des Menschlichen, der menschlichen Wünsche und Leidenschaften. Dieses Hin und Her bewirkt die Schwankungen Meiner Kinder.

 

Die Phase der Umgestaltung des Wesens Meiner Menschenkinder

 

Die Phase der Umgestaltung des Wesens Meiner Menschenkinder und auch der Umgestaltungen in und auf der Erde wird ihr Ende nehmen. In der Umbruchszeit greift immer wieder die Finsternis an, um ihr Territorium, die Erde, für sich zu retten. Daher gibt es in und unter allen Völkern immer wieder Einbrüche der Finsternis, Kampf und Frieden, ein Hin und Her, ein Für und Wider.

 

Die dämonischen Kräfte

 

Die Einbrüche der dämonischen Kräfte werden noch zunehmen, weil die Menschen noch nicht genug in Mir, dem Geiste, gefestigt sind. Immer wieder werden sich Völker erheben und gegeneinander sein. Kampf, Not, Krankheit, Leid und Siechtum werden die Menschen hinwegraffen. Viele werden aus den Ballungszentren negativer Energie – also aus jenen Völkern – fliehen, in denen Kriege, Unruhen, Katastrophen und Seuchen sich auswirken. Aus diesem Chaos von Ursachen und Wirkungen erwächst das neue Zeitalter, das Lichtzeitalter. Es nimmt auf der sich mehr und mehr reinigenden Erde immer deutlichere und umfangreichere Form und Gestalt an.

 

Das Christusgeschlecht

 

In derselben Weise, wie sich die Erde reinigt und die Lichtzeit emporsteigt, vergeistigen sich auch die Menschen, die ernsthaft und konsequent den Weg zu Mir, dem Ewigen, gehen. Aus den Trümmern des menschlichen Ichs entsteht ein neues Menschengeschlecht – Menschen in und mit Christus, das Christusgeschlecht. Das Christusgeschlecht, das seine Wurzeln im Davidgeschlecht hat, bildet das Gottmenschentum, welches durch die Einhaltung der ewigen Gesetze geprägt ist. Der Herrscher der Gottmenschen, des Christusgeschlechtes, ist der Christus, Mein erstgeschauter und erstgeborener Sohn, der Mitregent der Himmel. Er ist der Herrscher des Reiches Gottes auf Erden, des Friedensreiches. Der Herrscher des Reiches Gottes, Mein Sohn, ist den Gottmenschen zugleich Bruder und Freund. Sie werden Ihn Jaehowea, den Göttlichen, nennen.

 

Gesetzmäßigkeiten für das Reich Gottes auf Erden

 

Ich, euer Herr und Gott, offenbare nun aus Meinem ewigen Gesetz die Auszüge für das Friedensreich Jesu Christi in der dreidimensionalen Welt. Jetzt schon können sich Menschen, die dem Gottmenschentum zustreben, an diesen Gesetzmäßigkeiten für das Reich Gottes auf Erden orientieren. Gottmenschen ruhen in sich, in ihrem gereinigten Tempel. Sie halten Mir, Gott, ihrem Herrn, die Treue, indem sie die ewigen Gesetze halten. Die Treue Mir gegenüber umfasst auch die Treue im Denken, Reden und Handeln dem Nächsten gegenüber.

 

Das Gesetz der Lauterkeit, der Gerechtigkeit,

der absoluten, selbstlosen Liebe

 

Dies ist ein Gebot und lautet:

Bewahre in jeder Lebenssituation die Offenheit, dann hälst du auch deinem Nächsten in Gott die Treue.

 

Der Himmel ist offen und dem Gottmenschen zugänglich, weil er in ihm aktiv und wirksam ist: das Gesetz der Lauterkeit, der Gerechtigkeit, der absoluten, selbstlosen Liebe.

 

Deshalb darf es in deinem Herzen kein Arg geben und keine Verschlossenheit.

 

Gottmenschen lieben einander selbstlos, so, wie Ich sie liebe, ihr Herr und Gott.

 

Jeder Gedanke, jedes Wort und auch jede Handlung der Gottmenschen ist eine göttliche Aktion.

 

Jede gesetzmäßige Aktion trägt in sich schon die gesetzmäßige Reaktion, das ewig strömende Leben, das Ich Bin.

 

Im Friedensreich Jesu Christi verschwenden die Meinen keine Energie mit unlauteren Empfindungen, Gedanken, Worten und Handlungen. Sie lassen das ewige Gesetz strömen, denn ihre Empfindungen, Gedanken, Worte und Handlungen sind das Absolute Gesetz – auch dann, wenn sie über Dinge oder Ereignisse sprechen, wenn sie in freien Stunden oder vor oder nach dem Festmahl miteinander reden. Sie ruhen in Mir, und Ich, das ewige Gesetz, fließe durch sie hindurch, durch jede Empfindung, durch jeden Gedanken, durch jedes Wort, durch jede Handlung.

 

Die Gottmenschen im Friedenreich Jesu Christi

 

Die Gottmenschen im Friedensreich Jesu Christi leben in Zeit und Raum. Deshalb haben sie ihre vorgegebenen Zeiten, ihre Arbeitsstunden und ihre Freizeit. Auch bei der Arbeit aktivieren sie mit gesetzmäßigen Empfindungen, Gedanken, Worten und Handlungen das durch sie fließende ewige Gesetz. Dieses beginnt dann, durch sie und ihrer Hände Arbeit verstärkt das zu bewirken und zu vollenden, was sie in den fließenden Strom, in das Gesetz, eingegeben haben. Ihr Leben ist Geben und Empfangen. Gottmenschen erfüllen das Gesetz, das lautet: Jede Empfindung, jeder Gedanke, jedes Wort und jede Tätigkeit ist gesetzmäßig und daher Gebet. Gottmenschen werden also nicht mehr „im Schweiße ihres Angesichts ihr Brot verdienen“.

 

Arbeit ist tätiges Beten

 

Arbeit ist tätiges Beten. Gottmenschen leben gemeinsam, wirken und arbeiten gemeinsam, weil Einer für alle ist und alle für Einen: Christus. Deshalb sondern sie sich nicht voneinander ab und gestalten auch ihre Freizeiten gemeinsam, gesetzmäßig. Auch in ihren Wohngemeinschaften werden sie ebenso nach dieser hohen Ethik und Moral leben, so dass sie jederzeit vor Meinem Angesichte als edle, reine Wesen erscheinen können.

 

Einheit mit den Naturreichen

 

Gottmenschen leben in der Einheit mit den Naturreichen, und die Tiere und Pflanzen dienen ihnen. Deshalb werden sie die Erde gesetzmäßig besitzen. Die Gottmenschen in Friedenreich Jesu Christi wirken mit ihren entfalteten geistigen Talenten und Fähigkeiten auf der Erde und für die Erde, die dreidimensionale Welt. Die ganze Erde, der Planet Gottes, des Schöpfers, wird ein einziger Garten Gottes sein, in welchem sich die Wohnstätten des Gottmenschen harmonisch in die Landschaft einfügen. Ebenso sind ihre Werkstätten in die Landschaft einbezogen. Dort arbeiten und wirken sie im Dienste für ihre Nächsten.

 

Der Gottmensch hat Gemeinschaftssinn

 

Die schöpferischen Kräfte des Dienens, des Gebens und Empfangens sind also im göttlichen Menschen entfaltet:  Der Gottmensch hat Gemeinschaftssinn. Er ist in Einheit mit Gott und seinem Nächsten und pflegt die Gemeinschaft mit allen Brüdern und Schwestern. Sein Leben ist Geben und Empfangen. Der Gottmensch hat keine Besitzansprüche, denn er lebt in der Fülle; alles gehört ihm. Er arbeitet nicht der Taler, des sogenannten Geldes, wegen, sondern für die Gemeinschaft, für das große Ganze. Der Gottmensch ist Besitzer der Unendlichkeit, weil die Fülle aus Gott in ihm lebendig ist und er dadurch das große Ganze, die Unendlichkeit, als sein Eigen weiß. Er nennt alles sein Eigentum, erhält und pflegt es nach den ewigen Gesetzen der Einheit und der Gemeinsamkeit. Er weiß: Besitz verpflichtet.

 

Die Gedanken des Gottmenschen sind Lichtgedanken

 

Der Gottmensch ist gütig und strömt Liebe aus. In allen Dingen seines Lebens verkörpert er seinen göttlichen Bruder, den Herrscher des Friedensreiches, Christus, durch gesetzmäßiges Empfinden, Denken, Leben und Handeln. Die Gedanken der Gottmenschen sind Lichtgedanken und kennen keine Einengung. Daher sind auch ihre Wohnstätten nicht abgegrenzt durch Zäune oder Mauern. So, wie sie eins sind mit Gott, dem Ewigen, der Ich Bin, und mit dem Herrscher des Friedensreiches, ihrem Bruder Jaehowea, dem Göttlichen, so sind sie auch untereinander in selbstloser Liebe verbunden.

 

Einheit in Gott

 

Sie fühlen sich als eine große Einheit in Gott, als die Familie Gottes auf Erden, in welcher die einzelnen Familien leben. Unter ihnen wird nicht gefreit. Die göttlichen Menschen finden nach den ewigen Gesetzen zusammen; das heißt, sie verbinden sich als Mann und Frau entsprechend ihrer Ausstrahlung – das sind beiderseits gleichschwingende energetische Kräfte und beruhen auf ihrer Mentalitätsschwingung. Diese gleichschwingenden Energien wirken sich im männlichen Prinzip als Positivstrahlung, als gebendes Element, aus, im weiblichen Prinzip als Negativstrahlung, als empfangendes Element. Beide sind Pole, die aufeinander abgestimmt sind; ihre Grundtendenz ist gleichschwingend. Sie finden zusammen durch die Berührung ihrer Mentalitätsschwingung. Sie vermählen sich in Meinem Geiste und schließen im Gelöbnis der Treue den Bund mit Mir, dem Ewigen, und miteinander. Sie treten in die große Familie Gottes ein, um im Gesetz der Einheit, im großen Ganzen, zu leben und zu wirken.

 

Die Vereinigung von Mann und Frau

 

Die Vereinigung von Mann und Frau erfolgt nur dann, wenn sie ein Kind wünschen. Der Wunsch nach einem Kind wird einzig vom reinen Strahlungsgesetz in beiden Menschen gleichzeitig angerührt. Die Zeugung geschieht nach den Naturgesetzen für menschliche Körper; es ist rein und vollzieht sich in der reinen Strahlung des Gesetzes, in dem sie leben und in dem sie sich bewegen. Sowohl der Mann als auch die Frau stehen im Dienst für ihren Nächsten; sie bringen ihre Fähigkeiten und Talente in das Gemeinwohl ein. Sie leben in Mir, dem Vater-Mutter-Gott. Was sie tun, das tun sie ganz. In alles, was sie tun und schaffen, legen sie die Gottesenergie.

 

Der Gottmensch empfindet das Energiepotential

 

Alles ist Energie. Ich, euer Herr und Gott, verwende eure Worte und spreche mit euren Worten von Energie. Somit ist die Energie eines Kleidungsstückes nicht weniger wert als die Energie einer Schale Obst, denn alle Energie ist beseelt mit Meinem Leben, mit Meiner Kraft. Jeder gibt entsprechend dem Quantum an Energie, das er empfangen hat. Der Gottmensch empfindet das Energiepotential, welches aus den Waren und Leistungen ausstrahlt. Er gibt entsprechendes Energiepotential dagegen. Für einen Hausbau z.B. wird er das entsprechende Energiepotential an Arbeitsleistungen oder Waren geben. Das Energiepotential kann – mit euren menschlichen Worten gesprochen – auch in Menge oder Umfang gemessen werden. Entsprechend dem Umfang fließt wieder die Menge an Energiepotential.

 

… nicht mehr menschlich werten und wägen, …

 

Wenn der Mensch in Mir, dem Geiste Gottes, lebt, dann ist er weise, und er gibt aus Mir, der Gottesintelligenz. Er wird dann nicht mehr menschlich werten und wägen, was weniger oder mehr wert ist. Er weiß dies in sich aus Mir, der Intelligenz, Gott, und schöpft daraus. Das ist kein Tauschgeschäft, sondern ein Geben und Empfangen von Energie. Er schafft in allem den gerechten Ausgleich. Es gibt weder „Mein“ noch „Dein“. Die Gaben der Gottmenschen sind hochschwingende Energiepotentiale. Die Gottmenschen leisten Qualitätsarbeit, weil ihr geistiges Bewusstsein alles durchdringt. Ihre Waren und Leistungen sind Gaben des Geistes Gottes. Sie wissen aus ihrem erschlossenen Bewusstsein, dass ewige Energien fließen müssen, weil die Erde und alles, was auf ihr und im lichteren materiellen Kosmos ist, an Licht und Kraft zunehmen können, wenn sich gleiche Energien vereinen. Sie wissen, dass durch die ewig strömende Energie sie selbst und auch Schichten der Erde in eine immer höhere energetische Schwingung gelangen – und dass sich dadurch die Materie allmählich immer mehr verfeinert, um schließlich wieder in die Ursubstanz einzugehen, in die siebendimensionale, ewige Schöpfung.

 

Betreuung und Hilfe

 

Wer z.B. in der Kinderbetreuung oder als Lehrer im schulischen Bereich dient, der empfängt entsprechende Gaben, Waren oder Betreuungsgutscheine von den Familien, deren Kinder er als Lehrer oder Helfer betreut und in das gesetzmäßige Leben hineinführt. Indem ein Lehrer im Umgang mit der Sprache und den Zahlen unterweist und den jungen Menschen hilft, ihre Fähigkeiten und Talente zu entfalten, führt er sie zugleich in das Gesetz Gottes ein. Auch die Hilfe und Betreuung älterer Menschen ist in den Dienst des Helfens einbezogen. Die älteren Menschen bleiben in der Familie Gottes und werden auch von ihr hinübergeleitet in das feinstoffliche Leben. Ob die Seele in einem jüngeren oder älteren Körper ist – Menschen des Geistes helfen einander.

 

Das Gesetz der geistigen Evolution

 

Auf diese Weise erfüllen die Gottmenschen das Gesetz der geistigen Evolution, der Höherentfaltung. Ihr Denken, Leben und Arbeiten vollzieht sich im Strom des ewigen Gesetzes. Dadurch bewirken sie, dass sich die Erde – und darüber hinaus das ganze materielle Universum – mehr und mehr vergeistigt. Im Friedensreich, im Reich Gottes auf Erden, ist das Strahlungsgesetz der Erde das geistige Leben der Kinder Gottes. Diese sind also mit der ganzen Unendlichkeit verbunden, weil sie eins sind mit Mir, dem Ewigen. Auch die Atmosphäre der Erde, welche der Spiegel der Erde ist, wird klar sein und aufnahmefähig für höhere Energien und Lebensformen. So, wie die reinen himmlischen Boten unter den Menschen sein werden, so werden sich auch die teilmateriellen Wesen aus höheren Lichtquellen, die im Erlöserwerk Christi dienen, wieder mit den Menschengeschwistern verbinden, weil sie und ihre Menschengeschwister eines Geistes in Christus sind, ihrem göttlichen Bruder – Jaehowea, der Göttliche, genannt –, dem Herrscher des Friedenreiches Gottes auf Erden.

 

Einbruch des Dämonischen

 

Am Ende des Friedenreiches Jesu Christi dürfen sich die Dämonen noch einmal am Menschen und an der Erde messen. Ihr Bestreben ist es noch immer, die Erde, ihren ehemaligen Stützpunkt, zurückzuerobern. Das wird ihnen von Mir gewährt, auf dass sie sich erkennen und in Christus, Meinem Sohn, Mich, den ewigen Gott, annehmen und sich vor der Macht und Kraft und Liebe beugen. Dieser Einbruch des Dämonischen in jene Bereiche der Erde und der Atmosphäre, in denen sich noch Ballungszentren gegensätzlicher Energie befinden, wird – wie auch die Aufwallungen des menschlichen Ichs – nur noch ein kläglicher Versuch sein und wird sich nicht mehr über die ganze Erde erstrecken. Jeder Vorstoß, die ganze Erde zu besitzen, wird misslingen, weil die Gottmenschen die Erde mit Licht und Kraft durchdrungen haben.

 

Durch das Wirken der geistigen Menschen …

 

Nach diesem Einbruch wird dann die weitere Umwandlung erfolgen: Da Ich durch das Wirken der geistigen Menschen Schichten des Grobstofflichen in höherschwingende Energien umgewandelt habe, ist der Erdmantel durchlässiger geworden. Er wird expandieren und zerbersten, und die Erdseele, der geistige Teilplanet aus dem ewigen Jerusalem, assimiliert sich an das reine Sein. Der zerberstende Erdmantel wird im Universum weiter verfeinert und der ewig strömenden Energie zugeleitet werden. Gleichzeitig werden auch weitere materielle Sonnen und Gestirne erschüttert. Auch ihre geistigen Teilaspekte werden allmählich dem ewigen Sein zugeführt. So wird sich die Auflösung aller materiellen Formen und Energien vollziehen.

 

Wer Augen hat, der schaue,

wer Ohren hat der höre.

 

Wer diese Meine Worte hört und liest, ist eingeweiht in das kommende Geschehen und in das Sein.

Ob er daran glaubt oder ob er Mich, die Wahrheit des Lebens, Gott, seinen Herrn, verwirft – das steht jedem Meiner Kinder frei, denn Ich habe ihnen den freien Willen gegeben.

Daher trägt jeder für sich selbst die Verantwortung – für seinen Glauben oder Unglauben, für das Für oder Gegen Mich.

Wer Augen hat der schaue; wer Ohren hat, der höre.

Wessen Seele das Licht des Ewigen spürt, der weiß, dass die Gesetze für das Friedensreich Jesu Christi aus Mir, Gott, der ewigen Wahrheit, gegeben sind, die Ich Bin von Ewigkeit zu Ewigkeit – der Urvater aller Meiner Kinder von Ewigkeit zu Ewigkeit.

 

ENDE DES ZITATES