KRANKHEIT UND CHARAKTER

 

 

Seelenwanderung

 

Die Zusammenhänge von Charakter und Krankheit können wir nicht ohne Seelen-Bewusstsein erkennen. Wir können überhaupt nichts begreifen, wenn wir uns nicht als abtrünnige Kinder Gottes erkennen: einst Engel – heute „Bengel“. In unserer Seele ruht der reine Geist, umhüllt von unreinen Energien: Geist – Seele – Körper eine Trinität, die wir moderne „Beton-Heiden“ meist noch ignorieren. Wer diesen Beitrag verstehen möchte, dem sei dringend empfohlen, sich zunächst mit dem Thema „Reinkarnation“ vertraut zu machen. (siehe 2. Unterseite)

 

Krankheit ist kein Zufall

 

Das Wissen um das Reinkarnationsgeschehen öffnet unsere Augen. Es erklärt, was der Schulmedizin unerklärlich erscheinen muss: es gibt weder unheilbare Krankheiten noch unabwendbare Schicksale. Krankheit kann als Sonderfall des sogenannten Schicksals gelten. Schicksal ist aber nicht ein Zufalls-Produkt und schon gar nicht ein Produkt der Willkür jenseitiger Kräfte. Schicksal und Krankheit sind die Resultate unseres Verhaltens. Unser Empfinden, Fühlen, Denken, Reden und Tun sind ausgesandte Energien für oder gegen das Leben.

 

Unser Charakter ist unser Programm

 

Was unserer Seele entströmt, ergießt sich in unseren Körper und ins All, wo es unverlierbar gespeichert wird. Einen Teil dessen, was uns entströmt ist, erinnern wir noch, einen Teil vergessen wir. Das Erinnern beweist, dass alle fünf Arten unserer Lebensäußerungen gespeichert werden, denn sonst könnten wir nichts erinnern. Was wir vergessen haben, ist dennoch gespeichert, nämlich in unserem Unterbewusstsein und in den Kosmen. Von dort aus lenken diese unbewussten Ströme unser Verhalten. Sie sind unser Programm. Sie sind unser Charakter.

 

Die Lasten unserer Seelen

 

Wir Menschen sind also inkarnierte Seelen, ehemals reine Geistwesen, die von Kleidern umhüllt sind, in denen unsere gesamte Werdung gespeichert ist. Unsere gesamte Werdung ist außerdem in kosmischen Speichern gegengebucht, sozusagen als kosmische Erinnerung aller Seins-Äußerungen aller Seelen im Fallgeschehen gegen Gott. Wir schleppen also unsere „Altlasten“ mit uns herum und wir packen immer wieder neue Lasten drauf, wenn wir nicht im Gottes-Bewusstsein leben. Die Last unserer Seele drängt nach Entlastung,  ob wir wollen oder nicht.

 

Wenn sich unsere Seele in den Körper erbricht, …

 

 

… dann sind wir krank.

 

Die Schulmedizin ist ratlos. Sie kennt die Ursachen aller Krankheiten nicht. Deswegen laboriert sie nur an den Symptomen herum. Dort gibt es zwar scheinbare Erfolge der Heilung, aber die Wirklichkeit spricht eine andere Sprache: die Menschen werden immer kranker und wir haben immer mehr chronische Krankheiten. Statt zu heilen, gehen alle Medizin-Gläubigen, Ärzte und Patienten, den Profiteuren des Geschäftes mit der Krankheit auf den Leim. Dabei gibt es ganz viel Hoffnung. Wir brauchen nur einsichtig werden wollen.

 

Das widerliche Geschäft …

 

 

… mit der Krankheit.

 

Wenn sich die Schulmedizin heute praktisch selbst ad absurdum führt, soll das nicht bedeuten, dass alle Ärzte Quacksalber sind. Ärzte haben, wie jeder Mensch, ein Bewusstsein, das entweder nahe bei Gott oder weit weg von Gott sein kann. Paracelsus war nahe bei Gott und seine Medizin war  im wesentlichen Charakterarbeit. Wenn Therapie mit Charakterarbeit, Naturheilverfahren und mit der Astro-Medizin verbunden würde, dann wären wir jenseits des schmutzigen Geschäftes mit der Krankheit. Das ist Heilungsweisheit, die Paracelsus kannte.

 

Die kosmischen Heilkräfte sind in und um uns.

 

 

Sie warten auf Entfaltung.

 

Gelegentlich sprach Paracelsus „Tacheles“. Die Folge war, dass er in seiner Zeit mehr auf der Flucht vor seinen Zeitgenossen war, als irgendwo zu Hause. Wenn Paracelsus heute späte Beachtung findet, dann deshalb, weil sich der moderne Heidenkult in den Wissenschaften langsam aber sicher immer mehr abnutzt. Die Schulmedizin büßt täglich an Glaubwürdigkeit ein, denn sie heilt nicht, weil sie nicht wirklich heilen kann. Ohne die Heilkräfte in uns gibt es keine Heilung. Man nennt diese Heilkräfte „Selbstheilungskräfte“. Sie sind aber mehr als das.

 

Ein gesunder Charakter …

 

 

… ist die Quelle von Gesundheit und Genesung

 

Was macht einen gesunden Charakter aus? Es sind die Nächstenliebe und die Feindesliebe, denen die Eigenliebe entgegensteht. Viele Menschen mögen es noch nicht glauben: aber die schrittweise Erfüllung der Lebensregeln Christi in der Bergpredigt und der vorausgegangenen zehn Gebote des Propheten Moses bringen einen gesunden Charakter hervor. Der gesunde Charakter ist immun gegen Angriffe der niederen Gelüste und diese Immunität überträgt sich auf den Körper. In uns wohnen und wirken die Schöpfungskräfte Gottes. Es sind Naturgesetze.

 

 

 

Den Dialog mit dem Göttlichen in uns suchen

 

Ob wir die Schöpfungs- und Heilenergien in uns Naturgesetze nennen oder auch anders, sie wirken auf jeden Fall. Die niederen Energien der Zerstörung wirken auf den Körper und dann werden wir krank. Bestimmen die hohen und heiligen Schöpferenergien in uns das Geschehen, dann können wir genesen, wenn es gut für den geistigen Fortschritt unserer Seele ist. Mit diesen göttlichen Energien in uns können wir in den Dialog treten. Sie entfalten ihre Wirkung dann, wenn wir unser Leben völlig neu auf Gott ausrichten, wenn wir ernst machen.

 

Selbstheilung …

 

 

… ohne Schulmedizin?

 

Die folgenden Literaturvorschläge mit den dazugehörigen Zitaten und ein Artikel von dem berühmten Astrologen Johannes Vehlow über den Zusammenhang von Charakter, Krankheit und Gesundheit können uns helfen, die richtige Mischung der Heilarbeit für uns selbst zu finden. Jeder handelt nach seinen eigenen Überzeugungen. Wie entstehen Überzeugungen? Drei Schritte lassen eine Überzeugung entstehen: 1. die Überwindung unserer inneren Zensurbehörde, 2. die Zulassung höherer Ethik und Moral, 3. die praktische Verwirklichung des Guten.

 

Es gibt keine unheilbaren Krankheiten

 

Diese Idee würden Schulmediziner kaum unterschreiben. Es gibt Gründe, die eine Krankheit nicht heilen lassen. Sie liegen in dem Umfang und der Art der Belastung der Seele des kranken Körpers und in der Frage der ernsthaften Hinwendung zu Gott. Grundsätzlich ist jedoch jede Krankheit heilbar, denn Gott ist nichts unmöglich. Die folgenden Zitate untermalen diese frohe Botschaft. Etwas trivial ausgedrückt, in der wenig hohen Geschäftssprache, können wir sagen: „Christus ist die einzige vertrauenswürdige Kranken- und Lebensversicherung“.

 

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LITERATUR

ZUM THEMA KRANKHEIT UND CHARAKTER

 

Aus dem folgenden Literaturhinweis sind das Vorwort und zwei kleinere Kapitel zitiert.  Das Buch stützt sich auf Christus-Botschaften, die durch die Prophetin Gabriele in unsere heutige Zeit gegeben wurden. Es ist vielen Menschen noch nicht gegeben, daran zu glauben, dass Christus heute zu uns spricht. Umso mehr Grund haben wir, uns die Inhalte der Botschaften aus berufenem Munde wenigstens probeweise zuzuführen. Unsere Seele wird darauf die richtige Antwort geben, wenn sie schon die Reife hat, den Geist Christi zu erkennen.

 

 

 

Du selbst bist Deine Krankheit

und Deine Gesundheit

Doch Gott ist mit Dir

 

ISBN 978-3-89201-267-2

Gabriele-Verlag

oder im Buchhandel

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ZITATE AUS DEM OBEN VORGESTELLTEN BUCH

 

(Methode des Zitierens: siehe Hinweis im Impressum)

 

Vorwort

 

Disharmonie

 

Jede Krankheit ist die Folge einer Disharmonie. Der Mensch hat sich vom Gesetz der Liebe entfernt und pflegt die Eigenliebe. Das Gesetz der Liebe ist die Allharmonie – Gott. Der Mensch kann daher nur gesund werden, wenn er in die Harmonie mit seinem Schöpfer, mit Gott, zurückkehrt.

 

Mahnungen

 

In der Krankheit fließt Disharmonie aus der belasteten Seele in den Körper. So ist für den willigen Menschen die Krankheit ein Schritt zur Heilung seiner Seele. Bevor es jedoch zum Ausbruch der Krankheit kommt, gibt es für den Menschen viele Impulse und Mahnungen, die Belastungen seiner Seele, die Programme der Lieblosigkeit, zu bereinigen.

 

Ursachen

 

Das vorliegende Buch zeigt die Ursachen der Krankheit auf und den Weg zur wahren Heilung. Viele praktische Lebensregeln werden gegeben; sie betreffen die Bereinigung seelischer Belastung vor dem Ausbruch einer Krankheit; sie geben Rat und Hilfe auch für den Fall, dass eine Krankheit ausgebrochen ist.

 

Erkenntnis

 

In jeder Krankheit jedoch ist auch das Positive. Es ist die Erkenntnis und der Weg zum Wieder-Heil-werden der Seele und auch des Körpers. Es sind die Gotteskräfte im Menschen; es ist Christus, der Innere Arzt und Heiler. Die Grundlage der Heilung ist also die Hinwendung an Gott, der in jedem Menschen wohnt. Im Glauben und im Vertrauen auf Ihn und in der Verwirklichung der ewigen Gesetze finden wir zurück zur Harmonie. Denn Heilung von Seele und Leib ist Rückkehr zu Gott.

 

Fundamentale geistige Zusammenhänge

 

In diesem Buch sind die fundamentalen geistigen Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten dargelegt, die uns Antwort auf die Frage: „Warum trifft mich dieses Leid, jene Sorge oder Krankheit, jener Schicksalsschlag?“ sowie auf die weitere Frage: „Was kann ich tun, dass mir solches nicht wieder geschieht?“ Diese Fragen nach diesen Gesetzmäßigkeiten sind zugleich der Schlüssel, um aus der Schicksalsunterlegenheit herauszufinden in ein bewusstes und erfülltes Leben.

 

Umsetzung

 

Die Erfahrung zeigt, dass der Schritt vom Annehmen und Bejahen der geistigen Gesetze hin zum Umsetzen häufig erst nach mehreren Anstößen gelingt. Doch ohne Umsetzung, das heißt ohne Verwirklichung dieser Gesetze bleibt auch die beste Erkenntnis wirkungslos. Daher werden in diesem Buch wesentliche Sachverhalte und Gesetzmäßigkeiten jeweils aus einer anderen Perspektive wiederholt dargelegt. Sie vermitteln dem Leser das grundlegende Rüstzeug, um nicht nur Krankheit und Not in rechter Weise begegnen zu können, sondern auch das eigene Leben auf eine neue, stabile Basis zu stellen. So findet der Heilungssuchende schrittweise Halt und Geborgenheit in seinem Inneren, bei Gott.

 

Eigene Erfahrung

 

Nützen wir die Zeit, indem wir das noch in uns liegende Negative erkennen und unserer Erkenntnis die entsprechende Tat folgen zu lassen, so werden wir unser Leben in gesetzmäßiger Weise meistern; darüber hinaus werden wir fähig, auch anderen aus der eigenen Erfahrung heraus Rat und Hilfe zu geben.

 

Krankheit als Zeit der Besinnung und Umkehr

 

Leben ohne Ziel

 

Viele Menschen haben vergessen, dass sie ihr Leben sich selbst verdanken, denn so, wie sie fühlen, denken, sprechen und handeln, so verläuft ihr Leben. Viele leben in den Tag hinein. Sie leben, ohne nach ihrem Ursprung und nach ihrem  Ziel zu fragen. Plötzlich kommt die Krankheit – und schon ist der Wunsch da, schnell wieder gesund zu werden. Was aber, wenn der Krankheitsverlauf länger dauert? Die alten Ablenkungen sind weniger geworden, man hat jetzt Zeit zur Besinnung – und so mancher fragt nach dem Warum. Die Suche nach Antworten führt den Kranken eventuell auch zu  diesem Buch – und er liest die provozierende Aussage: „Deine Krankheit bist du selbst; sie ist die Ernte deiner eigenen Saat. Was du an Negativem gedacht, gesprochen und getan und nicht geändert hast, das ist die Ursache deiner jetzigen Erkrankung.“

 

Anleitung und Hilfen

 

Wer diese Wahrheit annimmt, der findet auf den nachfolgenden Seiten viele Gesetzmäßigkeiten, die unserem irdischen Leben zugrunde liegen, so zum Beispiel das Gesetz von Saat und Ernte. Das Buch bietet Anleitung und Hilfen, wie wir unsere Empfindungen und Gedanken erkennen können, die zu unserer Krankheit führten. Es zeigt Schritte auf dem Weg zur Heilung. Zunächst erfahren wir einiges über die Kraft und die Wirkung unserer Gedanken. Denn in unserer Gedankenwelt finden wir den Schlüssel für unser Wohl und Wehe, für Krankheit und Gesundheit.

 

Der Glaube an Gott und das Vertrauen auf Ihn sind die Grundlage der Heilung

 

Der Glaube an Gott

 

Der Glaube an Gott und das Vertrauen auf Gott aktivieren die positiven Kräfte unserer Seele und unseres Leibes. Positive Kräfte sind Heilkräfte. Sie lassen uns gesund werden. Der tiefe Glaube an Gott und das innige Vertrauen auf Gott sind machtvolle Kräfte. Sie helfen, Krankheit, Not und Leid zu überwinden, und tragen wesentlich dazu bei, gesund zu werden. Die Voraussetzung dafür jedoch ist, dass wir nicht zweifeln, sondern in jeder Situation – auch dann, wenn das Krankheitsbild nicht günstig für uns ist – das innige Vertrauen und den tiefen Glauben an Gott und an Seine Heil- und Lebenskraft nicht verlieren.

 

Gottvertrauen

 

Vertrauen wir uns in jeder Situation Gott an, dann machen wir die Erfahrung, dass Gott verlässlich ist, dass wir ihm vertrauen können. Wir trauen ihm zu, dass Er uns zu helfen und zu heilen vermag. Daraus ergibt sich das Vertrauen. Vertrauen wir Gott, so wissen wir uns in Seiner Hand geborgen, was auch geschieht. Diese innere Sicherheit macht uns ruhig und gelassen. So erwachsen wahre Stärke und Schicksalsüberlegenheit. Durch das Gottvertrauen können die Energien in uns frei fließen; wir sind in Harmonie. Das wirkt sich, körperlich gesehen, zunächst auf das Gehirn und auf das Nervensystem aus – anschließend auf den ganzen Körper.

 

Wer ist Gott?

 

Um Gott vertrauen, uns ihm anvertrauen zu können, sollten wir wissen, wer Gott ist. Für viele Menschen ist Gott noch fern. Er ist für sie kaum mehr als ein Wort, mit dem sie unklare, vage Vorstellungen verbinden. Weil sie nicht wissen, dass jeder Mensch in seinem Innersten, in der Tiefe seiner Seele, das Kind Gottes ist, wissen sie auch nicht, dass Gott, unser Vater uns liebt. Er möchte uns in jedem Augenblick aus Seiner Kraft da zuströmen lassen, was uns hilft, was uns frei und gesund macht und uns ihm näher kommen lässt. Die Kraft, der Geist Gottes, ist allgegenwärtig. So ist also Gott, das Leben, die Lebenskraft, das Licht, in allem gegenwärtig, in allen Reichen der Natur – auch in uns, in jedem Menschen, in jeder Seele. Gott ist das Leben, ist Hilfe und Heilung.

 

ENDE DES ZITATES

 

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Glaubensheilung

 

Das folgende Buch führt dorthin, worauf es im Leben wirklich ankommt. Es befasst sich eingehend, wie wir durch den aktiven Glauben die Selbstheilungskräfte in uns entfalten können, um eine echte und dauerhafte Ganzheitsheilung erreichen zu können.

 

 

GLAUBENSHEILUNG

die Ganzheitsheilung

 

ISBN 978-89201-264-1

Gabriele Verlang

oder

Im Buchhandel

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EINIGE ZITATE AUS DEM OBEN GENANNTEN BUCH:

 

Durch den freien Willen sind wir selbst verantwortlich für unsere Verhaltensweisen.

Wir selbst entscheiden: für oder gegen das Leben.

 

Der Geist, GOTT, die ewige Liebe in uns, möchte uns gesund und leistungsfähig erhalten bzw. gesund und glücklich machen. Es kommt jedoch auf uns an, ob wir gesund und leistungsfähig bleiben oder krank und schwach werden wollen. Sicherlich werden Sie nun denken: „Welch eine Frage! Wer will denn nicht gesund bleiben oder gesund werden?“ Die Erkenntnis sollte in uns Raum gewinnen, dass wir die Entscheidung hierüber selbst in der Hand haben – niemand sonst.

 

Wir sind Bürger des Reiches Gottes, die von Gott, unserem ewigen Vater, weder bestimmt noch gegängelt werden, denn aufgrund des göttlichen Gesetzes, das unser wahres Erbe, unser Sein, ist, haben wir den freien Willen zur freien Entscheidung. Infolgedessen sind wir selbst verantwortlich für unsere Verhaltensweisen. Wir selbst entscheiden über unsere Erdenleben; wir bestimmen, wie sie verlaufen werden, entweder in Gesundheit und Glück oder in Schicksalhaftigkeit und Krankheit. (… …)

Seiten 23,24 a.a.O.

(a.a.O. steht für: „am angegeben Ort“)

 

Senden und Empfangen

Gleiches zieht Gleiches an

 

(… …) Was senden wir Menschen? Wir senden unsere Gefühle, Empfindungen, Gedanken, Worte und unsere Taten aus, die, sofern sie nicht der selbstlosen Liebe entspringen, ichbezogene, also negative Energien sind. Gegensätzliche, ungöttliche Sendungen gehen nicht in das Gesetz, Gott, ein. Wir empfangen gemäß dem, was wir ausgesandt haben: wiederum Ungöttliches, Negatives. Im Bereich des Falls vollzieht sich „Senden und Empfangen“ also nach dem Kausalgesetz von Ursache und Wirkung, Jesus von Nazareth sprach von Saat und Ernte. (… …)

Seiten 25,26 a.a.O.

 

Durch Abkehr vom Göttlichen verringert sich in uns die Lebens- und Heilkraft.

Kehre um, und gib deinem Leben einen positiven, gottgewollten Sinngehalt.

 

Wenden wir uns von der Kraftquelle GOTT ab durch falsches Denken und Verhalten, so richten wir uns auf niedere Quellen aus und binden uns an Ängste vor Krankheit, an Sorge und Leid. Wir werden schicksalsbeladen. Durch die Abkehr vom Göttlichen verringert sich in uns die Lebens- und Heilkraft; es wird dunkler in Seele und Leib.

 

Dazu ein Bild: Wendet sich ein Erdteil von der Sonne ab, so wird es auf diesem dunkel. Ähnlich ist es mit uns. Wenden wir uns vom Licht- und Kraftfeld GOTT ab, so verschatten wir uns; wir schaffen Dunkelheit in uns, die nun mal wenig Lebenskraft beinhaltet. In unseren Gefühlen, Empfindungen, Gedanken, Worten, Wünschen und Handlungen wirkt dann der Gegenpol; wir sind gegen Gott. (… …)

Seite 34 a.a.O.

 

Unser Körper kann von sich aus nicht erkranken.

Krankheit ist die Folge falschen Denkens und Verhaltens.

 

Solange die Sünde besteht, bestehen auch Leid, Krankheit und Not, zuerst unsichtbar, später sichtbar, wenn die Sünde im Körper aktiv wird und sich dort manifestiert.

 

Wollen wir in Seele und Leib Ordnung erlangen, dann müssen wir Zugang zu den heilenden Kräften schaffen, indem wir unser Denken und Verhalten ändern, uns also positiv ausrichten, gleichsam unseren Radarschirm auf den Heilsender GOTT einstellen.

 

Soweit wir zurückblicken können, versucht der Mensch, körperliche Leiden von der körperlichen Seite her zu behandeln. Doch der Körper kann von sich aus nicht erkranken. Krankheit ist die Folge unseres falschen Denkens und Verhaltens.

 

(… …)

 

Es gibt keine Krankheit, die nicht aus der Seele käme. Von außen Kommendes kann sich auf Dauer nicht festsetzen, wenn es nicht in der Seele Entsprechendes vorfindet, das es aktiviert und das sich dann auch – als Übel, Leid, Krankheit und vieles mehr – im Körper festsetzt. Das alles sind unerwünschte Zustände, die in unser Leben einbrechen. Doch sollten wir uns immer bewusst machen: Wir haben diese Zustände selbst geschaffen, zuerst im Unsichtbaren. Doch wir müssen nicht warten, bis sie sich schließlich sichtbar und körperlich schmerzlich fühlbar manifestieren.

Seiten 41-43 a.a.O.

 

Die Kraftquelle GOTT vermag alles.

Die Erfüllung Seines Willens bringt Seine Kraft zum Fließen.

 

Die Kraftquelle GOTT in uns vermag alles – wenn wir wollen, wenn wir uns der einströmenden Gotteskraft hingeben durch die Erfüllung Seines Willens, den wir in den zehn Geboten Gottes und in der Bergpredigt Jesu finden.

 

Gott wird nicht unseren Körper gesund machen oder gesund erhalten, sondern über unsere Seele die Selbstheilungskräfte unseres Körpers aktivieren, so dass sie ihre Funktion erfüllen können, den Körper zur Gesundung zu führen. Jeder einzelne von uns trägt dazu entscheidend bei.

 

Uns sollte bewusst werden, dass alle unsere gegensätzlichen Verhaltensweisen eine entsprechende Auswirkung in der Seele und im Körper haben. Diese wird uns so lange belasten und quälen, bis wir das grundliegende Gegensätzliche mit der Hilfe der Erlöserkraft des Christus Gottes auflösen und so die göttlichen Energien zum Tragen kommen lassen. Die Aktivierung der heilenden Kräfte wirkt sich sowohl in den einzelnen Zellen aus als auch in den Zellverbänden, Organen, Nerven, Drüsen und in allen Funktionen des Körpers.

 

Jeder von uns bestimmt also selbst Ganzheitsheilung oder Ganzheitsgesundsein.

Seiten 48, 49 a.a.O.

(… …)

 

Der Unterschied zwischen Geistheiler und

Urchristlichem Glaubensheiler

 

Viele Menschen kennen die Unterschiede zwischen Geistheiler und urchristlichem Glaubensheiler nicht, deshalb sei folgendes Grundsätzliche gesagt.

 

Im ewigen Sein schöpfen die Wesen in Gott aus der einen Kraft- und Lebensquelle, die Gott, die All-Kraft, ist. Wir könnten sagen: Gott ist in reinem Sein der einzige und zentrale Sender.

 

Wir Menschen auf der Erde empfangen zwar die Kraft für unser irdisches Dasein, die erhaltende Lebensenergie, ebenfalls von Gott; doch darüber hinaus schöpfen wir aus der göttlichen Quelle nur in dem Maße, wie unsere Seele durchlichtet ist. Einen höheren Durchlichtungsdraht unserer Seele erlangen wir einzig durch ein auf Gott und Seine Gebote ausgerichtetes Leben.

 

Mit jedem negativen Gedanken z.B. stellen wir eine Kommunikation zu einem Sender her, der dem Inhalt unseres Gedankens entspricht. Daraus ergibt sich: Wir Menschen können auf eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Sender ausgerichtet sein; dementsprechend können wir auch aus sehr unterschiedlichen Quellen empfangen.

 

Ist es der Gottesgeist, der eine Heilung des Körpers bewirkt, so geschieht dies nur auf dem Weg über die Reinigung der Seele, die nicht ohne das Mitwirken des Heilungssuchenden selbst, ohne dessen Selbsterkenntnis und Bereinigung seiner Fehlhaltungen, zustande kommt. Das ist die echte Heilung, die Ganzheitsheilung, die Heilung der Seele und ihr zufolge die Möglichkeit der Heilung des Körpers. Dabei hilft der urchristliche Glaubensheiler insofern, als er als Bruder, als Schwester dem Heilungssuchenden durch sein selbstloses Gebet zur Seite steht. Sein Gebet besteht gleichsam aus der Ausrichtung auf den Strom des Heils, Gott, und der Bitte, dass Sein Wille geschehen möge.

 

Eine Ganzheitsheilung kann sich auch ohne einen urchristlichen Glaubensheiler vollziehen, denn die Christus-Gottes-Kraft, der Innere Arzt und Heiler, ist in jedem Menschen.

 

Ist die unmittelbare Ausrichtung auf die reine Quelle, Gott, nicht gegeben, so kann es sein, dass auch andere Energien wirksam werden, solche, die nicht aus der göttlichen Quelle, dem All-Sender, Gott, kommen.

 

Der Heilungssuchende, der einen Geistheiler aufsucht, wird selten die Gewissheit haben, welche Kräfte aus welcher Quelle wirken. Es besteht die Möglichkeit, dass es die Christus-Gottes-Kraft ist. Ein Geistheiler kann aber auch das Instrument eines verstorbenen ehemaligen Geistheilers sein, eines ehemaligen Mediziners oder das Instrument eines ehemaligen Heilkundigen einer nicht-christlichen Religion, z.B. eines buddhistischen oder hinduistischen Geistheilers; durch einen Geistheiler können auch energetische Kräfte von Seelen wirken.

 

Jeder urchristliche Glaubensheiler, der von sich sagen würde, dass er z.B. mit der Kraft des Geistes einen Menschen geheilt hat, ist ein Scharlatan. Und jeder Geistheiler – einerlei woher er die Kraft nimmt -, der sagt, er hätte geistige Heilerfolge, ist ein Scharlatan. Jesus, der Christus, ist ganz und gar außerhalb der Schmeichelei über einen Erfolg.

 

Es sei mit anderen Worten noch einmal gesagt: Ein urchristlicher Heiler ist nichts anderes als ein Kanal des Jesus, des Christus, der selbst so heilte, wie Er es später durch Seine Apostel tat gemäß seinen Worten: „Dein Glaube hat dir geholfen; gehe hin und sündige fortan nicht mehr.“

 

Die urchristlichen Glaubensheiler wirken also gemäß der Lehre des Jesus, des Christus. Sie unterstützen mit ihrem Gebet den Heilungssuchenden, der selbst aktiv wird, indem er seine erkannten Fehlhaltungen, also Sünden, bereut, bereinigt und nicht mehr tut. Dadurch öffnet er sich mehr und mehr für die Heil- und Lebenskraft, Gott, wodurch seine Seele Heilung erlangt, was sich in der Folge auch im Körper auswirken kann.

 

Es kann also ein großer Unterschied sein zwischen Geistheiler und urchristlichem Glaubensheiler.

Seiten 55-58 a.a.O.

 

ENDE DES ZITATES

 

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URSACHE UND ENTSTEHUNG

ALLER KRANKHEITEN

 

Die folgende Buchempfehlung ist eher für Fortgeschrittene im urchristlichen Geiste hilfreich. Es greift tief. Es setzt wesentliche Kenntnisse und Erfahrungen mit den Lehren Christi voraus, über die eine gerade erwachende Seele noch nicht verfügen kann. Wer jedoch schon auf reichliche Erfahrungen in der Verwirklichung der hohen Christus-Ideale zurückgreifen kann, wird mit diesem Buch an die Fundamente der Geist- und Gebetsheilung gelangen. Hernach sind kaum noch Fragen zum Thema „Charakter und Krankheit“ offen.

 

 

Was der Mensch sät, wird er ernten!

 

ISBN 978-3-89201-213-9

Verlag DAS WORT GmbH

oder

im Buchhandel erhältlich

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ZITAT DES KLAPPENTEXTES

 

„In dieser Offenbarung gebe Ich (Christus) einen Überblick, wie der Fall zustande kam, wie die ersten Ursachen geschaffen wurden, die sodann weitere Ursachen und Wirkungen nach sich zogen; denn dadurch entstanden das Leid, die Nöte und die Krankheit.

 

Zugleich jedoch gebe ich Einblicke in die ewigen Gesetze Meines Vaters und zeige, wie der Mensch Ursachen verhindern oder rechtzeitig beheben kann, bevor sie wirksam werden:

 

Ich zeige, wie durch das Verhalten des Einzelnen Wirkungen gelindert oder aufgehoben werden können.“

 

Diese umfassende Christus-Offenbarung schenkt völlig neue Kenntnisse über die Zusammenhänge von Kosmos und materieller Welt, über die Grenzbereiche zwischen Geist und Materie und über die Abläufe im Inneren des Menschen, die zu Krankheit oder zu Gesundheit führen.

 

ENDE DES ZITATES DES KLAPPENTEXTES

 

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KRANKHEIT UND CHARAKTER

IN DER ASTROLOGIE

 

Astrologie ist Charakter-Analyse

 

Astrologie ist ein Hilfsmittel zur Charakter-Analyse auf dem Boden nicht entstellbarer Tatsachen. Das Problem ist der Mensch, der alle Dinge versucht, nach seinem Gusto zu deuten. So musste die Astrologie schon immer gegen die weltlichen Einflüsse ankämpfen. Damit wäre in dem Moment Schluss, wenn die Deutung der Spuren der Menschheit im All, die sich in den Stellungen der Gestirne ausdrückt, auf Basis der Bergpredigt Jesu und der zehn Gebote durch Moses vollzogen würde. Es folgt ein Skript von Johannes Vehlow, der dieser Idee nahestand.

 

 

 

KRANKHEIT UND CHARAKTER

von Johannes Vehlow

 

Unsere heutige Wissenschaft

 

Unsere heutige Wissenschaft bedient sich immer noch vorwiegend der „kausalen Denkform“, die verlangt, dass Ursache und Wirkung unmittelbar begrifflich feststellbar und nachweisbar sein muss, obwohl sie erkannt hat, dass es keineswegs immer und überall möglich ist, kausale Zusammenhänge zu finden, soweit es die rationale Denkweise zulässt. Unser Dasein bewegt sich durchaus nicht nur in Handlungen, bei denen Ursache und Wirkung offensichtlich zutage tritt, sondern auch im „Denken“ und „Fühlen“.

 

Domäne der Wissenschaft

 

Das Reich der Gedanken, das „Mentalreich“, (nach der Entsprechungslehre der Sonne zugeteilt!) sowie das Reich der Gefühle, der Empfindungen und Begierden, das „Astralreich“ (astrologisch dem Monde unterstellt) entziehen sich weitgehend dem allgemeinen Kausalitätsbegriff. Lediglich im Reiche der begrifflichen Handlungen, der „physischen“ Welt, (astrologisch dem Saturn zugeordnet!) lassen sich Ursache und Wirkung – wenn auch nicht immer vollkommen – feststellen und beweisen. Dieses physische, stoffliche Daseinsreich ist ausschließlich die Domäne der Wissenschaft, die in der „Ration“ das Fundament ihrer erfassbaren Resultate sieht. Das ist im Rahmen des wissenschaftlichen Denkens erste Voraussetzung und innerhalb der begrifflichen Vorgänge auch unbestreitbar richtig.

 

Kausalität

 

Es gibt aber im irdischen Dasein viele Dinge, die zwar als Wirkung feststellbar, bei denen jedoch die Kausalität weniger oder gar nicht erkennbar ist. Es ist schon schwer das Fühlen und Empfinden beim Menschen „realistisch“ und „rationalistisch“ zu erfassen, noch sehr viel schwerer die Gedanken eines Menschen rational zu bestimmen. Man kann sie allenfalls erraten!

 

Ratio

 

Weder die unausgesprochenen Gedanken, noch die geheimen  seelischen Regungen sind wissenschaftlich nachweisbar, - wenn es möglich wäre, könnte man jeden Verbrecher seiner Tat sofort überführen. Auch hier kann man sich nur in unkontrollierbaren Spekulationen ergehen. Der Gedanke muss erst in die Tat umgesetzt werden, er muss sich verwirklichen, dann erst setzt die „Ratio“ ein.

 

Der Gedanke

 

Der Gedanke zur Tat ist aber ebenso wirklich vorhanden. Er ist sogar zuerst da – und die Tat folgt darauf – nicht umgekehrt“! Somit sind sowohl das Denken als auch das Fühlen und Empfinden – also die rational nicht erfassbaren Gegebenheiten – den Handlungen übergeordnet. Alle Vorgänge, deren Ursachen begrifflich nach gültigen Gesetzen feststellbar sind, stellen nur einen Teilbegriff dar, nämlich die Abwicklung in ihrer „letzten“ Phase. Die wahren Ursachen aber liegen in Bereichen, die unter den jetzigen Voraussetzungen rational nicht kontrollierbar sind. 

 

Astral- und Mentalplan

 

Man gibt sich allgemein mit diesen Teilresultaten zufrieden, doch hat das den Nachteil, dass man die nicht kontrollierbaren, tiefer liegenden Ursachen nicht mit in Rechnung stellen kann, weil die dafür in Frage kommenden Gesetze, die ihre Verankerung im Mental- und Astralplan haben, nicht bekannt sind. Geht man ihnen nach, muss man die Begrifflichkeit, die Realität des irdischen Planes verlassen und sich wohl oder übel auf dem der irdischen Daseinsebene übergeordneten Astral- und Mentalplan näher umsehen.

 

Metaphysik

 

Damit sind wir aber bereits in der „Metaphysik“. Die medizinische Wissenschaft ist zwar schon zu der Erkenntnis gekommen, dass Krankheiten in der „Seele“ (astrale Sphäre!) beginnen und im „Körper“ (physische Sphäre!) enden. Sie hätte noch einen Schritt weiter gehen und erwägen sollen, dass Krankheiten bereits im „Gedankenleben“ (mentale Sphäre!) ihren Anfang nehmen, also die Ursachen der Krankheiten im falschen Denken, in Charakterfehlern und in sündhaften Handlungen zu suchen sind.

 

Seelische Verkrampfung

 

Ständige Hass- und Rachegedanken, Neid und Missgunst, Angst- und Furchtvorstellungen, Besitzgier, Eifersucht, zermürbender Pessimismus, dauernde Unzufriedenheit, Falschheit, Hinterlist und betrügerische Neigungen usw., sowie alle daraus resultierenden Handlungen führen schließlich zu seelischer Verkrampfung, zu Verdrängungen, Psychosen u.ä., die körperliche Leiden notwendig zur Folge haben. Die tieferen Ursachen der menschlichen Leiden sind also weniger in der stofflichen Körperlichkeit, als viel mehr im bis jetzt nur wenig kontrollierbaren Gedanken- und Seelenleben zu finden.

 

Karmagesetz

 

Aber die Kette der nicht real nachweisbaren Ursachen geht noch weiter. Sie sind auch noch an das „Karmagesetz“ gebunden, an das „Gesetz der ausgleichenden Gerechtigkeit“, das mit dem „Kausalitätsgesetz“ eng verknüpft ist. Wenn nämlich schon im frühen Kindesalter ein schweres Leiden auftritt, so können die „mentalen“ und „astralen“ Ursachen nicht schon in der kurzen Zeit der irdischen Lebensjahre erworben sein und diese schwere Erkrankung herbeigeführt haben.

 

Leben vor der Geburt

 

Hier liegen die Ursachen bereits in einem der früheren Leben, auch wenn es sich um akut auftretende Infektionskrankheiten handelt, denn nicht ohne Grund ist man „immun“ oder „anfällig“ gegenüber Seuchengefahren! Das aber setzt Leben vor der Geburt und nach dem irdischen Tode, also ein „Jenseits“ voraus“! Hierüber hat es seit Ausbreitung des wissenschaftlichen Materialismus schon viele unerquickliche Streitereien gegeben. Während die östlichen Religionen hiervon fest und unerschütterlich überzeugt sind, liegen die westlichen Kulturen seit jeher im heftigsten Meinungsstreit. Hierüber bringt der kommende VIII. Band meines Lehrwerkes lehrreiches und sehr anschauliches Material.

 

PLANETARE CHARAKTERTYPEN UND IHRE KRANKHEITEN

 

Astrologische Entsprechungslehre

 

Jeder Planet hat nach der astrologischen Entsprechungslehre seine charakterlichen Eigenschaften und zwar in der „höheren“ wie in der „niederen“ Oktave, die er bei seinen ihm unterstellten Menschenkindern deutlichst zum Ausdruck bringt. So unterscheidet man Sonnentypen, Mondtypen, Merkurtypen usw.

 

Eigenschaften

 

Davon werden die höheren entwickelten Eigenschaften bei den Menschen, die nicht erst in diesem Erdenleben erworben wurden, sich als mitgebrachte Hilfsquellen erweisen, die nicht, wie die Vererbungslehre glaubt, von den Eltern übernommen wurden, sondern der „unsterbliche“ Menschengeist war schon vor seiner Geburt den Eltern, bei denen er sich inkarnierte, ähnlich und zwar sowohl im Charakter und der Gesinnung als auch in der äußeren Erscheinung und den gesundheitlichen Anlagen. (Vgl. hierüber: „Die menschliche Aura als Spiegel der Seele“ des in Kürze erscheinenden VIII. Bandes des Lehrwerkes Vehlow). 

 

Disharmonische Schicksalstendenzen

 

Die noch unentwickelten, in der niederen Oktave sich auslebenden Charaktereigenschaften aber sind nicht nur die Ursachen der zur Auswirkung gelangenden disharmonischen Schicksalstendenzen, sondern auch der Krankheiten, die sich somit jeder Mensch selber schafft bzw. in früheren, abgelebten Zeiten geschaffen hat – und die nach dem Kausalitäts- und dem Karmagesetz in diesem Erdenleben zur Abwicklung gelangen.

 

Sonnen-Typus

 

Der sogenannte „Sonnentypus“ gehört zur Kategorie jener Geborenen, welche die charakteristischen Merkmale eines Menschen zeigen, der im Augenblick seiner Geburt unter einem starken Einfallswinkel der Sonne stand. Das ist kein besonderes Glück, oder wenn die Sonne kosmisch ungünstig platziert war, kein besonderes Pech, sondern einfach die notwendige Konsequenz aus den geschaffenen Ursachen eines früheren Lebens.

 

Mysterien des Daseins

 

„So musst du sein, du kannst dir nicht entflieh´n!“ sagt schon Goethe und zeigt damit, dass er die Zusammenhänge erkannte und in die Mysterien des Daseins eingeweiht war. Da es sich hier um die Parallelen zwischen Krankheit und Charakter handelt, die aufgezeigt werden sollen, kommen nur die disharmonischen Charaktereigenschaften der Gestirntypen zu Sprache. Die harmonisch bereits entwickelten Charaktermerkmale haben nicht Krankheit und Daseins-Misere, sondern Optimismus, Frohsinn und Lebensfreude zur Folge. 

 

Der disharmonische Sonnentyp

 

Der disharmonische Sonnentyp ist dummstolz, hochmütig und anmaßend, er kann sogar grausam und tyrannisch sein. Untergebenen gegenüber wird er eingebildet und affektiert auftreten, diese schinden, seinem Willen gefügig machen und sie von oben herab behandeln, Vorgesetzten gegenüber sich aber kriecherisch erweisen. Allen Schmeicheleien ist er sehr zugänglich. Er besitzt eine ausgesprochene Anlage zur Herrschsucht, durch die er sich manche Feindschaft zuzieht. Auch ist er großsprecherisch.

 

Selbstsüchtige Tendenzen

 

Starke selbstsüchtige Tendenzen sind vorhanden, dabei ist er anspruchsvoll und nutzt seine Umgebung gern aus, auch versteht er zu kommandieren und anzuordnen; er selbst scheut jedoch die Arbeit und ist bequem, phlegmatisch und genießerisch. Sozial abhängigen Menschen gegenüber kann er hartherzig, dünkelhaft und ausbeuterisch handeln. Mit diesen Eigenschaften und den daraus entstehenden Handlungen, die ein so Geborener auch schon im Vorleben häufig in die Tat umgesetzt haben muss, waren Ursachen gelegt, die nach dem Kausalitätsgesetz auch ihre Wirkungen nach sich ziehen müssen.

 

Karmische Belastungen

 

Karmische Belastungen waren geschaffen, die eine Geburt unter ungünstigem Sonnenstande notwendig zur Folge hatten. In diesem Leben werden diese vorhandenen noch unentwickelten Eigenschaften laufend weiter aktiviert. (Der Astrologe erkennt sie aus der disharmonischen Sonnenposition im Horoskop!) Dieser Geborene kam daher nicht nur mit einer bestimmten Krankheitsanlage als Folge dieser Charakterschwächen erneut zur jetzigen Geburt, sondern in diesem Leben stellen sich auch entsprechende Schicksals-Widerwärtigkeiten ein, die ebenfalls aus den diesbezüglichen Handlungen resultieren.

 

Die Krankheitsanlagen

 

Die Krankheitsanlagen zeigen sich besonders an jenen Organen und Körperteilen, die nach der astrologischen Entsprechungslehre der Sonne und dem Tierkreiszeichen unterstehen, in welchem sich die Sonne bei der Geburt befand. Der Sonne entsprechen die Arterien, das Herz, der Rücken, die Augen (das rechte beim Manne, das linke bei der Frau), die vasomotorischen Nerven und das Gehirn. (Dazu kommen die Organe des betreffenden Sonnenzeichens, die hier aus Raummangel nicht mitbehandelt werden können.)

 

Herrschsucht

 

Die Herrschsucht der dissonanten Sonnentypen mit all ihren übersteigerten Extravaganzen und Großmannsgelüsten, ihrer Genusssucht und blasierten Bequemlichkeitsneigung, die allzu egozentrische Einstellung und Ich-Liebe, besonders wenn noch Gottlosigkeit hinzukommt, bringt in Disharmonie mit den Schwingungen im All. Der allgemeine Mangel an Demut verhindert das harmonische Mitschwingen im Kosmos und setzt in den Gegensatz zur Pulsation der Weltkraft, zum „Prana“ der Inder, der Sonnenkraft, die durch Herz und Wirbelsäule fließt, mit allen hiervon ausgehenden Nervensträngen, an denen die Lebenskraft zu den Organen geführt wird.

 

Störungen der Herztätigkeit

 

Da die Sonnenkraft eine Strahlung ist, die bei ihrem Durchgang durch die Erdatmosphäre Elektrizität, Wärme und Licht erzeugt und unser Herz, (die Sonne im Mikrokosmos) die Aufgabe hat, diese Sonnenenergien in unserem Organismus zur Pulsation zu bringen, so müssen alle sonnenfeindlichen Gedanken und Handlungen notwendigerweise Störungen der Herztätigkeit und im Allgemeinbefinden hervorrufen.

 

Die Augen

 

Die Augen sind die Organe, die auf den Lichteinfall am stärksten reagieren, die uns die Umwelt am meisten zum Bewusstsein bringen und darinnen unser Seelenleben sich am deutlichsten wiederspiegelt. Je mehr wir uns durch unser Gedankenleben in den Gegensatz zu Gott, zum Sonnen-Logos stellen, umso düsterer wird es geistig und auch körperlich um uns. Die Sehkraft der Augen nimmt mehr und mehr ab. Wenn jemand mit einem Augenleiden geboren wird, oder wenn sich Augenkrankheiten oder gar Blindheit während dieses Lebens einstellen, so sind das Folgen aus früheren Daseinsepochen und dokumentieren sich im eigenen Horoskop durch Angriffe auf den Stand der Sonne oder des Mondes, den beiden Hauptlichtern, wie sie in der Astrologie genannt werden.

 

Gegengöttliche Einstellungen

 

Befanden sich Sonne, Mond oder auch einer der sogenannten Übeltäter (Saturn, Uranus, Mars, Neptun oder Pluto) bei der Geburt innerhalb des Nebelgebietes, das astrologisch als Chaosgebiet aufzufassen ist, so ist das ein Zeichen, dass in früheren Daseinszuständen gegengöttliche Einstellungen und Handlungen vorherrschten, wodurch ein gewisser Grad geistiger Verfinsterung (Erkenntnislosigkeit) sich einstellte, der auch entsprechende Rückwirkungen auf das Augenlicht in der physischen Natur haben muss. Bekanntlich zeigen Besetzungen der Nebelflecken durch die obengenannten Gestirne oder durch Hauptachsen die Gefahr von Augenleiden oder Erblindung an, die sich zeitlich durch Direktionen im Leben auslösen, weil es noch offene Schuldkonten aus abgelebten Zeiten sind, die getilgt werden müssen und gleichzeitig Bewährungsproben in diesem Leben darstellen.

 

Der Mond

 

Das andere Hauptlicht, der Mond, zeigt eine gänzlich andere Wirkungsweise. Während die Sonne elektrisch-abstoßend ihre Strahlenbündel von sich schleudert, (die Sonnenprotuberanzen beweisen es!) also ihre Energie allseitig in den Weltraum stößt, ist der Mond magnetisch-anziehend, wie es durch Ebbe und Flut deutlichst erkennbar ist.

 

Das weibliche Prinzip

 

Die Sonne vertritt das männliche, der Mond das weibliche Prinzip. Wie die Sonne die geistige Individualität, also den Geistkörper, das Ego repräsentiert, so repräsentiert der Mond den Seelenkörper, die Psyche. Und wie der Mond die Gezeiten des Meeres beherrscht, so regelt er auch die Flüssigkeiten im menschlichen Organismus. Die Menses der Frauen stehen im engen Zusammenhange mit dem 28tägigen Mondumlauf.

 

Monatliche Reinigung

 

Um die Zeit der monatlichen Reinigung steigert sich naturgemäß die Sensibilität, Reizbarkeit und Launenhaftigkeit der Frauen, weil die Psyche allen äußeren Einflüssen gegenüber zu dieser Zeit am empfindlichsten ist. Aber auch in Krankheitsfällen, wenn der Organismus in seinen normalen Funktionen gestört ist, setzt eine gesteigerte Sensibilität mit allen Symptomen ein. Bei Krankheiten sollte man überhaupt den Lauf des Mondes im Auge behalten, denn von den Aspekten, die der Mond im eigenen Horoskop täglich zu den Geburtsgestirnen bildet, hängen, wie man immer wieder beobachten kann, die Krisen und Besserungen beim Erkrankten ab. Es ist deshalb ein angegriffener Mond im Horoskopbild immer ein Zeichen einer labilen Gesundheit. 

 

Der disharmonische Mond-Typus

 

Der disharmonische Mondtypus leidet infolgedessen besonders an innerer Unruhe, Unbeständigkeit, Rastlosigkeit und Launenhaftigkeit. (Die launige Luna!) Er quält seine Umgebung durch Misstrauen und Inkonsequenz, wie auch durch ständige Ängstlichkeit und Furchtsamkeit. Besonders mondbeeinflusste Frauen sind leicht übelnehmend und von mimosenhafter Empfindlichkeit. Falsche Einbildungen und Vorstellungen, die sich bei schlechter Mondaspektierung bis zur fixen Idee steigern können, stören oft empfindlich das Gemeinschaftsleben und den häuslichen Frieden.

 

Genusssucht

 

Der unter dieser Mondbedeutung stehende Mensch ist auch meist genusssüchtig, triebhaft, leicht beeinflussbar, oft auch lasterhaft und zur Trunksucht neigend, wodurch er dann leicht unter verderblichen Einfluss schlechter Elemente gerät. Unselbständigkeit, Willensschwäche, Trägheit und Verträumtheit gehören ebenfalls zu den negativen Eigenschaften der niederen Mondnatur. Dieser Mangel an Willenskraft, Schwäche, Angst und allzu leichte Beeinflussbarkeit, verbunden mit Launenhaftigkeit und die oft ins Uferlose gesteigerten Einbildungen, sind die Ursachen der häufigen Unpässlichkeiten und seelischen Depressionen.

 

Organe

 

Die Organe und körperlichen Funktionen, die sich hierfür besonders empfindlich und anfällig zeigen sind: Magen, das sympathische Nervensystem, die Gehirnsubstanz, die Augen (das rechte bei Frauen, das linke bei Männern), die Geschlechtsteile und Brüste der Frauen, Mund, Schlund und Schilddrüse, die Flüssigkeiten des Körpers (Milchsystem, Tränenapparat, Urin).

 

Mondhafte Charakterschwächen

 

In physiologischer Beziehung beherrscht der Mond den Säftewechsel und die periodischen Schwankungen im menschlichen Körper (Menses). Der Mond reguliert auch die Verflüssigung und Assimilation der Nahrung sowie alle Ausscheidungen des Körpers. Mondstrahlen regen das allgemeine Wachstum an und beherrschen die Verdauung, die Reife und darauffolgende Fäulnis, Zersetzung und Auflösung aller irdischen Formen.

 

Malefizplaneten

 

Wer also in seinem Horoskop einen durch Malefizplaneten angegriffenen Mond hat, wird den negativen Eigenschaften mondcharakterlicher Tendenz nur unvollkommen Widerstand zu leisten vermögen. Die sich hieraus ergebende Mentalität hat dissonante Einwirkungen auf die Magentätigkeit und die gesamte Verdauung, was zu Verstopfungen und trägem Stuhl führt. Bei angestrengter geistiger Tätigkeit tritt allzu leicht Ermüdung ein, weil die verbrauchte Gehirnsubstanz sich nur mangelhaft erneuert. Das Flüssigkeitssystem im Körper gerät ins Stocken und hat Unregelmäßigkeiten der Menses, mangelhafte Milchbereitung, Blasenschwäche und Beschwerden des Unterleibes zur Folge. Auch auf die Schilddrüse und Hormonbereitung wirken diese Eigenschaften negativ ein und beeinflussen das Wachstum, den Blutkreislauf und die Sehkraft der Augen im ungünstigen Sinne.

 

Nervensystem

 

Da die Psyche und das sympathische Nervensystem ebenfalls dem Monde unterstehen, so werden mondhafte Charakterschwächen ihren negativen Einfluss auch auf das Seelenleben ausüben und starke Schwankungen in den Stimmungen (Launenhaftigkeit) und Hysterien, die bei schweren Angriffen des Mondes durch die Aspekte von Saturn und Merkur, Uranus oder Neptun sich bis zu geistigen Defekten steigern können, hervorrufen. 

 

Ohne Charakterschulung keine Heilung

 

Um all diesem Leiden wirksam entgegenzutreten, kann der Arzt erprobte Heilmittel zur Unterstützung des Heilprozesses anwenden. Die reichen aber allein nicht aus, um eine „Dauerheilung“ zu erzielen, wenn nicht an den mentalen Ursachen, an den Charakter, herangegangen wird. Und zwar muss dieser erst erkannt werden (Selbsterkenntnis!), um dann durch straffe Selbstdisziplin und Kontrolle der Gedanken und Handlungen aus den erkannten Charakterschwächen – wenn möglich – Charakterstärken zu machen. „Ohne Einsicht keine Charakterschulung, ohne Charakterschulung keine Heilung!“

 

Charaktereigenschaften der „Merkurier“

 

Die noch unentwickelten, in ihrer niederen Oktave zum Ausdruck gelangenden Charaktereigenschaften der sogenannten „Merkurier“ äußern sich in Oberflächlichkeit, Ruhelosigkeit und Mangel an Ausdauer. Sie zersplittern ihre Kräfte, fangen vielerlei an, ohne es immer zu Ende zu führen. Es sind sehr hastige, nervöse Naturen, die auch neugierig und schwatzhaft sein können, oft mit List, Unehrlichkeit und Unwahrheit zum Ziele zu kommen suchen und ihre Mitmenschen gern übervorteilen.

 

Entsprechungslehre

 

Das sind die mentalen Ursachen von Erkrankungen, die sich an jenen Organen, Körperteilen und Funktionen zeigen, die nach der Entsprechungslehre mit dem Merkur und seinen charakteristischen Strahlungen korrespondieren. Dem Merkur unterstehen das Nervensystem und das Gehirn, die Denkzentren, das Gedächtnis und die Sprachorgane, die Luftwege und die Lungen, sowie Arme und Hände. Wer diese negativen Eigenschaften beständig zum Ausdruck bringt und sich danach betätigt, gehört zu den Merkurtypen mit geringer Selbstbeherrschung.

 

Folgen der Denkvorgänge

 

Die Folge dieser Denkvorgänge mit ihren Handlungen erzeugen Leiden der dem Merkur entsprechenden Organe. Wer also in seinen Verbindlichkeiten oberflächlich, unbeständig und unzuverlässig ist und dabei in seinem Geschäftsgebaren unreell, betrügerisch und unehrlich zu handeln gewohnt ist, wer klatschsüchtig, schwatzhaft oder gar lügenhaft seine Konversationen führt, dabei listig und raffiniert zu Werke geht, um seine Mitmenschen zu übervorteilen, dessen Nervensystem muss notwendigerweise krank werden, sein Gehirn mehr und mehr entarten, die Denkzentren gereizt und die Denkfunktionen gestört werden.

 

Revidierung

 

Lethargien, Melancholien, Sprachstörungen, Epilepsie, Hysterie und in schweren Fällen Delirien und Wahnsinn sind die üblen Folgen. Die Luftwege verstopfen und werden anfällig und die Funktionen der Lungen zeigen mehr und mehr pathologische Symptome. In mehr oder weniger schwerer Form treten diese Dinge in Erscheinung, je nach Schwere der Handlungen. Hier also liegen die Ursachen. Wenn man an eine Heilung dieser Leiden herangehen will, so muss zuerst die Revidierung dieser, die Krankheit erzeugenden Charaktereigenschaften, vorgenommen werden.

 

Völkerkonflikte

 

Da in dieser Richtung in der heutigen Welt viel gesündigt wird, ist es nicht verwunderlich, dass Völkerkonflikte nicht aufhören wollen, dass die allgemeine Nervosität Psychosen schafft, die bedenkliche Formen annehmen, dass die Menschheit sich scheinbar nicht mehr verstehen kann und Gedankengänge sich ausbreiten, die schließlich immer nur in grauenhaften Kriegen enden, wenn die Ursachen nicht endlich erkannt und abgestellt werden. Bei den „venusisch“ veranlagten Menschen zeigen sich wieder andere Krankheitsformen, wenn sie die niedere Oktave der Venus-Eigenschaften im Leben betätigen. Während die positiven Charaktereigenschaften Hilfsquellen fürs Leben schaffen, ziehen die niederen Eigenschaften Krankheit, Gebrechen und Schicksalselend nach sich. Charakter ist Schicksal! Das ist ein sehr wahres Wort und wird unter diesem Gesichtswinkel erst recht verständlich. So betrachtet, hängt unser Schicksal ganz und gar von unserem Charakter ab.

 

Der Venus-Typus niederer Prägung

 

Der Venus-Typus niederer Prägung ist genusssüchtig, sehr sinnlich, ausschweifend, wollüstig, begehrlich, eifersüchtig, untreu, eitel, putzsüchtig und unmoralisch. Die Organe und Körperteile, die der Venus nach der Entsprechungslehre zugehören, sind Blase und Nieren, das Drüsensystem, das venöse Blut, die weiblichen Brüste und die Geschlechtsorgane, sowie Lenden, Rachen, Hals, Haut und Haare, auch die Samengefäße, die Säfte und das linke Nasenloch.

 

Negative Venuseigenschaften

 

Kommen die negativen Venuseigenschaften bei den entsprechend veranlagten Menschen zur dauernden Anwendung, besonders wenn jahrelang Übertreibungen und Exzesse zu verzeichnen sind, müssen diese Menschen geschlechtskrank werden. Die Immunität gegen infektiöse Gefahren hört mehr und mehr auf, venöse Leiden, Eierstockentzündungen, Gebärmuttererkrankungen, Hautekzeme, Rachen- und Nasenentzündungen, sowie Säfte-Verderbnis stellen sich ein. Durch jene noch vorhandenen Charakterfehler und ein dementsprechendes Gedankenleben sind diese Venus-Typen krank geworden. Durch Überwindung dieser menschlichen Schwächen, sowie mit durchgreifender Änderung des Gedankenlebens, können diese Geborenen auch nur wirklich und dauernd wieder geheilt werden.

 

Der Mars-Typus niederer Prägung

 

Wieder anders ist der Mars-Typus veranlagt. Durch seine positiven Charaktereigenschaften bringt er sich vorwärts und erreicht sein gestecktes Ziel in verhältnismäßig kurzer Zeit. Bei Auslebung seiner negativen Charaktertendenzen aber kann er sich und anderen sehr zum Schaden gereichen. Der „niedere“ Typus ist eigensinnig, herrschsüchtig, heftig, jähzornig, roh, brutal und gewalttätig. Er ist zänkisch und tyrannisch, triebhaft und leidenschaftlich, sehr ungeduldig und reizbar, rauf- und händelsüchtig, sowie irreführend. Die Organe und Körperteile, die dem Mars nach der Entsprechungslehre unterstehen, sind die Galle, das Muskelsystem, der Kopf, die männlichen Zeugungsorgane, das Fibrin des Blutes und das rechte Nasenloch.

 

Niedere marsische Eigenschaften

 

Die Betätigung der niederen marsischen Eigenschaften haben denn auch Erkrankungen und Leiden dieser Organe zur Folge. Jeder jähzornig veranlagte Mensch hat einen dominierenden Mars in seiner Geburtsfigur und wir im Leben demzufolge auch mit der Galle nicht in Ordnung sein. Durch Gewalttätigkeiten stellen sich Kopfverletzungen, wie überhaupt häufige Verwundungen, meist mit starkem Blutverlust ein. Nach vorangegangener starker Muskelentfaltung stellen sich später Muskelschwund, akute, entzündliche, meist mit hohem Fieber verbundene Erkrankungen ein. Durch die häufigen Erregungen treten Kongestionen des Kopfes und Gesichtsröte infolge übermäßiger Erzeugung von Fibrin im Blute auf. Durch die vielen Jähzorn-Ausbrüche stellen sich Aderschwellungen und infolge der unbeherrschten Triebhaftigkeit auch Geschlechtsleiden ein.

 

Selbstbeherrschung

 

Wer also von solchen Krankheiten geheilt werden will, muss zuerst größere Anforderungen an seine Selbstbeherrschung stellen. Im anderen Falle kann ihm kein Arzt von seinen Gallenleiden und den anderen Mars-Erkrankungen restlos befreien. Es bleibt immer nur ein vorrübergehendes Verdrängen der Symptome.

 

Die negativen Jupiter-Eigenschaften

 

Auch der sonst so joviale Jupiter-Typus kann, wenn der die niedere Oktave dieses Planeten noch nicht überwunden hat, sich mit seinen negativen Jupiter-Eigenschaften sehr unangenehme Krankheiten schaffen. Ein unbeherrschter Jupitermensch ist noch zu genusssüchtig und übertreibt im Essen und Trinken; er ist oft der Völlerei und Schlemmerei ergeben und lebt dadurch meist über die Verhältnisse. Er übertreibt auch in anderen Dingen, ist großsprecherisch und oft von protzenhafter Prahlsucht befallen. Zu den negativen Jupiter-Eigenschaften gehören auch Frömmelei, Scheinheiligkeit und Heuchelei. Das Gerechtigkeitsgefühl ist mangelhaft und verleitet zu Ungerechtigkeiten, zu Rechtsbeugungen und Gesetzlosigkeiten. Auch neigt der disharmonische Jupiter-Typus zum Fanatismus auf religiösen wie antireligiösen und politischen Gebieten.

 

Entsprechung

 

Die Auslebung dieser Eigenschaften wirkt sich krankmachend auf jene Organe und Körperteile aus, die dem Jupiter gemäß der Entsprechungslehre zugeordnet sind. Dazu gehören Leber, die Hüften, die Körperfettbildung, das Zellenwachstum und der Stoffwechsel, das arterielle Blut, die Verdauungswerkzeuge und die Lungen. Wer von den „Jovis-Kindern“ noch mit den negativen Jupiter-Eigenschaften behaftet ist, darf sich nicht wundern, dass sich bei ihm ein entartetes Zellenwachstum einstellt und die Fettbildung übermäßig zunimmt, dass der Stoffwechsel gestört und Korpulenz die Folge ist.

 

Scheinheilige, heuchlerische Gesinnung

 

Aber nicht allein die Entartung des Zellenwachstums kann zu pathologischen Neubildungen des Gewebes, also zu krebsartigen Wucherungen führen. Durch eine scheinheilige und heuchlerische Gesinnung wird auch das Gerechtigkeitsgefühl unterbunden – und das führt wiederum zu Gesetzlosigkeiten und Ungerechtigkeiten. Wer sich aus Gewohnheit mit solchen Gedankengängen und daraus fließenden Handlungen belastet, bringt sein seelisches Gleichgewicht in Unordnung und verfällt niederen dämonischen Kräften, die ihn in fanatische religiöse oder atheistische oder politische Wirrnisse verstricken.

 

Gemütszustand

 

Das alles wirkt auf den Gemütszustand verderblich und überspannt die Drüsenfunktionen. (Erregungszustände erzeugen bekanntlich auch Schweißausbruch!) Die Leber ist die größte unter den Drüsen. Sie steht in naher Beziehung zur Blutbildung und der damit zusammenhängenden Bereitung der Galle. Die fanatische Begeisterung für niedere Dinge lässt übermäßige Blutbildung und damit pathologischen Vollblütigkeit und Überproduktion der Galle entstehen. Alle daraus sich ergebenden Leiden, Leberbeschwerden, Entzündungsprozesse, auch Schlagflüsse usw., kommen auf das Konto disharmonischer Jupiter-Eigenschaften. Durch eine solche Handlungsweise wird der so veranlagte Mensch nicht nur krank, sondern er belastet sich weiterhin karmisch.

 

Karma für die nächste Inkarnation

 

Stirbt er schließlich ohne gesühnt zu haben, so übernimmt er dieses Karma mit in die nächste Inkarnation – und seiner Wiedergeburt erscheinen in seinem Horoskop üble Jupiterkonstellationen, die sich dann während seines neuerlichen irdischen Daseins auch wieder entsprechend auswirken müssen. So ist immer wieder jeder seines Glückes, wie seines Unglückes Schmied. (Vgl. darüber Vehlow: „Astrologie“, Bd. VII und besonders Bd. VIII.) 

 

Der „niedere“ Saturniker

 

Wieder völlig anders zeigt sich der noch in der niederen Oktave denkende und handelnde Saturniker. Während der „höhere“ Typus bestrebt ist, die gediegenen Eigenschaften zu entwickeln, wie Zuverlässigkeit, Gewissenhaftigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Treue usw., ist der „niedere Typus“ kalt, streng, egoistisch und berechnend, neidisch, missgünstig, pessimistisch, zweifelsüchtig, unzufrieden, ungläubig, grausam und sadistisch, von Angst und Furcht geplagt, misstrauisch, geizig, engherzig und kleinlich, grübelnd und menschenscheu.

 

Kristallisierender Einfluss

 

Alle aus solcher Veranlagung heraus sich ergebenden Handlungen, üben einen verhärtenden, kristallisierenden Einfluss auf die Funktionen besonders jener Organe aus, die der Entsprechungslehre nach, dem Saturn unterstehen. Dazu gehören das gesamte Knochensystem, Gelenke, Sehnen, Bänder, die Zähne, Milz und Blase, die Knie und die Gehörorgane, besonders das rechte Ohr.

 

Pessimistische Gedanken

 

Es ist bekannt, dass alle niederdrückenden, pessimistischen, melancholischen Gedanken Unlustgefühle aufkommen lassen, die Trägheit, Verlangsamung und Stagnation zur Folge haben. Alles gerät ins Stocken. Der Blutkreislauf richtet sich ganz nach den geistigen und seelischen Vorgängen. Das Blut pulsiert, wie man weiß, sofort schneller, wenn der menschliche Geist durch irgendwelche Vorgänge Anregung erhält. Durch verneinende, pessimistische, zweifelsüchtige, ungläubige und unzufriedene Gedankengänge verlangsamt sich der Blutumlauf, die Vitalität verringert sich und damit auch der Krankheitswiderstand, während die Trägheit der Organfunktionen dagegen zunimmt. Die weiteren Folgen sind vermehrte Säurebildung, Kristallisierungen, Grießablagerungen, Verhärtungen und Steinbildungen. Dieselben Vorgänge spielen sich ab bei Härte und Grausamkeit des Charakters durch kalte, ablehnende Haltung, durch egoistische, berechnende, geizige Raffgier.

 

Charakterlich kalt

 

Alles das wirkt zusammenziehend, konzentrierend, wärmeverringernd und Kälte ausströmend. Wärme dehnt aus, Kälte aber zieht zusammen. So, wie der Mensch gedanklich und charakterlich kalt und unnahbar ist, so reagiert auch sein Organismus. Wenn also Gicht, Rheuma und andere Verhärtungskrankheiten und Steinbildungen auftreten, so liegt das am Wesen des Menschen selbst – und hier muss Abhilfe geschaffen werden, wenn Heilung erreicht werden soll.

 

Chronische Form

 

Die Krankheiten haben lange Jahre gebraucht, um diese in der Regel chronische Form anzunehmen, die deshalb zu dem meist unheilbaren Leiden gehören, weil beim Heilverfahren nicht an die wirklichen Ursachen herangegangen wird, die ja nicht im physischen Körper, sondern im Seelen- und Mentalkörper zu suchen sind.

 

Aderlass

 

Je träger der Blutkreislauf infolge der egoistischen Einstellung wird, umso stärker treten die depressiven, melancholischen, unzufriedenen und lebensüberdrüssigen Gedankengänge auf. Um hier Abhilfe zu schaffen, griff man in früheren Zeiten zum „Aderlass“. Vom „Alten Fritz“ ist bekannt, dass er an den Rand des Urteils eines Selbstmord-Delinquenten in der Regel schrieb: „Man lasse ihn zur Ader!“ Das half vorerst immer, weil durch den „Aderlass“ das dickflüssige Blut zu einem Teil entfernt, nunmehr dünnflüssiger wurde und damit auch den Lebensmut wieder hob. Aber auch das war keine Dauerheilung, weil damit nicht der Charakter und die Denkweise geändert wurden, die nur allein eine wirkliche Heilung (Heiligung!) verspricht.

 

Gesinnungs- und Charakteränderung

 

Knochen- und Zahnerkrankungen, Gelenkrheuma, Verkalkungen, Gallen-, Nieren- und Blasensteine, sowie gichtische Beschwerden sollten demnach außer der Anwendung von unterstützenden Mitteln der Pharmakopie nicht ohne durchgreifende Gesinnungs- und Charakteränderung bekämpft werden. Im anderen Falle treten diese Leiden immer wieder von neuem auf.

 

Gott-Verbundenheit und Glaubens-Treue

 

Aus Platzmangel müssen wir es bei der Entsprechungsbewertung der Planeten der ersten Oktave bewenden lassen. Es sei aber noch darauf hingewiesen, dass zu einer durchgreifenden Charakterschulung die Gott-Verbundenheit und Glaubens-Treuen gehören, ohne die eine Umpolung der Charakterschwächen ins Gegenteil schwerlich möglich ist, weil sonst weiterhin ein Mangel an Erkenntnisfähigkeit (Erleuchtung!) bestehen bleibt. Das hat auch bereits die medizinische Wissenschaft erkannt, wie es aus Heft 13/14 der von Dr. Hubert Urban, Innsbruck, herausgegebenen Bücherreihe „Jurisprudenz – Medizin – Philosophie – Theologie“ über „Die neue Sendung des Arztes“ ersichtlich ist. „Philo“ berichtet darüber in „Mensch und Schicksal“, Moritz Stadler-Verlag, Villach. Die Medizin wurde allzu lange als reine Naturwissenschaft gepflegt und der Mensch als reines Natur-Objekt eingeschätzt.

 

Die Seele geleugnet

 

Die Seele des Menschen wurde bisher geleugnet bzw. als Inbegriff der Gesamttätigkeit des Zentralnervensystems definiert. Der Arzt sah im Patienten lediglich einen seelenlosen Mechanismus, ebenso im Tier (Vivisektion!). Eine solche seelenlose und gottfeindliche Lebens- und Weltauffassung muss notwendigerweise zu Menschenverachtung, Hass und Missachtung der primitivsten Menschenrecht führen.

 

Gegensatz zu Gott und den  göttlichen Kräften

 

Wer diesen Dingen gleichgültig gegenübersteht, sie für eine Privatansicht hält, oder gar selber so denkt, stellt sich damit in den Gegensatz zu Gott und den göttlichen Kräften uns liefert sich automatisch den gegengöttlichen, den dämonischen Gewalten aus, wodurch jeder Ansatz zur Charakterverbesserung erschwert, wenn nicht gar unterbunden wird.

 

Sich endgültig vom materialistischen Denken lossagen

 

Sich endgültig vom materialistischen und mechanischen Denken loszusagen, den Menschen nun wieder als Wesen mit beseeltem Körper anzuerkennen, ist die Forderung der neuzeitlichen psycho-somatischen Medizin. Die hat die Seele neu entdeckt und wird auch – die Anzeichen sprechen durchaus dafür – wieder den Geist- bzw. Mentalkörper im Menschen entdecken, sie es im Altertum Selbstverständlichkeit war, und in welchem alle Ursachen (also auch die Krankheiten!) ihren Anfang nehmen.

 

ENDE DES ZITATES

 

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