WER ODER WAS IST DER CHRISTUS-GOTT?

 

 

PROLOG

 

Wer oder was ist Gott?“ – Eine blasphemische Frage?

 

Was ist Blasphemie? Wer oder was ist Gott? Wer oder was ist Gott auf keinen Fall? Worin unterscheidet sich der Christus-Gott von Gott? Warum kann es nur einen Gott geben? Warum gibt es so viele Religionen? Hat jede Religion einen anderen Gott? Hat Gott Geheimnisse? Ist Gott ein Kriegsgott? Wo ist Gott in der Not? Warum lässt Gott überhaupt zu, dass Menschen leiden? Straft Gott? Ist Gott wütend? Hat Gott sich von uns Menschen abgewandt? Hat Gott Geheimnisse vor uns Menschen? Solche Fragen und noch mehr behandeln wir im Folgenden:

 

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DIALOG

 

Frage 01

Wir sollen uns kein Bildnis von Gott machen. Ist die Frage: „Wer oder was ist Gott?“ im Angesicht dieses Gebotes nicht ein Fehltritt oder gar Blasphemie?

 

Auf den ersten Blick könnte man das annehmen. Der zweite Blick lässt jedoch die Frage zu, was dieses Gebot für einen Sinn haben könnte. Eines dürfte klar sein: Wir sollen auf keinen Fall spekulieren, wie Gott aussehen könnte oder welche Gestalt Gott haben könnte. Aus unseren menschlichen Vorstellungen heraus sollen wir uns keine Bildnisse über Gott schaffen. Das ist auch logisch, wenn man bedenkt, dass unser menschliches, materiell ausgelegtes „Spatzenhirn“ nur Materie wahrnehmen kann. Gott ist die Kraft des Lebens in uns allen. Gott ist äußerlich nicht darstellbar.

 

Frage 02

Warum gibt es denn überhaupt das Gebot Gottes, dass wir uns von Ihm kein Bildnis machen sollen, wenn es schon logisch ist, dass unser Intellekt sowieso nicht dazu in der Lage ist ?

 

Das dürfte damit zu tun haben, dass es zu allen Zeiten Menschen gab, die sich über ihre Mitmenschen stellten, um sie zu beherrschen. Menschliche Überheblichkeit funktioniert nur, wenn Menschen von sich behaupten, Dinge zu können, die der Normalo nicht kann. „Herren-Menschen“ suggerieren „übernatürliche Fähigkeiten“ unter anderem, in dem sie behaupten, einen direkten Draht zu Gott oder zu höheren Geistwesen zu haben, was der Normalo angeblich nicht hat. Solche Trugbilder, machen den Menschen beherrschbar - so ergreift der „Herren-Mensch“ die Macht.

 

Frage 03

Gilt das Gebot, sich von Gott kein Bildnis machen zu sollen, vorwiegend jenen Wichtigtuern und Hagestolzen, die sich solche Gottesbilder schaffen, die macht-kompatibel sind, um sich selbst, zum Zweck der Machtausübung, zu erhöhen?

 

Das Gebot gilt natürlich für alle, denn wir Menschen haben alle noch mehr oder weniger stark den Satan der Sinne in uns. Geltungsdrang und Machtgelüste sind in uns allen noch drin.Wir alle sollen uns in Demut üben, denn Hochmut kommt vor dem Fall. Wir alle sind ja auch Fallwesen, die von Gott abgefallen sind und der Hochmut war tatsächlich der Ursprung des Fallgeschehens. Fakt ist: Niemand kann sich Gott vorstellen und vor Gott ist niemand privilegiert, schon gar nicht geistig. Machtmenschen exponieren sich generell gerne mit „quasi-göttlichen“ Fähigkeiten.

 

Frage 04

Die Frage, wer oder was Gott ist, fällt also nicht unter die Rubrik des sündhaften Versuchs, sich ein Gottesbild zu schaffen?

 

Wenn Christus uns lehrt, dass wir vollkommen werden sollen, so vollkommen wie unser Vater ist, dann müssen wir wissen, was die göttlichen Eigenschaften sind. Wenn ich z.B. frage, wer oder was war Friedrich Schiller, dann erfahre ich, dass er ein Mensch war, ein Dichter und Denker, der die Freiheit liebte. Ich frage ja nicht, wie Friedrich Schiller aussieht. Frage ich danach, wer oder was Gott ist, dann erfahre ich u.a., dass Gott Geist ist und dass Seine Haupteigenschaft Liebe ist. Wir fragen also nach den göttlichen Eigenschaften, die wir ja in uns entfalten sollen.

 

Frage 05

Was bedeutet: „Gott ist Geist“?

 

Geist ist der Ursprung allen Seins, des Lebens schlechthin. Geist ist die Essenz des Lebens. Wir können „Geist“ nicht vollständig in Worten ausdrücken. Wir können nur versuchen, es ein wenig zu umschreiben, ohne es in seiner Gesamtheit erfassen zu können. Alles Leben ist aus Geist und Geist ist der Träger aller Lebensformen, auch aller Lebensformen in der Materie. Geist ist kosmische Energie und Materie ist kristallisierte und heruntertransformierte kosmische Energie. Weil Gott Geist ist, ist Gott das Leben in allen Lebensformen des ganzen Kosmos, auch im Menschen.

 

Frage 06

Was bedeutet: „Gott ist allmächtig und allgegenwärtig?“

 

Jeder kann sich denken, dass es eine höchste Intelligenz geben muss, eine Allkraft, die alles hervorgebracht haben muss, was wir sehen, fühlen, hören, riechen und schmecken können. Das alleine lässt schon auf eine Allmacht schließen, der wir selbst auch entstammen müssen. Wir wissen aber auch von geistigen Sphären, die von Geistwesen bewohnt sind. Alles Sein muss einen zentralen Ursprung haben. Es gibt kein Leben ohne diese Universal-Intelligenz, die wir im Abendland GOTT nennen. Gott ist der Schöpfer allen Seins und Gott ist in allem, was Gott schöpft.

 

Frage 07

Was bedeutet: „Gott ist in allem, was er schöpft?“

 

Das ist eine ganz wichtige Frage, deren richtige Antwort uns hilft zu verstehen, dass Gott nicht fernab irgendwo über Seiner Schöpfung steht, von wo aus Er, unser Schöpfer, aus weiter Ferne schaltet und waltet. Die Schöpfung ist formgewordene kosmische Energie, die allgegenwärtig ist, ein ewiger All-Strom, ewig fließend, ohne Anfang und Ende – für uns unvorstellbar. Aus diesem All-Strom entstehen alle Lebensformen des Geistes. Alles Sein, auch die Materie ist also komprimierte kosmische Energie. Diese kosmische Energie ist GOTT und Er ist in allem Sein.

 

Frage 08

Was bedeutet: „Der Mensch ist der Tempel Gottes?“

 

Weil Gott die ewige, unendliche und universelle Allkraft ist, die niemals verloren gehen kann und, die als kosmische Energie in jeder Lebensform komprimiert ist, im Himmel und auf Erden, muss Gott auch in allen Lebensformen innen drin sein. Er ist also nicht fern, sondern nah, näher als unsere Gliedmaßen. Gott ist in allen Lebensformen drin, auch in uns Menschen, tief in unserer Seele. In jedem Menschen wohnt das Göttliche, zwar verborgen aber immer gegenwärtig. Jeder Mensch kann das Göttliche in sich spüren, als Licht in uns, als das Gute in uns.

 

Frage 09

Was bedeutet: „Gott in uns ist unwandelbar?“

 

Der göttliche Kern in unserer Seele ist unwandelbar, kann also von antigöttlichen Kräften nicht verändert werden. Er kann also auch nicht „verböst“ werden, wie ich es mir selbst immer wieder klarmache. Der böseste Mensch hat also wirklich einen guten Kern. Gott ist in jedem Menschen. Das bedeutet aber auch, dass Gott alles ist, was gut ist. Gott ist das Gute. Was nicht gut ist, das ist nicht von Gott. Das Gute ist immer für das Leben und Leben ist ewig. Das Böse ist zeitweise gegen das Leben, gegen Gott, aber wandelbar, denn die Materie, das Ungute, ist vergänglich.

 

Frage 10

Straft Gott Menschen ab, die sich gegen ihn stellen und Seine Gebote vorsätzlich missachten, wie es z.B. die Befürworter von Gewalt und Krieg tun?

 

Die Offenbarungen Christi durch Prophetenmund sagen ganz klar: Nein! Solche Vorstellungen sind menschliche Vorstellungen. Weil der Mensch selbst ein Wüterich und ein Verfolger ist, meinen viele Menschen, so müsste auch Gott sein. Der Strafgott ist eine Erfindung des Herrenmenschen in Gestalt von Priestern und Schriftgelehrten, die bis heute solch ein abstruses Gottesbild verbreiten. Gott schuf Seine Kinder nach Seinem Bilde, aber nicht den Menschen, denn der Mensch ist von dem Gott der Liebe abgefallen. Der Mensch schuf sich den Strafgott selbst.

 

Frage 11

Wo kommen denn Not, Krankheiten, Katastrophen, Schicksalsschläge her, wenn sie nicht einem strafenden Gott entspringen?

 

Das Gesetz von Aktion und Reaktion ist das Naturgesetz des Gegeneinanders. Gäbe es nur ein Füreinander und ein Miteinander, wie Christus es uns lehrt, gäbe es nichts Gegensätzliches, das immer wieder auf den Verursacher selbst zurückfällt. Wir sind es selbst, die die Folgen unserer Missetaten und Sünden gegen die Regeln des Lebens und des Friedens erzeugen. Christus lehrt uns das Gesetz von Saat und Ernte. Wer nichts Böses tut, erntet auch nichts Böses. Wer seine Mitmenschen so behandelt, wie er selbst behandelt werden möchte, kennt weder Not noch Sorgen.

 

Frage 12

Ist das Gesetz von Saat und Ernte nicht von Gott geschaffen?

 

Im Reich Gottes gibt es keine Gegensätze, was wir noch sündige Menschen uns kaum vorstellen können. Gott ist Einheit, Liebe und Harmonie. Das Gesetz von Saat und Ernte ist das Gesetz des Ausgleichs, das durch den Fall entstehen musste, als logische Folge der Disharmonie und des Zwiespaltes. Aus Sicht der kosmischen Energie wird klar, dass alle negativen Energien auf die Verursacher zurückfallen müssen, damit die Umpolung in göttliche und positive Energien der Liebe und der Einheit erfolgen kann. Nur der Mensch schafft Zwietracht und Streit, nicht Gott.

 

Frage 13

Wenn Not, Krankheiten, Kriege, Katastrophen und alle anderen schmerzhaften Schicksalsschläge nicht Gottes Wille sind, warum greift Gott dann nicht ein, denn es heißt doch, dass Gott allmächtig ist?

 

Gegenfrage: Wie kann sich der Mensch zum Guten wenden, wenn er nicht die Folgen seiner üblen Gedanken, Worte und Taten zu tragen hätte? Würden Krieger gegen die Natur und gegen den Menschen, also gegen sich selbst, friedlich werden können, wenn sie nicht die schmerzhaften Folgen ihrer Streitlust am eigenen Leibe zu spüren bekämen? Im Großen wie im Kleinen: Wie sollen wir aus Schaden klug werden, wenn wir nicht erkennen würden, dass wir selbst die Verursacher aller Schäden sind. Jeder hat die Freiheit der Entscheidung aber auch die Verantwortung.

 

Frage 14

Kann Reue die Folgen der Sünden von Menschen beeinflussen?

 

Interessant ist, dass das Wort „Reue“ im Wort „Treue“ steckt. Treue ist alles Denken, Reden und Tun, was wir nicht zu bereuen haben, also die Einhaltung der Gesetze des Lebens. Christus lehrt, dass reuige Sünder Vergebung erhalten, wenn sie um Vergebung bitten, wenn sie selbst ihren Peinigern vergeben, wenn sie die erkannten Sünden nicht mehr tun und möglichst auch Wiedergutmachung leisten. So funktioniert die Umwandlung von falsch gepolten Energien zurück in göttliche Energien mit entsprechend positiven Folgen. Gott ist jedem reuigen Sünder gnädig.

 

Frage 15

Wie ist es zu den vielen Religionen und Göttern gekommen, denn jede Religion scheint doch einen anderen Gott anzubeten?

 

Der Mensch tendiert dazu, sich Gott nach seinem Bilde zu schaffen. Als Christus in Gestalt Jesu auf Erden war, hofften die Menschen auf einen weltlichen König, der zu allem Ja und Amen sagt, was „menschlich“ ist, was also sündig ist. Da Jesus genau das nicht tat, sondern stattdessen den Gott der Liebe, der Güte, des Friedens, der Gerechtigkeit, der Geschwisterlichkeit und der Gleichheit in Einheit mit allem Sein lehrte, fiel Er in Ungnade bei den Herrenmenschen der Priesterkaste und der Gelehrten. Religionen sind Menschenwerk. Die Lehren Christi sind keine Religion.

 

Frage 16

Warum wird hier immer der Kirchengott vom wahren Gott unterschieden, wenn es doch nur einen Gott gibt und was meint der Ausdruck „Christus-Gott“

 

Das Wort „Christus-Gott“ benutze ich deswegen gerne, weil er griffig ist und sofort klarmacht, dass es zwar nur einen Gott allen Seins gibt, dass es aber viele falsche Vorstellungen von Gott gibt, vor allem von Seiten der Kirchen. Der Kirchen-Gott ist ein wütender Strafgott, der die meisten Seelen für immer und ewig in eine ewige Hölle verbannt, ein Gott, der grausame Kriege befohlen haben soll. Hassmenschen brauchen einen Hass-Gott und mit diesen dunklen satanischen Vorstellungen hat Christus in Jesus endgültig aufgeräumt. Der Christus-Gott ist Liebe und Frieden.

 

Frage 17

Kennen alle Völker der Erde diesen entscheidenden Unterschied?

 

Die Gottes-Offenbarungen aller Propheten aller Zeiten und die Offenbarungen des Christus heute, durch die Prophetin Gabriele, sind weltweit bekannt, wenn sie auch noch nicht bei allen Menschen angekommen sind. Aber alle Menschen haben ein Gewissen. Es ist der Geist Gottes in uns und jeder kann erfühlen, woher alle Übel kommen müssen, die die heutige Zeit prägen: Nur vom Menschen! Jeder Mensch wird irgendwann erfahren, wer oder was Gott ist. Die Sehnsucht nach der Wahrheit ist in allen Menschen drin. Die Wahrheit will allerdings geliebt und gewollt sein.

 

Frage 18

Warum gibt es heute eine so auffallend große Gottesferne und/oder so eine starke Abneigung gegen den Geist Christi, von der man fast sogar sagen könnte, dass Christus bei vielen Menschen „mega-out“ zu sein scheint?

 

Wahrscheinlich gibt es tausende Gründe für die heutige Gottesferne. Nach meinen Erfahrungen könnte der Hauptgrund darin liegen, dass die Mehrheit der Menschen noch nicht bereit ist, sich und ihre Lebensweise als sündig zu erkennen und die Ursachen aller Übel sich selbst zuzuschreiben. Zwar mag ein großes Maß an Unaufgeklärtheit auch eine wesentliche Rolle spielen, aber nicht zu übersehen ist, dass viele Menschen es leider noch ablehnen, sich mit den Christus-Offenbarungen und mit dem Christus-Gott zu befassen. Viele wollen die Wahrheit nicht wissen.

 

Frage 19

 

Warum wollen viele Menschen die Wahrheit nicht wissen? Warum sind die Menschen gegenüber der Christus-Wahrheit so abweisend?

 

Aus eigener Erfahrung mit mir selbst, kann und muss ich bekennen, dass es wohl die stille Ahnung sein muss, oder zumindest sein könnte, dass man sich radikal ändern muss, wenn man die hohen Christus-Ideale und die Gesetze Gottes befürwortet. Deswegen habe ich das Buch „Christus-Aversionen“ geschrieben, in der Hoffnung, die innere Abwehr gegen die Verantwortung und gegen das Gute in uns aufzuweichen. Das musste ich selbst auch tun und ich kenne dieses Problem von daher sehr genau. Es ist der „innere Schweinehund“, der die Gottferne schafft.

 

Frage 20

Die Antwort auf die Frage 19 ist noch zu wenig konkret. Was kann denn konkret daran so schwierig sein, sich mit der Christus-Wahrheit zu arrangieren?

 

Konkret ist es der Egoismus, der uns davon abhält, liebgewordene Gewohnheiten zu opfern, weil sie in Wahrheit nämlich uns selbst und der Natur schaden. Wir fühlen uns noch wohl in unseren Genüssen, wie z.B. der Fleischverzehr. Wir wollen das Leid der Tiere nicht sehen, um daraus die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Es gibt noch viele andere Beispiele, die letztlich immer auf den Egoismus zurückzuführen sind. Die Christus-Wahrheit ist unbequem. Der Egoismus und das bequeme Menscheln stehen der Wahrheit und dem guten Willen Gottes entgegen.

 

Frage 21

Kann man den Christus-Gott an bestimmten Eigenschaften festmachen, die dann ja auch in allen Menschen als Veranlagung vorhanden sein müssten, wenn Gott im Inneren aller Menschen wohnt?

 

Christus nennt uns durch die Prophetin Gabriele fünf wesentliche Eigenschaften, die göttlich sind, die in uns Menschen tatsächlich auch angelegt sind. Zum Teil sind uns diese fundamentalen Eigenschaften schon lange bekannt und zum Teil standen sie sogar auf den Fahnen revolutionärer Bewegungen. Als wesentliche Eigenschaften Gottes sind uns die fünf folgenden göttlichen Attribute genannt: Freiheit, Geschwisterlichkeit, Gerechtigkeit, Gleichheit und Einheit. Würden wir Menschen diese Attribute entfalten, hätten wir heute schon den Himmel auf Erden.

 

Frage 22

Christus lehrte uns schon in Gestalt des Nazareners Jesus und Christus bekräftigt diese Lehre heute erneut durch Seine Prophetin Gabriele, wonach das oberste Gebot die Liebe zu Gott ist. Wie können wir Gott lieben lernen?

 

Wer die Freiheit liebt, der liebt Gott. Wer die Gerechtigkeit liebt, der liebt Gott. Wer die Geschwisterlichkeit liebt, der liebt Gott. Wer die Gleichheit liebt, der liebt Gott. Wer die Einheit liebt, der liebt Gott. Wer also die göttlichen Eigenschaften liebt, der liebt Gott. Wer liebt, der gibt. Gott ist Liebe und Liebe gibt ohne für sich einen Vorteil ergattern zu wollen. Alle göttlichen Eigenschaften sind tief in unserer Seele angelegt. Wer Gott liebt, der liebt die göttlichen Eigenschaften in sich und er wird alles tun, um diese zu entfalten, um sie in diese dunkle Welt zu transportieren.

 

Frage 23

Wer oder was ist der Christus Gottes?

 

Christus selbst sagt, dass Er der Sohn Gottes ist und Er lehrt auch, dass wir alle Söhne und Töchter, also Kinder Gottes sind. Deswegen lehrt Christus auch, dass Er unser aller geistiger Bruder ist. Das Wort „Christus“ bedeutet vom Sinn her soviel wie der „Gesalbte“ oder der „Auserwählte“. In den Offenbarungen lesen wir, dass Christus der erstgeschaute Sohn Gottes ist, der Mitregent der Himmel. Die Auswahl des Christus dürfte sich auf den Auftrag der Erlösung aller gefallen Seelen beziehen. Christus lebte uns vor, dass ein Leben ohne Sünde möglich ist.

 

Frage 24

Warum führt kein anderer Weg zu Gott als der Weg der Gefolgschaft Christi, der in der Aussage Christi zum Ausdruck kommt: „Ich Bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater, denn durch Mich!“

 

Christus lehrt uns den wahren Gott, der das ewige und unendliche Leben in allen Lebensformen ist. Religionen sind menschengemachte Irrlehren. Sie sind unwahr und Christus setzte in Gestalt des Jesus von Nazareth den klerikalen Irrlehren die absolute Wahrheit entgegen. Er lehrte uns den wahren Willen Gottes und lebte uns diesen auf Erden vor, frei von jeder Sünde. Diesen Weg soll, kann und muss jeder gehen, der sich für den Weg aus dem Rad der Reinkarnationen entscheidet. Das ist der Weg der Erlösung Christi aus den weltlichen Bindungen zur Freiheit in Gott.

 

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EPILOG

 

Als Zusammenfassung zu der Frage, wer oder was Gott eigentlich ist, eignet sich das folgende Zitat aus dem Buch „Der mutige junge Mann Jesus von Nazareth“. Das Buch kann im Gabriele-Verlag bezogen werden.

 

ZITAT:

 

GOTT ist Geist.

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GOTT ist das universale Bewusstsein, die All-Intelligenz, der Schöpfer allen Lebens.

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GOTT ist das Leben in seiner ganzen Schöpfung.

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Es gibt kein Leben außer GOTT.

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ER ist das Leben im Mikrokosmos und im Makrokosmos.

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ER ist das Leben in Allem.

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ER ist der Odem im Atem aller Seiner Geschöpfe.

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GOTT, der All-Eine, ist grenzenlose Liebe und grenzenloses Sein.

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ER ist die All-Einheit und die All-Ewigkeit.

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ER ist der Freie Geist der Unendlichkeit und der Vater-Mutter-Gott aller Seiner Kinder.

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In GOTT gibt es keine äußeren Religionen. Alle äußeren Religionen sind Menschenwerk. Äußere Religionen sind von Priestern gewollt, nicht von GOTT dem Ewigen.

 

Ende des Zitats aus der Seite 21 des Buches:

Der mutige junge Mann Jesus von Nazareth“

 

.........……..........…….....…......….

 

Die folgenden Zitate bekannter Personen geben Zeugnis davon, dass Religionen und Kirchen alles Mögliche sein können, nur für GOTT sind sie nicht, und Kirchen und deren Priester können auch nicht christlich sein, absolut nicht:

 

Das Beste, was das Christentum hervorgebracht hat, sind seine Ketzer.

Ernst Bloch

Philosoph, 1857-1977

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Jesus verkündete das Reich Gottes, und gekommen ist die Kirche.

Alfred Loisy

exkommunizierter französischer Theologe

1857-1940

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Wenn man das Judentum der Propheten und das Christentum, wie es Jesus gelehrt hat, von allen Zutaten der Späteren, insbesondere der Priester, loslöst, so bleibt die Lehre übrig, die die Menschheit von allen sozialen Krankheiten zu heilen imstande wäre.

Albert Einstein

Physiker, 1879-1955

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Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der Massen.

Johann Wolfgang von Goethe

Dichter und Naturforscher

1749-1832

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Tretet aus der Kirche aus. Tretet aus der Kirche aus. Tretet aus der Kirche aus. Wir sind aus der Kirche ausgetreten, weil wir es nicht länger mitansehen konnten.

Kurt Tucholsky

Journalist und Schriftsteller

1890-1935

 

 

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Der Tanz um das Goldene Kalb ist zwar menschlich,
aber er ist nicht Gottes Wille!

 

HINWEIS

 

Diese Unterseite kann noch Fehler enthalten, weil noch nicht eine Korrekturlesung erfolgen konnte. Für etwaige Fehler bitte ich um Nachsicht. Eine Korrekturlesung nebst Korrektur wird so bald wie möglich erfolgen.

 

Gez.: Uwe-Ferdinand Jessen

Flensburg, den 23.06.2020

 

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