WESEN UND URSACHEN

VON

FASCHISMUS UND KRIEG

 

 

 

PROLOG

 

Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem es kroch.

(Bertolt Brecht)

 

1941 schrieb Bertolt Brecht im finnischen Exil das Theaterstück „ Der unaufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“. Diese verkappte US-Gangster-Komödie war eine Persiflage auf Hitler und Konsorten, also eine komödiante Verspottung der Nazi- Schergen. Der glühende Anti-Faschismus Brechts ließ jedoch in Bezug auf den Roten Faschismus eine deutliche moderatere Haltung erkennen. Die blutige Niederschlagung der Arbeiter-Aufstände am17. Juni 1953 durch eine rote Fascho-Bonzokratie hätte Brecht erneut laut sagen lassen können: „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem es kroch“.

 

Der neue Faschismus wird nicht sagen: „Ich bin der Faschismus“.

Er wird sagen: „Ich bin der Antifaschismus“.
(Ignazio Selone)

 

Deutlicher, weitsichtiger und realistischer schien der engagierte Polit-Schriftsteller und Freidenker Ignazio Selone die gesellschaftlichen Entwicklungen einzuschätzen, denn das aktuelle Fiasko zeichnete sich bereits sehr früh nach 1945 ab, sowohl in Italien, dem Heimatland Selones, als auch in Deutschland. Was ist mit dem „aktuellen Fiasko“ gemeint? Aktuell stecken wir in einer Faschisierungswelle, die nahezu alle Völker der Erde erfasst zu haben scheint. War dieses Fiasko nicht schon lange vorhersehbar und wenn ja – wo waren und sind unsere Immun-Reaktionen?

 

Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg! (?) - ...

 

ein ehrlicher, aufrichtiger Wunsch oder eine scheinheilige Frömmelei? Jedenfalls kann diese Losung nicht zum Repertoire unserer Alltags-Denke gehören, denn dann sähe die Welt vollkommen anders aus. Selbst wenn alle Menschen sich verbal hinter diese Losung versammeln würden, fragt sich dennoch, ob auch alle bereit sind, den Preis dafür zu zahlen, der zu entrichten wäre, wenn es darum ginge, Faschismus und Krieg für immer auszuschließen. Das aktuelle Zeitgeschehen lässt Faschismus und Krieg immer wahrscheinlicher werden. Warum? Mehr dazu im folgenden Dialog.

 

 

* * *

 

 

 

DIALOG

 

Frage 01

Was versteht man genau unter dem Begriff „Faschismus“?

 

Die Etymologie befasst sich mit der Herkunft, Ableitung und mit der Bedeutung von Worten und Begriffen. Der Begriff „Faschismus“ wird etymologisch meist dem lateinischen „fascio“ bzw. „fasces“ zugeschrieben. Fasces sind Rutenbündel, in die eine Art Axt aus Metall eingeflochten ist. Das römische Fascis war nicht nur ein Symbol der Macht. Es symbolisiert unverblümt die blutige Gewalt-Herrschaft. Das Rutenbündel diente der Enthauptung von ungehorsamen Untertanen. Wenn wir von Faschismus reden, handelt es sich also um eine blutige Gewalt-Herrschaft.

 

Frage 02

Worin unterscheiden sich Diktatur und Faschismus?

 

Man könnte sagen, dass Faschismus immer auch eine Diktatur ist. Eine Diktatur muss dagegen nicht immer ein Faschismus sein. Unter Diktatur wird allgemein die Herrschaft eines einzelnen Despoten oder einer regierenden Gruppe verstanden, die mit sehr weitreichenden oder sogar mit uneingeschränkten Machtbefugnissen ausgestattet ist. Demnach kann man auch die Demokratie unter den Begriff Diktatur verbuchen, als eine der mildesten und „humansten“ Form der Diktatur. Demokratie als „Herrschaft des Volkes“ ist eine Illusion. (Siehe auch Kapitel 14)

 

Frage 03

In dem Prolog ist von „Faschisierungswelle“ die Rede. Was versteht man unter dem Begriff „Faschisierung“?

 

Im weitläufigen Sinne wird unter Faschisierung der Gesellschaft die Zunahme von Elementen der Gewalt-Herrschaft verstanden. Auch die Konzentration von Macht kann als Faschisierung gelten, denn jede Form des Faschismus ist immer auch eine Tendenz zur totalen Machtkonzentration. Aus dieser Perspektive lässt sich auch die Erkenntnis ableiten, dass Demokratie als die „mildeste“ Form der Herrschaft des Menschen über Menschen grundsätzlich mit dem Faschismus schwanger geht, denn sie ist selbst eine Diktatur mit einer zentralistischen Organisationsstruktur.

 

Frage 04

Was versteht man unter dem Begriff „faschistoid“?

 

Merkmale und Gegebenheiten, die mit faschistischen Ideologien kompatibel sind, oder auch Eigenschaften, die zum Faschismus führen können oder Bestandteil von faschistischen Regimen sind, werden faschistoid genannt. Als Beispiel kann die zentralistische Organisationsstruktur von Staaten, wie die der BRD, als faschistoid bezeichnet werden, vor allem, wenn rigoros von oben nach unten durchregiert wird, wie es in der BRD geschieht. Das ist zwar noch nicht faschistisch, aber man kann das Befehlen von oben nach unten zumindest als faschistoid bezeichnen.

 

Frage 05

Warum wird der Faschismus häufig in einem Atemzug mit Krieg verwendet?

 

Kriege funktionieren nur auf Basis von Befehl und totalem Gehorsam. Herrscher oder Machtgruppierungen, die Krieg führen wollen, brauchen für ihre feindlichen Pläne immer ein kriegswilliges und kriegsbereites Volk, dass sich dem totalitärem Willen seiner Obrigkeit vollständig unterwirft. Die Faschisierung der Gesellschaft geht immer einher mit der Militarisierung der Gesellschaft, was wir seit langem in der Entwicklung der BRD eindeutig beobachten können. Kleinere kriegerische „Scharmützel“ lassen sich evtl. noch demokratisch machen, aber nicht allzu lange.

 

Frage 06

Bedeutet Faschismus immer Krieg und bedeutet Krieg immer Faschismus?

 

Der preußische Generalmajor von Clausewitz (1780 bis 1831), der den Krieg „ethisch modernisierte“ und verwissenschaftlichte, vertrat die Ansicht, dass der Krieg die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ist. Diese These stützt die Ansicht derer, die Politik generell als ein schmutziges Geschäft ansehen. Ohne zwingenden Grund streben die Herrschenden weder den Faschismus noch den Krieg an. Doch alle kriegerischen Wirtschaftsformen tragen Faschismus und Krieg stets in sich. Ist die Plutokratie gefährdet, werden Menschen zur brutalen Bestie.

 

Frage 07

Was kann unter „kriegerische Wirtschaftsform“ verstanden werden?

 

Diese Frage wird im Kapitel 17 genauer behandelt werden. Einige wesentliche Merkmale von kriegerischen Wirtschaftsformen sind: Es regiert der Mammon, also das Streben nach Reichtum und Macht. Es regiert die Konkurrenz-Ideologie, also das Gegeneinander statt des Miteinander. Es regiert der Krieg gegen die Natur. Es regiert die Gewalt, offen oder als Gewaltenteilung getarnt. Es regiert die Rüstungsindustrie und der Handel mit Kriegstechnologien. Es regiert letztlich der Egoismus, wodurch die Menschen nie genug kriegen können. (kriegen Krieg!).

 

Frage 08

Wie kann die Wahrscheinlichkeit eingeschätzt oder erkundet werden, wie groß die Gefahr oder das Risiko eines erneuten Faschismus in Deutschland ist?

 

Ähnlich wie Ärzte Krankheiten oder schleichende Prozesse der Anbahnung von chronischen Erkrankungen über bestimmte Symptome diagnostizieren, so ähnlich kann man auch den „gesundheitlichen“ Zustand eines Staates untersuchen und diagnostizieren. Wie die Symptome und die Erkundung von Krankheitsursachen und Krankheitserregern in der Medizin eine Diagnose ermöglichen, so gibt es auch im gesellschaftlichen Leben unverkennbare Merkmale und Indikatoren, die ähnlich wie Symptome, Prognosen für sich anbahnende Entwicklungen erlauben.

 

Frage 09

Welche Indikatoren oder Symptomatiken in Gesellschaft und Staat können als Hinweise für eine konkrete Faschismus-Gefahr gewertet werden?

 

Um diese zutiefst substanzielle Frage zu klären, sind Vergleiche und Analogien aus der Medizin bestens geeignet, allerdings nur, wenn man sich nicht nur auf die rein materiell-wissenschaftliche Ebene begibt. Was ist damit gemeint? Hinter jeder Krankheit und hinter jeder gesundheitlichen Störung stecken geistig-charakterliche Disharmonien, also antigöttliche, charakterliche Fehlentwicklungen. Irgendwann fließen die disharmonischen Kräfte aus der Seele in den Körper. Sie somatisieren und man wird krank. Nach dem gleichen Prinzip erkranken auch Gesellschaften.

 

Frage 10

Wie lässt sich dieser geistige und charakterliche Hintergrund auf der seelischen Ebene als Ursache für alle Erkrankungen auf die Faschismus-Gefahr in einer Gesellschaft übertragen?

 

Staaten und Völker oder Bevölkerungen können wir als Patienten betrachten. Wie ein menschlicher Patient aus einem Riesenheer von Zellen besteht, so bestehen Staaten und Völker aus einem Riesenheer von Bürgern. Solange alle Zellen eines Körpers energetisch gut versorgt sind, ist auch der ganze Organismus gesund. Ausschließlich die kosmisch-göttlichen Energien sind Quelle und Träger von Leben und Gesundheit. Werden die göttlichen Energien heruntertransformiert und umgepolt oder gar blockiert, erkranken Zellen und somit auch der Organismus.

 

Frage 11

Der Vergleich hört sich plausibel an, aber er lässt fragen, worin denn die oben geschilderte Unterversorgung der Zellen und damit des Organismus eines Patienten mit göttlich-kosmischer Energie besteht, und wieso man dieses Phänomen auf die Bürger eines Staates übertragen kann?

 

Die pathogenen (= krankmachenden) negativen Energien entstehen bei Menschen durch Gedanken, Worte und Taten, denn alles ist Energie. Sind die Energien des Denkens, Redens und Tuns von ungöttlichen Eigenschaften wie z.B. Hass, Neid, Gier, Habsucht, Geltungs- und Herrschsucht und ähnlichem geprägt, haben wir es mit mehr oder weniger üblen oder brutalen Charakteren zu tun, die irgendwann an sich selbst erkranken. Genauso erkranken auch Gesellschaften und Staaten, denn alle individuellen Charaktermerkmale kumulieren stets auf der kollektiven Ebene.

 

Frage 12

Gibt es Beispiele für die Übertragung von individuellen Charaktereigenschaften auf Kollektive, die das verdeutlichen können, wenn dem wirklich so ist?

 

Dafür gibt es so viele Beispiele, dass man damit ganze Bibliotheken füllen könnte. Einige Beispiele für negative und krankmachende Energien sind: Wut, Hass, Hysterie, Egoismus, Panik, Angst, Neid und Missgunst, Genusssucht, Gier und Habsucht, sowie Geltungssucht und Machtstreben. Sie können sowohl einzelne Menschen dirigieren und genauso können diese satanischen Gegensatz-Energien ganze Völker befallen und beherrschen. Genau das ist in Deutschland in der Zeit nach 1933 geschehen. Kranke Menschen lassen auch die Gesellschaft erkranken.

 

Frage 13

Wenn die Analogie zwischen der Entstehung von körperlichen und seelischen Erkrankungen beim Menschen und den „Erkrankungen von Staaten“ mit der Folge von Faschismus und Krieg stimmt, dann müssten die bisherigen Theorien über die Entstehung von Faschismus und Krieg völlig neu überdacht werden. Ist dem so?

 

Dem ist vor allem auf der Ebene der Ursachen so. Das soziale Verhalten der Menschen, deren Abläufe und Folgen, sowie deren Ursachen sind Themen der Soziologie. Soziologie kann als der verlängerte Arm der Psychologie gelten. Der Psychotherapeut Wilhelm Reich hat sich sowohl für „Die Massenpsychologie des Faschismus“, als auch für die „Charakteranalyse“ interessiert. In seinen Büchern erkannte er zwar noch nicht die wahren Fakten, die zum Faschismus führen, aber er erkannte, dass der Faschismus von unten und von innen, vom Charakter kommt.

 

Frage 14

Warum ist die Erkenntnis, dass der Faschismus von unten und von innen, also vom Charakter her kommt, so wichtig?

 

Wenn wir nicht erkennen, woher die vielen unsozialen Ungerechtigkeiten und alle anderen gesellschaftlichen Übel kommen, und was deren Ursachen sind, ist es nicht möglich, diese zu verhindern oder die bestehenden Missstände und Gefahren in eine positive Richtung zu lenken. Die Herrschenden wissen sehr genau, dass der Faschismus und auch der Krieg von unten kommen, aber das Volk weiß es nicht und das ist ein Riesen-Erkenntnisproblem. Nicht ohne Grund wurde uns von oben nach 1945 die Lügen-Formel eingetrichtert, dass es keine Kollektivschuld gibt.

 

Frage 15

Was bedeutet „Kollektivschuld“ und warum sind die Herrschenden daran interessiert, eine Kollektivschuld in Abrede zu stellen?

 

Eine Gesellschaft, ob Staat oder auch private Gemeinschaften, können niemals in faschistische oder terroristische Bahnen geraten, wenn deren Mitglieder eine untadelige Gesinnung im Geiste Christi tragen und praktizieren. Umgekehrt heißt das, dass jedes Terror-Regime und auch jede terroristische Privatvereinigung sich nur dann terroristisch entfalten kann, wenn deren Mitglieder terroristisch ticken oder so sehr gleichgültig sind, dass sie jedem Rattenfänger folgen. Die Leugnung der Kollektivschuld befördert erkennbar eine obrigkeitshörige Gleichgültigkeit.

 

Frage 16

Schwer zu verstehen: Warum befördert die Leugnung der Kollektivschuld eine obrigkeitshörige Gleichgültigkeit und was hat das mit Faschismus zu tun?

 

Dem Faschismus geht immer eine Phase der Faschisierung voraus. Jeder Mensch hat einen Charakter mit diversen Charaktermängeln, die sich in der Gesellschaft in einen gesellschaftlichen Charakter vereinen. Das gesellschaftliche Verhalten kann als „aggregiertes Verhalten“ bezeichnet werden, als eine Verbindung von positiven und negativen Energien mit entsprechenden Synergie-Effekten. „Gemeinsam sind wir stark“ – diese Formel besagt: Energien potenzieren sich in Gesellschaften. Es fragt sich nun, wer diese negativen Energien überwacht, kontrolliert und reguliert!

 

Frage 17

Die Frage der Überwachung, Kontrolle und Regulierung der negativen Energien in menschlichen Gesellschaften, vor allem im Staat, scheint mehr als heikel zu sein. Sie ist eher höchst brisant. Führt dieser Fragenkomplex direkt in die Struktur des gesellschaftlichen Kommandowesens bis hin in die „Kommandozentralen“?

 

Vielleicht ist es besser die Frage nach der Beobachtung, der Kontrolle und der Regulierung als „Kardinalfrage“ zu bezeichnen, denn je nach Beantwortung der Frage, sind Kommandostrukturen überflüssig. Aus urchristlicher Perspektive steht jede Herrschaft des Menschen über den Menschen gegen den Willen Gottes. Sie ist die Quelle jeder Unfreiheit, die in Bahnen der Freiheit umzuwandeln sind. Kardinalfragen sind Grundsatzfragen. Jede ungute Gegebenheit kann in Gutes umgewandelt werden, aber nur, wenn die Lehren Christi zum Maßstab werden.

 

Frage 18

Wer beobachtet, kontrolliert und reguliert wen und wer sollte wen beobachten, kontrollieren und regulieren, um jedem Faschismus und Krieg vorzubeugen?

 

Es gibt einen Idealzustand, der auf dem Bewusstsein aufbaut, dass jeder Mensch ein Kind Gottes ist, das einst göttlich war und jetzt auf Erden einverleibt ist, um wieder göttlich zu werden. Das ist nur möglich, wenn sich jeder einzelne Mensch freiwillig dafür entscheidet, den Christusweg der Erlösung zu gehen. Das bedeutet im praktischen Leben, dass nur jeder einzelne Mensch sich selbst beobachten, kontrollieren, regulieren und korrigieren soll und kann, wenn man vom Geiste Christi ausgeht. Alles andere ist unchristlich, nicht Gottes Wille und daher ungut.

 

Frage 19

Was bedeutet, dass alles andere unchristlich ist und somit nicht der Wille Gottes ist, und daher ungut sein soll?

 

Wenn man weiß, was gut und richtig ist, tut aber Dinge, die nicht gut und richtig sind, womöglich trotz der Kenntnis des Gesetzes von Saat und Ernte, dann ist man vorsätzlich böse. Wer nicht weiß, was gut und richtig ist, ist unwissend und/oder dumm. Heutzutage braucht jedoch niemand unwissend sein. Heute steht doch eher die Frage, ob man den Willen Gottes überhaupt wissen will. Ein hohes Maß an Ehrlichkeit vor uns selbst ist die Voraussetzung, um den heimlichen Faschismus in uns zu erkunden und zu wandeln. Wer anderen Leid antut, steht klar gegen Gott.

 

Frage 20

Soll oder kann das bedeuten, dass der Faschismus, ein ganzes Volk und dessen Staat nur erfassen kann, weil die überwiegende Anzahl der Bürger eines Landes faschistoide Tendenzen in ihrem Charakter zu verzeichnen haben?

 

Nur so und nicht anders sind alle Gewaltregime und alle Kriege erklärbar. Meiner Ansicht nach, ist es ein Ammenmärchen und Volksverdummung pur, zu behaupten oder zu suggerieren, ein böser Hitler-Clan hat mit Gewalt die Macht ergriffen und das unschuldige und arme deutsche Volk unter seine Knute gebracht. So ist es noch nie und nirgendwo in dieser Welt gelaufen. Alle gestrigen und heutigen Faschismen und Gewaltregime haben ihren Ursprung in den Seelen der Mehrheit derer, die sich hernach „Opfer“ nennen. Wer anderes sagt, betrügt sich nur selbst.

 

Frage 21

Welche charakterlichen Fehlhaltungen sind es denn in uns Menschen der Jetzt-Zeit, die als Nährboden für Faschismus und Krieg gelten könnten, wenn diese These stimmt?

 

Ohne nähere Erläuterung können folgende Charaktermerkmale als Nährboden für gesellschaftliche Missbildungen erkannt und in selbstkritischer Eigenregie in gute Eigenschaften umgewandelt werden: Gottferne und Christus-Aversion an erster Stelle, Egoismus und Egomanentum, Habsucht, Geltungssucht, Vergnügungssucht, Herrschsucht, Rechthaberei, Gewaltbereitschaft, Kriegermentalität, Trägheit und Gleichgültigkeit, Lieblosigkeit, Unbarmherzigkeit, Rachsucht, Größenwahn und Obrigkeitsdenken. Diese menschlichen Untugenden eskalieren seit Jahrzehnten.

 

Frage 22

Was bedeutet: „Diese menschlichen Untugenden eskalieren seit Jahrzehnten“?

 

Unsere neuzeitlichen menschlich-charakterlichen Mängel sind unterschiedlich verteilt und in jedem Menschen steckt das Göttliche, das auf Entfaltung wartet, indem wir unsere oben genannten Mängel in Tugenden umwandeln. Alle unguten Charaktermerkmale ergänzen und bedingen einander. Sie treten stets gemeinsam auf und verstärken einander. Sie korrespondieren mit den Gegebenheiten in der Gesellschaft, verstärken sich dort und wirken erneut wieder auf das Individuum zurück. So entsteht seit Jahrzehnten eine eskalierende charakterliche Verrohung.

 

Frage 23

Der Sichtweise, wonach Faschismus und Krieg von unten und von innen auf der charakterlichen Ebene entstehen sollen, steht entgegen, dass die faschistischen Führungskräfte doch allerhand unternehmen müssen, um die Mehrheit des Volkes für sich zu gewinnen. Selbst wenn es ihnen gelingt, gibt es immer noch Menschen, die sich dem entgegenstellen.Spricht das nicht doch eher für die Annahme, dass Faschismus nur mit Gewalt und Lüge ein Volk unterjochen kann?

 

Hier hilft wieder der medizinische Vergleich. Alle Menschen sind potentiell für virale Infekte anfällig, aber nicht alle Menschen infizieren sich. Die Anlage für Infektionen ist also in uns allen latent gegeben. Eine Infektion entsteht aber erst im Kontext mit dem Kausalgesetz, muss also charakterlich „induziert“ werden. Wer nicht sündigt, induziert und provoziert seine Veranlagung auch nicht. Die Anlage bleibt latent, denn tugendhafte Menschen sind immun. In uns allen liegen ungute Anlagen latent, die induziert und provoziert werden müssen, um aktiv zu werden.

 

Frage 24

Lässt sich das an einem praktischen Beispiel verdeutlichen?

 

Der Rassismus, der Rassenwahn und die antijüdischen Pogrome und die brutalen Judenvernichtungen in den KZs waren lange Zeit nicht sichtbar. Sie äußerten sich hier und dort, wurden auch immer wieder gepflegt, z.B. von dem Hassprediger und Schein-Reformator Luther, aber sie dümpelten Jahrhunderte so vor sich hin, wenn man die Kreuzzüge und die Inquisition nicht dem Judenhass allein zuordnet. Der Antisemitismus hätte niemals per Propaganda und Volksverhetzung geweckt werden können, wenn er nicht latent in den Seelen der Deutschen gelegen hätte.

 

Frage 25

Das spricht aber doch trotzdem dafür, dass die dunklen Kräfte, die erneut einen Faschismus und eventuell sogar einen Krieg vom Zaun brechen wollen, viel Energie aufwenden müssen, um das Volk reif für ihre schmutzigen Ziele zu machen. Kommen nicht doch die Hauptmotive von oben?

 

Meiner Ansicht nach kann es tausendmal so aussehen, als ob das Problem von den Führungskräften ausgeht. Es sollte dennoch konstatiert werden, dass alle Führer in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft Teil des Volkes sind. Nicht zu übersehen ist, dass alle Kriege, alle Faschismen und Diktaturen sich schon im Ansatz in der „noch friedlichen“ Gesellschaft peu a peu entwickelten. Wer aufrichtig die Entwicklung der BRD und der Welt nach 1945 kritisch analysiert, dem kann eine schleichende Faschisierung und Militarisierung von Beginn an kaum entgehen.

 

Frage 26

Warum ist es so wichtig und von so schwerwiegender Bedeutung, die wahren Gründe und Ursachen der aktuellen Geschehnisse unter dem Banner eines möglichen Gefahr von Faschismus und Krieg zu analysieren?

 

Wenn man Fehlentwicklungen in der Gesellschaft nicht von ihrer wahren Ursache her analysiert, kommt man zwangsläufig zu falschen Schlussfolgerungen, die dann zu falschen Haltungen und Verhaltensweisen führen. Wenn ein Nichtschwimmer in ein Bassin springt, von dem er glaubt, es sei nur ein Meter tief, dann kann ihm das sein Leben kosten, wenn das Wasser in Wirklichkeit drei Meter tief ist. Hätte er das gewusst, wäre er wohl nicht in das Becken gesprungen. Zugegeben: Ein simpler Vergleich, aber er verdeutlicht, wie gut und notwendig Informiertheit ist.

 

Frage 27

Würde man eine Umfrage in der BRD starten, wie die Bürger konkret eine Gefahr von Faschismus in Deutschland und die Gefahr eines Weltkrieges mit deutscher Beteiligung einschätzen – was würde wohl dabei herauskommen?

 

Es darf vermutet werden, dass die große Mehrheit weder Faschismus noch eine Kriegsgefahr für Deutschland sehen, dass aber eine wachsende und beachtliche Minderheit sehr wohl Krieg und Faschismus befürchten. Konkretere Umfragen würden wahrscheinlich sogar ergeben, dass eine knappe Mehrheit sogar restriktive Maßnahmen gegen Kritiker und Sanktionen gegen Ungehorsame befürworten. Die Abschaffung der bürgerlichen Freiheitsrechte finden viele in Ordnung, auch wenn sie gegen geltendes Recht verstößt, trotz einer offensichtlichen Lügenpropaganda.

 

Frage 28

Wenn die Stimmung und die Massengesinnung tatsächlich so negativ und blauäugig sein sollte, wie könnte und wie sollte diesem Manko aus urchristlicher Perspektive begegnet werden?

 

Christus hat uns zu Seiner Zeit auf Erden in Gestalt des Jesus von Nazareth klar und unmissverständlich gezeigt und vorgelebt, wie die Paradoxien und gottfernen Haltungen und Verhaltensweisen behandelt werden sollen. Christus in Gestalt des Jesus klärte immer auf, legte immer den Finger in die Wunde, lehrte immer, was der Wille Gottes ist, aber immer ohne Sünder offen bloßzustellen und immer unter der Wahrung des freien Willens selbst der Sünder. Jesus bekämpfte niemanden, auch Seine Feinde nicht, denn Er kannte und lehrte das Gesetz von Saat und Ernte.

 

Frage 29

Aktuell entstehen im Internet alternative Medien. Es entstehen Protestbewegungen mit einem Zulauf, der so umfänglich nicht erwartet wurde. Es entstehen neue Parteien, die einen freieren Geist in die Parlamente tragen wollen. Ist nicht der Widerstand auch für Christen eine Pflicht, wenn das Unrecht zu Recht wird?

 

Diese Frage muss offen gelassen werden, weil sich jeder Mensch selbst frei positionieren soll und zwar vollkommen frei von äußeren Einflussnahmen anderer Menschen. Wir haben es hier mit Gewissensfragen zu tun und unser Gewissen kann nur von Gott geführt werden. Die heutigen Dissidenten ticken verschieden, je nachdem von welchem Bewusstsein ihre Ideen geprägt sind. Sie sollen, dürfen und müssen so handeln, wie sie es mit ihrem Gewissen vereinbaren können. Als Christ sehe ich eine Pflicht zur Aufklärung, aber frei von jeder Form der Konfrontation.

 

Frage 30

Dennoch stellt sich die Frage, ob man sich nicht an den Meinungskämpfen beteiligen sollte und dort mitmischen sollte, um den Geist Christi in diese doch eigentlich fortschrittlich erscheinende Protest-Bewegung zu tragen, zumal große Teile der Protestbewegung deutlich antifaschistische Züge aufweisen.

 

Man könnte sich fragen, wie Christus sich heute verhalten würde, wenn Christus heute in Gestalt des Jesus in der BRD inkarniert wäre. Ich persönlich habe mich dafür entschieden, genau das zu tun, was Jesus heute auch tun würde. Dieses kann aus dem damaligen Verhalten Jesu und aus den heutigen Christus-Offenbarungen durch Seine Prophetin Gabriele glasklar erkannt werden. Mit dem Geist Christi ist wohl folgendes vereinbar: Alle Sünden, gemessen am Willen Gottes, öffentlich und dabei unpersönlich publizieren und dabei niemanden persönlich bekämpfen.

 

Frage 31

Warum soll man Politiker und Verantwortungsträger nicht persönlich bekämpfen, die sich ganz offensichtlich in den Dienst von Faschismus und Krieg stellen?

 

Auch diese Frage ist eine Gewissensfrage, die jeder anders beantworten wird, je nachdem, wie hoch das eigene geistige Bewusstsein entwickelt ist. Anders gesagt: Wer glaubt Gutes zu tun, wenn er faschistische Übeltäter persönlich angreift, der wird es, ohne mit der Wimper zu zucken, tun. Unter Umständen wird er sogar jene verachten, die die Faschisten zwar kritisieren, sie aber gewähren lassen, indem sie diese nicht in ihren Handlungen behindern, wie auch immer verhindernde Formen des Widerstandes aussehen mögen. Christus praktizierte einen klaren Pazifismus!

 

Frage 32

Die Tatsache, dass Christus den absoluten Pazifismus total vehement vertritt und uns diesen in Gestalt des Jesus von Nazareth bis zu Seiner bitteren Hinrichtung auch konsequent vorlebte, kann nur von satanischen Kräften geleugnet werden. Aber unklar und für die meisten Menschen nahezu unverständlich könnte die Frage sein, warum der Pazifismus ein absoluter Bestandteil der urchristlichen Lehren ist. Kann es sein, dass diese, für viele Menschen noch unklare Frage nach dem Warum dieser uneingeschränkte Pazifismus“ ein Hindernis dafür sein könnte, sich dem Geist Christi zu öffnen?

 

Vielleicht sollen wir durch eigene Überlegungen erkennen, warum auf die absolute Gewaltlosigkeit nicht verzichtet werden kann. Selbst die Jünger Jesu protestierten gegen die „harten Worte“ Jesu, weil sie schwer zu verstehen und zu verdauen sind. Im Grunde genommen ist die Bergpredigt insgesamt schwer verständlich, aber nur für jene, die noch nicht wissen, woher sie kommen und wer sie sind und die noch nicht die Reinkarnation und das Gesetz von Saat und Ernte klar vor Augen haben. Jeder kann für sich selbst klären, ob ein wirklicher Friede mit Gewalt vereinbar ist.

 

Frage 33

Schließt der Pazifismus, die absolute Gewaltfreiheit, auch den Meinungskampf aus, weil auch der Meinungskampf unter Gewalt verbucht werden kann?

 

Gegenfrage: Was passiert denn im Meinungskampf? Greife ich im Wortgefecht nicht die Gesinnung oder die Haltung eines Mitmenschen an? Führen Gefechte mit Worten nicht zu Verletzungen und Diffamierungen unserer Mitmenschen, die viele Dinge eben noch anders sehen, als der Diskutant? Entstehen nicht Feindschaften, wenn man die freie Meinung eines anderen diffamiert und für falsch erklärt? Wie steht es mit der Feindesliebe, also mit der Achtung auch vor solchen Menschen, die eindeutig absichtlich Böses tun? Was lehrte uns Jesus selbst dann und warum?

 

Frage 34

Kann die vielzitierte Feindesliebe auch bedeuten, dass wir auch solche Leute lieben sollen, die sich eindeutig bewusst zu Handlangern für Faschismus und Krieg machen und bewusst im Dienste des staatlichen oder privaten Terrorismus stehen?

 

Es soll ja zugegeben werden, dass der Geist Christi nicht leicht zu verstehen ist, und ich selbst muss auch ständig hart daran arbeiten, den Ruf Jesu am Kreuze in jeder Situation zu verwirklichen, als Jesus unter höllischen Qualen am Kreuze noch rief: „Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ Oft fragt man sich, ob diese Bösewichte wirklich nicht wissen, was sie tun. Dann müsst man ja sagen: „Herr, vergib ihnen nicht, denn sie tun nicht, was sie wissen.“ Es ist aber wohl doch so, dass kein Sünder sich bewusst als Werkzeug der Dämonen erkennt.

 

Frage 35

Sind Faschismus und Krieg aus urchristlicher Sicht karmisch bedingte Schicksale, die unabwendbar sind und klaglos zu ertragen sind?

 

Was der Mensch sät, das wird er ernten – das Gesetz von Saat und Ernte und das Gesetz der Reinkarnation, muss auch umgekehrt gelten: „Was der Mensch erntet, muss er einst gesät haben“. Daraus wir klar, dass wir offensichtlich gemeinsam ein Gruppen-Karma abzutragen haben werden. Allerdings sollen wir uns nicht tatenlos dem Schicksal hingeben. Jedes Leid haben wir selbst verursacht. Uns ist geboten, im Leid unsere Gesinnung zu prüfen, um langsam aber sicher den Christusweg der Erlösung einzuschlagen, indem wir unsere erkannten Sünden nicht mehr tun.

 

 

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EPILOG

 

Faschismus und Krieg sind Menschenwerk

 

Aus der Perspektive des Gewissens wäre es ein Riesengewinn an Erkenntnis und an Selbsterkenntnis, wenn Faschismus und Krieg als Produkte des Menschen und dessen Fehlhaltungen erkannt würden. Es gibt grundsätzlich keine unvermeidbaren oder zufälligen Schicksale. Alle gesellschaftlichen Probleme, Verwerfungen und Missbildungen sind menschengemacht, genauso wie alle Krankheiten menschliche Werke sind. Diese Tatsache wird überwiegend noch nicht anerkannt oder bewusst verdrängt und somit noch nicht angenommen. Wo ist da die Liebe zur Wahrheit?

 

Die Liebe zur Wahrheit bringt Freiheit und Erlösung

 

Wenn der obige „Faschismus-und-Krieg-Dialog“ die Menschheit für ihre eigenen schmerzhaften Debakel verantwortlich macht, dann kommt man nicht umhin, sich selbst zu fragen, ob ich persönlich auch involviert bin, denn ich bin ja ein Teil der Menschheit. Wenn ich mich selbst als Teil des Faschismus-Problems sehe, fühle ich mich nicht mehr machtlos, denn was ich denke und tue, das bestimme ich allein und niemand anders. Wenn ich denke, die anderen sind Schuld, dann bin ich ja den anderen machtlos ausgeliefert. Freiheit und Erlösung beginnt also bei mir selbst.

 

Faschismus und Krieg sind nackte Gewalt

 

Gewalt fängt früher an, als wir meistens denken. Wenn wir „Gewalt“ denken, dann sehen wir die Faust in Aktion, die Waffe, die Folter und alle körperlichen Akte mit denen Menschen sich, den Tieren und der Natur Schmerzen zufügen. Wäre Gewalt nur körperliche Misshandlung, könnten viele von sich glauben, gewaltfrei zu sein. Aber Gewalt ist viel mehr. Sie beginnt im Herzen, pflanzt sich in Gedanken fort und endet in Zwang, Neid, Hass und Terror gegen unsere Mitmenschen. Menschen können Menschen ganz ohne körperliche Gewalt in eine tiefe Verzweiflung treiben.

 

Die Masse macht´s … …

 

Wir kennen das unglaubliche Zerstörungspotential, das sich in kriminellen oder in mafiosen Vereinigungen entfalten kann, das um ein Vielfaches brutaler ist, als alle kriminellen Energien der einzelnen Mitglieder von Terror-Banden. Auch hier spielt die gedankliche Brutalität die Hauptrolle, die gedankliche Zerstörungswut, die mehr oder weniger in uns allen noch drin ist. Dabei geht es immer um den eigenen Vorteil auf Kosten anderer. Der Egoismus ist auch die Quelle des bösen Verhaltens der Masse: Gestern scheinbar noch friedlich, aber heute zum Völkermord bereit.

 

Faschismus und Krieg als Karma

 

Wir sollten uns endlich als göttliches Geschöpf erkennen. Wir sollten uns darin bewusst werden, dass es ein Leben nach dem Leben gibt, dass wir in diesem Leben unser Leben im Jenseits gestalten und, dass wir mehrfach schon auf Erden gelebt haben. Wir inkarnieren so oft, bis wir einen bestimmten Grad an Liebesfähigkeit entwickelt haben, um endgültig in höhere Lebensformen aufzusteigen. Nur so lässt sich verstehen, dass jeder selbst jenes verursacht oder im Kollektiv mitverursacht hat, was er derzeit erleidet. Was der Mensch sät, wird er ernten – und umgekehrt.

 

Die Konsequenzen

 

Jedem ist es freigestellt, wie er sich gegenüber der Faschisierung und der Gefahr eines dritten Weltkrieges verhält, denn diese Frage ist, wie jede andere Frage auch, eine Gewissensfrage. Wer sich Christus zum alleinigen Vorbild nimmt, wird keine äußeren Kämpfe gegen seine Mitmenschen führen, wenn diese auch noch so böse sind. Wenn ich die Christuslehren richtig verstehe, führen nur die inneren Kämpfe in den von uns allen gewünschten Frieden. Es ist der Kampf gegen unseren inneren Schweinehund, dem Satan der Sinne, denn Faschismus ist das Kriegerische in uns.

 

Fazit

 

Die Geschichte bestätigt die Richtigkeit der Lehren Christi, wonach der Mensch im Leid das Göttliche in sich fühlen und entfalten kann. In uns wohnt eine Innere Zuversicht, dass sich das Böse verbraucht, weil immer mehr Menschen und Seelen dem Licht zustreben werden, denn wir sind Lichtwesen. Für das Gute zu sein und zu bleiben und das Göttliche in uns zu entfalten, indem wir den Willen Gottes im täglichen Leben verwirklichen, macht jedem Faschismus den Garaus. Der Mensch und alles Menschliche ist vergänglich, doch der Geist in unserer Seele lebt ewig.

 

 

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HINWEIS

 


 

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Für etwaige Fehler bitte ich um Nachsicht.

 

Eine Korrekturlesung nebst Korrektur wird so bald wie möglich erfolgen.

 

 

 

Gez.: Uwe-Ferdinand Jessen

Flensburg, den 16.02.2021

 

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