DIE ZEHN GEBOTE GOTTES

 

UND DIE

 

BERGPREDIGT JESU

 

 

PROLOG

 

Von hoher Aktualität

 

Die obige Buchempfehlung aus dem Gabriele-Verlag führt uns auf 210 Seiten sehr ausführlich und unmissverständlich in den heiligen Willen Gottes ein. Damit ist das vorliegende Kapitel 06 dieser Website eigentlich vollkommen entbehrlich für jene, die das obige Buch ernsthaft lesen, um es zu beherzigen und im persönlichen Leben zu verwirklichen. Somit kann der folgende Dialog nur einen Zweck verfolgen, nämlich klarzumachen, dass diese „alten“ Regeln des Zusammenlebens und des Friedens in Freiheit und in Einheit nicht veraltet, sondern, dass sie hochaktuell sind.

 

Schnöder Mammon – Ade!

 

Immer mehr Menschen möchten diesem verrotteten Staat in dieser vergammelten Welt die Stirn bieten, mitsamt der herrschenden ungerechten Rechtsvorschriften, welche die Träger dieser Gesellschaftsordnung sind, einschließlich dieser brutalen, mörderischen und suizidalen Wirtschaftsordnung. Weltweit, auch in unserem Land, versuchen Millionen Aufrichtige einen Paradigmenwechsel herbeizudemonstrieren. Neue Eliten bieten teils neue, teils aber auch alte Ideen in neuen Schläuchen an, die uns den heißersehnten Frieden in Freiheit und Gerechtigkeit bescheren sollen.

 

Wer oder was muss sich wohin ändern, damit sich die Welt ändern kann?

 

Ein ungeschminkter Blick in die Historie der Menschheit lässt in uns jedoch eine ernüchternde Skepsis entstehen. Können all die gutgemeinten Mühen der aktiven Dissidenten die diktatorischen Verhältnisse beenden? Müssen die Proteste nicht in eine Sackgasse führen, wie seit tausenden von Jahren? Sind die Politiker schuld an unserem Dilemma und ist das „arme Volk“ etwa unschuldig? Haben wir es nicht in Wirklichkeit mit einem unsichtbaren Pakt zwischen Volk und Politik zu tun? Wer oder was muss sich wie und wohin ändern? Mehr dazu im folgenden Dialog:

 

* * *

 

DIALOG

 

Frage 01

Der Inhalt des Prologs lässt vermuten und fragen, ob unsere Verhaltensweisen als Mensch, wie meist angenommen, die Privatangelegenheit jedes Einzelnen sind, die niemanden etwas angehen, oder etwa doch? Sind unsere Verhaltensweisen, ganz oder teilweise, Privatangelegenheiten oder nicht?

 

Die Menschheit ist weltweit in allen Lebensfragen derart tief gespalten, dass gutes Verhalten entweder nicht gesehen oder bewusst verschleiert wird. So ist vielen nicht klar, dass jede persönliche Entscheidung und ihre Umsetzung beides ist, nämlich einerseits eine sogenannte „Privatsache“, die aber gleichzeitig immer auch mit gesellschaftlichen Auswirkungen verbunden ist. So gesehen gibt es keine „Privatangelegenheiten“ ohne gesellschaftliche Relevanz, und sei es auch „nur“ eine noch so kleine „Privatsache“, wie z.B. das Anzünden einer Zigarette.

 

Frage 02

In diesem Dialog wollen wir uns ja mit den Zehn Geboten Gottes und mit den Inhalten der Bergpredigt Jesu befassen und dieses vor dem Hintergrund, was die Gebote uns modernen Menschen in dieser turbulenten Zeit noch zu sagen haben. Dabei fällt auf, dass sich zumindest die Zehn Gebote an jeden Einzelnen richten. Ist das nicht eher ein Beleg für die Privatsphäre unserer Verhaltensweisen?

 

Was bedeutet „Privatsphäre“? Bei Wikipedia ist es sinngemäß der nichtöffentliche Bereich, in dem jeder sich ohne äußere Einflussnahme frei entfalten können darf, ein sogenanntes Menschenrecht. Aus meiner Sicht haben wir es hier mit einer Art Mogelpackung zu tun, die eine Freiheit suggerieren soll, die es in der Praxis gar nicht gibt. Kein Mensch ist frei von äußeren Einflüssen, denn auf uns wird in Wirklichkeit permanent äußerer Einfluss ausgeübt. So ist z.B. die Psychologie eine Werkzeugkiste mit lauter Werkzeugen zur Manipulation unseres Verhaltens.

 

Frage 03

Die Gebote Gottes und die Bergpredigt sind ja im Prinzip Verhaltensmaßstäbe für jeden einzelnen Menschen. Im Gegensatz zu den weltlichen Rechtsvorschriften sind sie aber offensichtlich nicht zwingend, denn deren Nichtbefolgungen sind ja nicht mit Sanktionen verbunden, wie es im weltlichen Recht der Fall ist. Ist das vielleicht die Quelle für die Illusion des Privaten?

 

Es ist gut, dass wir das genauer klären, bevor wir ins Eingemachte gehen. „Privat“ ist ja im Grunde etwas in sich Geschlossenes, das also nicht nach außen offen ist. In der ganzen Natur, in der ganzen Schöpfung finden wir gar keine „Privatsphäre“. Das „Private“ kann nur eine üble und trübe menschliche Machenschaft sein, die nur ein Ziel verfolgt: Reichtum und Privilegien vor dem legitimen Zugriff anderer Berechtigter zu schützen. Nur vor diesem Hintergrund konnte es gelingen, solche Verhaltensweisen zu „privatisieren“ und rechtlich zu schützen, die profitabel sind.

 

Frage 04

Wenn es in der Natur und in der ganzen Schöpfung Gottes keine Privatsphäre gibt, was ist dann das Naturprinzip?

 

Die Offenheit ist das Naturprinzip. Uns ist offenbart, dass die gesamte Schöpfung offen ist, wobei alle Geschöpfe der Erde untereinander in Kommunikation stehen und gleichzeitig stehen alle Formen des materiellen Lebens mit der Geistwelt in Kommunikation. In der urchristlichen Literatur gibt es den Begriff „kosmisches Bewusstsein“. In allen Kosmen sind alle Lebensformen miteinander verbunden. Alle Kräfte wirken und schöpfen gemeinsam mit Gott. Der Kosmos kennt keine abgeschotteten Privat-Inseln, auch auf Erden nicht. „Privat“ ist Lug und Betrug.

 

Frage 05

Die Privat-Frage kann uns u.a. auch deswegen in den Sinn kommen, weil Christus uns in den neuzeitlichen Offenbarungen durch die Prophetin Gabriele mehrfach darauf hinweist, dass das Verhalten unserer Mitmenschen uns nichts angeht. Jeder soll sich um seine eigene geistige Verfassung kümmern. Das Verhalten unseres Nächsten geht uns nichts an, weil dessen Verhalten eine Angelegenheit zwischen Gott und unserem Nächsten ist. Steht das nicht im Widerspruch zum Prinzip der All-Kommunikation und haben wir es vor diesem Hintergrund nicht doch mit einer „Privatsphäre“ zu tun?

 

Absolut nicht, denn dann wäre Gott ja ein Privatier. Gott ist aber die Allmacht, die auch allgegenwärtig in allen Lebensformen im Diesseits und im Jenseits ist. Die Lehren Christi bezüglich der Fehlhaltungen und Sünden unserer Mitmenschen, die ja alle auch unsere Geschwister vor Gott sind, sind auf die Wahrung der göttlichen Freiheit bezogen, aber in Verbindung mit dem Gesetz von Saat und Ernte. Nichts ist privat. Jedes Verhalten, ob gut oder böse, hat Wirkungen auf das große Ganze, denn im Kosmos ist alles in allem enthalten und alles ist miteinander verbunden.

 

Frage 06

Das gemeinschaftliche Denken ist schwer vorstellbar, vielleicht weil wir uns selbst immer nur als Einzelwesen sehen, als ein auf sich gestelltes Individuum. Sollen wir wirklich tatenlos zusehen, wenn sich zum Beispiel jemand auf Kosten anderer bereichert oder wenn sich jemand Dinge erlaubt, die anderen Mitmenschen oder der Gemeinschaft oder der Natur schaden?

 

Das gemeinschaftliche Denken ist nur dann schwer vorstellbar, wenn man in erster Linie nur an sich selbst denkt, also primär sein Eigenwohl über das Gemeinwohl stellt. Das unselige „Privat-Denken“ heißt nicht, dass es „Privates“ gibt. Christus lehrt, dass wir das Verhalten unserer Mitmenschen nicht persönlich kritisieren, beurteilen oder gar verurteilen sollen, um sie zu beeinflussen. Jeder Mensch soll unbeeinflusst und aus eigenem freien Willen heraus sich so verhalten, wie er es für richtig hält. Letztlich wird jeder an den Folgen seines Denkens und Tuns lernen.

 

Frage 07

Was ist in diesem Zusammenhang die berühmte Eigenverantwortlichkeit?

 

Enorm wichtige Frage: Eigenverantwortlichkeit ist das Bewusstsein, dass ich persönlich sowohl für alle meine persönlichen Schicksale verantwortlich bin, egal ob sie gut oder ungut sind, als auch, dass ich persönlich gleichzeitig ebenso für alle gemeinschaftlichen Schicksale mitverantwortlich bin. Ganz klar lässt sich das an dem fünften Gebot Gottes durch Mose erkennen, wonach wir nicht töten sollen. In „unserem Land“ werden täglich zwei Millionen Tiere geschlachtet, also gegen den Willen Gottes getötet. Das fragt sich doch, wer das zu verantworten hat!?!?

 

Frage 08

Wenn man diese Zahl der Tierschlachtungen auf ein Jahr hochrechnet, kann es einem regelrecht übel und schwindelig werden und jetzt kann klar werden, dass das Fleischessen keine „Privatangelegenheit“ sein kann. Gibt es über die Schlachtzahlen von Tieren offizielle Statistiken?

 

Laut statistischem Bundesamt wurden im Jahre 2019 mehr als 763 Millionen Tiere in Deutschland geschlachtet. Im Durchschnitt hat also jeder der 80 Millionen Bürger unseres Landes zehn Tiere im Jahr schlachten lassen. Im größten deutschen Schlachtbetrieb Tönnies werden allein auf dem Gelände von Rheda-Wiedenbrück pro Tag 20.000 Schweine bestialisch umgebracht. Spätestens hier müsste jedem aufrichtigem Menschen klar werden, dass der Fleischkonsum keine „Privatsache“ sein kann, weil jeder Fleischkonsument ein Teil dieses brutalen Massakers ist.

 

Frage 09

Im Angesicht dieser schockierenden Zahlen, hinter denen sich ja ein unsägliches Leid der Tiere schon vor der Schlachtung verbirgt, ist man doch versucht, aktiv auf die Fleischkonsumenten einzuwirken, damit sie ihr Konsumverhalten zum Wohle der Tiere ändern. Weiter oben hieß es aber, dass wir das nicht tun sollen, weil jeder frei in seiner Entscheidung bleiben soll. Ist es wirklich Gottes Wille, dass wir solche brutalen Methoden und Verhaltensweisen tolerieren?

 

Gottes Wille ist es, dass jeder zunächst bei sich selbst beginnt, die Konsequenzen aus seinen eigenen Erkenntnissen zu ziehen. Ich selbst bin also von Gott, unserem Schöpfer, dazu aufgerufen, keine Tierprodukte mehr zu essen, mich also von den Früchten der Mutter Erde zu ernähren. Erst wenn ich das vollständig vollbracht habe, kommuniziere ich bereits durch mein gottgefälliges Verhalten den Geist Gottes in diese verruchte Welt. Erst dann hat mein aufklärerisches Wort auch ein Gewicht, das aber immer nur allgemein und nie persönlich adressiert sein soll.

 

Frage 10

Warum sollen wir denn nicht einen Fleischkonsumenten persönlich auf sein Verhalten und dessen Folgen für die Allgemeinheit und für sich selbst ansprechen?

 

Uns ist offenbart, dass wir niemanden beschämen sollen. Wenn wir das tun, dann kann das eher kontraproduktiv sein, ja sogar eine Trotzreaktion hervorrufen und das, obwohl vielleicht im Inneren unseres Mitmenschen schon ein Umdenken begonnen haben kann. Erst wenn wir danach gefragt werden, wie dieses oder jenes Verhalten einzuordnen ist, dürfen wir die erbetene Auskunft geben, aber auch diese immer nur in der Form der Allgemeingültigkeit und nie persönlich. So habe ich es jedenfalls verstanden und so versuche ich mich selbst auch zu verhalten.

 

Frage 11

Nach den ersten zehn Fragen können wir ja jetzt mal langsam zu den zehn Geboten Gottes durch Moses und zu den Inhalten der Bergpredigt Jesu übergehen und da fragt sich: Haben wir es mit Gesetzen zu tun, die befolgt werden müssen?

 

Die zehn Gebote sind in der „Soll-Form“ geschrieben, nicht in der „Muss-Form“. Auch Christus sprach als Jesus nie vom „Muss“. Noch interessanter sind die zwölf Gebote Christi für die Jetztzeit. Sie sind ebenfalls in der „Soll-Form“ verfasst. Die zwölf Christus-Gebote sind in dem nachfolgenden Epilog gesondert aufgeführt, weil ich darin eine total geniale Zusammenfassung der Zehn Gebote Gottes durch Moses und der Lebens- und Friedensregeln der Bergpredigt des Nazareners Jesus sehe. Die Gesetze Gottes müssen wir erst dann einhalten, wenn wir sie bejahen.

 

Frage 12

Auf der Erde haben wir ja auch Gesetze. Die müssen aber auch dann eingehalten werden, wenn wir sie nicht bejahen. Was ist denn ein Gesetz überhaupt, wenn die Gesetze Gottes und die weltlichen Gesetze so unterschiedlich verpflichtend zu sein scheinen?

 

Weil die irdischen Gesetze nichts mit den Gesetzen Gottes gemein haben, nenne ich persönlich die weltlichen „Gesetze“ nur noch Rechtsvorschriften. Nur was von Gott kommt, ist für mich Gesetz. Christus gab uns die erwähnten zwölf Gebote mit denen wir den Himmel auf die Erde holen könnten und dieses eines Tages auch tun werden. Das bundesrepublikanische Recht besteht dagegen aus ca. 2.100 Paragraphen mit ca. 46.000 Einzelvorschriften, plus ca. 3.100 Rechtsverordnungen mit ungefähr 41.000 Einzelvorschriften. Durch sie haben wir die Hölle auf Erden.

 

Frage 13

Damit ist immer noch nicht die Frage beantwortet, was eigentlich ein Gesetz ist. Was unterscheidet das Gesetz Gottes von weltlichen Gesetzen, wie sie ja auch von der Prophetin Gabriele genannt werden?

 

Die Prophetin Gabriele offenbart glasklar, dass Gottes Gesetze nicht veränderbar sind. Sie galten und gelten schon immer und ewig. Wir kennen ja nur die Auszüge aus dem Gesetz Gottes für das Leben auf dieser Erde. Gott selbst ist ja DAS GESETZ und Gott ist in allem, was ist. Das Gesetz Gottes ist also absolut und unwandelbar, während die weltlichen Rechtsvorschriften relativiert sind und stets geändert werden. Ein weiteres entscheidendes Kriterium der Gesetze Gottes ist die absolute und universelle All-Gültigkeit. Keiner kann sich an ihnen vorbeimogeln!

 

Frage 14

Das weltliche Recht , also die weltlichen Gesetze behaupten auch von sich, das sie für alle Menschen in gleicher Weise gelten. Tun sie es etwa nicht?

 

Wer, wie ich, über viele Erfahrungen mit der Justiz verfügt, der weiß genau, dass die Gleichheit aller vor dem Gesetz eine nackte Heuchelei ist. Nebenbei: Das deutsche Steuerrecht hat ca. 33.000 Paragraphen, nur mal als Nachreichung zu den in Frage 12 genannten Zahlen. Alle weltlichen Rechtsvorschriften ändern nichts an der Tatsache, dass sie nicht für alle gleichermaßen gelten und, dass sie auch nicht gleichbleibend, also unwandelbar sind. Das weltliche Recht verdient die hohe Bezeichnung „Gesetz“ nicht, denn sie sind willkürliche (Un-)Rechts-Vorschriften.

 

Frage 15

Man hört in letzter Zeit oft und immer häufiger den Begriff „Rechtsbeugung“. Was ist darunter genau zu verstehen?

 

Rechtsbeugung ist ein ganz heißes Thema. Die weltlichen Rechtsvorschriften sind meist nicht eindeutig formuliert und wenn ausnahmsweise doch einmal, dann werden sie raffiniert „relativiert“. Rechtsvorschriften können also unterschiedlich ausgelegt und demnach auch unterschiedlich angewendet werden. Im Staat und auch im Kirchenrecht der Staats- und Machtkirchen-Konzerne darf aber nicht jeder die Rechtsvorschriften auslegen. Das ist nur den Richtern, Rechtspflegern und Obrigkeiten vorbehalten. Der Untertan hat nur zu gehorchen und sonst nichts.

 

Frage 16

Was heißt das konkret im praktischen Leben für den Staatsbürger?

 

Der Staatsbürger lebt in einer permanenten Rechtsunsicherheit, schon wegen der unüberschaubaren Anzahl der Rechtsvorschriften, die selbst Rechtsanwälte nicht mehr überschauen und verstehen können. Wir sind nicht darin frei, das Recht nach eigenem Gutdünken anzuwenden. Angeblich gilt offiziell z.B. die Glaubens- und Gewissensfreiheit. Sie existiert aber dann nicht, wenn wir Anordnungen von oben nicht befolgen wollen, die gegen das göttliche Gesetz verstoßen. Nicht ich darf nach meinem Gewissen frei entscheiden, sondern letztlich darf das nur ein Richter.

 

Frage 17

Das kann man sich gar nicht vorstellen. Gibt es dafür ein Beispiel?

 

Bekanntlich und nachweislich werden die Bürger unseres Landes über die Medien systematisch desinformiert, also systematisch angelogen oder es werden relevante Fakten unterschlagen, die ein anderes Verhalten der Bürger erzeugen würden, wenn sie bekannt wären. Die Medien sind also inzwischen Propagandawerkzeuge und Manipulatoren geworden, vorneweg die öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten ARD, ZDF und DLF. Eine Verweigerung der GEZ-Zwangs-Gebühren aus Gewissensgründen, weil sie das Lügen finanziert, ist unzulässig.

 

Frage 18

Demnach kann man als Urchrist oder als Freidenker mit geistig-spirituellem Hintergrund mit der weltlichen Rechtsordnung in Konflikte geraten, die mit harten Rechtsfolgen verbunden sein können, die unter Umständen sogar die Existenz als Mensch gefährden können. Wird dann der Widerstand zur Pflicht?

 

Ich persönlich habe mich für den Inneren Widerstand als Pflicht entschieden. Das bedeutet, dass ich mich für den Christusweg der Erlösung entschieden habe. Ich habe mich aus freier Entscheidung vor Gott dazu verpflichtet, alles in meiner Kraft stehende zu tun, die Gesetze Gottes nicht nur zu bejahen, sondern sie auch, meinen derzeitigen Fähigkeiten entsprechend, vollständig anzuwenden. Es gibt auch eine „Innere Verfolgung“. Das sind die Versuchungen des Satans der Sinne in mir. Ihnen gebührt täglich mein aktiver Widerstand. Damit habe ich genug zu tun.

 

Frage 19

Aktuell, im Angesicht vieler zweifelhafter Corona-Zwangsvorschriften, stellt sich für viele Bürger ernsthaft die Frage, ob es nicht ein Recht oder sogar eine Pflicht zum Widerstand gegen staatliche Willkürmaßnahmen gibt, und zwar auch dann, wenn diese rechtlich angeordnet sind, aber eindeutig den Weg in Richtung Faschismus ebnen. Ist das kein Thema für Menschen mit einer urchristlichen Gesinnung?

 

Natürlich sind solche unheilvollen Entwicklungen in Richtung Faschismus und Krieg ein Thema für Menschen mit urchristlicher Gesinnung. Die Frage des Widerstandes muss jeder mit seinem eigenen Bewusstsein und mit seinem eigenen Gewissen abklären. Ich persönlich war als ehemals aktiver 68iger-Revolutionär immer an vorderster Front im Widerstand gegen diesen Krieger-Staat zu finden, notfalls mit allen Mitteln. Der Christusweg der Erlösung jedoch geht den Weg der Gerechtigkeit im Geiste der uneingeschränkten Nächstenliebe und Feindesliebe.

 

Frage 20

Wie sieht in der Widerstandsfrage der Weg der Gerechtigkeit konkret aus, wenn sie mit den Lehren Christi kompatibel sein sollen?

 

Wenn wir jede Frage des Alltags auf Erden zur Gewissensfrage erheben, wissen wir immer, was wir tun oder unterlassen sollen. Dazu gehört, dass Urchristen alle Menschen, auch die Feinde der Gerechtigkeit in Staat, Kirchen und Gesellschaft, stets und ohne eine Einschränkung immer so behandeln, wie jeder selbst behandelt werden möchte. Dazu gehört vor allem die Ablehnung jeder Form von Gewalt und die Ablehnung jeglichen Zwanges, denn der Christus-Gott ist absolute Freiheit und Güte. Dieses urchristliche Prinzip gilt ohne Einschränkung für alle Mitmenschen.

 

Frage 21

Aktuell scheint weltweit eine präfaschistische Phase eine Zeit mit Verhältnissen einzuläuten, die an 1933 in Deutschland erinnern, aber mit noch konzentrierteren Machtkonstellationen als damals, und möglicherweise mit noch viel schlimmeren Folgen als 1933. Ist es nicht Christenpflicht solchen Gefahren gemeinsam mit allen aufrichtigen Menschen wirksam entgegenzutreten, bevor es zu spät ist?

 

Diese heikle Frage wird in Kapitel 15 dieser Website genauer erörtert werden. In diesem Kapitel reicht es vorläufig festzustellen, dass wir das Faschismusproblem nicht hätten, wenn die Menschheit, wenn also jeder einzelne Mensch, den Willen Gottes täte. Dem ist aber nicht so. Die Faschismusgefahr muss aus der Perspektive des Gruppen-Karmas im Rahmen des Reinkarnationsgesetzes beleuchtet werden. Die Mehrheit der Menschheit ist offensichtlich noch nicht dazu bereit, nach den Geboten Gottes zu leben. Das ist Fakt. Deswegen gibt es die Faschismusgefahr.

 

Frage 22

Kann oder soll das bedeuten, dass diejenigen, die sich für Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit engagieren möchten, auf öffentliche und konzertierte Aktionen in diesem Geiste verzichten sollen?

 

Wer noch daran glaubt, die willfährige und manipulierte Mehrheit der Völker durch Demos oder andere konzertierte Aktionen aufrütteln zu können, um auf diese Weise das „Masse-Verhalten“ in positive Bahnen zu lenken, was immer auch darunter zu verstehen ist, der soll es tun. Wer noch glaubt, die Obrigkeit allein sei schuld an dem Desaster und wer noch an die Unschuld des Volkes glaubt, der irrt. Die Dissidenten denken meist: Das unschuldige Volk soll sich gegen die Obrigkeit erheben, damit die Obrigkeit abdankt oder sich wendet. Das funktioniert nicht!

 

Frage 23

Warum soll das nicht der richtige Weg sein oder anders herum gefragt: Was wäre dann der richtige Weg, bzw. die richtige Alternative?

 

Die richtige Alternative finden wir in der Problemanalyse auf Basis des Karmas im Rahmen des Kausalgesetzes und wir können nur fündig werden, wenn wir immer wieder über mehrere Leben auf Erden zu denken lernen. Tun wir das nicht, und haben wir nicht das Reinkarnationsgesetz im Kalkül, dann laufen wir Gefahr, ein intergenerationelles Problem auf ein Generationsproblem zu verkürzen. Tun wir diesen Fehler, kommen wir niemals den Ursachen auf die Spur. Wer nicht die Ursachen erforschen will, kann die Übel dieser Welt nicht ursächlich behandeln.

 

Frage 24

Das ist aber sehr allgemein und sehr weit ausgeholt ausgedrückt, fast sibyllinisch. Soll man die Lösung konkreter gesellschaftlicher Gefahren etwa den unsichtbaren Kräften der Selbstregulation überlassen? Das kann doch nicht des Rätsels Lösung sein, oder etwa doch? Was heißt Karma in diesem Zusammenhang?

 

Es ist nicht zu übersehen, dass die Völker weder die Kriege und die Massenmorde der vergangenen 5.000 Jahre, noch die Kriege der vergangenen 500 Jahre, noch den permanenten Krieg gegen die Natur in den „Friedenszeiten“ dazwischen, aufgearbeitet haben, um die richtigen Konsequenzen daraus zu ziehen. So hat das deutsche Volk nach 1945 weder den Faschismus noch den Krieg zu seiner Lektion gemacht, um sich dann konsequent für den Frieden zu entscheiden. Wo war und wo ist die Bereitschaft, den Geist Christi ins Zentrum unseres Lebens zu stellen?

 

Frage 25

Wäre oder ist eine individuelle Lebensführung im Geiste Christi nicht ohne gesellschaftlich relevante Folgen, weil die Gesellschaft sich offensichtlich nicht mehrheitlich dem Geiste Christi zuwenden möchte?

 

Gegenfrage: Was ist denn an den Zehn Geboten Gottes durch Moses so schwierig, dass man noch nicht einmal diese einfachen Auszüge aus den göttlichen Regeln des Lebens akzeptieren und verwirklichen kann? Weiter gefragt: Was ist denn an den Lehren der Bergpredigt Jesu so inakzeptabel, dass die meisten Menschen sich nicht berufen fühlen, ihr Leben nach ihnen zu gestalten? Ist es nicht so, dass fast alle Menschen sich zwar im Stillen nach Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichheit, Frieden und Einheit sehnen, aber nicht den hohen Preis dafür zahlen wollen?

 

Frage 26

Was ist denn dieser hohe Preis, den wir Menschen zu entrichten hätten, damit wir in Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichheit und Einheit leben könnten? Ist der Preis so hoch, dass die Bereitschaft, den Preis für das Glück auf Erden zu zahlen, so sehr gering ist?

 

Wer Gott, den Quell aller Lebensformen und alles Guten in der Schöpfung, nicht liebt, wer den Namen Gottes nicht ehrt, wer nicht bereit ist, jeden Tag zum Tag des Herrn zu machen, wer Vater und Mutter nicht achten will, wer das Töten und das Morden nicht lassen will, wer seinen Nächsten nicht treu dienen will, wer das Stehlen nicht lassen will, wer die Lüge mehr liebt als die Wahrheit, wer nicht aufhören will Frau, Mann oder Kind besitzen zu wollen und wer seine Gier nach Hab und Gut nicht zähmen will, der will Gutes ernten, ohne selbst Gutes zu säen.

 

Frage 27

Bedeutet das, dass der Egoismus die Basis für alle Übel ist, die wir in der Vergangenheit und zur jetzigen Zeit auf Erden registrieren müssen?

 

Was könnte uns denn sonst davon abhalten, das Gemeinwohl und das große Ganze über das Eigenwohl zu stellen, wenn nicht die totale und globale Ich-Bezogenheit des Individuums Mensch? Der Egoismus macht uns blind. Er ist der Sarkophag für unser Gewissen. Wir sind doch schon so weit degeneriert, dass wir die Missstände, die wir auf Erden produzieren, oft noch nicht einmal als Missstände wahrnehmen. Die Massakrierung unschuldiger Tiere gilt als „normal“, denn das machen die anderen ja auch. „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“ – das gilt als normal!

 

Frage 28

Wenn der Egoismus, die totale Ich-Bezogenheit, der Motor für Krieg, Hunger, Elend und Zerstörung ist, inklusive der Selbstzerstörung der Gattung Mensch, dann fragt sich, wie wir aus diesem Teufelskreis herauskommen?

 

Das Einfachste auf der Welt ist schneller gesagt als getan: Es ist die Reinigung unserer Seele im Geiste Christi. Alles würde sich zum Guten wenden, würde sich die Menschheit auf Christus ausrichten. Unsere Gesinnung und unser Verhalten strahlen immer in das Große Ganze hinein, ob negativ oder positiv, ob gut oder böse. Das bedeutet: Jede individuelle Überwindung der Eigenwilligkeit zugunsten des Willen Gottes und somit des Gemeinwohls verändert die Welt und überträgt sich auf unsere Mitmenschen. Das funktioniert nur, wenn jeder bei sich beginnt.

 

Frage 29

Gibt es unter den Zehn Geboten Gottes durch Moses eine Rangfolge, die man als Suchender und Williger beachten sollte, wenn man sein Leben im Geiste Christi umgestalten möchte?

 

Das Fundament jeder wahren christlichen Gesinnung ist die Liebe. Ohne Liebe wird niemand auch nur ein Gebot Gottes erfüllen können. Da auch die Liebe von den dämonischen Kräften für niedere menschliche Zwecke umgepolt worden ist, kommen wir nicht umhin, uns ein klares Bild von der Liebe im göttlichen Sinne zu machen. Die Gebote selbst, wie auch die Lehren Christi in der Bergpredigt wirken, so wie ich es verstanden habe, immer im Kanon, also immer zusammen. In jedem Gebot sind alle anderen Gebote enthalten. Sie sind alle EINS, quasi ein Orchester.

 

Frage 30

Warum braucht der Begriff „Liebe“ eine Revision und was kennzeichnet oder unterscheidet die göttliche Liebe von der menschlichen Liebe?

 

Was sehen wir in der Natur, zu der wir selbst ja auch gehören? Wir sehen und erleben unaufhörlich das Geben. Man kann auch sagen: „Gott, der ja das Leben ist, verschenkt sich ohne Unterlass“. Somit können wir sagen: „Liebe gibt, und zwar ohne nehmen zu wollen.“ Die menschliche Liebe dagegen will nur nehmen, will nur haben. Einige Beispiele: Ich liebe diese Frau – die muss ich haben! Ich liebe dieses Auto – das muss ich unbedingt haben. Ich liebe die Anerkennung – ich muss unbedingt den Beifall haben! Der Mensch will haben, aber Gottesliebe gibt.

 

Frage 31

Ist dieser krasse Kontrast zwischen Gottesliebe und der menschlichen Eigenliebe nicht übertrieben? Unter uns Menschen kennen wir doch das Berühmte: „Eine Hand wäscht die andere!“ Man spricht häufig sogar von gegenseitigem Nutzen, was auch „win-to-win-Strategie“ genannt wird. Ist das nicht auch eine Form von Nächstenliebe, wenn man den eigenen Nutzen mit dem Nutzen des Nächsten zu verbinden versucht?

 

Wer das so sehen möchte, der kann das gerne tun, aber er verkennt dabei, dass die wahre Liebe nur gibt, ohne nehmen zu wollen. Die oben beschriebene Mischform von Eigenliebe und Nächstenliebe ist nach meinen Erfahrungen Augenwischerei. Das wird dann klar und deutlich, wenn man an die Realisierung der Gebote Gottes geht, und zwar jedes einzelnen Gebotes. Auch Christus lehrt sinngemäß: „Wer nicht für Mich ist, der ist gegen Mich“. Was bedeutet das? Das kann nur bedeuten, dass der Wille Gottes mit dem Eigenwillen des Menschen nie vereinbar sein kann.

 

Frage 32

Lässt sich die Unvereinbarkeit des Willen Gottes mit dem Willen des Menschen an einem Beispiel veranschaulichen?

 

Das fünfte Gebot, das heutzutage für viele Willige der erste Einstieg in eine wahre christliche Lebensgestaltung sein kann, zeigt die Absolutheit der Gesetze Gottes auf: „Du sollst nicht töten!“ Die massenhafte Tötung und Ermordung der Tiere gilt heute überwiegend noch als „normal“. Es ist der absolute Wille Gottes, dass wir als Christen jede Lebensform achten und schützen und keine Lebensform, egal ob Tier, Pflanze, Mineral, auch das menschliche Leben nicht, missachten sollen. Was macht der Mensch? Er tötet und tötet so lange, bis das eigene Gewissen tot ist.

 

Frage 33

Wie ist das Verhältnis der Zehn Gebote Mose zu den Lehren der Bergpredigt des Nazareners Jesus? Reichen die Gebote Gottes durch Moses nicht aus, so dass Christus in Gestalt des Jesus noch einmal nachlegen musste?

 

Beide stammen aus der gleichen Quelle und Christus, der in Jesus inkarniert war, betonte schon damals, dass Er nicht gekommen ist, um die Weisungen der Propheten vor Ihm abzuschaffen, sondern dass Er für deren Erfüllung eintrat, was Er uns ja auch vollständig vorlebte. In der Bergpredigt sind jedoch, dem damaligen Bewusstsein entsprechend, weitere Auszüge aus den göttlichen Gesetzen offenbart worden, die auch schon immer galten, die für die Menschen in der Zeit des Moses aber offensichtlich noch „zu hoch“ waren, um sie zu verstehen.

 

Frage 34

Warum ist es ratsam, die Bedeutung der Zehn Gebote durch Moses und die Bergpredigt Jesu für die heutige Zeit neu zu bewerten und zu beleuchten?

 

Wir leben unverkennbar heute in einer Zivilisation, die von den meisten Menschen als die „fortschrittlichste Zivilisation“ aller Zeiten empfunden wird. Die meisten Menschen sind von der modernen Technik fast total verblendet, und zwar so sehr, dass wir von einem modernen „Beton- und Techno-Heidentum“ reden könnten. Der moderne Mensch heute hat sich in Wahrheit jedoch in dem gleichen Maße des technischen „Fortschritts“ geistig zurück entwickelt. Die geistige Degeneration der Menschheit braucht zu ihrer Erneuerung dringend den Geist Christi als Kompass.

 

Frage 35

Was ist unter geistiger Degeneration zu verstehen?

 

Der heutige Mensch ist sich offensichtlich noch um ein Vielfaches weniger darüber bewusst, dass wir fleischgewordene Geistwesen sind, Kinder Gottes, als zur Zeit Mose und auch zur Zeit Jesu vor zweitausend Jahren. Die Technik heute ist zum Götzen geworden, der von fast allen Menschen angehimmelt wird. Man glaubt, ohne Technik gibt es weder Heil noch Gesundheit. Die Gen-Technologie ist dabei zum Favoriten aller Technologien avanciert. Die Techno-Heiden glauben, dass sie den Hunger in der Welt und alle Krankheiten technisch besiegen können.

 

Frage 36

Wenn der Glaube und das Vertrauen in die modernen Technologien in Wirklichkeit ein blinder Glaube ist, dem eher eine gesunde Skepsis gebührt, dann fragt sich doch, woher dieser blinde Glaube kommt und wie dem begegnet werden kann. Wie steht es damit?

 

Es heißt, wir leben heute im Informationszeitalter. Besser und tausendmal richtiger wäre die Bezeichnung „Desinformations-Zeitalter“. Warum? Es wird bezüglich der Gen-Technologie das Blaue vom Himmel versprochen und das mit den Mitteln der heutigen Informationstechnologien, die laufend Erfolge suggerieren und diese mit raffinierten Methoden bildlich darstellen, Erfolge, die überhaupt nicht stattfinden. Gleichzeitig werden Risiken und das Maß der Zerstörung an Mensch und Natur systematisch verheimlicht und die Aufklärung systematisch verhindert.

 

Frage 37

Das hört sich fast wie ein Teufelskreis an, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint, wenn man diese ungeheure Macht der manipulativen Medien bedenkt. Wie sollen da die Zehn Gebote Gottes und die Regeln des Lebens und des Friedens der Bergpredigt Jesu noch Gehör finden, geschweige denn die Oberhand gewinnen, damit das satanische Treiben ein Ende finden kann?

 

Aus meiner Sicht ist das Leben selbst der größte Lehrmeister. Das Gesetz von Saat und Ernte wird bei vielen heute noch Verblendeten ihren Götzenglauben bis in die Fundamente erschüttern. Ich persönlich gehe davon aus, dass die Wahrheit siegen wird, weil die Musik im Jenseits spielt. Wer jetzt noch nicht bereit ist, dem Geist der Erlösung zu folgen und alle unsere selbstgeschaffenen Übel mit Christus zu bereinigen, der wird in einer erneuten Inkarnation oder im Jenseits alle jene Sünden abtragen müssen, für die wir auf Erden noch Vergebung erlangen können.

 

Frage 38

Das würde ja bedeuten, dass die modernen Technologien und die Wissenschaften in Verbindung mit den Informationstechnologien unweigerlich scheitern werden. Woher kommt diese Zuversicht und wird das Scheitern nicht mit unsäglichen Leiden für die Menschheit vor sich gehen?

 

Genauso ist es prophezeit, vor allem durch die Prophezeiungen Christi in dieser Zeit, die uns durch die Prophetin Gabriele in klarer und in verständlicher Form in diese elendige Welt gegeben werden. Wir leben offensichtlich in einem Tollhaus: Vor kurzem haben sich nur Ganoven maskiert, wie in den alten Cowboy-Filmen und in alten Krimis zu sehen ist. Heute läuft die ganze Welt maskiert herum, und zwar auf Befehl von satanisch beherrschten Herrscher-Marionetten. Gleichzeitig wird die Wirtschaft an die Wand gefahren. Sind das etwa Zeichen des Fortschritts?

 

Frage 39

Damit ist aber noch nicht die Frage beantwortet, ob das Scheitern von Technik und Wissenschaft nicht mit einem unermesslichen Leid einhergehen muss. Ist dem so?

 

Die Christus-Offenbarungen in diese Zeit, die jeder im Gabriele-Verlag erwerben und lesen kann, die übrigens auch über Funk und Fernsehen ausgestrahlt werden, verhehlen nicht: Die Lebenden werden die Toten beneiden. Es kann auch gar nicht anders sein. Die Menschheit hat Kriegstechnologien mit einer Vernichtungskraft entwickelt, die zum Teil auch „friedlich“ genutzt werden, nämlich im Krieg gegen die Natur. In den Laboren des Krieges werden u.a. auch biologische Waffen hergestellt, um mit viralen Massen-Infektionen den „Feind“ lahmlegen zu können.

 

Frage 40

Es ist nicht zu leugnen, dass die modernen Technologien die Menschheit und ihren Wohnplaneten Erde mehrfach vernichten können. Wohnt im Angesichte dieses gewaltigen Vernichtungspotentials nicht auch eine Chance inne, die uns hoffen lassen kann, dass die Verantwortlichen aufhören, mit dem Feuer zu spielen? Anders gefragt: Gibt es eine Kraft der Abschreckung zur Verhinderung der Eskalation von militärischer Gewalt?

 

Wer solchen Propagandalügen seinen Glauben schenkt, der hat sich selbst verraten und verkauft. Es gibt keinen anderen Weg für Frieden, Gerechtigkeit, Gleichheit in Freiheit und in Einheit als den Christusweg der Erlösung, d.h. auch den Weg der Lösung von solchen selbstmörderischen Illusionen. Die dämonischen Kräfte haben und hatten nie anderes im Sinn, als die Zerstörung der Schöpfung Gottes, weil sie sich selbst für Gott halten. Die Dämonen im Jenseits und ihre hörigen Menschen schrecken vor nichts zurück, vor allem weil sie sich selbst für allmächtig halten.

 

Frage 41

Menschen, die sich dafür entscheiden möchten, die Gebote Gottes anzunehmen und zu erfüllen, stehen häufig vor der Frage, womit sie einen Einstieg in ein neues Leben beginnen können? Sicher gibt es keine Rezept, das für alle gelten kann, aber aller Anfang ist bekanntlich schwer. Lässt sich der Anfang erleichtern?

 

Aus eigener Erfahrung kann ich nur empfehlen, sich vorzunehmen, als erstes das fünfte Gebot zu erfüllen. Es lautet: „Du sollst nicht töten!“ Die meisten Menschen sind sich nicht darüber im Klaren, was dieses Gebot in der heutigen Zeit ganz konkret bedeutet. Anders ausgedrückt: Viele denken, dass sie selbst gar nicht töten. In Wirklichkeit sind sie auf verschiedene Art und Weisen in die Maschinerie des Tötens verwickelt, sei es als Fleischkonsumenten, als Soldaten und Polizisten, als Arbeiter und Angestellte in bestimmten Fabriken oder durch Gleichgültigkeit.

 

Frage 42

Wäre es jetzt nicht angebracht, dass wir jedes der Zehn Gebote Gottes durch Moses und die einzelnen Seligpreisungen mit den Wehrufen aus der Bergpredigt Jesu und andere wichtige Lehren Jesu einzeln dahingehend durchgehen, was ihre Bedeutungen in der heutigen Zeit sind?

 

Das ist bereits geschehen, und zwar in dem Buch, das diesem Dialog vorangestellt ist. Wer dieses Buch aufmerksam durchliest und dabei den ernsthaften Willen in sich verspürt, die eindeutigen und klaren Inhalte dieses Buches zu seiner eigenen Lebensgrundlage zu machen, der braucht keine Unterweisungen von Menschen wie mich, die selbst noch nicht ihr Menschliches vollständig überwunden haben. Es ist allerdings ratsam und auch äußerst hilfreich sich selbst ans Werk zu machen und zu versuchen, die Gesetze Gottes auf sein eigenes Gewissen zuzuschneiden.

 

Frage 43

Was soll das bedeuten: „… die Gesetze Gottes auf sein eigenes Gewissen zuzuschneiden?“

 

Es ist davon auszugehen, dass jeder Mensch unterschiedlich „gestrickt“ ist und die Unterschiede können sehr groß sein. Anatomisch sind alle Menschen zwar ähnlich aber dennoch sind alle Menschen verschieden und alle „ticken“ auch verschieden. Wichtig dabei ist, dass die äußeren Unterschiede im Gesicht und in der Gestalt das Resultat unserer inneren seelischen Verfassung ist. Unsere seelische Verfassung wiederum ist das Resultat unserer Verhaltensweisen, die wir in unseren Vorleben als Mensch auf Erden an den Tag gelegt haben. Wir zeichnen uns also stets selbst.

 

Frage 44

Was hat das nun mit dem Gewissen zu tun?

 

Unser Gewissen könnte man auch als Motor für unseren Charakter sehen. Dieser wiederum ist keine Konstante und schon gar nicht eine unbeeinflussbare Größe. Er ist das Resultat unserer Inneren seelischen Verfassung, unseres Bewusstseins, in letzter Instanz unserer Haltung gegenüber unserem Schöpfer und Seines Willens. Ausschließlich wir selbst sind es, die stündlich und täglich bei jeder Aktion und bei jedem Gedanken darüber entscheiden, wer oder was uns lenkt. Also kann nur jeder selbst darüber entscheiden, was für ihn die Gebote Gottes heute bedeuten.

 

Frage 45

Aber es kann doch nicht falsch sein, wenn Menschen die in der Erfüllung der Gebote Gottes schon mehr Übung und Erfahrungen haben, ihre Erfahrungen an solche Mitmenschen weiterzugeben, die gerade noch am Anfang der Hinwendung zu Christus und unserem Schöpfer stehen, oder doch?

 

Natürlich nicht und ich selbst habe meine persönlichen Sichtweisen zur Bedeutung der Zehn Gebote Gottes und den Lehren Christi in einem Buch veröffentlicht, das den Titel „Christus-Aversionen – Umdenkprotokoll eines Atheisten“ trägt. Es ist nur dann behilflich, wenn die eigene Ansicht nur als ein Vorschlag gilt, der nicht verbindlich ist und auch nicht sein kann. Meine veröffentlichten Ideen sind nur für mich verbindlich. Das bedeutet: Jeder muss sich selbst und eigenständig mit dem Willen Gottes gründlich befassen und seine eigenen freien Entscheidungen treffen.

 

Frage 46

Sind denn die Christus-Offenbarungen durch die Prophetin Gabriele verbindlich?

 

Sie sind die Gesetze Gottes. Kein Mensch kommt an den Gesetzen Gottes vorbei. Verbindlich sind sie aber erst für jene, die den Willen Gottes anerkennen und den Geist der Erlösung durch Christus annehmen und befürworten, aber auch nur dann, wenn jeder sich frei und ohne Zwang für den Gott entscheidet, den Christus uns lehrte und lehrt. Meine Entscheidungen als Mensch können immer auch falsch oder fehlerhaft sein. Der Wille Gottes dagegen ist niemals falsch und fehlerhaft. Somit empfiehlt sich, nur die Original-Christus-Offenbarungen gelten zu lassen.

 

Frage 47

Trotzdem kann es doch hilfreich sein, sich von Menschen mit einer urchristlichen Gesinnung Ratschläge und Orientierungshilfen zu holen, oder?

 

Das Wichtigste ist, und das muss ganz klar und unmissverständlich gesagt werden, dass sich jeder eigenständig, unbeeinflusst von Menschen, und freiwillig mit den Lehren Christi befassen sollte. Nur wenn das gewährleistet ist, dann kann auch der Rat eines Mitmenschen zusätzliches Licht in die Eigenbemühungen bringen, aber auch nur wenn der Ratgeber selbst schon weitgehend im Geiste Christi lebt. Wie glaubwürdig ist z.B. ein Ratgeber, der einen Raucher vom Rauchen abrät, wenn der Ratgeber selbst raucht? Primär gilt also: „Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott!“

 

Frage 48

Ist es eigentlich schwer, sein Leben auf die Zehn Gebote Gottes durch Moses und auf die Lehren Christi und Seinen Verheißungen in der Bergpredigt auszurichten?

 

Man könnte sagen: „Es ist das Einfache, das schwer zu machen ist.“ Christus sagt selbst sinngemäß, dass der Weg zu Gott schmal, steil und steinig ist. Aber: Wer die Mühen zur Selbsterkenntnis und zur Wandlung seines Charakters nicht scheut, der erlebt auch, was Christus durch Seine Prophetin Gabriele offenbart, nämlich, dass es sich letztlich mit Gott leichter lebt. Beides kann ich mit einem guten Gewissen vollauf bestätigen. Ich bestätige aber auch, dass ich täglich den Kontakt mit den Offenbarungen Christi brauche, damit ich täglich das tun kann, was wir tun sollen.

 

Frage 49

Die Zehn Gebote Gottes sind ja noch relativ leicht zu verstehen, aber die acht Seligpreisungen und die vier Wehrufe in der Bergpredigt Jesu sind nicht so ohne weiteres verständlich. Wie kommt man damit zurecht?

 

Ich selbst hatte vor etwa sieben Jahren, anno 2012/13, als ich meinen Atheismus nicht mehr ertrug, auch erst mit der Erfüllung der Zehn Gebote, vor allem mit dem fünften Gebot, begonnen, mich selbst zu christianisieren. Mir war nämlich eines schon lange klar: Was nützen die besten Verkehrsregeln, wenn sich niemand daran hält? Die Bergpredigt Jesu war mir schon immer ein Problem, bis zu dem Tage, als ich Bekanntschaft mit der Reinkarnationslehre machen durfte. Die Reinkarnation empfand ich sofort als Wahrheit und die Bergpredigt Jesu wurde mir immer klarer.

 

Frage 50

Also lässt sich zusammenfassend sagen, dass unabhängig von den künftigen dramatischen Entwicklungen in der Welt und in Deutschland, jeder Mensch sich dringend überlegen sollte, wie er sich zu Christus, dem Geist der Erlösung stellt, um eigene Wege heraus aus allen unseren selbstproduzierten Übeln zu finden?

 

Dem kann nicht widersprochen werden. Am Beginn des Dialoges konnte schon klar werden, dass jede Empfindung, jeder Gedanke, jede Haltung und damit jedes Verhalten Energie ist, ob gut oder böse, die sich in die kosmische Chronik und in unsere Seele einträgt. Von dort wirken alle Energien auf uns zurück und bescheren jedem dasjenige, was er sozusagen bestellt hat. In erster Linie geht es um das Leben im Jenseits, denn dort spielt die wahre Musik, weil wir sowohl hier auf Erden und dann dort als Seele selbst bestimmen, was wir noch abzutragen haben.

 

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EPILOG

 

Wie ein selbstbestimmtes Leben auf der Grundlage der Zehn Gebote Gottes durch Moses und der Regeln des Lebens in Freiheit und Frieden auf Basis der Bergpredigt Jesu konkret verläuft oder verlaufen kann, ist in der vorliegenden Kürze von Fragen und möglichen Antworten nicht erschöpfend und auch nicht allumfassend möglich. Dieses ist nur durch eigene Erfahrungen möglich, denn die Auszüge der Gesetze Gottes für das Leben auf Erden, sind keine Studier-Theorien. Sie sind nichts anderes als Anleitungen zum Handeln im Dienste der Erkenntnis.

 

Es gibt nichts Gutes – außer man tut es … …

 

Wenn der obige Dialog ein klein wenig dazu motiviert, sich wenigstens schon mal probeweise ein Leben mit Christus vorzustellen, um auf diesem Probedenken ein neues Leben auszuprobieren, dann wäre das der Anfang in ein Leben ohne Angst und Befürchtungen. Nichts und niemand kann uns erschrecken oder uns mit Furcht und Angst einschüchtern und obrigkeitshörig machen, wenn wir uns nach und nach dem Geist der Liebe öffnen, in dem vollem Bewusstsein, dass sich das eigentliche Leben nicht auf Erden abspielt. Dieses gilt für alle Seelen und für alle Menschen.

 

Die zwölf Gebote Christi

 

Der beste Abschluss dieses Kapitels sind die zwölf Gebote Christi, die Christus selbst uns durch Seine Prophetin Gabriele hat zukommen lassen. Sie sind nicht nur ein Juwel, das ein Licht nach dem anderen in uns aufgehen lassen kann, wenn wir begreifen, wie einfach der Wille Gottes für jeden aufrichtigen Menschen zu begreifen ist. Wer kann bessere Ideen liefern, wer kennt höhere Ideale, die dazu geeignet wären, das dunkle, brutale und dämonische Treiben auf Erden zu beenden, indem wir mit diesen Geboten das Licht der Liebe in uns für alle zu entfachen?

 

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DIE ZWÖLF GEBOTE JESU

ZITAT AUS:
DAS IST MEIN WORT

Kapitel 46, Vers 10-21, Seiten 543+544

Vers 10
Ihr sollt nicht das Leben nehmen irgendeinem Geschöpfe aus Vergnügen oder zu eurem Vorteil, noch es quälen.

Vers 11
Ihr sollt nicht das Gut eines anderen stehlen und auch nicht für euch selbst Länder und Reichtümer sammeln, mehr als ihr bedürfet.

Vers 12
Ihr sollt nicht das Fleisch essen noch das Blut eines getöteten Geschöpfes trinken, noch etwas anderes, welches Schaden eurer Gesundheit oder eurem Bewusstsein bringt.

Vers 13
Ihr sollt keine unreinen Ehen schließen, wo keine Liebe und Reinheit sind, noch euch selbst verderben oder irgendein Geschöpf, das von dem Heiligen rein geschaffen worden ist.

Vers 14
Ihr sollt kein falsch Zeugnis geben gegen euren Nächsten, noch willentlich jemand täuschen durch eine Lüge, um ihm zu schaden.

Vers 15
Ihr sollt niemandem tun, was ihr nicht wollt, dass man euch tue.

Vers 16
Ihr sollt anbeten den Einen, den Vater im Himmel, von dem alles kommt, und ehren Seinen heiligen Namen.

Vers 17
Ihr sollt achten eure Väter und Mütter, welche für euch sorgen, ebenso alle gerechten Lehrer.

Vers 18
Ihr sollt lieben und beschützen die Schwachen und Unterdrückten und alle Geschöpfe, welche Unrecht erleiden.

Vers 19
Ihr sollt mit euren Händen alles erarbeiten, was gut und geboten ist. So sollt ihr essen die Früchte der Erde, auf dass ihr lange lebt in dem Land.

Vers 20
Ihr sollt euch reinigen alle Tage und am siebenten Tag ausruhen von eurer Arbeit und den Sabbat und die Feste eures Gottes heilig halten.

Vers 21
Ihr sollt den anderen das tun, was ihr wollt, dass man euch tue.

ENDE ZITAT

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DAS IST MEIN WORT
A und
Ω
ISBN 978-3-89201-271-9
im Gabriele-Verlag oder im Buchhandel erhältlich


HINWEIS

 


 

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Für etwaige Fehler bitte ich um Nachsicht.

 

Eine Korrekturlesung nebst Korrektur wird so bald wie möglich erfolgen.

 

Gez.: Uwe-Ferdinand Jessen

Flensburg, den 08.09.2020

 

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