DIE REINKARNATION


UND DAS GESETZ VON SAAT UND ERNTE

 


PROLOG

Was uns verschwiegen werden sollte …


Das Buch mit dem Titel „REINKARNATION“ aus dem Gabriele-Verlag trägt als kleine Überschrift den Vermerk: „Was Ihnen verschwiegen werden sollte“. Der Untertitel des Buches lautet: „Eine Gnadengabe des Lebens – wohin geht die Reise meiner Seele?“ Das Thema „Reinkarnation“ ist den meisten Menschen noch total unbekannt, oder es stößt teilweise sogar auf heftigen Widerstand. Warum das so ist, bedarf einer gründlichen Aufklärung. Die Klärung der Frage unserer Herkunft steht nämlich in enger Verbindung mit der Frage der Zukunft aller Menschen und Seelen.

 

Die Lüftung des „Geheimnisses“ rund um den Tod

 

Wir neigen dazu, angstmachenden Themen aus dem Wege zu gehen. Die Frage des Lebens vor der Geburt und des Lebens nach dem sogenannten Tode ist eng und unausweichlich mit der Frage nach dem Sinn des Lebens verknüpft. Davon wollen viele Menschen nichts wissen, obwohl jeder weiß, dass der letzte Atemzug unseres Lebens auf Erden hundertprozentig jeden ereilt. Es sind dunkle klerikale Kräfte, die über das „Davor und Danach“ ein künstliches Geheimnis machen. Was soll diese streng überwachte Geheimnistuerei, die in Wirklichkeit gar kein Geheimnis ist?

 

Warum sterben wir nicht, wenn wir sterben?
 

Ist die Todesangst, die Mutter aller Ängste, ein künstliches Konstrukt der Kirchen? Warum wird die Reinkarnationslehre von der Priesterkaste verteufelt? Kann das Gesetz von Saat und Ernte, das Jesus der Christus uns lehrte, überhaupt ohne die Lehre der Reinkarnation stattfinden? Wo kommen wir Menschlein her und wohin gehen wir nach dem Erdenleben? Was hat das Leben auf Erden überhaupt für einen Sinn? Warum sind wir Menschen so sehr unterschiedlich, genauso unterschiedlich wie unsere Schicksale? Diese Lebensfragen sind der Stoff des folgenden Dialogs.

 

* * *

 

DIALOG

 

Frage 01

Was ist „Reinkarnation“ überhaupt?

 

Zunächst ist Reinkarnation die Wiederholung einer Inkarnation. Klären wir also zunächst, was Inkarnation ist. Das Wort „Inkarnation“ ist eine Ableitung aus dem lateinischen Wort „incarnatio“ und es bedeutet Fleischwerdung. Im weiteren Sinne versteht man unter Fleischwerdung die Manifestation von Geist in Körper aus Fleisch und Blut, also die Verkörperung in einen Tier- oder Menschenleib. Genau genommen sind alle Lebensformen auf Erden Verkörperungen von Geist, denn alle materiellen Formen sind komprimierte kosmische Energie, wie wir heute wissen.

 

Frage 02

Woher wissen wir heute, dass alle Lebensformen auf Erden die Materialisation von kosmischer Energie sind und was ist wiederum unter „Materialisation“ zu verstehen?

 

Die Quantenphysik bestätigt heute, dass Materie formgewordene Energie ist. Die kosmische Energie kann sich sowohl materialisieren, als auch wieder zur Energie werden, sich also wieder dematerialisieren. Diese eigentlich altbekannte Tatsache beobachten wir regelmäßig in der Natur, nämlich als Werden und Vergehen im Rhythmus der Jahreszeiten in der Pflanzenwelt. Es grünt und blüht in der ganzen Natur, um beizeiten wieder zu verblühen, zu verwelken und zu entlauben, um sich beizeiten erneut zu entfalten. Alles Leben „badet“ in kosmischer Energie.

 

Frage 03

Ist Materialisation das Gleiche wie Inkarnation?

 

Aus Sicht der Wandlung einer allgegenwärtigen kosmischen Energie in materielle Lebensformen könnte man beide Begriffe gleichsetzen, doch sie sind nicht gleich. So kann man eine Idee z.B. nicht sehen. Erst wenn man sie aufzeichnet oder wenn man die Idee verwirklicht, wie das Haus eines Architekten, wird die Idee fassbar. Sie hat sich materialisiert, ist also greifbar = materiell geworden. Unter einer Inkarnation dagegen verstehen wir die Verkörperung eines Geistwesens in einen Menschenleib, der, biologisch und funktionell gesehen, de facto ein Tierkörper ist.

 

Frage 04

Was ist Geist und was sind Geistwesen?

 

Alle Kinder Gottes sind Geistwesen, die Gott nach Seinem Bilde geschaffen hat. Sie sind Teil der Schöpfung und selbst im Werk der Schöpfung tätig. Geist ist Gott und Gott ist Geist. Gott ist allgegenwärtige und allmächtige Schöpferenergie, die als höchste Intelligenz in allen Formen des Lebens, also in allen Formen des Seins wohnt. Wir Menschen sind tief in unserem Inneren Geistwesen. Der Kern unserer Seele ist Geist, ist das Göttliche in uns. Unsere Seele ist ein feinstofflicher Körper, der seinen reinen Geistleib mit Schalen der Sünde verhüllt und verdunkelt hat.

 

Frage 05

Inkarnieren alle Geistwesen in einen Leib aus Fleisch und Blut, also in einen Menschenleib, und sind alle Menschen ehemalige Geistwesen?

 

Aus den Gottesoffenbarungen durch Propheten aller Zeiten, vor allem in der heutigen Zeit, wissen wir, dass sich nur die Fallwesen in einen Menschenkörper inkarnieren, um sich aus ihren Verstrickungen lösen zu können. Reine Geistwesen inkarnieren nur mit einer Mission, die darin besteht, ihren Geschwistern beizustehen, die als Seelen in den Seelenreichen leben oder als Menschen auf Erden leben, also inkarniert sind. Alle Menschen sind also ehemalige reine Geistwesen und tragen den göttlichen Kern in sich, der nicht verböst werden kann.

 

Frage 06

Wenn Inkarnation die Einverleibung einer Seele in einen menschlichen Körper ist, was für ein Sinn steckt dann hinter der Reinkarnation?

 

Reinkarnation ist die sich wiederholende Einverleibung einer Seele in den Leib eines Menschen. Seelen brauchen in der Regel mehrfache Einverleibungen, um sich auf der Erde selbst zu erkennen und um Schuld abzutragen, wozu ein einziges Leben nicht reicht. So gesehen, sind wir „heruntergekommene“ Seelen, denn man spricht ja auch von Niederkunft, wenn ein Kind geboren wird. Wir kommen also aus einer höheren Ebene auf die Erde, dem Ort der Charakterschulung für eine höhere Lebensform. Das ist der tiefe Sinn des ganzen Reinkarnationsgeschehens.

 

Frage 07

Haben alle Menschen eine Vergangenheit aus früheren Leben auf der Erde?

 

Wenn man die Bücher zum Thema Reinkarnation aus dem Gabriele-Verlag liest, von denen einige in der rechten Literatur-Spalte aufgeführt sind, müsste es so sein, denn es ist offenbart, dass die Reinkarnation nicht Gottes Wille ist. Gottes Wille ist es, dass wir uns nicht immer wieder in die Niederungen der Materie herunter ziehen lassen. Wir sind inkarnierte Seelen und als Mensch sollen wir einen Grad der Reinheit erlangen, der es uns erlaubt, uns für immer in höhere Lebensformen emporzuarbeiten. Das ist mit der Auferstehung im Fleische gemeint, die Erlösung.

 

Frage 08

Wenn das alles so stimmt mit der Reinkarnation, dann muss es ja schon immer so gewesen sein. Warum ist das Reinkarnationsgeschehen in unseren Breitengraden weitgehend unbekannt, obwohl die Reinkarnation Fakt sein soll?

 

Die Verfälschungen und die Verleumdungen der Lehren Christi durch die schein-christlichen Staats- und Machtkirchen-Konzerne, die römisch-katholische Kirche und deren protestantischen Ableger in erster Linie, haben dafür gesorgt, dass diese Lehre der Hoffnung und der Zuversicht vorübergehend aus unserem Bewusstsein ausgetrieben wurde. Die Hexenverfolgungen, die blutigen klerikalen Gerichte der Inquisition und die vielen Kreuzzüge im Mittelalter hatten nur ein einziges Ziel: Den Christus-Geist der Erlösung für immer auszumerzen, was aber nicht gelang.

 

Frage 09

Was hat der Christus-Geist der Erlösung mit der Reinkarnationslehre zu tun?

 

Die Auferstehung im Fleische (nicht die Auferstehung des Fleisches) ist für alle Menschen die Möglichkeit, unser verschattetes und verlorenes Geistbewusstsein als Mensch auf Erden zu reaktivieren. Der Christus-Geist der Erlösung besagt, dass alle Seelen einst auferstehen werden, um wieder als reine Geistwesen im Reiche Gottes zu leben. Keine Seele geht verloren, egal wie verschattet sie noch ist. Die Überwindung der wiederholten Einverleibungen unserer Seele ist ein wichtiger Teil der Erlösung, indem wir uns auf Erden von unseren Sünden lösen.

 

Frage 10

Noch einmal zurück zu der Frage warum es möglich war und ist, dass diese grundlegende Frage der Reinkarnation in der gesamten westlichen Welt in Vergessenheit geraten konnte: Ist das brutale Vorgehen der Kirchenfürsten der einzige Grund, warum ein Naturgesetz so erfolgreich verleugnet werden kann?

 

Das brutale Vorgehen der Kirchenfürsten aller Zeiten gegen die Wahrheit und die üble „Kunst“ der Irreführung durch die Intelligentia auf kirchlicher und weltlicher Ebene, heute „Manipulation“ genannt, war und ist nur die eine Seite der Medaille, die auf die Eliminierung des Reinkarnationsbewusstseins zielte und dieses immer noch versucht. Als zweiter Fakt muss aber auch die Verführbarkeit des Menschen gesehen werden, die damals wie heute, fast alle Menschen im Griff hatte und hat. Das Allzumenschliche in uns liebt die bequemen Illusionen mehr als die Wahrheit.

 

Frage 11

Was ist an der urchristlichen Reinkarnationslehre so sehr „unbequem“, sodass viele Menschen dazu neigen, die Reinkarnation abzulehnen, wenn sie davon hören?

 

Niemand kann die Reinkarnation ablehnen. Nur die Lehre der Reinkarnation kann abgewiesen werden. Die Reinkarnation selbst wirkt als Naturgesetz unabhängig vom Willen des Menschen. Die göttlichen Gesetze, die Naturgesetze lassen sich von niemanden umschiffen. Man kann noch so viele Lügen verbreiten, letztlich wird die Wahrheit immer siegen. Das Reinkarnationsgesetz ist deswegen vielen Menschen noch ein Stein im Schuh, weil es bedeutet, dass jeder Mensch für alle seine sogenannten Schicksale selbst verantwortlich ist, wenn sie schmerzhaft sind.

 

Frage 12

Warum sind wir als Menschen für schwere und schmerzhafte Schicksalsschläge selbst verantwortlich?

 

Das hängt mit dem Kausalgesetz zusammen, das Christus uns in Gestalt des Jesus von Nazareth schon vor zweitausend Jahren immer wieder lehrte: Was der Mensch sät, das wird der Mensch ernten. Dieses Gesetz, auch „Gesetz von Saat und Ernte“ genannt, oder auch Gesetz von „Aktion gleich Reaktion“, ist untrennbar mit dem Gesetz der Reinkarnation verknüpft. Das Gesetz von Saat und Ernte mag vielen Menschen zwar verbal bekannt sein, auch in der westlichen Welt, aber der heutige moderne Techno- und Betonheide liebt die Verantwortung für sein Tun gar nicht.

 

Frage 13

Wieso ist das Gesetz von Saat und Ernte untrennbar mit der Reinkarnation verbunden und noch einmal gefragt: Wieso ist jeder Herr seines Schicksals?

 

Wir Menschen sind ehemalige gefallene Engel, die von Gott, unserem Schöpfer, einen begrenzten Energievorrat mit auf den Weg in das Gefängnis von Raum und Zeit bekommen haben. Diese Energie haben wir heruntertransformiert und ins Negative umgepolt. Es sind die negativen Energien in unserem Charakter, die alle harten Schicksale anziehen. Was wir der Natur und unseren Mitmenschen antun, fällt 1:1 wieder auf uns zurück. Wir ernten das Leid, das wir anderen Lebewesen und Menschen zufügen, damit wir als Mensch lernen, wieder göttlich zu werden.

 

Frage 14

Noch immer ist nicht ganz einsichtig, was das mit dem Reinkarnationsgesetz zu tun hat. Ist die Reinkarnation ein Strafakt Gottes für unsere Sünden?

 

Was Sünde ist, müsste zunächst geklärt werden und das ist allerdings ganz einfach. Wir haben die Zehn Gebote Gottes durch Moses und wir haben die Gesetze des Lebens und des Friedens aus der Bergpredigt. Wer heute sagt, er kennt die Gesetze des Friedens und des Lebens nicht, muss sich den Verdacht gefallen lassen, dass er sie nicht kennen will. Beispiel: Das 5. Gebot, wonach wir nicht töten sollen, ist weltweit bekannt und es ist in jedem menschlichen Gewissen, tief in der Seele, verankert. Gott straft nicht. Wer bewusst sündigt, der bestraft sich also selbst.

 

Frage 15

Es gibt aber doch bekannte und sogar prominente Sünder der hochkarätigen Art, die scheinbar nicht für ihre Kriege und Massenmorde bestraft werden, die sogar ein recht komfortables Leben in Saus und Braus fristen dürfen. Wo ist da das Kausalgesetz und wo ist da die Gerechtigkeit Gottes?

 

Die Strafe aus dem Gesetz von Saat und Ernte, die ja immer eine Selbstbestrafung ist, folgt nicht immer auf dem Fuße und sie kann es auch deswegen nicht, weil die Leidenden unter den Missetätern, die wir fälschlicherweise Opfer nennen, nun gerade das abtragen sollen, was sie in früheren Leben der Schöpfung zugefügt haben. Wir müssen die Täter-Opfer-Rolle neu sehen lernen. Die Opfer von heute sind die Täter von gestern und die Täter von heute werden die Opfer von morgen sein. Wir haben es also in allem mit einer ausgleichenden Gerechtigkeit zu tun.

 

Frage 16

Ist das Gesetz von Saat und Ernte identisch mit dem alttestamentarischen Prinzip „Auge um Auge und Zahn um Zahn“?

 

Nein, das alte Testament ist eine üble Priesterschrift der Gewalt, der Kriege und der Rache, das man beim Lesen nicht schräge halten sollte, weil sonst das Blut da heraustrieft. Die Priester kannten und kennen keine Gnade, vor allem nicht die Gnade Gottes, die Christus uns lehrt. Christus lehrt bis heute das göttliche Prinzip der Vergebung. Wer echte Reue zeigt, wer um Vergebung bittet, wer selbst seinen Peinigern vergibt und wer die erkannten Sünden nicht mehr tut, dem wird seine Schuld erlassen. Er wird auch nicht alles erleiden müssen, was er angerichtet hat.

 

Frage 17

Wie funktioniert denn das Gesetz von Saat und Ernte, wenn es möglich ist, das bestimmte Gräueltaten erst nach vielen Generationen den Weg des gerechten Ausgleichs gehen, indem Täter und Opfer sich wieder begegnen? Gibt es denn eine Art „Registratur“, in der nichts verlorengeht, was der Wandlung bedarf?

 

Ja, und diese Buchhaltung Gottes ist in dem gleichnamigen Buch genau dargelegt, das im Gabriele-Verlag oder im Buchhandel erworben werden kann. Wir wissen, dass keine Energie verlorengeht und jedes Gefühl, jeder Gedanke, jedes Wort und jede Tat ist Energie, die mehrfach im Kosmos gebucht und gespeichert wird und in unserer Seele, dem Buch unserer Leben auf Erden, gegengebucht wird. Auch die Erde registriert alle Vorgänge auf Erden und zwar so lange, bis das „Fass voll“ ist. Dann fließen die Sünden aus und ergießen sich und verteilen sich auf die Sünder.

 

Frage 18

Gibt es dabei wirklich kein Vertun und keinen Irrtum im Maß und im Umfang, auch unter Berücksichtigung der Schwere der Sünden, bei der Verteilung der Folgen der Sünden auf die Verursacher der Sünden in Kausalgesetz?

 

Darauf können wir vertrauen und nur der bezweifelt die Gerechtigkeit Gottes, der noch nicht gereift genug dafür ist, an die Vollkommenheit und die Unfehlbarkeit unseres Schöpfers zu glauben. Es ist eine Frage des Gottvertrauens, dass dem Gesetz von Saat und Ernte nichts entgeht, dass jedes Haar registriert ist und, dass jede disharmonische Frequenz wieder in göttliches Licht verwandelt werden wird. Der Geist der Erlösung, Christus also, wird alle Seelen wieder nach und nach zurück ins Licht führen, in das Reich Gottes, egal wie verkorkst die Seele noch ist.

 

Frage 19

Welche Rolle spielt das Karma im Reinkarnationsgeschehen?

 

Das Karma könnte man als das Schuldenkonto ansehen, dass jede Seele in sich trägt und das im All-Computer des Kosmos, in den zuständigen Gestirnen und in der Erde selbst gegengebucht ist. Wir kommen nur mit einer Teillast auf die Erde, weil wir als Mensch unter der Gesamtlast, die sich im gesamten Fallgeschehen aufgehäuft hat, zusammenbrechen würden. Wenn ich die Christus-Offenbarungen durch die Prophetin Gabriele richtig verstanden habe, kann jede Seele dann die Vergebung aller Sünden erfahren, wenn sie auf Erden ein Leben in Gott führt.

 

Frage 20

Was ist das Gruppenkarma und was hat die einzelne Seele mit dem Gruppenkarma zu tun?

 

Der Zustand der nahezu vollkommen zerstörten Natur auf der Mutter Erde kann ja nicht das Werk einzelner Übeltäter sein. Auch sind Kriege nicht möglich, wenn die Völker nicht mitspielen würden. Im zweiten Weltkrieg haben sich ja nicht Hitler und Stalin im Boxring vermöbelt, sondern die Völker haben sich ja aufeinander hetzen lassen. Von dieser Kollektivschuld wollen die meisten Menschen noch nichts wissen. „Adolf Hitler ist es gewesen“ – mit dieser Schuldzuweisung ließ es sich besser leben. Irrtum: Der Kosmos ist hochschwanger und die Fässer sind voll!

 

Frage 21

Bedeutet das, dass es wieder Krieg geben wird, weil die Völker ihre Vergangenheit noch nicht gesühnt haben?

 

Die Menschheit hat nicht nur ihre blutigen Vergangenheiten noch nicht gesühnt, sondern die Menschheit hat sogar noch draufgesattelt. Nach 1945 wurden nicht nur weitere Kriege geführt und zum großen Krieg aufgerüstet, der alle Völker vernichten kann, sondern es hat einen beispiellosen Krieg gegen die Natur, gegen die Schöpfung Gottes gegeben. Der Techno-Wahn, wie die „friedliche“ Nutzung der Atomenergie oder auch die Gen-Manipulation an Pflanzen, Tieren und Menschen fordern ihren Tribut. Die Menschheit wird ernten, was sie gesät hat.

 

Frage 22

Das hört sich fast wie ein Weltuntergangs-Szenario an. Blüht uns tatsächlich der Weltuntergang, wie er in den Johannes-Offenbarungen beschrieben ist, und der auch von dem Seher Nostradamus verschlüsselt angekündigt ist?

 

Der Untergang dieser Welt ist in der Tat schon lange prophezeit. Der Weltuntergang ist die Selbstvernichtung dieser lebensverachtenden und brutalen Zivilisation, die aber nicht von Gott kommt, sondern von dem gewissenlosen Brutalo und Egomanen Mensch. Das ist ganz wichtig zu erkennen und noch wichtiger ist es zu erkennen, welche Rolle jeder Einzelne in diesem Desaster spielt. Christus verkündet, dass Er alles neu machen wird und es wird eine neue Menschheit auf Erden inkarnieren, und diese wird den Himmel auf die Erde holen.

 

Frage 23

Wenn man das alles hört oder liest, dann kann einem ganz schwindelig werden. Wie ist dieses Horrorszenario, das dem Reinkarnationsgesetz und dem Gesetz von Saat und Ernte innewohnt, mit den Worten Jesu zu vereinbaren, der sinngemäß einst sagte: „Fürchtet euch nicht, denn Ich Bin alle Tage bei Euch.“?

 

Noch einmal muss betont werden: Nicht das Kausalgesetz ist Schuld am Chaos dieser vergammelten Welt und auch nicht das Reinkarnationsgesetz und schon gar nicht Gott und unser Erlöser Christus, sondern ausschließlich der Mensch. Warum? Alle Menschen haben die freie Wahl, sich für Gott und für Christus zu entscheiden und dementsprechend ihr Leben auf Erden zu gestalten oder gegen Gott, gegen das Leben. Wer sich für Christus entscheidet und im Gottvertrauen lebt, hat nichts zu befürchten. Wahre Christen fürchten weder Tod noch Teufel.

 

Frage 24

Woher soll denn diese Furchtlosigkeit kommen, im Angesichte dessen, was sich ja ganz offensichtlich in der kosmischen Atmosphäre zusammenbraut?

 

Wer sich bemüht, ein gerechtes Leben im Geiste Christi zu leben, wer das Karma und die Reinkarnation und das Kausalgesetz wirklich auf dem Radarschirm hat, der lebt auch in der Gewissheit, dass wir nicht sterben, wenn wir sterben. Wir brauchen den Tod nicht fürchten und wenn Zeiten über uns kommen, in denen die Lebenden die Toten beneiden werden, kann uns ein gnädiger Tod von all dem erlösen, wovor sich die meisten noch fürchten müssen, weil sie noch uneinsichtig sind. Die Gerechten werden im Diesseits und im Jenseits Gerechtigkeit erfahren.

 

Frage 25

Wann ist man denn gerecht?

 

Wer sich bemüht und sich täglich darin übt, sich seinen Mitmenschen gegenüber immer so zu verhalten, wie man selbst behandelt werden möchte, wer auch die Tiere so behandelt, wie man selbst behandelt werden möchte und wer alle Formen des Lebens in der Natur liebevoll behandelt, der geht den Weg der Gerechtigkeit. Diesen Weg kann der Mensch aber nicht aus sich selbst heraus gehen. Er braucht die Innere Führung des Christus Gottes. Wir alle müssen uns öffnen für den Geist der Liebe in Selbstlosigkeit und für den Geist des absoluten Friedens in Freiheit.

 

Frage 26

Was bedeutet es, wenn gesagt wird, wir sollen das Rad der Reinkarnationen durchbrechen oder überwinden?

 

Es gibt auch auf dem Gebiet der Reinkarnation Irrlehren, genauso wie viele Botschaften Gottes durch Propheten von Priestern verfälscht wurden und werden, damit wir immer wieder dem Satan der Sinne auf den Leim gehen. Eine Irrlehre besagt, dass die Reinkarnation ein ewiges Spiel des Kommens und Gehens ist, was ja bedeutet, dass die Materie, nicht vergänglich wäre. Christus lehrt uns dagegen, dass die Materie wieder zu Geist werden wird. Das Licht in uns führt in die Erlösung. Die Reinkarnationen werden ein Ende haben. Das ist der Wille Gottes.

 

Frage 27

Was bedeutet das für den einzelnen Menschen und die einzelne Seele?

 

Nach dem Leibestod leben wir als Seele in einem anderen Aggregatzustand auf solchen Planeten weiter, die einer Reinigungsebene angehören, und die dem Stand unseres Bewusstseins entspricht, das wir auf Erden erworben haben. Wer die vierte Stufe der sieben Stufen der Evolution auf Erden oder im Jenseits erreicht, so habe ich die Offenbarung Christi durch die Prophetin Gabriele verstanden, wird nicht mehr von der sündigen Erde magnetisch angezogen. Die Wiedergeburt ins Fleisch, also die Reinkarnation, wird überwunden werden, wenn auch durch Leid.

 

Frage 28

Was ist denn mit den Menschen, die sterben oder die schon gestorben sind, ohne je von der Reinkarnationslehre gehört zu haben? Sie können ja rein vom Wissen her gar nicht erkennen, warum sie auf Erden waren oder sind?

 

Uns ist offenbart, dass alle Seelen, ob im Diesseits in einen Menschen verkörpert, oder im Jenseits in einer Reinigungsebene lebend, immer wieder mit den Lehren des Lebens kontaktiert und unterrichtet werden, wenn sie sich für die Lehren und Gesetze des Lebens öffnen. Das „Nicht-Wissen“ gibt es also nicht. Es gibt nur das „Nicht-Wissen-wollen“, ob im Diesseits oder im Jenseits. Ob als Seele oder als Mensch: Jeder entscheidet vollkommen frei, was ihm wichtiger ist – die Wahrheit oder die Illusion als Mensch herrschen zu können, wie es ihm persönlich beliebt.

 

Frage 29

Was passiert denn mit den Menschen und den Seelen, für die das Gesetz von Saat und Ernte in Verbindung mit dem Gesetz der Reinkarnation nicht glaubwürdig ist, die also noch nicht daran glauben können?

 

Gegenfrage: Wem erschließen sich die Auszüge aus den kosmischen Gesetzen des Lebens nicht? Sind es nicht jene Mitmenschen, die noch zu sehr an den weltlichen Genüssen kleben, die noch zu sehr geblendet sind von Wissenschaft und Technik oder, die noch zu sehr berauscht sind von Macht und Geld? Sie werden all das Vergängliche verlieren und sie werden das Leid erfahren, das sie der Natur und ihren Mitmenschen zugefügt haben, ob im Diesseits oder im Jenseits. Das Leben ist der größte Lehrmeister und jeder Sünder wird im Leid sich selbst erfahren.

 

Frage 30

Was haben die Staatskirchen, ob katholisch oder evangelisch, davon, die Reinkarnationslehre zu verteufeln? Schneiden die sich nicht „ins eigene Fleisch“, wie man so sagt?

 

Sie schneiden sich nicht nur ins eigene Fleisch, sondern sie schaufeln sich seit ca. 1.700 Jahren ihr eigenes Grab. Durch die Kirchenpolitik manövrieren sie sich selbst ins Abseits. Ihre Tage sind gezählt, weil die Kirchen, die ja aus der Kaste der Priester heraus entstanden sind, und damals wie heute immer schon eng mit den Mächtigen der Welt verbandelt waren und sind, hörige Untertanen brauchen, um diese ausbeuten zu können. Die brutale Obrigkeitsdenke steht im diametralen Gegensatz zur Lehre Christi, die die Reinkarnation und das Kausalgesetz enthält.

 

Frage 31

Aber lehren nicht auch die Kirchen das ewige Leben?

 

Sie heucheln ihrem Kirchenvölkchen das ewige Leben vor und sie leugnen, woher die Seele in Wahrheit kommt. Sie behaupten, die Seele entsteht mit der Geburt und sie könne nur ewig leben, wenn sie kirchlich getauft ist. Die Katholiken behaupten sogar, dass, wer nicht katholisch ist, oder nicht mehr katholisch sein will, ewig im Fegefeuer schmachten wird. Von einem Leben vorher und davon, dass alle Seelen Erlösung erfahren werden, reden sie nicht, weil sie von der Angst ihrer Hörigen und Untergebenen profitieren. Herrenmenschen regieren letztlich mit der Angst.

 

Frage 32

Kann man nach genauer Überlegung und Analyse im Sinne der Plausibilität sagen, dass eine Erlösung durch Christus ohne Reinkarnationsbewusstsein unlogisch ist?

 

Wenn man unter Logik folgerichtiges Denken versteht, würde ich auch sagen, dass die Reinkarnationslehre und das Gesetz von Saat und Ernte logisch in dem Sinne sind, weil ja jede menschliche Äußerung, jedes menschliche Verhalten, eine Folge hat. Wer logisch denkt, denkt stets an die Folgen seines Denkens und Tuns. Er denkt und verhält sich also folgerichtig, wenn er um die Folgen jeder Sünde weiß und sich deswegen schon um Abstand zur Sünde bemüht. Der logische Analytiker weiß um den Segen des Füreinander und auch um den Fluch des Gegeneinander.

 

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EPILOG

 

Der obige Dialog konnte in dieser Kürze nur einige wichtige Aspekte der Lehren Christi zur Reinkarnation andeuten, so, wie ich als Autor dieses Dialoges die Christus-Offenbarungen durch die Prophetin in der Jetztzeit verstanden habe. Es empfiehlt sich erneut, unbedingt die Original-Literatur aus dem Gabriele Verlag zu diesem, im wahrsten Sinne, lebenswichtigen Thema selbst zu lesen. Als Autor dieses Dialoges kann ich zwar den Intellekt ansprechen, nicht aber das Herz und das Gewissen, das in uns allen pocht. In das Gewissen kann nur Christus sprechen.

 

Zum Abschluss dieses Kapitels gibt es noch eine dichterische Delikatesse in Form eines Gedichtes, das Hermann Hesse zugeschrieben wird. Mit den folgenden lyrisch verfassten Worten beschreibt der Verfasser, dass keine Seele unvorbereitet zur Inkarnation geht. Jede Seele wird belehrt und niemand zwingt die Seele, sich in das Fleisch eines Menschenkörpers zu begeben, außer die Seele selbst, wenn sie in ihrer letzten Inkarnation noch nicht geschafft hat, sich dem Magnetismus des Weltlichen zu entziehen. Der Christus-Gott ist der Gott der Freiheit für jede Seele.

 

 

ZITAT

Seiten 11 und 12

aus dem Buch:

 

Was Ihnen verschwiegen werden sollte:

REINKARNATION
Eine Gnadengabe des Lebens

...

ISBN 978-3-89201-273-3
im Gabriele-Verlag oder im Buchhandel erhältlich

 

DAS LEBEN

DAS ICH SELBST GEWÄHLT

 

Ehe ich in dieses Erdenleben kam,

ward mir gezeigt, wie ich es leben würde.

Da war die Kümmernis, da war der Gram,

da war das Elend und die Leidensbürde.

Da war das Laster, das mich packen sollte,

da war der Irrtum, der gefangennahm.

Da war der schnelle Zorn, in dem ich grollte,

das waren Hass und Hochmut, Stolz und Scham.

 

Doch da waren auch die Freuden jener Tage,

die voller Licht und schöner Träume sind,

wo Klage nicht mehr ist und nicht mehr Plage,

und überall der Quell der Gaben rinnt.

Wo Liebe dem, der noch im Erdenkleid gebunden,

die Seligkeit des Losgelösten schenkt.

Wo sich der Mensch, der Menschenpein entwunden,

als Auserwählter hoher Geister denkt.

 

Mir ward gezeigt das Schlechte und das Gute,

mir ward gezeigt die Fülle meiner Mängel,

mir ward gezeigt die Wunde, draus ich blute,

mir ward gezeigt die Helfertat der Engel.

Und als ich so mein künftig Leben schaute,

da hört´ ein Wesen ich die Frage tun:

Ob ich dies zu leben mich getraute,

denn der Entscheidung Stunde schlüge nun.

 

Und ich ermaß noch einmal alles Schlimme –

dies ist das Leben, das ich leben will!“

gab ich zur Antwort mit entschloss´ner Stimme

und nahm auf mich mein neues Schicksal still.

So ward geboren ich in diese Welt,

so war´s als ich ins neue Leben trat.

Ich klage nicht, wenn´s oft mir nicht gefällt,

denn ungeboren hab´ ich es bejaht.

 

ENDE ZITAT

 

* * *


Wir sind auf Erden,
um wieder göttlich zu werden.

* * *

 

 

Gez.: Uwe-Ferdinand Jessen

Flensburg, den 27.07.2020

 

* * *