GEWISSENSKONFLIKTE

IM ALLTAG

 

 

Gewissen und Gesellschaft

 

Im Prinzip geraten wir in Gewissenskonflikte, wenn wir uns bewusst in den Gegensatz zur Wahrheit begeben, wenn wir uns also quer zu den Lebensregeln Christi stellen. Das bedeutet: unser Gewissen regt sich, wenn wir Böses tun, oder auch schon Böses denken. Böse ist alles, was gegen das Leben in jeglicher Form gerichtet ist. Im praktischen Leben kann es häufig vorkommen, dass wir Gutes tun und Gutes denken und dabei gleichzeitig in Konflikt mit gesellschaftlichen Normen, Usancen, Traditionen oder gar Rechtsvorschriften geraten können.

 

 

Konflikt-Analyse

 

Auch wenn viele Menschen es noch nicht glauben wollen, so gilt doch dieses: die Lehren des Jesus von Nazareth, des inkarnierten Geistes des Christus Gottes, sind die absolute Wahrheit in der Trennung von Gut und Böse. Die mosaischen zehn Gebote sind Teil der Lehren Christi, sozusagen deren Vorstufen zu noch höheren Erkenntnissen. Wahre Christen können leichter Konflikte analysieren, als Scheinchristen oder als geistarme, materialistisch eingestellte Weltlinge. Schließlich geht es immer um das richtige Verhalten im Spannungsfeld von Gut und Böse.

 

 

Es gibt nichts Gutes …,

außer man tut es!

 

Kritisch wird es immer dann, wenn wir unser Verhalten nach den göttlichen Gesetzen ausrichten wollen und die weltlichen Rechtsvorschriften oder die gesellschaftlichen Normen stehen dem entgegen. Diese Konflikte nehmen immer mehr zu. Hier wird nicht nur Mut verlangt, sondern auch Stehvermögen – warum? Wir können uns dem Gespött der Masse ausliefern, oder erhebliche materielle Nachteile kassieren oder, in ganz harten Fällen, können wir eventuell unsere Freiheit oder sogar unser irdisches Leben riskieren und einbüßen.

 

 

Der innere Feind des Christusgewissens:

Opportunismus

 

In der Treue zu den Christus-Idealen gibt es innere Widerstände. Es sind die satanischen Kräfte in uns, die der Bequemlichkeit oder den eigenen Vorteilen Vorrang einräumen vor der konsequenten Haltung im Geiste Christi. Wir passen uns dann lieber an, um die Nachteile zu umgehen, die uns drohen können, wenn wir konsequent sind. Wir verhalten uns dann opportun, weil wir unserem Vorteil mehr zuneigen als dem Willen Gottes. Das ist Opportunismus, gepaart mit Bequemlichkeit und Feigheit. Opportunismus ist die Quelle der Verantwortungslosigkeit.

 

 

Verantwortung vor Gott

 

Wahre Christen sind konsequent in Wort und Tat. Ihr Denken, Reden und Handeln verantworten sie ausschließlich vor Gott. Sie dienen den höchsten Idealen und ein Teil der höchsten Ideale ist das Gemeinwohl. Das höchste Ideal ist Christus, denn Christus brachte uns die Lehre und den Geist des ultimativen Friedens. Letztlich entscheiden wir also immer zwischen Krieg und Frieden. Alle fürchten den großen Krieg, aber die wenigsten sind sich bewusst, dass wir im Alltag nichts anderes tun, als das, was die Krieger im Großen tun: streiten für den eigenen Vorteil.

 

 

Verantwortung ist Pflichterfüllung

 

Weltliche Pflichten entstehen entweder aus dem weltlichem Recht heraus oder aus Vereinbarungen, also Verträgen, oder aus schuldhaftem Verhalten zum Schaden eines Mitmenschen. Wahre Christen wissen um die Hierarchie von Pflichten und um die  Notwendigkeit der Erfüllung von Pflichten. Es gibt also niedere und höhere Pflichten. Wenn die Erfüllung niederer Pflichten die Erfüllung höherer Pflichten verhindern, haben die höheren Pflichten den Vorrang. Die höchsten Pflichten sind letztlich immer die Gesetze Gottes.

 

 

Die Erfüllung der Pflicht

führt uns ins Licht

 

Wir Menschen sind alle noch unvollkommen. Wenn das anders wäre, dann wären wir nicht auf der Lebensschule Erde. Die Erde kann man auch als geistiges Sanatorium zur Reinigung unserer Seele verstehen. Wenn wir unsere erkannten göttlichen Pflichten erfüllen, dann strebt unsere Seele im Jenseits ins Licht. Sie inkarniert dann nicht mehr in diese sündhafte Welt, es sei denn, sie inkarniert, um das Friedensreich Christi auf Erden mit vorzubereiten oder mitzugestalten. Die Beiträge auf dieser Unterseite wollen helfen, das Pflichtbewusstsein zu stärken.

 

 

Der Geist des Friedens

 

Die Themen, die auf den folgenden Unterseiten in unregelmäßigen Abständen erscheinen werden, kommen aus dem praktischen Leben. Oft werden von uns Entscheidungen abverlangt, die uns schwerfallen können. Es können, sollen und dürfen keine fertigen Lösungen vorgegeben werden. Jeder Mensch wird und soll sich gemäß seines eigenen Bewusstseins verhalten. Es gibt aber immer wieder Gedanken und Ideen, auf die man durch Gedanken oder Verhaltensweisen von Mitmenschen kommt. Das ist Inspiration – als Einfluss des Guten.

 

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