WIRTSCHAFT, ARBEIT UND SOZIALES

 

 

IM LICHTE DER GERECHTIGKEIT

 

 

PROLOG

 

Wir haben es geschafft!

 

Wir haben die Mutter Erde so weit heruntergewirtschaftet und so weit ruiniert, dass sich der „Homo - Öconomicus“ in absehbarer Zeit selbst vollkommen ruiniert haben wird. Das Politik-Ressort „Wirtschaft, Arbeit und Soziales“ erweckt den Eindruck, als habe die desolate wirtschaftliche Weltlage ihren Ursprung in der Politik, doch ist es nicht umgekehrt? Bestimmt nicht die Wirtschaft die Politik? Wer verändert wen, die Politik die Wirtschaft oder die Wirtschaft die Politik? Ist die Wirtschaft ein alles verzehrender Moloch? Wer oder was ist diese geheimnisvolle Wirtschaft überhaupt?

 

Wer oder was ist die Wirtschaft?

 

Es hat sich schleichend eingebürgert, dass „Wirtschaft“ nur etwas für Experten sei. Der kleine Mann hat sich da gefälligst herauszuhalten, denn er hat keine Ahnung von dem, was sich großkotzig „Wirtschaftswissenschaft“ nennt. „Mikro-Ökonomie“ und „Makro-Ökonomie“ sind erste Verklausulierungen, die jedes Interesse schon im Keime ersticken sollen. Die Wirtschaftswissenschaften sind mittels eines Fachjargon bewusst und gezielt verbarrikadiert. Warum ist Wirtschaft zum Orakel gemacht worden? Was gibt es zu verbergen? Ist Wirtschaft gleich Wirtschaftskriminalität?

 

Die kleinste wirtschaftliche Einheit ist:

Der Moloch Mensch!

 

Der folgende Dialog möchte ein Nussknacker sein, mit dessen Hilfe die harte Schale um den weichen und gesunden Kern der Wirtschaft geknackt und für jeden sichtbar gemacht werden kann. Die Hütchenspieler-Tricks funktionieren nur so lange, wie das staunende Publikum die Tricks nicht durchschaut. Dabei gibt es eine gute Nachricht und eine Nachricht, die vielen nicht gefallen will. Die gute Nachricht ist, dass alle wirtschaftlichen Abläufe von allen Menschen verstanden werden können, die das 1x1 beherrschen. Warum das vielen nicht gefallen will, soll der folgende Dialog klären.

 

* * *

 

 

 

DIALOG

 

Frage 01

Warum kann es angeraten sein, sich mit dem nicht gerade beliebten Thema „Wirtschaft, Arbeit und Soziales“ zu befassen?

 

Wären wir nur Betroffene, die das Wirtschaftsgeschehen über sich ergehen lassen müssen, weil „die Wirtschaft“ sich unserem freien Willen entzieht, wäre es Zeitverschwendung, sich mit diesem Thema zu befassen. Doch die Wirtschaft tut uns diesen Gefallen nicht. Sie entzieht sich unserem Willen nicht, im Gegenteil: Sie ist der Ausdruck unseres Willens. Dadurch ist das Verhältnis zur Wirtschaft für jeden Menschen eine Gewissensfrage. Jeder ist ein Teil der Wirtschaft, mehr noch: Jeder Mensch ist die kleinste wirtschaftliche Einheit, also die Basis der Wirtschaft.

 

Frage 02

Wenn der Mensch die kleinste wirtschaftliche Einheit ist, sozusagen die Basis der Wirtschaft, fragt sich dennoch, ob auch die Wirtschaftsordnung ein Produkt des menschlichen Willens ist. Ist sie das?

 

Alle Geschehnisse auf der Erde sind menschengemacht. Diese Tatsache ist meist noch nicht erkannt oder noch nicht anerkannt. Über dem Willen des Menschen, aus dem heraus alle Menschenwerke entstehen, steht der Wille des Schöpfers allen Seins, also der Wille Gottes. Wir Menschen selbst sind ein Produkt, das aus der Opposition zu Gott entstanden ist, also aus dem Willen, der gegen Gottes Willen steht. Ursprünglich waren und sind wir reine Geistwesen. Im Kern unserer Seele pulsiert der allmächtige Geist Gottes, der auch in der Wirtschaft pulsieren möchte.

 

Frage 03

Wer oder was ist „Die Wirtschaft“ überhaupt?

 

Unter Wirtschaft fällt jede Tätigkeit aller Lebewesen auf Erden, die der Sicherung ihrer materiellen Existenz auf Erden dient. Man könnte sagen, dass die Natur in ihrer Gesamtheit das größte und einzigste erfolgreiche Wirtschaftsunternehmen ist, das weder Pleiten noch Insolvenzen kennt. Zur Naturwirtschaft gehört auch der physische Leib des Menschen. Wenn ein Baby auf die Welt kommt, fängt es sofort an zu wirtschaften: Es atmet Luft, es trinkt Milch, es macht Umsätze im Inneren, führt Abfälle ab und es wächst und gedeiht täglich, wenn die Umwelt dies zulässt.

 

Frage 04

Wenn man die Natur als ein Wirtschaftsunternehmen betrachten kann, dann müsste es auch so etwas wie natürliche Wirtschaftsgesetze geben, die man in die menschengemachte Wirtschaft übertragen könnte. Gäbe es eine Wirtschaft ohne die gefürchteten Wirtschaftskrisen, wenn naturgesetzlich gewirtschaftet würde?

 

Es mag in den Ohren vieler Menschen fremd klingen, aber die urchristliche Lehre vom Kausalgesetz, wonach der Mensch immer das erntet, was er sät, oder was er einst in früheren Erdenleben gesät hat, gilt auch in der Wirtschaft. Das Beispiel mit dem Baby, das täglich wächst und gedeiht, stimmt nur dann, wenn das Baby in einem Klima der Liebe aufwächst. Ohne Liebe kann es nicht gedeihen. Ohne Liebe wird es sogar krank, auch wenn ihm alles Materielle zugeführt wird, was biologisch richtig ist. Genau so erkrankt auch jede geist- und lieblose Wirtschaft.

 

Frage 05

In der Frage 02 wurde nach der Wirtschaftsordnung gefragt, aber noch nicht konkret genug beantwortet. Brauchen wir eine Wirtschaftsordnung, wenn es wirtschaftliche Naturgesetze gibt?

 

Obwohl Gott uns Menschen vor ca. 3.300 Jahren durch den Propheten Moses die Gesetze für ein friedliches und gedeihliches Miteinander und Füreinander lehrte, nämlich über die zehn Gebote, und obwohl Gott Seinen Sohn Christus zu uns auf die Erde sandte, um uns zu lehren und vorzuleben, wie der Friede funktioniert und was wir tun können, um gerechte Gottmenschen zu werden, glaubt der Mensch immer noch, alles besser zu wissen als Gott. In Abkehr von Gott schuf sich der Mensch eine gottferne Rechtsordnung mit einer gottfernen Wirtschaftsordnung.

 

Frage 06

Warum kann die jetzige Wirtschaftsordnung als unchristlich und gottfern bezeichnet werden?

 

Laut Wikipedia umfasst die Wirtschaftsordnung alle Normen und Institutionen, die das wirtschaftliche Geschehen in einer Volkswirtschaft regelt. Sie legt die Regeln fest, nach denen Akteure eines Landes im Wirtschaftsgeschehen handeln können und sollen. „Unsere“ Wirtschaftsordnung ist Bestandteil der Rechtsordnung mit vielen Spezialgebieten, die selbst Juristen nicht mehr überblicken. Sie ist ein, von Scheinchristen installiertes Gestrüpp und der Nährboden fast jeder Kriminalität, wobei Teile der Wirtschaftskriminalität für die Privilegierten legalisiert wurden.

 

Frage 07

Warum werden die Macher der Wirtschafts- und Rechtsordnung als Scheinchristen bezeichnet?

 

Weil die unheilige Allianz von C-Parteien, Staatskirchen und weiteren Parteien in den Parlamenten und jenen, die in die Parlamente wollen, sich dem Diktat der scheinchristlichen Staatskirchen unterworfen haben und unterwerfen. Die Staats- und Machtkirchenkonzerne, der unselige und Unheil stiftende Katholizismus und seine protestantisch-lutherischen Ableger sind nicht christlich und ebenso wenig sind die C-Parteien und deren systemrelevanten Mitstreiter-Parteien christlich. Ihre Rechts- und Wirtschaftsordnung ist unchristlich, ein gottfernes Mach(t)werk.

 

Frage 08

Sind denn in den Zehn Geboten Mose und in der Bergpredigt des Nazareners Jesus genügend Regeln vorhanden, die eine Wirtschaft ohne Krisen und ohne die immer deutlicher werdenden Ungerechtigkeiten erblühen lassen könnte?

 

Der Geist Christi, der aus den Zehn Geboten und den Lebens- und Friedensregeln der Bergpredigt besteht, kann in allen Bereichen des Lebens angewendet werden. Wenn das geschähe, hätten wir den Himmel auf Erden. Dann würden Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit auf der Erde herrschen. Die für jeden Menschen verständlichen Regeln dieser hohen Christus-Ideale sind universell einsetzbar und vollständig lebbar, auch und gerade in der Wirtschaft. Wer andere Regeln fabriziert, führt etwas im Schilde, was im Gegensatz zu den Lehren Christi steht.

 

Frage 09

Nun stehen ja in der Rechtsordnung und in den Vorschriften des Wirtschaftsrechts auch Dinge drin, die gut sind, die sich scheinbar bewährt haben. Kann trotzdem von einer unchristlichen oder sogar von einer kriminellen Wirtschafts- und Rechtsordnung die Rede sein?

 

Ja, denn wir können täglich und immer wieder feststellen, dass Lug und Betrug die Grundpfeiler menschlichen Handelns und Verhaltens sind. Die Lüge ist der Motor aller Ungerechtigkeiten, des Unfriedens und der Zerstörung der Natur. Die Lüge funktioniert nur und am besten, wenn sie sich das Gewand der Wahrheit umhängt, und sich, wie der reißende Wolf im Schafspelz, an seine Opfer heranschleicht. Die „besten Lügen“, enthalten immer auch Teile der Wahrheit. Nur so funktioniert die Lüge und ebenso die Illusion, die ja die unbewusste kleine Tochter der Lüge ist.

 

Frage 10

Lässt sich das an einem Beispiel verdeutlichen, wenn dem wirklich so ist?

 

In der Präambel des „Grundgesetzes“ ist ein raffinierter Schachzug zu finden: „Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, …“ (bla-bla-bla). Hier wird scheinheilig suggeriert, dass das ganze Rechtsgebäude, das ja mit dem Grundgesetz kompatibel sein soll, quasi eine gottgewollte Ordnung ist. Wer sich die Mühe macht herauszufinden, was Christus eindeutig zur Jagd nach Eigentum und Reichtum lehrte und praktizierte, und Seine Lehre mit dem Wirtschafts- und Steuerrecht abgleicht, erkennt, dass der Satan der Autor des Wirtschaftsrechts ist.

 

Frage 11

Gibt es noch mehr solcher scheinchristlichen Zeugnisse in der Rechts- und Wirtschaftsordnung der BRD, die vielleicht noch markanter im Gegensatz zum Geiste Christi stehen?

 

Man könnte jeden Paragraphen der Rechtsordnung und vor allem auch die Praxis, die aus ihnen entsteht, mit den Zehn Geboten Mose und mit den 8 Seligpreisungen und den 4 Wehrufen der Bergpredigt Jesu abgleichen, um festzustellen, dass wir wirtschaftlich in totaler Konfrontation zu Christus stehen. Am markantesten ist das 5. Gebot: „Du sollst nicht töten!“. Was macht der Staat mit dem Segen der Staats- und Machtkirchenkonzerne und was macht die Mehrheit der Bürger dieses Staates tagtäglich? Die Mehrheit tötet täglich, ohne Ende, und zwar rechtlich abgesichert!

 

Frage 12

Wieso tötet die Mehrheit der Bürger der BRD täglich und wieso kann es sein, dass das Töten rechtlich abgesichert ist und somit staatlich und kirchlich legitimiert?

 

Vielen Menschen ist noch nicht bewusst, dass dem Massenkonsum von Fleisch, Fisch und anderen Tierprodukten Massen-Tötungen vorausgehen. Durchschnittlich 60kg Fleisch verzehrt jeder Bundesbürger pro Jahr. Rechnet man den Pro-Kopf-Verbrauch auf die 80 Mio. Bürger der BRD hoch, summiert sich das Ganze auf 4,8 Milliarden Tonnen Fleischkonsum pro Jahr oder ca. 13 Mio. t./Tag, was ungefähr 542.000 LKW-Ladungen pro Tag (!!!) entspricht. In der BRD werden ca. 53 Mio. Schweine pro Jahr geschlachtet. Ist das nicht „legitimer“ Massenmord an Tieren??

 

Frage 13

Zumindest kann anhand solcher Zahlen deutlich werden, welch riesige Dimension allein die Fleisch-Industrie einnimmt, die nur ein Teil der Lebensmittel-Industrie ist. Kann und soll man alle wirtschaftlichen Tätigkeiten wie oben hochrechnen?

 

Man kann es und man sollte es auch tun, aber man sollte unser wirtschaftliches Treiben dabei von der ethisch-moralischen Seite her betrachten, statt sich nur auf die Mengen zu konzentrieren, wie es die Ökonomen tun. Das Hochrechnen von Wahnsinns-Faktoren kann uns zwar wachrütteln, aber wenn wir Wirtschaftsdaten eines IST-Zustandes nur auf einen quantitativen SOLL-Zustand beziehen, ohne diesen auch qualitativ abzuwägen, also keinen ethisch-moralischen SOLL-Zustand anstreben, kann keine friedliche, gerechte und krisenfreie Wirtschaft entstehen.

 

Frage 14

Was bedeutet das konkret? Bedeutet das, dass wir generell falsch wirtschaften?

 

Wenn wir das Massen-Konsumverhalten und das Massen-Arbeitsverhalten und die Verteilungsmechanismen betrachten, lässt sich wirklich sagen: „Wir wirtschaften total falsch“. Das Hochrechnungsbeispiel des Fleischkonsums lässt sich, wie jede Hochrechnung, auch auf das Individuum herunterrechnen. Dann erhalten wir den individuellen Konsum und dann wird es spannend, warum? Weil der eigentliche „Maschinenraum der Wirtschaft“ der individuelle Konsum ist, womit die Quelle der Sklaverei genannt ist, und zwar in Form der Selbstversklavung des Menschen.

 

Frage 15

Die Titulierung des Konsumenten als Sklave klingt ziemlich rebellisch, fast revolutionär. In den Wirtschaftszeitungen und in der Wirtschaftsliteratur findet man solche Begriffe nicht, ausgenommen bei Marx und Engels. Steht eine Revolution in der Wirtschaft an, wenn der Sklave nicht mehr Sklave sein will?

 

Revolution ja, aber nicht durch eine Reanimation der abgewrackten Marx-Engels-Ideologien. Dieser Dialog kann und will auch keine neuen Wirtschaftstheorien aus der Taufe heben. Hier geht es nicht um neue oder alte Wirtschaftstheorien und auch nicht um wirtschaftswissenschaftliche Hypothesen und Antithesen. Dieser Dialog möchte nur die längst überfällige Erweiterung des geistigen Bewusstseins generalisieren, also auch auf das Gebiet der Ökonomie ausdehnen. Eine friedliche Revolution funktioniert nur mit Christus, also mit der Liebe für alle Lebewesen.

 

Frage 16

Sind alle bisher bekannten Wirtschaftstheorien wirklich überflüssig und auch entbehrlich, einschließlich der Wirtschaftsmathematik?

 

Wer sich die Wirtschaftstheorien ansieht, kann sehr schnell feststellen, dass wir es hier mit Ideologien zu tun haben, die wie Religionen funktionieren, denn Dogmen und Glaubensvorschriften sind menschengemacht, während die Naturgesetze zur Schöpfung Gottes gehören. Religionen und Wirtschaftstheorien wollen normieren, d.h. das Verhalten der Menschen auf Ziele ausrichten, die für Herrenmenschen und Profiteure profitabel sind, notfalls mittels Zwang. Es gibt Kalkulationsmodelle, Kosten-Nutzen-Rechnungen, die Profit-Kalkulationen sind. Sie sind unchristlich.

 

Frage 17

Nun ist Wirtschaft ohne Kalkulation nicht denkbar, also braucht es doch eine irgendwie geartete Wirtschaftsrechnung. Brauchen echte Christus-Betriebe nicht auch eine Buchhaltung, die ja das Herz aller wirtschaftlichen Kalkulationen ist?

 

Natürlich müssen auch Christus-Betriebe kalkulieren. Alle Betriebe und private und gewerbliche Haushalte, stehen ja in der staatlichen Steuer-Pflicht, auch dann, wenn sie nach urchristlichen Maßstäben geführt werden. Die Steuerpflicht ist ja geltendes Recht, egal, was man von dem jetzigen Steuersystem hält. Es gibt eine unfreie Finanzbuchhaltung zur Ermittlung des Gewinns vor Steuern, die rechtlich vorgeschrieben ist, und eine interne Betriebsbuchhaltung, die frei geführt werden kann. Die Freiheit findet immer im Inneren statt und dieses auch in der Wirtschaft.

 

Frage 18

Wenn auch Christus-Betriebe an das geltende Recht gebunden sind, also auch an das ungerechte Steuerrecht, stellt sich die Frage, worin sich das ökonomische Verhalten von christlich geführten Haushalten und Betrieben von jenen unterscheidet, die „kapitalistisch“ geführt sind.

 

Wirklich christlich geführte Betriebe und Haushalte achten das Leben und die von Gott geschaffene Natur, d.h. sie töten und sie zerstören nicht. Sie bewahren und schützen die Natur, indem sie ihr nicht mehr entnehmen, als der Mensch zum Leben braucht. Sie streben weder nach Reichtum und Macht, noch betrachten sie Güter und Land als ihr Eigentum. Das natürliche Grundgesetz der Wirtschaft ist, wie in allem, die Liebe und wahre Liebe gibt. Machtstrukturen gibt es unter echten Christen nicht und wahre Christen wirtschaften nach dem Gebot: Bete und arbeite.

 

Frage 19

Was steckt hinter dem Gebot „Bete und arbeite“? Das klingt ziemlich antiquiert und man könnte sich fragen, wie das gehen soll, denn bei der Arbeit kann man ja nicht beten und beim Beten kann man ja auch nicht arbeiten, oder doch?

 

Gute und logische Frage und äußerlich betrachtet, kann man weder beim Beten arbeiten, noch kann man beim Arbeiten beten, wenn man eine falsche Vorstellung vom Beten hat, wie es von den Kirchen fabriziert wird. Im Kapitel 08 ist näher erläutert, was Beten überhaupt ist. Hier nur soviel: Beten heißt Geben! Spricht man das Wort „Gebet“ mit Betonung auf der 1. Silbe aus, hat man die Befehlsform von Geben. Beten ist also Geben, sich für das Gemeinwohl hingeben und zwar mit der Kraft Gottes in uns. Beten und arbeiten heißt also: Dem Gemeinwohl dienen!

 

Frage 20

Lässt sich das etwas konkreter ausdrücken, was Beten mit Arbeit zu tun hat? Braucht unser Verständnis von Arbeit eine grundsätzliche Revision?

 

Wenn ich die Christusbotschaften richtig verstehe, dann sollen wir arbeiten, was gut ist, also nicht, was ungut oder gar böse ist. Es gibt die „philosophische“ Frage, ob wir leben, um zu arbeiten oder, ob wir arbeiten, um zu leben. Diese Frage kann als eine raffinierte Fangfrage erkannt werden, denn beides ist Unsinn. Wir sind als Mensch auf Erden, um wieder göttlich zu werden. Das ist der Sinn des Lebens als Mensch auf Erden, sowohl bei der Arbeit, als auch in der Freizeit. Arbeit steht nicht im Gegensatz zum Leben. Sie ist ein Teil des Lebens, ein Akt der Schöpfung.

 

Frage 21

Wenn es weiter oben hieß, dass wir falsch wirtschaften, dann kann das praktisch ja nur bedeuten, dass wir sowohl falsch konsumieren, als auch falsch arbeiten. Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang der Begriff „sozial“?

 

Die Politik lancierte einst die Losung: „Sozial ist, was Arbeit schafft“. Politik kann nicht anders, als unsere Köpfe mit solchen plumpen und geistigen Tieffliegereien zu vernebeln. Wirtschaft besteht nicht nur aus Arbeit und Konsum, sondern ganz wichtig ist die Frage der Teilung und in dieser Frage wird eine Nebelschwade nach der anderen erzeugt. Der Begriff „sozial“ ist eine politische Vokabel, deren Ziel es ist, von der Frage der Gerechtigkeit abzulenken. Das Christus-Prinzip hat mit der politischen Sozialität, die nichts anderes als „geregelte Armut“ ist, nichts gemein.

 

Frage 22

Was heißt „geregelte Armut“ im Zusammenhang mit der Sozialpolitik?

 

Nach meiner Erkenntnis und nach meinen Erfahrungen geht es in der Sozialpolitik nur darum, den „Faktor Arbeit“ als Quelle des Reichtums so zu gestalten, dass für die Reichen möglichst viel Profit herausspringt. Gleichzeitig sollen sowohl die arbeitenden als auch die arbeitslosen Menschen über Sozialtransfers ruhig gehalten werden, damit der Ausbeuter-Friede gewahrt bleibt. Die „sozialen Sicherungs-Systeme“ dienen nur dazu, dem Huhn die Eier zu stehlen, ohne, dass das Huhn es merkt. Sozialpolitik dient also in Wirklichkeit der Profit-Sicherung.

 

Frage 23

Viele ahnen, dass nicht nur das derzeitige Sozialsystem zusammenbricht, sondern dass offensichtlich das ganze Wirtschaftssystem zu kollabieren scheint . Was noch staunen lässt, ist, dass offensichtlich das jetzige Wirtschaftssystem bewusst an die Wand gefahren wird. Ist an diesen Vermutungen etwas dran?

 

Wenn wir die Dinge kosmisch betrachten, also aus der Vogelperspektive, stellt sich der wirtschaftliche Crash ganz anders dar. Wir stehen unweigerlich am Beginn einer Zeitenwende, wie sie die Menschheit noch nie erlebt hat. Was jetzt stattfindet, ist ein naturgesetzlicher kosmischer Reinigungsprozess im Rahmen des Gesetzes von Saat und Ernte. Über Jahrhunderte und Jahrtausende hat der Mensch die Speicher in den Kosmen mit Sünden zugemüllt. Diese sind nun randvoll und jeder Mensch wird genau das ernten, was er persönlich über viele Leben gesät hat.

 

Frage 24

Das klingt wie eine Horror-Vision. Ist das der Weltuntergang, wie er schon in der Johannes-Offenbarung prophezeit ist, und wie sie auch in den Offenbarungen Christi in der Jetztzeit durch die Prophetin Gabriele prophezeit sind?

 

Wir erleben derzeit den Anfang eines gewaltigen, alles umfassenden, kosmischen Reinigungsprozesses. Jetzt beginnt der schrittweise Untergang dieser sündhaften Welt, die der Mensch über Generationen gegen den Willen Gottes geschaffen hat. Ist das gut oder ist das schlecht? Weltuntergang ist nicht das Ende des Lebens, wie kirchliche Priester und andere Horror-Spezialisten es glauben – im Gegenteil: Jetzt zerfällt etwas, was sich nicht gehört. Diese kriegerische, von Dämonen gelenkte Mammon-Kultur schafft sich aktuell selbst ab. Ist das gut oder ist das schlecht?

 

Frage 25

Wenn man das Weltuntergangs-Szenario als realen Faktor gelten lässt, fühlt sich das so an, als ob wir Menschen die kommenden Geschehnisse tatenlos über uns ergehen lassen müssen, weil es Naturgewalten sind, die über uns hereinbrechen. Als Mensch sind wir den Naturgewalten ja ausgeliefert. Müssen wir nun tatenlos der kommenden Dinge harren, ohne etwas tun zu können?

 

Der Zusammenbruch dieser Zivilisation ist von uns Menschen verursacht. Von daher liegt es auch an uns Menschen, wie der Verlauf des Reinigungsprozesses der Mutter Erde und des materiellen Kosmos abläuft. Das jetzt schon entstehende Friedensreich Jesu Christi auf Erden kann und soll jeder mitgestalten. Wer jetzt Fatalismus, Defätismus, Resignation und Angst verbreitet, der dient den Dämonen. Jeder kann sich jeden Tag für den Christusweg der Erlösung und für eine göttliche Lebensführung entscheiden. Jeder bestimmt selbst seine Gegenwart und Zukunft.

 

Frage 26

Für den Otto-Normalverbraucher ist das alles schwer vorstellbar. Was kann denn der Mensch tun, wenn er jetzt nicht resigniert die Hände in den Schoß legen will und sich nicht tatenlos und angsterfüllt in das Schicksal fügen will?

 

Jeder kann umdenken und sein Leben neu auf Christus ausrichten. Wir haben in den obigen Fragen und Antworten herausgefunden, warum jeder einzelne Mensch mitverantwortlich für alles ist, was kollektiv geschieht. Wer sich selbst als Teil der Schöpfung und als ein Kind Gottes erkennt, der weiß genau, dass alle Menschen und Seelen den „Weltuntergang“ überleben werden – warum? Kein Mensch stirbt, wenn er stirbt, denn wir leben ewig. Ob wir uns erneut in dieses marode Welten-Chaos einverleiben, oder auf höheren Planeten weiterleben, bestimmt jeder selbst.

 

Frage 27

Was heißt das konkret?

 

Das heißt konkret, dass jeder einsichtige und gutwillige Mensch sofort beginnen kann, eine andere, gottgewollte Wirtschaft zu installieren. Wirtschaft ist immer ein Prozess, also ein Geschehen, dass jeder Mensch durch sein eigenes Verhalten direkt beeinflusst und bestimmt. Jetzt wird es nicht nur spannend und interessant, jetzt wird es richtig hoffnungsvoll: Das eigene Wirtschaftsverhalten ist nämlich grundsätzlich frei und selbstbestimmt. Jeder bestimmt doch selbst, ob er sich seinen eigenen triebgesteuerten und egoistischen Wünschen ausliefert oder nicht!

 

Frage 28

Wenn Wirtschaft ein Prozess ist, der von jedem Einzelnen gestaltet werden kann, dann fragt sich, aus welchen Elementen dieser Prozess besteht und wie sich die Elemente der Wirtschaft zueinander verhalten. Sind wirtschaftliche Prozesse für jeden Menschen durchschaubar und begreifbar?

 

Ja, sie sind es. Alle Prozesse haben einen Anfang, dem eine Wandlung folgt und an dessen Ende ein Resultat, also ein Erfolg oder ein Ergebnis steht. Alle Prozesse sind außerdem energetisch gesteuert, denn alles ist Energie. Prozesse sind immer energetische Wandlungen, weil allen Stoffen auf Erden, die wir für wirtschaftliche Zwecke umwandeln, eine ihnen typische Energie innewohnen. So weit erst einmal der physikalische Teil des Wirtschaftens, denn vordergründig betrachtet, dient die Wirtschaft zunächst den physischen Bedürfnissen unseres materiellen Körpers.

 

Frage 29

Wenn das eben Gesagte eine vordergründige Betrachtung ist, müsste hinter allen Wirtschaftsprozessen auch etwas Hintergründiges stecken. Was wäre das?

 

Als das Hintergründige, die allen Wirtschaftsprozessen innewohnen, ist der Bedarf zu nennen. Damit sind wir beim Dreh- und Angelpunkt aller Wirtschaftsprozesse, denn der Bedarf ist eine manipulierbare Angelegenheit, die dafür gesorgt hat, dass diese verderbliche Mammon-Wirtschaft entstehen konnte, die man verharmlosend „freie Marktwirtschaft“ nennt oder, die man allgemein auch „Kapitalismus“ nennt. Der Bedarf kann natürlich sein oder künstlich manipuliert. Bedürfnisse und auch Wünsche sind manipuliert. Der natürliche Bedarf sollte die Wirtschaft bestimmen.

 

Frage 30

Das ist eine völlig neue Melodie, denn wir sind es gewohnt, nur die Arbeit und die Produktion als Wirtschaft zu begreifen, dem anschließend der Konsum von dem folgt, was durch die Produktion zur Verfügung gestellt wurde. Brauchen wir einen Wandel von der Konsum-Wirtschaft zu einer reinen Bedarfs-Wirtschaft?

 

Genau das wäre die Grundlage für ein göttliches Wirtschaften und genau hier liegt die Verantwortung aller Teilnehmer des Wirtschaftsprozesses. Gerade die Art und Weise wie wir, also wie jeder Einzelne, den Sinn seines doch recht kurzen Erden-Daseins sieht, bestimmt sein Verhalten auf allen Gebieten des Lebens. Wir selbst bestimmen die Art und Weise und mit welchen Motiven wir wirtschaften, und hier sei noch einmal in aller Deutlichkeit hervorgehoben: Das Wir entsteht immer aus dem, wie jeder Einzelne wirtschaftet und warum er so wirtschaftet, wie er es tut.

 

Frage 31

Würde eine Bedarfs-Wirtschaft nicht das endgültige Aus für die Profit-Wirtschaft bedeuten? Wo können wir ansetzen, um so eine Transformation in eine friedliche Wirtschaft einzuleiten – bei der Arbeit oder beim Konsum?

 

Eine friedfertige Wirtschaft muss zuallererst am Gottes-Bewusstsein ansetzen, für das jeder selbst verantwortlich ist. Eine Wirtschaft des Friedens setzt eine anderen Menschen voraus, den Gott-Menschen. Gott-Mensch kann man aber nur werden, wenn man vorher ein Christus-Mensch geworden ist. Christus-Mensch wird man, wenn man in sich ein echtes Verlangen verspürt, die Zehn Gebote Gottes durch Mose und die Weisheiten Christi im praktischen Leben umzusetzen. Das muss man wollen, und erst dann bestimmt man selbst seinen Konsum und seine Arbeit.

 

Frage 32

Wie sieht das im konkreten Alltag aus?

 

Christus-Menschen wissen: Wir sind auf Erden, um wieder göttlich zu werden, was wir ja als Geistwesen einst waren. Mammon-Menschen wissen nicht, wer sie sind und warum sie auf Erden sind. Für sie gibt es nur dieses eine Leben und weil dem so ist, denken sie, man muss mitnehmen, was mitzunehmen ist, denn man lebt ja nur einmal. Sie wissen nicht, was sie tun und was sie sich selbst antun, wenn sie skrupellos „auf die Kacke hau´n“, raffen und schaffen, was das Zeug hält und nach dem Motto leben: Nach mir die Sintflut. So funktioniert die Mammon-Wirtschaft.

 

Frage 33

Auf hochdeutsch würde das ja bedeuten, dass wir im Vergleich zu jetzt eine Art „Schrumpf-Wirtschaft“ bräuchten, während wir jetzt eine Wachstums-Wirtschaft haben, in der es immer höher, und immer weiter, und immer mehr, und immer schneller, und immer doller zu geht. Wie kommen wir nur aus diesem Dilemma, aus diesem Teufelskreis heraus?

 

Die Menschheit insgesamt kommt alleine nicht aus dem Teufelskreis heraus. Der Einzelne kann und soll so wirtschaften, wie es alle anderen auch tun sollten, also gerecht, wie Christus es uns rät und vorlebte, unabhängig davon, was die anderen denken und tun. Aus dieser Perspektive ist der Zusammenbruch dieser Wirtschaft nicht zu beweinen, sondern als kosmischer Reinigungsprozess zu begrüßen. In der Krise werden viele Menschen erwachen und nach ihren eigenen Ursachen fragen. Das Leid wird uns das Gesetz von Saat und Ernte lehren und das ist ganz sicher!

 

Frage 34

Wie ist in diesem Zusammenhang der „Faktor Arbeit“ zu sehen. Wird uns der „Faktor Arbeit“ auch um die Ohren fliegen, weil uns die Arbeit ausgeht und weil die Digitalisierung auch zunehmend unser Konsumverhalten bestimmt?

 

Grundsätzlich bestimmt jeder Mensch selbst sein Konsumverhalten und auch sein Arbeitsverhalten. Es gilt die Gleichung: Was ich nicht brauche, was ich also nicht konsumiere, das muss ich auch nicht erarbeiten. Diese Gleichung gilt und galt schon immer und sie wird auch in Zukunft gelten. Die Digitalisierung als Novum des sogenannten technischen Fortschritts wird uns eines Tages auf die Füße fallen, denn die Natur wird alles bereinigen, was gegen das Leben ist, was also ungöttlich ist. Das Sündhafte wird vergehen und das Gute, das Göttliche in uns wird siegen.

 

Frage 35

Wie wird die Arbeit der Zukunft aussehen?

 

Wenn es nach den Wünschen der Macht-Eliten geht, dürfte ein sehr großer Teil der Erwerbs-Arbeit, wie wir sie heute kennen, digitalisiert und durch „intelligente“ Roboter ersetzt werden. Ob es so kommt, ob es eine „Neue Ordnung“ geben wird, wie es sich die Finanz-Oligarchen vorstellen, ist dennoch fraglich. Warum? Diese Ultra-Reichen haben zwar ihre Macht mittels der Wirtschaft ergaunert, was man auch „Macht-Usurpation“ nennt. Es wird eine gewaltige Macht-Erosion geben, die sich schon abzeichnet. Die Errichtung des Faschismus ist ein Zeichen dessen.

 

Frage 36

Ist die Wirtschaft der Generator für die Machtkonzentration, wie wir sie heute erleben, eine Machtkonzentration, wie es sie wohl noch nie gab?

 

Materieller Reichtum und Macht sind die zwei Seiten einer Medaille. Materieller Reichtum wird „erwirtschaftet“ und so kann die Wirtschaft als Generator von Reichtum und Macht betrachtet werden. Jedoch verleitet diese Definition dazu, das Übel einigen besonders bösen Mogulen zuzuschreiben, ohne die Masse ins Kalkül einzubeziehen, ohne die es keinen Mogul geben kann. Der Philosoph Elias Canettie hatte seinem Hauptwerk den Titel „Masse und Macht“ gegeben, denn ohne Masse ist Macht nicht möglich. Die Masse ist der wahre Macht-Generator.

 

Frage 37

Wieso kann davon ausgegangen werden, dass es eine Macht-Erosion geben wird, also einen Zerfall der jetzigen Machtstrukturen, wo doch die Macht so mächtig ist, wie sie es noch nie zuvor war?

 

Die stattfindende Wirtschaftskrise hat auch Wirtschafts-Kriege im Gepäck, die in naher Zukunft den Krieg als das „profitabelste Wirtschaftsprojekt“ hervorbringen wird. Dieser Prozess läuft bereits seit 1945, denn die Kriege hörten nie auf. Das Dollar-Imperium provoziert bewusst einen Kriegsherd nach dem anderen, denn das Geschäft mit dem Krieg ist ein Ausweg aus einem systemimmanenten Kollaps der Mammon-Ökonomie. Die Eskalation der Gewalt und die Naturkatastrophen, die der Mensch sich eingehandelt hat, wird bald diese „Zivilisation“ beseitigen.

 

Frage 38

Bedeutet die obige Schilderung, dass diese Gesellschaftsordnung inklusive ihrer Wirtschaftsordnung irreparabel ist, also auch nicht mehr reformierbar ist?

 

Davon dürfen wir ausgehen und davon müssen auch die Mächtigen und deren hörige Marionetten in Staat und Kirchen ausgehen. Christus lehrt uns, dass alle, die das Schwert ziehen, durch das Schwert umkommen werden. Christus lehrt uns, dass die Reichen alles verlieren werden, was sie ihr Eigentum nennen. Christus lehrt uns, dass wir nicht nach Reichtum und Macht streben sollen und, dass die, die es dennoch tun, sich selbst über das Gesetz von Saat und Ernte jenes Leid zufügen werden, dass all diese Unbelehrbaren ihren Mitmenschen zugefügt haben.

 

Frage 39

Was kann der einzelne Mensch in dieser verfahrenen Situation tun, damit sich das Blatt zum Guten wenden kann?

 

Das Blatt wendet sich bereits zum Guten, denn jetzt zerfällt, was sich nicht gehört. Als erstes sollten wir den Zusammenbruch dieser dämonisch geführten Mammon-Ökonomie nicht beklagen, sondern begrüßen. Da wir alle im Kausalgesetz leben, kann jeder heute und sofort, langsam und in kleinen Schritten, damit beginnen, das eigene Wirtschaftskonzept auf Christus auszurichten. Jeder Gutwillige kann damit beginnen, seinen Konsum schrittweise so umzubauen, dass er nicht mehr tötet und Tiere isst. Das wäre der Anfang, den jeder schrittweise und bewusst machen kann.

 

Frage 40

Wie kann man die Angst überwinden, die uns beschleichen kann und von der auch viele Menschen heute befallen sind, wenn man das Kommende kommen sieht?

 

Die Mutter aller Ängste ist die Angst vor dem Tode. Diese Ur-Angst ist fatal. Jeder weiß, dass unser Aufenthalt auf dieser Erde ein Ende hat. Viele wissen aber nicht oder verkennen die Tatsache, dass wir nicht sterben, wenn wir sterben. Jeder legt nur seinen irdischen Körper ab, der unserer Seele als Instrument für diese Zeit auf Erden dient. Als Seele leben wir auf solchen Planeten weiter, die unserem Bewusstsein entsprechen, das wir auf Erden erschlossen haben. Fazit: Keine Angst vor nichts und niemand, stattdessen Hoffnung, wie unten, im Epilog, dargestellt.

 

 

* * *

 

 

 

EPILOG

 

Masse und Macht

 

Vielleicht war ich noch zu jung, als mich der Titel dieses Buches von Elias Canetti faszinierte, das Buch las, aber nicht verstand. Vielleicht war es aber auch der Autor Elias Canetti selbst, der noch zu jung war, um zu erkennen, wie Masse und Macht einander bedingen. Immerhin hatte Elias Canettie die Nazi-Zeit erlebt und überlebt. Aber ich, erst 1948 wieder auf diese Erde inkarniert, fand in diesem Buch nicht die Antworten auf die Fragen, die schon als Kind und Jugendlicher in mir bohrten. Vielleicht bin ich eine Schnell-Inkarnation aus der Nazi-Zeit heraus – wer weiß?

 

Die Masse macht´s

 

Es kann nicht sein, dass ein paar wirre, böse und machtgeile Psychopathen an der Spitze von Staaten und ein paar wenige Volksverführer ein faschistisches Regime installieren können und einen Krieg vom Zaun brechen können, und das Volk, die Masse der Untertanen sind unschuldige Opfer, die nichts dafür können, was von „Denen-Da-Oben“ veranstaltet wird. Jahrzehnte Bürger-Erfahrungen in der BRD und auch die Entwicklungen in anderen Ländern lehren etwas anderes: Die Masse macht´s! „Die-Da-Oben“ sind die Kinder der Mutter Masse – Die Masse macht´s!

 

Der Konzentration der Macht wird eine Erosion der Macht folgen

 

Eine schlechte Nachricht für die scheinbar Mächtigen und für jene, die vor lauter Machtgeilheit nicht wissen, wie tief sie sich bücken sollen, um die Stiefel derer zu küssen, die sie am liebsten töten würden, um selbst an die Macht derer zu kommen, deren Stiefel sie küssen: Ihre Macht wird verschleißen, denn sie ist vergänglich. Eine gute Nachricht für alle jene, die die Freiheit lieben und unter der Willkür der scheinbar Mächtigen und unter ihrem Größenwahn geduldig leiden, geduldig weil sie wissen, dass die Tage des Bösen gezählt sind. Jede Macht erodiert irgendwann.

 

Sie werden alles verlieren, was die Macht begründet

 

Weltliche Macht ist auf Eigentum und auf materiellen Reichtum begründet und auf dem Wissen, dass man nur reich und mächtig werden kann, wenn man die Natur und seine Mitmenschen skrupellos ausbeutet und unterdrückt. Weltliche Macht und materieller Reichtum wird in der Wirtschaft ergaunert und ergattert. Die Natur wird sich die Schändung durch den Menschen nicht gefallen lassen. Sie wird reagieren, denn wir agieren im Gesetz von Saat und Ernte. Naturkatastrophen machen keinen Halt vor der menschlichen Willkür. Sie werden alles verlieren, sogar sich selbst.

 

Reform oder Revolution

 

Diese Wirtschaft ist nicht mehr reformierbar. Alle künftigen Versuche, diese brutale Mammon-Wirtschaft zu retten, werden scheitern, wie sie auch in der Vergangenheit gescheitert sind. Dieses System und diese Mammon-Kultur wird implodieren oder vielleicht auch explodieren. Die Menschheit steht jetzt endgültig vor der Frage der geistigen Revolution. Da jeder einzelne Mensch ein Teil der Wirtschaft ist, und weil alle Menschen untereinander verbunden sind, kann und soll jeder Mensch jetzt schon an seiner inneren Wirtschafts-Verfassung arbeiten und sie revolutionieren.

 

Es werden Freie Gemeinschaften entstehen

 

Freie Gemeinschaften können nur von freien Menschen gebildet werden. Freie Menschen haben ihren Egoismus und ihre inneren Versklavungen entweder schon weitgehend überwunden oder sie arbeiten intensiv an ihrer inneren Revolution. In der Not werden die Menschen das Beten lernen und man wird zusammenrücken und sich nicht mehr spalten lassen. Der Geist Christi wird immer mehr Menschen in ihren Bann ziehen, bewusst und teilweise auch noch unbewusst. Freie Menschen brauchen keinen Staat mehr. Freie Menschen werden Freie Gemeinschaften bilden.

 

Friede, Freiheit, Gerechtigkeit, Geschwisterlichkeit, Gleichheit und Einheit

 

Was heute noch utopisch erscheinen mag, wie die urchristlichen Eigenschaften der Bergpredigt, wird Realität werden. Die Not wird uns lehren, dass das Miteinander und das Füreinander unter uns Menschen und in Einheit mit der Natur, mit der Schöpfung Gottes, der einzige Weg für ein friedliches und glückliches Leben für alle ist. Viele werden sich selbst nicht wiedererkennen, denn unsere vom Mammon beherrschte Gesinnung wird dem Geist der Erlösung weichen. Erlösung heißt u.a., sich vom Satan der Sinne zu lösen, und von den vielen blinden Blindenführern.

 

Die göttliche Geduld

im Bewusstsein der Reinkarnation und des Gesetzes von Saat und Ernte

 

Es ist sinnlos und es ist nicht der Wille Gottes, jetzt gegen diesen ungerechten Staat und gegen dessen Machenschaften aufzubegehren und unsere Energie für nutzlose Proteste und parlamentarische Experimente zu verschleißen. Stattdessen sollte sich jeder innerlich auf Christus ausrichten und seinen Charakter für den Aufbau Freier Gemeinschaften von egoistischen Trieben zu befreien. Dazu braucht es Geduld und das Bewusstsein, dass jeder das erleben wird, was er bislang ausgesät hat und was er jetzt in der Gegenwart aussät und in Reue korrigiert. Wir werden alles überleben.

 

Das Gute im Bösen erkennen

 

Aus menschlicher Sicht wird uns vieles nicht gefallen, was auf uns zukommt, und ebenso gefällt uns vieles nicht, was aktuell geschieht. Der Crash oder der Zerfall dieser ungerechten und brutalen Krieger-Wirtschaft wird mit Leid verbunden sein. Viele werden fluchen und klagen, weil sie nicht begreifen, dass sie selbst das alte System befürwortet haben. Jeder erntet, was er gesät hat. Jeder kann sich aber auch jederzeit den höchsten Idealen zuwenden, die es je gab: den Christus-Idealen. Wir tun gut daran, wenn wir begreifen und begrüßen, dass jetzt zerfällt, was böse ist.

 

Über den eigenen Tellerrand schauen
und
sich selbst als Teil der Schöpfung Gottes erkennen

 

Wir alle sterben nicht, wenn wir sterben! Alle Menschen werden alles überleben, denn nach dem Leben auf Erden folgt das Leben auf höheren Planeten. Wir sind auf Erden, um wieder göttlich zu werden. Göttlich können wir nur werden, wenn wir bewusst christlich werden. Wahrhaft christlich sind wir, wenn wir uns bewusst auf ein höheres Leben auf feinstofflichen Planeten des Kosmos vorbereiten, indem wir uns von unseren allzumenschlichen Bindungen auf Erden lösen. Das ist der Weg der Erlösung. Die Erlösung ist Realität und überhaupt nichts Geheimnisvolles!

 

Sich selbst als Teil der Krise und aller Übel erkennen

 

Mit wenigen Ausnahmen sind alle Menschen erneut auf dieser Erde inkarniert und in diese Zeitenwende hineingeboren, weil wir in unzähligen Vorleben mit an dem jetzigen Zustand der Zerfalls mitgewirkt haben. Wenn uns das bewusst ist, dann ist es nicht mehr weit zu der Erkenntnis, dass uns die äußeren Kämpfe gegeneinander oder untereinander, auch nicht die Widerstandskämpfe gegen die Mächtigen, helfen werden. Nur der Kampf gegen den eigenen Egoismus und gegen das Sündhafte in uns befähigt uns dazu, freie, friedliche und gerechte Gemeinschaften zu bilden.

 

 

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Zum Schluss eine kleine Leseprobe aus einer kostenlosen Broschüre
aus dem Gabriele-Verlag für jene,
die die Zeichen der Zeit verstehen wollen.


ZITAT
(Methode des Zitierens: Siehe Hinweis im Impressum)


Wo zwei oder drei in Meinem Namen zusammen sind,
da Bin Ich mitten unter ihnen.
…………………….

Jesus von Nazareth
…………………….

 

Umbruchszeit

 

Wir leben in einer mächtigen Umbruchszeit, in der es immer deutlicher wird, dass die Welt aus den Fugen gerät. Die Erde, die Ernährerin der Menschheit, wurde und wird auf das Äußerste geschändet und ausgebeutet – nun bäumt sie sich auf, und verheerende Naturkatastrophen sind die Folge. In vielen Ländern herrschen Not und Armut, Gewalt, Kriege und Verzweiflung.

 

Die Machthaber dieser Welt

 

Weder die Machthaber dieser Welt noch die äußeren Religionen mit ihren Dogmen, Ritualen und mit ihren leeren Traditionen können einen Ausweg und eine Perspektive für die Zukunft bieten – für ein besseres, friedvolles Leben auf Erden, in der Einheit der Menschen untereinander und mit den Tieren und der Natur.

 

Sehnsucht

 

In dieser Zeit des Umbruchs suchen immer mehr Menschen nach wahren Werten, nach Halt und Sicherheit und nach Antwort auf ihre Lebensfragen. Denn die Ahnung, dass wir nicht von dieser Welt sind, dass es mehr gibt als dieses Erdenleben, und die Sehnsucht nach dem Einen Gott der Liebe und Freiheit, der weder straft noch verdammt, sondern uns alle wieder bei sich zu Hause, im Reich Gottes, haben möchte, pocht tief in unserem Inneren und lässt vielen keine Ruhe.

 

Der Freie Geist, der über allen Religionen steht

 

Gott, der Ewige, ist der Freie Geist, der über allen allen Religionen steht. Er liebt alle Seine Kinder, ganz gleich welcher Kultur der Nationalität sie angehören, und Er lässt uns nicht allein: Immer und immer wieder sandte Er Seine Propheten aus dem Reich Gottes auf die Erde, um Seinen Menschenkindern Sein Ewiges Wort zu bringen. Es ist die eine Botschaft: Gott in uns, Gott in jedem beseelten Menschen und in Seiner ganzen Schöpfung: es ist die Lehre der Gottes- und Nächstenliebe an Mensch, Natur und Tieren.

 

Gottespropheten

 

Heute spricht Er, der Ewige, wieder seit nahezu 45 Jahren mächtig durch Seine Prophetin und Friedensbotschafterin Gabriele zu allen Völkern, so wie er zu allen Zeiten durch Seine wahren Gottespropheten zu den Menschen gesprochen hat – von Abraham bis Gabriele.

 

Sinn und Zweck unseres Erdenlebens

 

Heute, durch Gabriele, wird der Menschheit Sein Ewiges Wort in einer Fülle wie nie zuvor gegeben. Wir bekommen Antwort auf die vielen Fragen, die uns Menschen beschäftigen, wie z.B.: Wer ist Gott? Wo ist Gott? Was ist der Sinn und Zweck unseres Erdenlebens, und wie geht es nach dem physischen Tod weiter? Warum gibt es Krankheiten, Not und Schicksalsschläge? Wo und wie finden wir Glück, Sicherheit und Geborgenheit? Und vieles, vieles mehr.

 

Der Innere Weg

 

In unzähligen Offenbarungen, geistigen Schulungen und Erläuterungen erhalten wir alles, was wir benötigen, damit wir wieder zurück in das Reich Gottes finden können, in unsere ewige Heimat, von wo wir einst ausgegangen sind: Es ist der Innere Weg zum Herzen Gottes – der Weg zu Gott in uns.

 

Zeit des Umbruchs und des Aufbruchs

 

In dieser Zeit des Umbruchs und des Aufbruchs in eine Neue Zeit erkennen immer mehr Menschen weltweit, dass Gott nicht in äußeren Tempeln und Kirchen aus Stein zu finden ist, sondern in jedem von uns – ja, in Seiner ganzen Schöpfung. In diesem Bewusstsein der Inneren Freiheit – Gott in uns – entstehen in vielen Menschen geistige Fragen, und sie wünschen sich, eine Gemeinschaft zu finden, in der sie sich über die Lehre des Freien Geistes austauschen können.

 

Der Aufruf aus dem Reich Gottes
für die Freien Gemeinschaften
im Zeichen der Lilie

 

Keine Religion – keine Priester, keine Lehrer

 

Im Frühjahr 2017 haben Gott, der Ewige, und Sein Sohn Christus weltweit aufgerufen, Freie Gemeinschaften – Gott in uns – zu gründen, in denen Menschen frei zusammenkommen, ohne Religionsstrukturen, also ohne Priester, Pfarrer, Lehrer, Leiter – nur Brüder und Schwestern in Seinem Geiste, um sich über die Lehre des Freien Geistes auszutauschen oder gemeinsam zu beten.

 

Der Wille des Allmächtigen und Seines Sohnes

 

Der Cherub der göttlichen Weisheit, auf Erden Bruder Emanuel genannt, offenbarte aus dem Reich Gottes durch Gabriele, die Prophetin und Botschafterin Gottes, was der Wille des Allmächtigen und Seines Sohnes, des Christus Gottes, für die kommende Zeit ist. Aus dieser umfassenden Offenbarung sind einige Auszüge wiedergegeben:

auf allen Kontinenten dieser Erde …

 

Der Freie Geist, der sich weltweit offenbarende Christus-Gottes-Geist, gründet durch den Cherub Seiner Weisheit auf allen Kontinenten dieser Erde Gemeinschaften im Zeichen der Lilie, der Freiheit im messianischen, sophianischen Zeitalter. ...

Gemeinschaften bilden

 

Es ist der Wunsch und der Wille des Allerhöchsten und Seines Sohnes, Christus, dass sich auf der ganzen Erde Gemeinschaften bilden, in denen weder Pfarrer, Priester, noch Vorsteher und Lehrer das Sagen haben. …

 

Banner für die Neue Zeit

 

Die von Gott, dem Ewigen, gewünschten Gemeinschaften im Zeichen der Lilie, des Freien Geistes – Gott in uns – im messianischen, sophianischen Zeitalter tragen das Siegel und den Banner für die Neue Zeit, was besagt: Gott in uns, Gott in jeder Seele und in jedem willigen Menschen, Gott in den Naturreichen, in jedem Mineral, in allem Sein der Unendlichkeit, Gott, die Allkraft in uns – Gott in uns.

 

Es ist der Freie Geist

 

Der Wunsch Gottes, des Ewigen, und Seines Sohnes für die Gemeinschaften ist folgender: Es wirke ausschließlich der Freie Geist, Gott in jedem beseelten Menschen, Gott in jeder Seele, in allem Sein.

( … )

 

Der Ruf des Christus-Gottes,
des Freien Geistes

 

In der umfassenden Offenbarung aus dem Reich Gottes, gegeben im Juni 2017 durch die große Lehrprophetin und Botschafterin Gottes, Gabriele, über mittelte der Cherub der göttlichen Weisheit der Menschheit:

 

Der Mensch, der nach der Wahrheit strebt, versteht den Ruf des Christus Gottes

 

Menschenkinder, versammelt euch im Namen des Friedens, im Namen der Gottes- und Nächstenliebe. Versammelt euch in Gemeinschaften, die in keine Kirchenzwänge eingebunden sind, die von keinen Bibelkundigen beherrscht werden, die die ewige Wahrheit nach ihren Vorstellungen verdrehen, auch nicht durch den Zwang der Rechthaberei.

 

Gott, der Ewige, und der Christus Gottes wünschen auf allen Kontinenten dieser Erde freie Gemeinschaften im Zeichen der Lilie, des Freien Geistes, Gott in uns, im messianischen, sophianischen Zeitalter der Gottes- und Nächstenliebe.

 

Jeder ist frei im Geiste des ewigen Gottes,
im Geiste der Gottes- und Nächstenliebe.

 

 

ENDE DES ZITATES

 

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HINWEIS

 


 

Diese Unterseite kann noch Fehler enthalten, weil noch keine Korrekturlesung erfolgen konnte.

 

Für etwaige Fehler bitte ich um Nachsicht.

 

Eine Korrekturlesung nebst Korrektur wird so bald wie möglich erfolgen.

 

 

Gez.: Uwe-Ferdinand Jessen

Flensburg, den 28.03.2021

 

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