TIER-KANNIBALISMUS

 

 

 

 

BEENDEN

 

 

 

 

Wer ein Tier schlachtet,

gleicht dem,

der einen Mann erschlägt;

wer ein Schaf opfert,

gleicht dem,

der einem Hund das Genick bricht;

wer Speiseopfer bringt,

gleicht dem,

der Schweineblut spendet;

wer Weihrauch anründet,

gleicht dem,

der Götzen verehrt!

Jesaja

Prophet Gottes

 

 

 

Wahrlich, Ich sage euch,

darum Bin Ich in die Welt gekommen,

dass  Ich abschaffe alle Blutoper

und das Essen des Fleisches

der Tiere und Vögel,

die von Menschen geschlachtet werden.

Jesus von Nazareth

der Christus Gottes

 

 

 

Ich aber sage euch:

Vergießet kein unschuldiges Blut,

noch esset Fleisch.

Seid aufrichtig,

liebet die Barmherzigkeit,

und tut recht,

und eure Tage werden lange währen im Lande

Jesus von Nazareth

der Christus Gottes

 

 

 

Stehet nicht geschrieben,

dass Gott am Anfange

die Früchte der Bäume

und die Samen und Kräuter

zur Nahrung bestimmte

für alles Fleisch?

Jesus von Nazareth

der Christus Gottes

 

 

 

Am Anfange gab Gott allen

die Früchte der Bäume

 und die Saaten und die Kräuter

zur Nahrung;

doch die,

welche sich selbst mehr liebten als Gott

oder ihre Nächsten.

verdarben ihre Sitten

und

brachten Krankheiten in ihre Körper

und erfüllten die Erde

mit Begierden und Grausamkeit

Jesus von Nazareth

der Christus Gottes

 

 

 

Nicht durch das Vergießen

von unschuldigem Blut,

sondern

durch ein rechtschaffenes Leben

werdet ihr den Frieden Gottes finden.

 

 

 

Ihr nennt Mich den Christus Gottes,

und ihr sprecht wahr;

denn Ich Bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Gehet diesen Weg,

und ihr werdet Gott finden.

Suchet die Wahrheit,

und die Wahrheit wir euch frei machen.

 

* * *

 

LITERATUR - HINWEIS

 

Im Gabriele-Verlag kann man unter anderem zwei kostenlose Broschüren bestellen. Die eine Broschüre trägt den Titel:

 

„Vegetarier – gottlose Ketzer?“

 

Diese Broschüre ist eine Leseprobe auf das gleichnamige Buch von dem Buchautor und Urchristen Ulrich Seifert. Die zweite Broschüre trägt den Titel:

 

„Das Leid der Tiere ist das Grab des Menschen.“

 

Diese Broschüre befasst sich explizit mit der Grausamkeit des Vandalen Mensch gegenüber den Tieren. Sie verweist auf den Wahnsinn unseres Massen-Verhaltens und auf dessen Irrationalität, die im krassen Widerspruch zu einem intakten Christusgewissen steht.

 

Befassung und Einsicht

 

Leider ist es noch so, dass die wenigsten Menschen bereit sind, sich mit diesem Thema überhaupt zu befassen. Die Mehrheit will noch nicht die Wahrheit wissen, denn diese verlangt Konsequenzen. Der Mensch verfügt über den freien Willen darin, Gutes oder Böses zu tun. Wer in sich die Bereitschaft spürt, sich mit seiner eigenem Verhältnis zum Tier und zur Schöpfung zu befassen, kann dies hier an Ort und Stelle tun. Die beiden genannte Broschüren sind fürs Erste im Folgenden komplett wiedergegeben. Sie können zudem im Gabriele-Verlag bestellt werden.

 

Ein Hinweis zum Autor des Buches:
„Vegetarier – Gottlose Ketzer?“

Ulrich Seifert

 

Der Autor und die Kirchen

 

Es wird dem geneigten Leser  beim Lesen des Buches und auch beim Lesen der hier wiedergegebenen Broschüre auffallen, mit welcher Verve der Autor, von Beginn an, die Kirchen verantwortlich dafür macht, dass sich der Mensch heute mehrheitlich so bedenkenlos und verantwortungslos den Tieren und der gesamten Schöpfung gegenüber verhält. Mancheiner mag sich davon irritieren lassen. Mancheiner mag das sogar als übertrieben oder gar als anmaßend empfinden, wie man es in einer Kritik zu dem Buch bei Amazon lesen kann.

 

Illusion der obersten moralische Instanz

 

Wer daran Anstoß nimmt, dass Ulrich Seifert den Kirchen die Hauptschuld für das selbstmörderische und destruktive Verhalten der Menschheit zuweist, der sollte sorgfältig lesen und versuchen mit reinem Herzen zu lesen. Wer unvoreingenommen nach den Ursachen der menschlichen Barbarei sucht, der muss zu der Überzeugung gelangen, dass diejenigen die Hauptursache für alle legalen und illegalen Übel sein müssen, die sich als oberste moralische Instanz in der Welt aufspielen. Der Klerus leidet  an einer extrem arroganten Selbst-Erhöhung.

 

Du sollst nicht töten

 

Wie kann jemand sich als höchste moralische Instanz aufspielen, wenn dieser Jemand gleichzeitig und systemaisch Gott lästert, indem diese „Saubermänner-Organisation“ offen gegen Seine Gebote und gegen die Lehren Christi zu Felde ziehen? Es muss doch klar sein: wenn Priester im Namen Christi und im Namen Gottes das Töten erlauben und sogar legitimieren und gutheißen, dass dann der einfache Mensch dazu verleitet werden kann, in die Sünde getrieben zu werden. Hier sind eindeutig satanische Kräfte am Werk.

 

Organisierte, terroristische Christus-Gegnerschaft

 

Wenn satanische Kräfte sich selbst zu Stellvertreter Gottes auf Erden erklären, um das Gegenteil dessen zu veranlassen, was der Gott der Liebe und der Vergebung, der Christus-Gott in Wahrheit an Gutem für Seine Kinder will, dann ist das organisierte Gegnerschaft gegen Gott. Von den Kirchen ist immer und zu allen Zeiten und von Anfang an nichts anderes ausgegangen als nackter Terror. Die Geschichte zeigt, dass die Amts- und Machtkirchenkonzerne, zuforderst der römisch-katholische Klerus, alle Merkmale einer Terroristischen Organisation aufweist.

 

Klare Position beziehen

 

Aus freigeistiger und urchristlichr Sicht kann es nur als vollkommen richtig begrüßt werden, wenn Ulrich Seifert hier von Anfang an klarmacht, wem wir auf den Leim gehen, wenn wir weiterhin bedenkenlos unsere Wurst fressen, weil die blinden Blindenführer im Priester-Outfit das nicht nur erlauben, sondern fatalerweise sogar fordern, wie Ulrich Seifert es nachweist. Schon im Klappentext macht der Autor keinen Hehl daraus, in welche Ecke der Fleischkonsum einzuordnen ist und wo die Gewissenslosigkeit ihren Ursprung nimmt

 

Im Klappentext seines Buches schreibt Ulrich Seifert:

 

Übermäßiger Fleischkonsum ist ein schwerwiegendes Problem: Dem Menschen bringt er Übergewicht, Herzerkrankungen und weitere Krankheiten. Den Tieren bereitet er unsägliche Quälereien in der Massentierhaltung und einen grausamen Tod im Schlachthof. Zurück bleiben abgeholzte Regenwälder, vergiftete Böden und Gewässer – und ein Planet Erde, der direkt in die Klimakatastrophe getrieben wird. Wer hat uns das eingebrockt? Wer den Blick schärft, der findet den Berufsstand, der schon vor Jahrhunderten den Grundstein für die brutale Missachtung des Lebens gelegt hat – und diese „Tradition“ bis heute noch hält: die Priesterkaste. Einst haben sie, die Priestermänner, alle Tiere eigenhändig geschlachtet – und einen Teil für sich abgezweigt. Heute segnen sie noch immer alles ab, was den Tieren angetan wird, gleich wie grausam es ist. Diejenigen aber, die dabei  nicht mitmanchen wollen, bedrohen sie nach wie vor mit der „ewigen Verdammnis“. Denn in ihren Büchern steht es nach wie vor geschrieben:

 

KOMPLETT-ZITAT

(Methode des Zitierens: siehe Hinweis im Impressum)

 

Vegetarier

„gottlose Ketzer?“

 

 

Gabriele Verlag Das Wort
ISBN 978-3-87201-345-7

 

Für die Tiere,

unsere Mitgeschöpfe

aus Gottes Hand

 

Hinweis:

 

Ein Teil der Zitate sind in

roter Schrift

wiedergegeben.

Es handelt sich dabei um Zitate

von jenen blutrünstigen Menschen- und Tierverächtern

mit „Heiligenschein“ aus dem Kirchenbereich

 

Es herrscht Krieg gegen die Tiere

 

Die Welt, in der wir leben, und wie sie uns tag-täglich von den Medien präsentiert wird, ist vielfach von Verbrechen geprägt. Das macht Schlagzeilen, davon ist weltweit in den Medien zu hören und zu lesen – während andere Grausamkeiten gar nicht als die brutalen Verbrechen, die sie sind, wahrgenommen werden: der Raubbau etwa an der Mutter Erde oder der Zerstörung der vor kosmischer Strahlung schützenden Erdatmosphäre, aber auch die Verbrechen an den Tieren für die Fleischproduktion, für die Pelzproduktion, bei den Tierversuchen und vieles ander mehr!

 

Über die folgenschweren Vergehen an den Tieren und an der Natur gehen die meisten Zeitgenossen auch deswegen so leichtfertig hinweg, weil diese Abscheulichkeiten durch eine entsprechende Gesetzgebung in die weltliche Legalität gehoben, also zum weltlichen Recht erklärt, ja oftmals noch – ein Gipfel des Zynismus! – mit dem Segen der Kirchen dem allzu leichtgläubigen Volk als „gottgefällig“ untergeschoben werden.

 

 

Sicherlich gibt es auch innerhalb der Kirchen Menschen, die die Tiere und die Natur achten und deshalb zum Beispiel vegetarisch leben. Doch solange die verbindlichen Lehraussagen der Kirchen gegen die Natur und gegen die Tiere, also gegen das Leben, das Gott ist, Bestand haben und das Volk diese verbindlichen Lehraussagen unter Androhung einer ewigen Verdammnis glauben muss, werden Nachfolger des Nazareners die Unwahrheiten, die Verdrehungen und verhohlenen Gegensätzlichkeiten aufdecken und die Wahrheit offen aussprechen . (…)

 

Die Verdrehung und Verfälschung der Zehn Gebot Gottes

und der Lehren der Bergpredigt durch die Priesterkaste

ändert nichts an deren Gültigkeit!

 

Die Zehn Gebote Gottes wurden von Beginn an durch die Priesterkasten der jeweiligen Zeitepoche nach Belieben verfälscht, verbogen und ihren politisch durchsetzbaren Machtansprüchen angepasst. Sie legen das Wort Gottes immer entsprechend den Erfordernissen ihrer politischen Mehrheit aus, die sie kauften oder erpressten, und entsprechend ihren oftmals despotischen Süchten, Leidenschaften, egoistischen Neigungen, Begehrlichkeiten und vielem anderen mehr.

 

 

Gott, der Ewige, der All-Geist, den wir unseren himmlischen Vater nennen, der der Vater der Liebe ist, der freie Geist, das unendliche Bewusstsein, hat keine Priester ernannt, keine Kirchen aus Stein gewollt und keine Religionen gegründet, denn Er ist der Freie Geist der Liebe und der Einheit von Mensch, Natur und Tieren. Der Ewige Geist, Gott, das universale Bewusstsein, hat aber Propheten berufen, um Sein Wort und Seinen Willen zu offenbaren, und Er hat uns seinen Sohn gesandt, Jesus von Nazareth, den Christus Gottes, der durch Seine Erlösertat die ganze Schöpfung gerettet hat.

 

 

Von Kirchen, Dogmen, Riten, Sakramenten, Hostien, Priesterkasten, Opferkulten und anderem sprach Er, Christus, nicht. Ganz im Gegenteil: Zeit Seines Lebens hat Er dagegen angekämpft! Bis heute ist Fakt: Die Lehren des Jesus von Nazareth, die Lebensanweisungen des Sohnes Gottes für ein gesetzmäßiges Leben auf Erden, die in Seiner Bergpredigt niedergeschrieben sind, werden von der sogenannten christlichen Gesellschaft und der institutionellen Kirchenpriesterkaste in Wahrheit verworfen, in eine ferne Zukunft verlagert und als zu utopisch für diese Welt abqualifiziert. (…)

 

Das Schlachten der Tiere war und ist Gott ein Gräuel

und hat mit wahrem Christentum nichts zu tun!

 

Die Verfälschung der Lehre des Jesus von Nazareth durch die kirchlichen Funktionäre sowie die kolossale Irreführung der Völker, durchgesetzt mit oftmals nackter, bestialischer Gewalt durch Staat und Kirche, abgesegnet durch die Kirchengesetze, haben die Welt in den Zustand gebracht, in dem sie sich heute befindet.

 

 

All das Leid auf dieser Welt, vor allem auch das unermessliche Leid der Tiere, mit all den sadistischen, gleich satanischen, Auswüchsen, ist ganz besonders die Schuld derer, die in Wirklichkeit verkleidete heidnische Priester sind, sich aber „christlich“ nennen und den institutionellen Kirchen seit Jahrhunderten vorstehen, obwohl sie die geistigen Lehren des Nazareners, Jesus, des Christus, bis heute für reine Utopie halten.

 

 

Das Leid dieser Welt ist folglich die Schuld derer, die sich scheinheilig als „christliche“ Leitfiguren ausgeben und das Volk weiterhin, entgegen den wahren christlichen Lehren, manipulieren – ganz besonders auch, was die Ernährung der Menschheit angeht, vor allem das Essen von Tierkadavern mit seiner verheerenden Auswirkung für die einzelnen Menschen und Seelen sowie für die ganze Menschheit.

 

 

Die ersten Christen hingegen waren, wie Jesus von Nazareth selbst, Pazifisten, Kriegsdienstverweigerer, Tierschützer und Vegetarier. Für Menschen, die geschichtliche Belege suchen, gibt es die alten überlieferten Schriften. Es gibt die Briefwechsel von verschiedensten historischen Persönlichkeiten aus den ersten Jahrhunderten, die eindeutig belegen: Fleischkonsum war und ist Gott ein Gräuel und hat mit Christentum nichts, aber auch gar nichts zu tun! (…)

 

Nachfolger des Jesus von Nazareth in den ersten Gemeinden waren Vegetarier.

 

Zum besseren Verständnis dieser deutlichen Aussagen zeigen einige geschichtlich belegte Zitate auf, wie es die Apostel, die Gottespropheten und die Menschen in den ersten Gemeinden mit dem Fleischkonsum hielten.Petrus erklärte er lebe von Brot und Oliven, denen er teilweise Gemüse zufüge.

 

„Das widernatürliche Essen von Fleisch ist ebenso vergiftend wie die heidnische Anbetung von Teufeln mit ihren Opferungen und unreinen Festen. Durch Teilnahme daran wird der Mensch zum Tischgenossen von Teufeln.“

Clementinische Homilien XII, 6

 

Von Paulus wird folgende Aussage überliefert:

 

„Jesus befahl mir, dass ich kein Fleisch esse und keinen Wein trinke, sondern nur Brot, Wasser und Früchte, damit ich rein befunden werde, wenn Er mit mir reden will.“

Toledot Jeschu, Samuel Krauss,

Berlin 1920, S. 113,

zitiert nach Carl Anders Skriver,

„Die Lebensweise Jesu und der

ersten Christen“, 2. Auflage,

Bad Bellingen, 1988, S. 122

 

Über den Apostel Matthäus schreibt Clemens von Alexandrien:

 

„Dieser lebte von Samenkörnern, Baumfrüchten und Gemüsen ohne Fleisch.“ Und „Johannes, der die Mäßigkeit im äußersten Grade übte, aß Blattknospen und wilden Honig.“

Paidogos II, 1, 16

 

 

Nach dem Kirchenhistoriker Hegesipp hat auch Johannes nie Fleisch gegessen. (Eusebius, Kirchengeschichte II 2, 3)

 

 

Jakob, der Bruder des Herrn, lebte von Sämereien und Pflanzen und berührte weder Fleisch noch Wein. (Epistulae ad Faustum XXII 2, 3)

 

 

Auch die anderen Apostel und Jünger waren nach dem Zeugnis der Schriftsteller des 2. Jahrhunderts Vegetarier.

 

 

„Kirchenlehrer“ Quintus Septimus Tertullianus (ca. 150-220) wird zu den ältesten Kirchenschriftstellern gezählt. Er teilt die Christen in zwei Gruppen: die „wahren Christen“, die sich des Fleisches enthalten, und die „Leiber ohne Seelen“, welche Fleisch essen. Tertullian schreibt:

 

„Wie soll ich es bezeichnen, dass ihr glaubt, wir seien nach Menschenblut begierig, da ihr doch wisst, dass wir das Tierblut verabscheuen!“

Apol. Cap. 9

 

Basilius der Große, Erzbischof von Caesarea, ebenfalls „Kirchenvater“ überliefert folgende Aussage:

 

„Solange man mäßig lebt, wird das Glück des Hauses sich mehren; die Tiere werden sich in Sicherheit befinden; man wird kein Blut vergießen, keine Tiere töten (…) die Tafel wird nur gedeckt mit Früchten, welche die Natur spendet, und man wird sich damit genügen lassen (…)“

Carl Anders Skriver,

„die vergessenen Anfänge der

 Schöpfung und des Christentums“

Lübeck 1977, S. 123

 

„Man kann schwerlich die Tugend lieben, wenn man sich an Fleischgerichten und Festmahlen erfreut.“

Carl Anders Skriver,

„Stephanus, die nazoräische Botschaft“, S.22

 

Der Kirchenlehrer Hieronymus

sprach gegen das Essen von Tierfleisch.

 

Hieronymus (347-420) erstellte vor ca. 1.600 Jahren die erste umfassende Bibelübersetzung. Er wusste, dass Jesus gebot, kein Fleisch zu essen. Warum hat er diese Lehre nicht in das Neue Testament mit aufgenommen, obwohl es apogryphe Schriften gibt, in denen zweifelsfrei davon berichtet wird? Warum nicht? – Dass die Nachfolger des Nazareners Vegetarier waren, machte sie für die Menschen im Volk und bei den Mächtigen, die noch sehr an den alten Blutopfer-Bräuchen hingen, zu Ketzern, zu einer Randgruppe, die es zu bekämpfen galt. (Wie ist es heute?)

 

 

Hieronymus hätte um sein Leben fürchten müssen, wenn er wahrheitsgemäß das Verbrechen an den Tieren mit in die Bibel aufgenommen hätte. Doch in einem Brief schrieb der Bibelübersetzer Hieronymus immerhin Folgendes:

 

„Der Genuss von Tierfleisch war bis zur Sintflut unbekannt; aber seit der Sintflut hat man uns die Fasern und die stinkenden Säfte des Tierfleisches in den Mund gestopft. (…) Jesus Christus, welcher erschien, als die Zeit erfüllt war, hat das Ende wieder mit dem Anfang verknüpft, so dass uns jetzt nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch zu essen.“

Adversum Joninianum, I, 30

 

So weit der „Kirchenvater“ Hieronymus, der von der Kirche zudem als sogenannter „Heiliger“ verehrt wird. Warum folgen die Leitfiguren der Kirche nicht den Aussagen ihrer eigenen Heiligen? (…)

 

Die Gottespropheten und Jesus von Nazareth

sprachen gegen das Essen von Tierfleisch.

 

Auch die Bücher Mose beinhalten noch ursprüngliche Wahrheiten. In der Genesis 1, 29-31 lesen wir wie folgt:

 

„Dann sprach Gott: `Hiermit übergebe Ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen.

 

Allen Tieren des Feldes, allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, was Lebensatem in sich hat, gebe Ich alle grünen Pflanzen zur Nahrung`. So geschah es. Gott sah alles an, was Er gemacht hatte: Es war sehr gut.“

 

 

Warum halten sich die kirchlichen Würdenträger, die Bischöfe und sonstigen Leitfiguren der Kirchen nicht an das, was die Apostel und ihre eigenen sogenannten Heiligen lehren? Warum nicht an das, was ihre eigene Bibel als angeblich unverfälschtes Gotteswort den Menschen, einschließlich der kirchlichen Leitfiguren, der Priester, Bischöfe, Kardinäle und Päpste, gebietet, die doch Vorbilder sein sollten?

 

 

Im Alten Testament können wir weitere klare Aussagen gegen das Fleischessen lesen. Gott sprach durch den Propheten Jesaja:

 

„Wer ein Tier schlachtet, gleicht dem, der einen Mann erschlägt; wer ein Schaf opfert, gleicht dem, der einem Hund das Genick bricht; wer Speiseopfer bringt, gleicht dem, der Schweineblut spendet; wer Weihrauch anzündet, gleicht dem, der Götzen verehrt.“

Jesaja 66,3

 

 

An anderer Stelle offenbart Gott durch Seinen Propheten Jesaja:

 

„Und wenn ihr schon eure Hände ausbreitet, verberge ich doch meine Augen vor euch, und ob ihr schon viel betet, höre ich euch doch nicht, denn eure Hände sind voll Blut.

 

Waschet, reinigt euch, tut euer böses Wesen von Meinen Augen, lasst ab vom Bösen; lernt Gutes tun, trachtet nach dem Recht; helfet den Unterdrückten.“

Jesaja 1, 15 f.

 

 

Eine weitere Stelle mit dem durch Jesaja offenbarten Gotteswort lautet:

 

„Was soll Mir die Menge eurer Opfer? spricht der Herr. Ich Bin satt der Brandopfer von Widdern und des Fettes von Mastkälbern und habe keinen Gefallen am Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke. Wenn ihr hereinkommt zu erscheinen vor Mir, wer fordert solches von euren Händen?“ (…)

Jesaja 1, 11 f.

 

Die Priesterkaste lehrt das Gegenteil dessen, was Gott durch seine Propheten sprach, und missachtet das,

was Jesus von Nazareth lehrte.

 

Doch bis zum heutigen Tag steht die Herabwürdigung des Lebens, die Missachtung der Tiere, im Kirchengesetz. Liest man auszugsweise einige Lehraussagen der Kirchen in Bezug auf die Tiere, dann erfährt man, welchen Kräften diese Kirchen in Wahrheit dienen. Im katholischen Katechismus heißt es unter Rand-Nr. 2417:

 

„Somit darf man sich der Tiere zur Ernährung und zur Herstellung von Kleidern bedienen. Man darf sie zähmen, um sie dem Menschen bei der Arbeit und in der Freizeit dienstbar zu machen. Medizinische und wissenschaftliche Tierversuche sind in vernünftigen Grenzen sittlich zulässig, wenn sie (…) dazu beitragen, menschliches Leben zu heilen und zu retten.“

 

 

Unter Rand-Nr. 2418 heißt es:

 

„Es widerspricht der Würde des Menschen, Tiere nutzlos leiden zu lassen und zu töten. Auch ist es unwürdig, für sie Geld auszugeben, das in erster Linie menschliche Not lindern sollte. Man darf Tiere gern haben, soll ihnen aber nicht die Liebe zuwenden, die einzig Menschen gebührt.“

 

Wer hat das bestimmt? Gott sprach durch Seine Prophetinnen und Propheten genau das Gegenteil. Und Jesus von Nazareth lehrte das ebenfalls nicht. Jesus der Christus spricht:

 

„Wahrlich, Ich sage euch, darum Bin Ich in die Welt gekommen, dass ich abschaffe alle Blutopfer und das Essen des Fleisches der Tiere und der Vögel, die von den Menschen geschlachtet werden.“

 

Kirchenvater Augustinus, das

„Urbild all der bluttriefenden Inquisitoren“:

Ein „Freund“ Josef Ratzingers

 

Josef Ratzinger gibt auch in seinem Buch „Licht der Welt“ Einblick in sein Innenleben:

 

„Aber ich rufe auch die Heiligen an. Ich bin mit Augustinus, mit Bonaventura, mit Thomas von Aquin befreundet. Man sagt auch zu solchen Heiligen: `Helft mir!`“

Benedikt XVI., „Licht der Welt“

Freiburg, 2. Aufl. 2010, S. 32

 

 

Für welche Werte bzw. Verbrechen solche „Heiligen“ zeit ihres Lebens Zeugnis gaben, ergibt sich aus der jahrhundertelangen Kirchengeschichte. In seinem Buch „Kriminalgeschichte des Christentums“ hat Karlheinz Deschner Augustinus ein ganzes Kapitel gewidmet, und es heißt dort über diesen „Freund“ Ratzingeres:

 

„Und flossen schon vor dem (…), Ströme von Blut, so ging es zu seiner Zeit mit gewaltigen Aufständen und Wirren weiter: `je schärfer der Staat vorgeht, um so lauter ruft Augustinus Beifall.` (…)

 

Hier zeigt sich der gefeiertste Kirchenvater in seiner ganzen Größe: als Schreibtischtäter und Heuchler; als ein Bischof, der nicht nur während seines Lebens furchtbar wirkte, sondern mehr noch als Initiator des politischen Augustinus, als Urbild all der bluttriefenden Inquisitoren so vieler Jahrhunderte, ihrer Grausamkeit, Tücke, Bigotterie, als Schrittmacher des Schreckens, des mittelalterlichen Verhältnisses von Kirche und Staat. Denn Augustinus Beispiel erlaubte, Millionen Menschen, Kinder selbst und Greise, Todkranke und Krüppel, durch den `weltlichen Arm´in die Folterkeller, die Nacht der Verliese, die Flammen der Scheiterhaufen zu stoßen – und scheinheilig den Staat zu ersuchen, ihr Leben zu schonen!

 

All die künftig `Ketzer` jagenden, `Ketzer´ marternden, `Ketzer` verbrennenden Schergen und Schurken, Fürsten und Mönche, Bischöfe und Päpste konnten sich auf Augustin berufen und beriefen sich auf ihn; die Reformatoren desgleichen.“

Deschner, „Kriminalgeschichte des

Christentums“, Band I, S. 486 f.

 

 

So gewalttätig, menschenverachtend, brutal und selbstherrlich, wie Augustinus die Menschen behandelte, war auch sein Denken in Bezug auf die Tiere und die Natur. Er behauptete:

 

„So liegt uns fern, wenn wir hören `Du sollst nicht töten`, anzunehmen, es sei Unrecht, einen Busch auszureißen, womit wir der dem unsinnigen Irrtum der Manichäer beipflichten würden. Mit solchem Wahn wollen wir nichts zu tun haben.“ (…)

„Vom Gottesstaat“,

Erstes Buch, Kap. 21

 

Die zynischen Theorien des Kirchenlehrers Thomas von Aquin:

Tiere sind zum Verbrauch bestimmt.

 

Ein anderer „Freund“ Ratzingers, der Kirchenlehrer Thomas von Aquin, behauptet auch einfach einmal so, ohne jeglichen geistigen Hintergrund, und stellt ohne einen Hauch von geistigem Wissen folgende absurde Theorie auf:

 

„Wir glauben, dass allein der Mensch eine substantielle, d.h. durch sich lebende Seele hat, während die Seelen der Tiere in den Körpern zu Grunde gehen.“

Summa Contra Gentiles, Kap. 82

 

 

Wer glaubt, der weiß bekanntlich nicht – was die Kirche nicht daran hinderte, unzählige Menschen, die etwas anderes glaubten oder sogar wussten, grausam zu foltern und millionenfach umbringen zu lassen, unter ihnen sehr viele Vegetarier. Auch heute noch muss jeder Mensch diese satanischen Irrungen als göttliche Wahrheit akzeptieren, also glauben, wenn er nicht auf ewig verdammt werden will – schließlich glaubte oder meinte das ein Kirchenlehrer.

 

Weiter behauptet Thomas von Aquin, der „Freund“ Ratzingers:

 

„Keiner sündigt, indem er eine Sache zu dem verwendet, wozu sie bestimmt ist (…) Wenn deshalb der Mensch die Pflanzen gebraucht für die Tiere, und die Tiere zum Nutzen des Menschen, so ist das nicht unerlaubt. (…) Im eigentlichen Sinne aber kann ich dem vernunftlosen Geschöpfe nicht Gutes wollen, denn es ist nicht seine Sache, ein Gut zu besitzen…“

 

„Schließlich werde das Leben der Tiere und Pflanzen erhalten, doch nicht um ihrer selbst willen, sondern des Menschen wegen.“

Thomas von Aquin,

Summa theologiae II, 25.3, 64.1

 

Tierversuche:

Unvorstellbare, kirchlich abgesegnete Grausamkeit

 

Eine Verhöhnung Gottes, der alles Sein beatmet, ist es auch, wie der Mensch in dieser Welt mit den Tieren umgeht – die ja die gottgewollten Mitgeschöpfe des Menschen sind. Ihnen ergeht es so unsagbar grausam, dass ihr zum Himmel schreiendes Elend nicht oft genug und deutlich genug aufgezeigt werden kann.

 

 

Die Tiere sind wahrlich den verbrecherischen Machenschaften der Spezies Mensch erbarmungslos ausgeliefert – und das alles mit dem Segen der institutionellen, angeblich „christlichen“ Kirchen. Kommen wir noch einmal auf die Aussagen im Katechismus zurück. Es heißt dort:

 

„Medizinische und wissenschaftliche Tierversuche sind sittlich zulässig, wenn sie in vernünftigen Grenzen bleiben und dazu beitragen, menschliches Leben zu heilen und zu retten.“

Rand-Nr. 2417

 

Was der Vatikan unter Führung des Papstes unter „in vernünftigen Grenzen sittlich zulässig“ versteht, das kann man aus der folgenden Meldung von Radio Vatikan am 10.12.2011 schließen:

 

Papst Benedikt hat den Neurophysiologen Prof. Wolf Singer zum Konsultor des Päpstlichen Kulturrates ernannt. Bereits 1992 war er zum lebenslangen Mitglied der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften ernannt worden.“

 

 

Was der auf diese Weise für seine kirchentreuen Taten belohnte Prof. Dr. Wolf Singer, Direktor des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung in Frankfurt mit den Tieren wirklich anstellt, kann man im Internet ausführlich nachlesen. Hier einige Auszüge daraus mit einigen Schilderungen der Versuche. (…) Katzen im Alter von 3-5 Wochen wurden betäubt und in einem sogenannten stereo-taktischem Rahmen fixiert, um völlige Bewegungslosigkeit herzustellen. Weiter heißt es:

 

„Durch Bohrlöcher im Schädel führten Singer und sein Team 27 Kanülen ind die Hirnrinde ein. (…) nach Zunähen der Kopfhaut schälten die Vivisektoren gleichzeitig den Katzenbabies ein Auge aus. Die Tiere, falls sie überlebt haben, wurden wochenlang beobachtet. Für physiologische Aufzeichnungs-Sitzungen erhielten die jungen Katzen erneut Betäubung, vollständige Lähmung sowie künstliche Beatmung. (…)

 

Tierschützer und Vegetarier sind „Ketzer“.

Von der Kirche ewig verdammt.

 

All diese sadistischen Quälereien werden von den Kirchen abgesegnet. Wenn jemand hingegen, z.B. als Tierschützer, behauptet, dass Tiere eine Seele haben und, dass diese Forschungen abartig und pervers sind, so kommt das einer Missachtung der Kirchengesetze gleich. Wer so denkt und redet, ist in den Augen der Kirche ein Ketzer.

 

 

Missachtet ein ungehorsamer Katholik auch nur eines der gegen das Leben gerichteten Dogmen, Riten und Kulte, nur eine der teilweise abstrusen und brutalen Lehraussagen von Männern, von denen mit großer Sicherheit viele nach heutigem Recht der Gerichtsbarkeit übergeben werden müssten, so droht ihm unweigerlich die ewige Verdammnis. Doch die droht unabhängig davon auch allen Menschen, die nicht katholisch sind; zur Zeit sind das mindestens 5,5 Milliarden Menschen. Also allen Moslems, allen Juden, allen Atheisten, allen Buddhisten, allen Hinduisten usw. (…)

 

 

Machen wir uns bewusst, dass die katholische Kirche lehrt: Alle Vegetarier auf Erden sind noch immer gottlose Ketzer und auf ewig verdammt, weil Papst Johannes III. (561-574) auf der 1. Synode von Braga  einen Bannfluch gegen die Vegetarier aussprach:

 

„Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und (…) auf sie verzichtet (…) sei er mit dem Bannfluch belegt.“

Petra Seifert, Manfred Pawlik

„Geheime Schriften mittelalterlicher Sekten“

Augsburg 1997, S. 140

 

 

Auch dieser Bannfluch ist bis heute nicht aufgehoben, im Gegenteil: Er befindet sich nach wie vor in der offiziellen ausführlichen Lehrsatzsammlung von Denzinger und Schönmetzer. In den Urkunden der Lehrverkündigung: „Der Glaube der Kirche“ von Neuner-Roos, 13. Auflage 1992, lesen wir unter der Rand-Nr. 382:

 

„Deshalb muss sie (die Kirche) mit peinlicher Sorgfalt alles (…) ausmerzen, was gegen den Glauben ist (…)“.

 

Ketzer wurden von der Kirche zum Tode verurteilt.

Das Erkennungsmerkmal eines Ketzers:

Er ist Vegetarier.

 

Schon in den ersten Jahrhunderten nach Christus wurden die Nachfolger des Nazareners, die ausschließlich Vegetarier waren – sonst wären sie in den ersten Gemeinden gar nicht aufgenommen worden –, blutig verfolgt und brutal ausgemerzt. Sie wurden als Ketzer gebrandmarkt, gefoltert, verbrannt, versklavt, zu Zehntausenden in grausamen Gemetzeln niedergemacht und ausgemerzt. Es waren christiche Glaubensgemeinschaften wie die Manichäer, Bogumilen, Paulikianer, Waldenser, Katharer und Hussiten, die auf Betreiben der Kirche als Ketzer einfach ermordet wurden. Es waren Menschen wie Markion, Montanus, Maximilla, Priscilla, Mani, Origenes, Jan Hus, Giordano Bruno, Savonarola und viele andere aufrechte Christus-Nachfolger mehr, alles Menschen, die gewillt waren, Jesus von Nazareth in sich auferstehen zu lassen, Ihm in aller Freiheit in der Tat nachzufolgen.

 

 

Doch dann kam immer wieder die gnadenlose, unbarmherzige religiöse Konkurrenz, der todbringende Pakt von Staat und Kirche, der mit Feuer und Schwert und mit der von Priestern erfundenen Lehre einer ewigen Verdammnis, anstelle der Reinkarnationslehre, den Menschen schon das irdische Leben zur Hölle machte. Im Mittelalter ging die Verfolgung vegetarisch lebender Christen weiter. Sie wurden als Ketzer, Häretiker und Sektierer schlecht gemacht, verleugnet, verfolgt und ermordet. Der Philosoph Graf von Hoensbroech schreibt z.B.:

 

„Durch eine Bischofsversammlung in Goslar im Jahre 1051 wurden mehrere als Ketzer zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten: denn es entspräche den Anschauungen der Katharer, keine Tiere zu töten.“

Paul Graf von Hoensbroech,

„Das Papsttum in seiner

Sozialkuturellen Wirksamkeit“,

Leipzig 1904, S. 35

 

 

In Südfrankreich wurden im 13. Jahrhundert zwei Frauen als „Ketzerinnen“ überführt und hingerichtet, weil sie sich weigerten, ein Huhn zu töten. Unzählige Menschen wurden verfolgt, nur weil die die Lehren des Jesus von Nazareth ernst nahmen, sich vegetarisch ernährten und somit auch das Leben in den Tieren und in der Natur achteten. (…)

 

Die Massentierhaltung:

Kirchlich abgesegnetes Leid und Elend

 

Noch schlimmer ergeht es den „Nutztieren“, die so gut wie gar keinen Lebensraum mehr haben, und denen von den im Abendland so genannten „christlichen Menschen“ nur ein kurzes Vegetieren unter bestialischen und oftmals sadistischen Bedingungen zugestanden wird, bevor dann die Kühe, Schweine, Schafe, Puten und Hühner und viele andere Tiere – nicht selten wegen unzureichender Betäubung noch am Fließband zappelnd und bei lebendigen Leib enthäutet und zerlegt – auf grausame Art ermordet werden. Anschließend werden sie nach Tierkanibalenart aufgefressen. Und das alles in Stückzahlen, die man gar nicht mehr erfassen kann.

 

 

Jonathan Safran Foer schreibt in seinem Buch „Tiere essen“:

 

„Weltweit stammen heutzutage jährlich etwa 450 Milliarden Landtiere aus der Massentierhaltung.“ (…)

Kiepenheuer und Witsch, Seite 45

 

Tiermassaker:

Von hochrangigen Kirchenfunktionären befürwortet

 

Das alles und noch weit mehr, all die Grausamkeit und Brutalität gegenüber den Tieren, das Blutvergießen und Schlachten in unvorstellbaren Ausmaßen geschehen in der westlichen Welt unter der ehtisch-moralischen Führung der institutionellen Kirchen. Das ist der Ruf „Macht euch die Erde untertan!“, wie die Priester ihn verstehen wollen – doch Gott wollte das nicht!

 

 

Lange genug hat die Kirche den Menschen diesen Tiertotenkult als „christlich“ verkauft – doch der Blut- und Schlachtkult gehört zum Katholikentum, nicht aber zum Christentum! Denn Jesus, der Christus, spricht:

 

„Wahrlich, ich sage euch, wer Vorteile zieht aus dem Unrecht, das einem Geschöpf Gottes zugefügt wird, der kann nicht rechtschaffen sein. Ebensowenig können die mit heiligen Dingen umgehen oder die Geheimnisse des Himmels lehren, deren Hände mit Blut befleckt sind oder deren Mund durch Fleisch verunreinigt ist.“

„Das Evangelium Jesu“ Kap. 38, 2

 

 

Der Vernichtungskrieg gegen die Tiere und die Natur geschieht vor allem in einer Gesellschaft, die sich im Abendland scheinheilig „christlich“ bezeichnet und für die die Massenmorde an den Tieren, die Tiermassaker zu den „christlichen“ Feiertagen wie Ostern und Weihnachten etwas Selbstverständliches sind. (…)

 

Das unvorstellbare Grauen

in den Ställen und Schlachthöfen

 

Jonathan Safran Foer schreibt in seinem Buch „Tier essen“:

 

„Selbst in den Schlachthöfen, wo die meisten Rinder einen schnellen Tod sterben, ist kaum ein Tag vorstellbar, an dem nicht zahlreiche Tiere (Dutzende?, Hunderte?) ein unfassbar grauenhaftes Ende finden.“

 

„Der Stahlbolzen schießt in den Schädel (…) Manchmal jedoch ist das Rind nur benommen (…) oder wacht später beim Zerlegen wieder auf.“

 

„Tiere bluten aus, werden enthäutet und zerlegt – bei vollem Bewusstsein. Das kommt ständig vor, die Industrie und Behörden wissen es. Mehrere Schlachthöfe, die wegen Ausbluten oder Enthäuten oder Zerlegen lebendiger Tiere mit Bußgeldern belegt worden waren, verteidigten ihr Handeln als in der Schlachtindustrie völlig üblich (…)

Jonathan Safran Foer:

„Tiere essen“,

Seiten 262, 263, 264

 

 

Weiter heißt es: Bei einer Überprüfung der gesamten Branche ergaben die Recherchen,

 

„ dass es der überwältigenden Mehrheit der Schlachthöfe nicht gelang, Rinder mit einem einzigen Bolzenschuss zu betäuben.“

 

Massenmord an Menschen,

Massenmord an Tieren:

Eine enorme Schuld,

gemessen an den geistig-kosmischen Gesetzen

 

Jonathan Safran Foer schreibt in seinem Buch „Tiere essen“:

 

„Die landwirtschaftliche Nutztierhaltung trägt 40 % mehr zur globalen Erwärmung bei als der gesamte Transportverkehr weltweit; sie ist die Ursache Nummer eins für den Klima-Wandel.“

 

Können wir wirklich sagen, dass wir unsere Kinder und Enkel lieben, wenn feststeht, dass mit jedem Tier, das wir essen, die Zukunft unserer Kinder und Enkel schlechter wird?

 

 

An dieser Stelle soll Jean Ziegler, langjähriger Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für das Recht auf Nahrung zu Wort kommen – er sagte:

 

„Warum ich Vegetarier geworden bin? Aus vielen Gründen: einmal war ich krank, und die neue Diät hat mich geheilt. Daher behalte ich sie. Zweitens: Die weltweite Getreideernte ist rund 2 Millionen Tonnen pro Jahr. Über 500 Millionen Tonnen werden dem Vieh der reichen Nationen verfüttert – während in den 122 Ländern der Dritten Welt pro Tag nach Uno-Statistik 43.000 Kinder an Hunger sterben.

 

Diesen fürchterlichen Massenmord will ich nicht mehr mitmachen: kein Fleisch zu essen ist ein minimaler Anfang.“

Brief an die Autoren des Buches

Von Armin Risi / Ronald Zürrer

„Vegetarisch Leben“, Zürich 2006, S. 46

 

 

Fast 40 Millionen Menschen sterben jährlich am Hunger oder an seinen unmittelbaren Folgen; das sind mehr als 100.000 Menschen pro Tag – ja, wahrlich: ein fürchterlicher Massenmord! Doch das unermessliche Tierleid durch die Fleischproduktion wird von den Kirchen abgesegnet, und die Massentierhaltungen werden von den Kirchenfunktionären und sich christlich nennenden Politikern nicht nur geduldet, sondern offensichtlich gefördert. Die fürchterlichen weltweiten negativen Auswirkungen des Fleischkonsums, vor allem für die Menschen der Dritten Welt, werden von den Kirchen offenbar hingenommen.

 

Der Dritte Weltkrieg hat schon begonnen.

Wo ist der Ausweg?

 

Nachfolger des Jesus von Nazareth sind für Seine Rehabilitation. Sie glauben an die Worte des Christus Gottes, der gemäß apokryphen Schriften sehr deutliche Worte auch für die Tiere und gegen den Fleischkonsum sprach – so z.B. in dem außerbiblischen Evangelium „Das Evangelium Jesu“, bekannt auch als „Evangelium des vollkommenen Lebens“.

 

 

Jesus, der Christus, sprach:

 

„Ich aber sage euch: Vergießet kein unschuldiges Blut, noch esset das Fleisch. Seid aufrichtig, liebet die Barmherzigkeit, und tut recht, und eure Tage werden langen währen im Lande.“

Kap. 33, 8

 

 

Er mahnte auch:

 

„Wehe den Jägern! Denn sie sollen selbst gejagt werden!“

Kap. 14, 7

 

 

Und Er sprach:

 

„Stehet nicht geschrieben, dass Gott am Anfang die Früchte der Bäume und die Samen und Kräuter zur Nahrung bestimmte für alles Fleisch?“

Kap. 33, 6

 

 

Weiter ist im „Evangelium Jesu“ überliefert:

 

„Und einige aus dem Volke sagten: `Dieser Mann sorgt für alle Tiere. Sind sie Seine Brüder und Schwestern, dass Er sie so liebt?` Und Er sprach zu ihnen: `Wahrlich, diese sind eure Mitbrüder aus der großen Familie Gottes, eure Brüder und Schwestern, welche denselben Atem des Lebens von dem Ewigen haben.

 

Und wer immer für einen der Kleinsten von ihnen sorgt und ihm Speise und Trank gibt in seiner Not, der tut dieses Mir, und wer es willentlich duldet, dass eines von ihnen Mangel leidet, und es nicht schützt, wenn es misshandelt wird, lässt dieses Übel zu, als sei es Mir zugefügt. Denn ebenso, wie ihr in diesem Leben getan habt, so wird euch in kommenden Leben getan werden.´“

Kap. 34, 9 f.

 

 

Jesus von Nazareth machte unmissverständlich klar:

 

„Gott gibt die Körner und Früchte der Erde zur Nahrung; und für den rechtschaffenden Menschen gibt es keine andere rechtmäßige Nahrung für den Körper.“

Kap. 38, 3

 

 

Denken wir daran: die Tiere sind unsere kleinen Geschwister. Auch Tiere, alle Tiere, haben untereinander soziale Kontakte. Tiere lieben ihre Kinder und sorgen sich um sie. Tiere können trauern, Tiere drücken Freude aus, Tiere sind beseelte Wesen, Tiere haben Bewusstsein, Tiere pflegen tiefe Freundschaften, Tiere haben feinste Sinneswahrnehmungen, die sie das bestialische Verhalten der Menschen ihnen gegenüber noch um vieles schlimmer fühlen lassen.

 

 

Tiere sind intelligent – alle, ausnahmslos! Auch Tiere haben eine Seele oder eine Teilseele, die nach dem Hinscheiden weiterlebt. Viele Tiere haben eine Lebenserwartung von vielen Jahrzehnten, wenn die Bestie Mensch sie nicht schon im frühesten Kindesalter ermorden würde, um sie zu fressen! Ja, Sie haben richtig gelesen: Das Fleisch der hingemordeten Tiere ist überwiegend Tierkinderfleisch!

 

 

Jesus, der Christus, spricht:

 

„Wahrlich, Ich sage euch, darum Bin Ich in die Welt gekommen, dass Ich abschaffe alle Blutopfer und das Essen des Fleisches der Tiere und Vögel, die von Menschen geschlachtet werden.

 

Am Anfange gab Gott allen die Früchte der Bäume und die Saaten und die Kräuter zur Nahrung; doch die, welche sich selbst mehr liebten als Gott oder ihre Nächsten, verdarben ihre Sitten und brachten Krankheiten in ihre Körper und erfüllten die Erde mit Begierden und Grausamkeit.

 

Nicht durch das Vergießen von unschuldigem Blut, sondern durch ein rechtschaffenes Leben werdet ihr den Frieden Gottes finden. Ihr nennt mich den Christus Gottes, und ihr sprecht wahr; denn Ich Bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

 

Gehet diesen Weg, und Ihr werdet Gott finden. Suchet die Wahrheit, und die Wahrheit wird euch frei machen.“

Kap. 75, 9-12

 

 

Liebe Leser, hier wurde vieles, sehr vieles deutlich angesprochen und zum Ausdruck gebracht. Das Leid der Tiere ist so unbeschreiblich grausam, dass man dazu einfach nicht schweigen darf.

 

 

Niemand, wirklich niemand soll hier persönlich diskreditiert oder an den Pranger gestellt werden, der einfach nach bestem Wissen und Gewissen sein Leben so lebt, wie er es für richtig hält. Doch Nachfolger des Jesus von Nazareth verwahren sich dagegen, dass dieses bestialische Verhalten gegenüber den Geschöpfen Gottes von vielen Menschen unter dem Missbrauch des Namens Jesus von Nazareth stattfindet.

 

 

Es bleibt zu hoffen, dass durch diese Zeilen bei so manchem vielleicht ein weiteres Herzenstürchen für die Tiere aufgehen konnte. Denken wir daran, wenn wir Tiere sehen: Sie sind unsere kleinen Geschwister in der großen Schöpfung Gottes. Schauen wir ihnen öfters einmal tief in die Augen. Es ist Gott, der Ewige, die All-Liebe, die uns durch die Tiergeschwister zustrahlt:

 

„Ich bin in allem und in allen, auch im Tier.“

 

In dem Buch:

„Vegetarier – gottlose Ketzer“

Lesen Sie außerdem:

 

Millionenfach und abermillionenfach: das Grauen unter dem Deckmäntelchen „christlich“.

Esst nicht das Leid der Tiere!

Der Ursprung des milliardenfachen Tierleids:

Die Kirchengesetze.

Die Jagd:

Priestelich abgesegnete Qualen und Tod.

Die Ozeane werden leer gefischt.

Große Persönlichkeiten der Weltgeschichte klagen den Mord an den Tieren an.

Vegetarier, die „gottlosen Ketzer“

Von der Kirche immer noch auf ewig verdammt …

u.v.a.m.

 E N D E   D E S   Z I T A T E S

 

 

 

* * *

 

Broschüre Nummer Zwei

 

Z I T A T

(Methode des Zitierens: siehe Hinweis im Impressum)

 

DAS LEID DER TIERE IST

DAS GRAB DER MENSCHEN

 

Tiere sind auch nur Menschen

 

„Tiere sind auch nur Menschen“, so titelte am 12.08.2010 die renommierte Zeitung „Die Zeit“. In einem Plädoyer für den Vegetarismus exponierte sich die Redakteurin Iris Radisch mit einer revolutionären Frage: Dürfen wir Tiere überhaupt töten? Schon das Titelbild gab darauf die Antwort: „Schluss damit!“ stand auf zwei blutigen Steaks.

 

Dürfen wir Tiere töten?

 

Sie schreibt: „Die alles entscheidende Frage, dürfen wir Tiere töten, um ihre Leichen zu essen, haben wir seit Ewigkeiten beantwortet. Vielleicht nicht mit dem Kopf, aber doch mit den Zähnen. Der Tierfresser steht auf der Siegerseite der Evolution. Er ist der König der Nahrungskette.“

 

„König der Nahrungskette“

 

Wie gebärdet sich der König der Nahrungskette? Königlich? Wahrlich nicht! Die „Untertanen“ des „Nahrungskettenkönigs“ werden nicht nur auf brutalste Art und Weise gehalten, gejagt, gefischt, getötet, geschlachtet, und, Sie erlauben, gefressen – sie werden auch ihrer Lebensgrundlage beraubt, indem die Mutter Erde, die das Leben in so mannigfacher Art und Weise hervorbringt, bis an den Kollaps herangeführt wird. Dies ist die Antwort des „Nahrungsketten-Königs“ Mensch, die er, wie die „Zeit“-Redakteurin Iris Radisch sagt: „… mit den Zähnen, aber nicht mit dem Kopf beantwortet hat.“

 

Du sollst nicht töten!

 

Wäre die Antwort mit dem Kopf, oder gar mit den Herzen so schwer? Hat Gott, der Ewige, durch Moses nicht unmissverständlich in Seinen Geboten das Wort für das Leben gesprochen?: „Du sollst nicht töten!“ Und hat Jesus von Nazareth nicht ebenso unmissverständlich gesagt: „Was ihr einem der Geringsten antut, das habt ihr Mir getan“! Das ist das Gebot des Lebens, einerlei, wie das aus Sicht der modernen Menschen auch aussehen mag, deren Schlachtmaschinerie im Vergleich zu früher nicht weniger blutig, nur weniger sichtbar eingerichtet ist.

 

Das Recht des Menschen auf leiblich Unversehrtheit

- und das Tier? -

 

Normalität

 

Iris Radisch bringt in ihrem Artikel etliche Argumente, die in der intellektuellen Auseinandersetzung mit Vegetarismus in Pro und Kontra landläufig angeführt werden, um dann selbst zu sagen: „Doch ersparen auch sie uns nicht die alles entscheidende Frage …: Wer darf wen töten und warum? Der Mensch genießt das Recht auf leibliche Unversehrtheit. Das Recht des Tieres, das wir ihm einräumen, besteht demgegenüber darin, vor dem Zerstückelt- und Ausgenommenwerden durch einen Metallbolzen, der ihn den Schädel spaltet, betäubt oder, an einem Haken kopfüber aufgehängt, durch ein elektrisches Wasserbad gezogen zu werden. Das Ungleichgewicht der Rechte springt ins Auge“. So Iris Radisch weiter. „… es ist die Grundlage dessen, was wir als Normalität bezeichnen. Aber was, wenn wir uns einfach geirrt haben? Ist es möglich, dass, was seit Jahrtausenden als normal gilt, dennoch ein ungeheures Unrecht ist?“

 

Hochmut

 

Und sie führt weiter aus: „Ja, es ist möglich. Die Gründe, die wir für das eklatante Ungleichgewicht der Rechte zwischen Mensch und Tier geltend machen, sind allesamt windig. Was für ein Hochmut! Ein paar minimale Unterschiede im genetischen Code sollen uns dazu berechtigen, unsere nahen Verwandten, die Kühe, die Schweine, die Pferde und Schafe, essen zu dürfen? Das Tier, sagt die im Christentum gepflegte Legende, könne nicht denken und habe keine Seele. Sein `Mangel an Vernunft`, so Kirchenvater Augustinus, bestimme es zum Schlachtvieh, die „gerechte Anordnung des Schöpfers“ habe ´sein Leben und Sterben unserem Nutzen angepasst´“.

 

Geisteshaltung

 

Diese Geisteshaltung des in der Institution katholisch als heilig verehrten Kirchenvaters Augustinus hat in der Folge alle Jahrhunderte des sogenannten christlichen Abendlandes geprägt, in der das Tier dem Menschen aufgrund der angelblich „gerechten Anordnung des Schöpfers“ mitleidlos seiner Ausschlachtung ausgeliefert ist. Milliarden von qualvollen Tierschicksalen klagen die Institution Kirche und deren „Väter“ an, für das Elend der Tiere und die damit einhergehende Verrohung der Menschen verantwortlich zu sein.

 

Tiere seelenlos?

 

Kommen wir noch einmal auf Irisch Radisch zurück. Sie schreibt weiter: „Was, wenn die Tiere uns ebenso für seelenlos halten wie wir sind, nur weil wir so anders sind? Heute weiß man, dass sich der Mensch entgegen den frommen Wünschen der christlichen Philosophen hinsichtlich der Erbinformation nur geringfügig von den anderen Säugetieren unterscheidet. Das Nervensystem, die Verarbeitung von Reizen, Emotionen wie Angst und Panik sowie das Empfinden von Schmerzen sind bei Mensch und Tier identisch. Es ist unmöglich, in unserem Zusammenleben mit den Tieren alles richtig zu machen. Doch gibt uns das noch lange nicht das Recht, alles falsch zu machen.“

 

Die Rechnung

 

Ein Blick in die Welt mit ihren zunehmenden Katastrophen, die immer gigantischere Ausmaße annehmen, zeigt uns, dass wir – die Menschheit, der „Nahrungskettenkönig“ – im Umgang mit der Natur und unseren Mitgeschöpfen tatsächlich „alles falsch gemacht“ haben. Die Rechnung der Natur ist präsentiert, bald wird die Quittung folgen. Wo sie Natur die Anzahlungen für die aufgelaufenen Schulden einfordert, das wird immer wieder der Ruf laut: „Warum lässt Gott das zu?“.

 

Gott mahnte und warnte

 

Das Gewissen

 

Gott, der Ewige, lässt Seine Kinder nicht einfach in die selbstverursachten Schwierigkeiten abgleiten. Durch die Zuwiderhandlungen gegen das Gesetz des Lebens entfernten sich die Menschen immer mehr von dem in jedem Menschen liegenden Urgrund allen Seins, von Gott, der über das feine Empfinden, das Gefühl und das Gewissen Seine Menschenkinder zu führen vermag, dann, wenn sie es möchten. Kann Gott den Einzelnen nicht erreichen, da dieser sein Gefühl, sein Gewissen, abgetötet hat, dann lässt Er sein Menschenkind dennoch nicht ohne Mahnung und Warnung in die Wirkungen des Gesetzes von Saat und Ernte fallen. Gott, der Ewige, unser himmlischer Vater, mahnte zu allen Zeiten durch erleuchtete Männer und Frauen und durch Seine Wortträger, die wahren Gottespropheten. Er rief und ruft die schuldverstrickte Menschheit zur Umkehr auf.

 

Fünf vor Zwölf

 

So auch heute. Seit über 35 Jahren ruft Gott, der Ewige, durch Sein Instrument, die Prophetin und Botschafterin Gottes, Gabriele, in unsere Zeit hinein; Er mahnt und Er warnt vor den Folgen jeglichen Handelns, das gegen Sein Gesetz des Lebens ist. Schon im Jahre 1977 mahnte Christus durch das Prophetische Wort: „Es ist fünf vor zwölf!“ In den folgenden Jahren mahnte der Christus-Gottes-Geist wieder und wieder in unzähligen Botschaften aus dem All und rief die Menschen zur Umkehr auf. Im Jahr 1999 veröffentlichte Gabriele in dem Zyklus „Der Prophet“ eine Broschüre, die weltweit zum Vorreiter des Umdenkens gegenüber den Tieren wurde: „Tiere klagen – der Prophet klagt an!“ Bald darauf folgte eine weitere Broschüre aus der Reihe „Der Prophet“ mit dem Titel: „Der Mord an den Tieren, ist der Tod der Menschen.“

 

Gabriele und die Priestermänner

 

In eindringlichsten Schilderungen wird der bestialische Umgang der Menschen – insbesondere der Schlächter, der Jäger und der Tierkannibalen – mit den Tieren aufgezeigt und angeprangert. Dort schreibt Gabriele: „Die Katastrophen der Erde sind das Spiegelbild der Katastrophe Mensch.“ In bis dahin nie dagewesener klarer Analyse wird der Urheber der Katastrophen aufgespürt. Es wird aufgezeigt, dass es zu allen Zeiten in erster Linie die Priestermänner waren und sind, die das Töten von Tieren nicht nur zulassen, sondern durch ihren blutigen Opferkult geradezu die Basis geschaffen haben für den unsäglich grausamen Umgang der Menschen mit den Geschöpfen Gottes.

 

Seit über dreitausend Jahren mahnt und ruft uns Gott, der Ewige, durch Seine Gottespropheten.

 

Durch Mose gab Er uns das Gebot

„Du sollst nicht töten.“

 

Durch Jesaja sprach Gott:

„Die Widder, die ihr als Opfer verbrennt, und das Fett eurer Rinder habe Ich satt; das Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke ist mir zuwider.“ (Jes. 1, 11)

 

Durch Hosea sprach Gott, der Ewige:

„Liebe will Ich, nicht Schlachtopfer (6.6)

 

Und durch Jeremia:

„Eure Brandopfer gefallen Mir nicht, eure Schlachtopfer sind Mir nicht angenehm.“

 

Wenn auch der heute häusliche Grill und die Bratpfanne zum Ersatz für den bluttriefenden Opferaltar der Priestermänner wurden und der Küchentisch zur Sezierbank für das Ausweiden von Tierkadavern dient, so ist doch die Basis für diese blutrünstigen Verhaltensweisen zu allen Zeiten von den Priestermännern vorgegeben worden.

 

„Was ihr einem der Geringsten antut …“

 

Jesus von Nazareth

 

Was sprach Jesus von Nazareth? „Ich Bin nicht gekommen, die Gesetze aufzuheben, sondern sie zu erfüllen.“ Er mahnte uns: „Was ihr einem der Geringsten antut, das habt ihr Mir getan.“ Wer sind die Geringsten? Für gewöhnlich denken wir an die in bitterster Armut und Not lebenden Kinder und Menschen, die vor Hunger sterben. Für sie bestehen in der globalisierten Welt kaum Lebens- und Entwicklungsmöglichkeiten. Sie gehören wahrlich zu denen, die aus der Sicht der Reichen, die an überfüllten Tischen sitzen, als gering geschätzt werden.

 

Gier nach Misshandlung

 

So mancher denkt außerdem an die Kinder, die den perversen Kinderschänderverbrechern hilflos ausgesetzt sind und unsäglich viel Leid, Not und Gewaltanwendung zu ertragen haben. Auch so mancher Priester sieht in diesen schwächsten Gliedern der Gesellschaft die Weideflächen für seine Gier nach Misshandlung eines dieser sogenannten Geringsten. Sicher gilt auch für sie das Jesuswort: „Was ihr einem der Geringsten antut, das habt ihr Mir getan.“

 

Gesetz des Lebens

 

Doch blicken wir aus dem Gesetz des Lebens, wie es Gott, der Ewige, uns durch Gabriele nahebringt, auf diese Aussage, dann erfassen wir, dass alles Leben, alles Sein, den Odem Gottes trägt und infolgedessen ein Teil der großen Schöpfungseinheit ist. Wer den geringsten Baustein der Schöpfung, sei es ein Mensch, ein Tier, eine Pflanze oder auch das Mineralreich, mutwillig schädigt, der vergeht sich an einem der Geringsten und hat es also Ihm angetan, dem Christus Gottes, Der als Mitregent der Schöpfung allgegenwärtiges Sein ist, und somit an allem Anteil hat.

 

Die finstere Nacht der Jäger

 

Heimtückisch und hinterlistig:

Die Jagd

 

Betrachten wir eine besondere Form der Geringschätzung der Tiere: die Jagd. Ein Mensch, bei dem man normalerweise davon ausgeht, dass er ausgestattet ist mit Gefühl und Verstand, vertraut auch mit den Geboten Gottes wie: „Du sollst nicht töten“, stattet sich selbst aus mit todbringenden Waffen und schleicht im Dunkel der Dämmerung in Wald und Flur, dem Lebensraum der Tiere, umher. Hinterlistig und heimtückisch bricht er ein in den Lebensraum von Rehen, Hasen, Füchsen, Wildschweinen und vielen anderen Lebewesen, um sein blutiges Handwerk zu verrichten. Seine Opfer sind fühlende Wesen, die ein ausgesprochen feines Gespür und sensible Sinne haben, die alles, was sie umgibt, in feinsten Nuancen registrieren. Die atmen den gleichen Odem wie der Mensch, der heranpirscht, um sie zu ermorden.

 

Soziale Struktur der Tiere

 

Das Verhalten der Tiere ist auf die Gemeinschaft abgestimmt. Sie leben, soweit sie vom Menschen darin nicht gestört werden, in einer sozialen Struktur, die auf Einheit aufgebaut ist. In diese Einheit bricht der Jäger ein. Er pflückt nach seinem Gutdünken einzelne Tiere heraus, spielt Richter über Leben und Tod und kennt seinen eigenen wahren Ursprung nicht. Seine „nächsten Verwandten“, wie sie Iris Radisch nennt, erlegt er. Als hinterlistiger Beutefänger schleicht sich der „Onkel“ Jäger ins Gehölz, legt zur Kirrung Futterstellen an, um zu gegebener Zeit die Zutraulichkeit der Tiere mit dem Todesschuss zu quittieren. Als Rechtfertigung zum Lusttöten wird die Herstellung des Gleichgewichts in der Natur genannt.

 

Der Mord an den Tieren

 

Dazu können wir in „Der Prophet: Der Mord an den Tieren ist der Tod der Menschen“ folgendes lesen:

 

„Die Tiere in Wald und Flur sind heimatlos, denn hinterlistige Beutefänger lauern auf die Geschöpfe, um sie zu erlegen. Viele Menschen sind der irrigen Ansicht, sie müssten das Gleichgewicht in der Natur erhalten. Keine Art vermehrt sich ohne Maß und Ziel. Die Populationen werden nicht durch Kampf und Tod von außen begrenzt, sondern durch inneres Maß. Die Jägerei zu diesem Zweck ist nicht nur untauglich, sondern auch vollkommen unnötig.“

 

Gott spricht durch Gabriele

 

Hören wir auch, was dazu Gott, der Ewige, der allweise Schöpfer des Universums, in Seinem Wort, gegeben durch Seine Prophetin und Botschafterin, Gabriele, dazu zu sagen hat. Er sprach:

 

„Ich bin der Ausgleich in der gesamten Unendlichkeit und auch in den Naturreichen der Erde. Ich brauche keine gewichtigen Menschen, die glauben, das Gleichgewicht halten zu müssen“.

 

Die Jäger

 

Was die Jäger an Leid, an Angst und Schmerz in Wald und Flur hineintragen, wird seine Wirkungen zeitigen; es wird auf den Feldern der Ewigkeit im Gesetz von Saat und Ernte sichtbar werden. Denn der Same der Grausamkeit, auch wenn er im Dunkel der Nacht in den Seelenacker eingebracht wird, bringt wiederum Früchte des Grauens hervor, die jedoch der zu ernten hat, der den Samen durch seine lebensvernichtenden Gefühle, Gedanken und Handlungen einbrachte.

 

Kirchliche Indoktrination

 

Grausamkeit gegenüber Mitgeschöpfen legt die Finsternis der Nacht in die Seele des Urhebers. Aus dieser seelischen Verschattung kommt der Einzelne nur wieder heraus durch den Weg des Erkennens, des Bereuens, Bereinigens und des Nicht-mehr-Tuns sowie der Gutmachung, soweit diese überhaupt noch möglich ist. Die Erkenntnis wird erst dann möglich, wenn den Täter Schicksalsschläge treffen, die der Einzelne jedoch, entsprechend jahrhundertelanger kirchlicher Indoktrination mit einem grausamen Gottesbild ausgestattet, als Strafe Gottes deutet. Der Schlächter und Jäger ist nun seiner eigenen seelischen Grausamkeit ausgeliefert, deren Speicherungen nun zu seiner Folter werden. Der Jäger wird in den Seelenbildern zum Gejagten; der Zerfetzer trägt selbst die belastenden Seelenfetzen. In diesen hängt die Speicherung all des Leides, der bitteren Qualen und der Angst, die der gewichtige Mensch einst seinen Mitgeschöpfen angetan hat.

 

Gabriele schreibt:

 

Wie sieht denn das Leid aus, das der Jäger in den Wald und in die Fluren bringt? In der Broschüre „Der Prophet Nr. 16“ von Gabriele lesen wir:

 

„Auf Rehe und Wildschweine schießt der tapfere Waidmann nicht einfach mit Patronen, sondern mit Geschossen, die sich im Inneren der Tiere vergrößern bzw. teilen (Expansionsgeschosse) oder verbiegen (Deformationsgeschosse). Warum? Damit aus dem getroffenen Tier möglichst viele `Pirschzeichen` herausgeschlagen werden: Blut, Magen und Darminhalt, Knochensplitter etc. Das soll die Suche nach dem verwundeten, aber noch nicht toten Wild erleichtern. Damit das Wild bei dieser `Nachsuche` nicht immer davonläuft, lässt man es einige Stunden ´krank´ werden, wie die Jäger sagen. Erst dann stöbert man es auf, um das verendende Tier durch einen Fangschuss endgültig umzubringen. Anstelle dieser Tötungsart gilt auch das Abstechen als waidgerecht. Der Großteil des Schalenwildes, z.B. Rehe, Hirsche, Rothirsche, Damwild, Gämsen, Wildschweine, stirbt auf diese Weise nach stundenlanger Folter. Ist das Tier endlich tot, wird es sofort `aufgebrochen`. Die Gedärme und die anderen Innereien werden aus dem noch warmen Körper herausgerissen. Die Handlungsweise des Jägers unterscheidet sich hierbei kaum von der eines blutgierigen Raubtieres, das wir als `bestialisch` zu bezeichnen pflegen.“

 

Helfershelfer

 

Ein kleiner Ausschnitt des Leides, das Nacht für Nacht tausendfach in den Wäldern durch Jäger verursacht wird. Auf der Skala der Tiertöter könnte man ablesen, wer der Tiertöter in Vorinkarnationen war. Denn wie der Baum fällt, so bleibt er liegen: ein Tiertöter. Und die, die das Fleisch verzehren, sind die Helfershelfer der Tiertöter.

 

Wer Tiere quält und tötet,

dient dem Gott der Unterwelt

 

Leben ist Gott

 

Denn jeder Mensch, insbesondere in der sogenannten Christenheit, weiß um das Gebot: „Du sollst nicht töten“. Gott, der Ewige, hat allen Seinen Geschöpfen das Leben geschenkt. Wer das Töten befürwortet, einerlei, in welcher Form und mit welcher Rechtfertigung, der ist gegen das Leben, und das Leben ist Gott. Aus Gott, dem Ewigen, sind alle reinen Seinsformen entstanden. Aus Ihm ist alles Leben hervorgegangen. Sein Odem belebt alle reinen Formen, alles Leben, denn Er ist das Leben, der Odem, in allem. Wer einem Geschöpf den Odem nimmt, der richtet sich gegen den Lebensspender, den Schöpfergott, den ewigen Geist, der in allem Leben die unvergängliche, ewige Kraft des Seins ist.

 

Mutwilliges Töten ist Mord

 

Für uns Menschen heißt Leben atmen. Wer kann uns den Atem geben? Welchen Odem hat das Tier, das im Wald hinterhältig erlegt wird? Welcher Odem lebt in dem Tier, das angstvoll seiner Schlachtung entgegensieht, das unter Qualen als Versuchstier leidet und getötet wird? Kein Mensch kann Leben geben, folglich dürfen wir es auch nicht nehmen, also töten. Mutwilliges Töten ist Mord. Wenn wir ein Lebewesen mutwillig, also vorsätzlich, töten, dann sind wir gegen das Leben, also gegen Gott. Wer sich anmaßt, für seine Zwecke ein Recht zum Töten abzuleiten, der stellt sich gegen das Gebot Gottes, das Er uns durch Moses gab:

 

Tragweite der Verwerfung der Gebote Gottes

 

Können die Mächtigen dieser Welt, können Regierungen, können die Kirchenvertreter das Leben, den Odem Gottes, wiedergeben? Welche Tragweite die Verwerfung dieses einen Gebotes hat, können wir am Zustand dieser Welt ablesen. Wie würde diese Welt, wie würde die Erde, ein wunderbarer Wohnplanet, bestellt sein, wenn dieses eine Gebot „Du sollst nicht töten“ konsequent erfüllt worden wäre? Über 3.000 Jahre steht dieses Gebot mahnend vor uns Menschen. Wo stehen wir? Wo stehen die Mächtigen, wo stehen die Völker, wo stehen die Regierungen, wo stehen die Kirchen, vor allem all jene, die sich „christlich“ nennen? Stehen sie in der Erfüllung dieses einen grundlegenden Gebotes? Und wo stehen wir, jeder Einzelne von uns, insbesondere dann, wenn wir unseren Speisezettel ansehen?

 

Klimawandel

 

Wir leben in einer Gesellschaft, die ihre Zeitrechnung auf die Geburt von Christus abgestimmt hat. Ist es nicht erbärmlich, dass diese Gesellschaft und mit ihr die ganze Menschheit 2.000 Jahre nach Christi Geburt am Abgrund steht? Die Erde leidet unter dem menschenverursachten Klimawandel. Hätten sich die Menschen, die dem sogenannten Christentum angehören, seit dem Erdenleben von Jesus, dem Christus, gewandelt, dann würde sich auch das Klima nicht zum Schlechteren wandeln.

 

Jesus, der Christus, lehrte uns:

 

„Werdet vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.“

 

Jeder Einzelne hätte sich also wandeln müssen, dann hätten wir jetzt nicht den Klimawandel und schon gar nicht die Klimakatastrophe, denn der Mensch wäre nicht zur Katastrophe geworden. Dann wäre auch das Klima unter den Menschen sowie in der Beziehung zu der Natur und den Tieren nicht so katastrophal.

 

Reine Blasphemie

 

Warum klagen also viele Menschen Gott an? Weil die Priestermänner mit ihren römischen Dogmen die Ursachen in die Geheimnisse Gottes hineinprojizieren, anstatt sich selbst als die kultverbrämten Geheimniskrämer in die Pflicht zu nehmen. Hätte Gott wirklich Geheimnisse, denen gar Not, Elend und Leid entsprängen, dann wäre ja Jesus, der Christus, ein Lügner gewesen und Seine Lehre, dass wir alle – ohne Ausnahme – einen liebenden himmlischen Vater haben, wäre die reine Blasphemie.

 

2.000 Jahre sogenannter Christenheit

 

Warum kündigte Christus den Tröster an, der uns in alle Wahrheit führt, wenn doch Gott angeblich Geheimnisse hat? Begeht Er Verrat an Seinem himmlischen Vater – oder haben Ihn nicht vielleicht mehr all jene verraten, die von den Geheimnissen Gottes lehren? Womit hat also die Christenheit, die ihre Zeitrechnung auf Jesus, den Christus, abstellt, diese Zeit gefüllt? Mit einem erfüllten Leben in Seiner Nachfolge? 2.000 Jahre sogenannter Christenheit sind gefüllt mit Mord, Plünderung, Vergewaltigung, Ausbeutung, Knechtschaft von Mensch, Natur, Tieren, Pflanzen und der Mineralreiche der Erde, gefüllt mit der Rücksichtslosigkeit und Verdorbenheit, der Aufrüstung und der Völkerfeindlichkeit, gefüllt mit Krieg, Folter, Verrohung und Grausamkeit.

 

Hat sich Christus geirrt?

 

Hat sich Jesus, der Christus, geirrt? Nein, Gott ist die Liebe, und die Liebe kennt keine Grenzen; sie gehört auch den Tieren, der Natur, der ganzen Mutter Erde. Wer Tiere quält, tötet, gleich mordet, die Erde schändet, der hasst Gott. Er dient dem Gott der Unterwelt, der der Gott des Grauens ist. Für den Vollzug seiner Abgötterei hat er Priester eingesetzt, die ihm dienen, indem sie allem Leben die Minderwertigkeit zusprechen, mit der sie sich selber ummantelt haben. Deshalb sprechen sie den Tieren die Seele ab und gehen gegen alles bestialisch vor, was edler, feiner, reiner ist als sie.

 

Wer Gott hasst …

 

Wer Gott hasst, der bekämpft Seine Schöpfung. Er bringt Leid und Entzweiung in alle Lebensbereiche, einschließlich der Natur- und der Tierreiche, gemäß dem Gesetz des Gottes der Unterwelt: „Trenne, binde und herrsche“. Das „Verbinde und sei“, das dem Gesetz Gottes entstammt, ist ihm ein Dorn im Auge – weil es in die Einheit führt, in die Liebe Gottes, die alles umfasst, weil Gott, der Ewige, allumfassende Liebe ist.

 

Die Offenbarung des Schöpfers

durch Gabriele,

Seine Prophetin für unsere Zeit

 

2.000 Jahre nach dem Erdenleben von Jesus, dem Christus, sandte Gott abermals einen großen Gottespropheten - Gabriele -, durch die Er die Menschheit wiederum vor den Folgen ihres Verhaltens warnte. Jesus, der Christus, hat wahrgemacht, was Er uns versprochen hat. Er sandte uns den Geist der Wahrheit, den Tröster, der uns in alle Wahrheit führte und führt. Er ruft jeden Einzelnen. Und abermals lautet Sein Ruf:

 

„Folge Mir (also Christus) nach!“

 

Die Nachfolge des Gottessohnes ist gefragt, nicht der Kult, nicht die Rituale, nicht die Dogmen und Zeremonien. Denn: Was haben sie gebracht? Der Zustand der Welt ist das Spiegelbild der äußeren Kultreligionen. Übertünchte Fassaden, von außen hübsch anzusehen, innen sind sie „voll Moder und Totengebein“. Die Opferschalen der sogenannten Christenheit sind gleichsam überfüllt  vom Totengebein ganzer Völker, Rassen und Nationen, aber auch von Milliarden Tierleibern, denen, statt Schutz und Fürsorge, Grausamkeit und Zerstörung entgegengebracht wurden und werden. Deshalb ist es höchste Zeit, zu sagen:

 

„Schluss damit!“

 

In eindringlichsten Worten mahnte der Schöpfer durch Gabriele schon am 27. Februar 2001; der Schöpfer sprach durch das Prophetische Wort:

 

ICH BIN der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Ich Bin der Gott aller wahren Propheten.

Ich, GOTT, der Allmächtige, erhebe Meine Stimme durch Meine Prophetin und Botschafterin und richte sie an die Menschheit.

Hört auf, eure Mitgeschöpfe, die eure Tiergeschwister sind, zu verzehren!

Hört auf, sie zu quälen durch Tierversuche und durch Freiheitsentzug, indem ihr sie in Ställen haltet, die tierunwürdig sind! Tiere lieben die Freiheit, ebenso wie ihr, die Menschen.

Hört auf, Kleinsttiere, das Bodenleben, zu töten durch künstliche Düngemittel, auch durch Exkremente und dergleichen!

Hört auf, Wälder abzuholzen, abzubrennen und den Tieren in Wald und Flur den Lebensraum zu nehmen. Gebt ihnen ihren Lebensraum, Wälder, Felder und Wiesen zurück; andernfalls wird euer Schicksal, das ihr euch selbst auferlegt habt, euer Haus und Hof und eure Ernährungsquellen wegnehmen durch weltweite Katastrophen, die ihr selbst geschaffen habt durch euer Verhalten gegen das Leben, gegen die Reiche der Natur, einschließlich der Tiere.

Sollten die Menschen Meine Wort abermals dem Wind übergeben, dann wird für sie der weltweite Sturm, das weltweite Schicksal, einsetzen und die Menschen zu Hunderttausenden hinwegraffen – zum einen durch weltweite Katastrophen, zum anderen durch Krankheiten, die ähnlich wie Seuchen über sie hereinbrechen und die sie durch ihre Abkehr von jeglicher geistigen Ethik und Moral den Tieren auferlegt haben, die sie derzeit zu Tausenden verbrennen. Wer nicht umkehrt, dem wird es ähnlich ergehen.

Mein Wort ist gesprochen. Die weltweite Apokalypse ist im Gange. Wer nicht hören will, wird in immer kürzeren Abständen seine geschaffenen Ursachen als Wirkungen fühlen. Ich habe die Erde mit ihren Pflanzen, Tieren und Mineralien zu Mir erhoben. Wer weiterhin an die Mutter Erde mit all ihren Lebensformen Hand anlegt, der wird die Wirkungen spüren. Hört auf, zu quälen, zu töten und zu morden!

Hört auf ihr Menschen, mit eurem bestialischen Verhalten, das ausschließlich euch trifft und kein anderes Wesen; denn was ihr den Geringsten eurer Mitgeschöpfe antut, das tut ihr Mir an und euch selbst.

Es ist genug! Kehrt um, sonst setzt sich die  Ernte fort, die eure Saat ist.

ICH BIN der ICH BIN, immer Derselbe, gestern, heute und morgen, in alle Ewigkeit.

 

E N D E   D E S   Z I T A T E S

 

 

 

 

Jesus und die Tiere

 

„Jesus lehrte uns die Liebe zu allen Geschöpfen. Er gab während Seines Erdenlebens auch den Tieren eine Stimme, wovon bezeichnenderweise in der Bibel so gut wie nichts mehr zu finden ist. In apokryphen Evangelien hingegen, z.B. in „Das Evangelium Jesu“, wird unzensiert und ausführlich von der Tierliebe Jesu berichtet.

 

Dazu hier einige Beispiele aus dem Buch:

„Das ist Mein Wort. A und Ω. Das Evangelium Jesu“

 

AUSZÜGE

aus dem Offenbarungswerk

 

DAS IST MEIN WORT

Das Evangelium Jesu

 

(Methode des Zitierens: siehe Hinweis im Impressum)

 

ISBN 978-3-89201-271-9

im

Gabriele Verlag Das Wort

oder

im Buchhandel erhältlich

 

 

JESUS UND DIE TIERE

 

Jesus kam in ein Dorf und sah dort eine kleine Katze, die herrenlos war, und sie litt Hunger und schrie zu ihm. Und Er nahm sie hoch, hüllte sie in Sein Gewand und ließ sie an Seiner Brust ruhen. Und als Er durch das Dorf ging, gab Er der Katze zu essen und zu trinken. Und sie aß und trank und zeigte ihm ihren Dank. Und Er gab sie einer Seiner Jüngerinnen, einer Witwe Namens Lorenza, und sie sorgte für sie.

 

 

Und einige aus dem Volke sagten: „Dieser Mann sorgt für alle Tiere. Sind sie Seine Brüder und Schwestern, dass Er sie so liebt?“ Und Er sprach zu ihnen: „Wahrlich, diese sind eure Mitbrüder aus der großen Familie Gottes, eure Brüder und Schwestern, welche denselben Atem des Lebens von dem Ewigen haben. Und wer immer für einen der Kleinsten von ihnen sorgt und ihm Speise und Trank gibt in seiner Not, der tut dieses Mir, und wer es willentlich duldet, dass eines von ihnen Mangel leidet, und es nicht schützt, wenn es misshandelt wird, lässt dieses Übel zu, als sei es Mir zugefügt. Denn ebenso wie ihr in diesem Leben getan habt, so wird euch im kommenden Leben getan werden.

 

 

Und eines Tages ging Er einen Bergpfad entlang am Rande der Wüste; da traf Er auf einen Löwen, den verfolgte eine Menge Menschen mit Steinen und Wurfspießen und wollte ihn töten. Aber Jesus schalt sie mit den Worten: „Warum jagt ihr die Geschöpfe Gottes, die edler sind als ihr? Durch die Grausamkeit vieler Generationen wurden sie zu Feinden der Menschen gemacht, die eigentlich ihre Freunde sein sollten. So, wie in ihnen die Macht Gottes sichtbar wird, so zeigt sich auch Seine Geduld und Sein Mitleid. Höret auf, dieses Geschöpf zu verfolgen! Es will euch kein Leid tun. Seht ihr nicht, wie es vor euch flieht und erschreckt ist von eurer Gewalttätigkeit?“ Und der Löwe kam herbei und legte sich vor Jesu Füße und zeigte ihm seine Liebe. Und das Volk staunte sehr und sagte: „Sehet, dieser Mensch liebt alle Geschöpfe, und Er hat Macht sogar über die Tiere der Wüste, und sie gehorchen Ihm.“

 

 

Als Jesus mit einigen Jüngern dahinging, begegnete Er einem Manne, der Hunde zur Jagd auf andere Tiere abrichtete; und Er sprach zu dem Manne: „Warum tust du das?“ Und der Mann entgegnete: „Weil ich davon lebe. Was für einen Nutzen haben diese Tiere denn? Diese Tiere sind schwach, die Hunde aber sind stark.“ Und Jesus sprach zu ihm: „Dir fehlt es an Weisheit und Liebe. Siehe, jedes Geschöpf, welches Gott erschaffen hat, hat seinen Sinn und Zweck. Und wer kann sagen, was Gutes in ihm ist und zu welchen Nutzen für dich oder die Menschheit? Und für dein Auskommen: Siehe die Felder, wie sie wachsen und fruchtbar sind, und die fruchttragenden Bäume und die Kräuter! Was willst du noch mehr als das, was dir die ehrliche Arbeit deiner Hände gibt? Wehe den Starken, die ihre Stärke missbrauchen! Wehe dem Schlauen, der die Geschöpfe Gottes verwundet! Wehe den Jägern! Denn sie sollen selbst gejagt werden.“

 

 

Es geschah, dass der Herr aus der Stadt zog und mit Seinen Jüngern über die Gebirge ging. Und da kamen sie an einen Berg mit sehr steilen Wegen. Dort begegneten sie einem Mann mit einem Lasttier. Das Pferd aber war zusammengebrochen, denn es war überlastet. Der Mann schlug es, bis das Blut floss. Und Jesus trat zu ihm hin und sprach: „Du Sohn der Grausamkeit, warum schlägst du dein Tier? Siehst du denn nicht, dass es für seine Last viel zu schwach ist, und weißt du nicht, dass es leidet?“ Der Mann aber erwiderte: „Was hast Du damit zu schaffen? Ich kann mein Tier schlagen, so viel es mir gefällt; denn es gehört mir, und ich kaufte es für eine schöne Summe Geldes. Frage die, die bei Dir sind, sie sind aus meiner Nachbarschaft und wissen es.“ Und einige von den Jüngern antworteten und sagten: „Ja, Herr, es ist so, wie er sagt, wir waren dabei, als der das Pferd kaufte.“ Und der Herr erwiderte: „Sehet ihr denn nicht, wie es blutet, und höret ihr nicht, wie es stöhnt und jammert?“ Sie aber antworteten und sagten: „Nein, Herr, wir hören nicht, dass es stöhnt und jammert!“

 

Ich Christus, erkläre, berichtige

und vertiefe das Wort:

 

nicht Eigentum

 

Selbst wenn der Mensch ein Tier erworben hat, so ist es trotzdem nicht sein Eigentum. So, wie der geistige Leib, die Seele im Menschen, zum ewigen Sein gehört, weil der Ewige den geistigen Leib geschaffen hat und das Geistwesen durch den Ewigen im ewigen Sein lebt, so wurde auch das Tier vom ewigen Schöpfergeist geschaffen und gehört zum Leben, das ist und ewig währt – zu Gott.

 

Dienende Liebe

 

Die ganze Unendlichkeit ist dienende Liebe, dienendes Leben: Auch der Mensch ist von mir, Christus, gerufen, seinem Nächsten in selbstloser Weise zu dienen. Dazu gehört auch der Übernächste, das Tier. Denn auch das Tier ist mit den Gaben selbstlosen Dienens ausgestattet und dient gern und bereitwillig den Menschen, der es liebt.

 

Still leidet es

 

Wenn der Mensch seine Nächsten, seine Mitmenschen also, nicht selbstlos liebt, wird er ihnen auch nicht selbstlos dienen. Seine Selbstsucht überträgt er dann ebenfalls auf die Tier-, Pflanzen- und Mineralwelt. Das Tier kann nicht reden. Still leidet und duldet es und kann kaum seinen Schmerz und sein Weh mitteilen. Nur der vernimmt, was das Tier an Schmerz und Pein erduldet, der Menschen, Tiere, Pflanzen und Steine selbstlos liebt.

 

 

Und der Herr wurde traurig und sprach: „Wehe euch, der Stumpfheit eures Herzens wegen hört ihr nicht, wie es klagt und schreit zu seinem himmlischen Schöpfer um Erbarmen, und dreimal Wehe über den, gegen den es schreit und stöhnt in seiner Qual!“ Und Er schritt weiter und berührte das Pferd, und das Tier erhob sich, und seine Wunden waren geheilt. Aber zu dem Manne sprach Er: „Gehe nun deinen Weg, und schlage es künftig nicht mehr, wenn auch du Erbarmen zu finden hoffst.“

 

 

Und als Jesus nach Jericho ging, begegnete ihm ein Mann mit jungen Tauben und einem Käfig voller Vögel, welche er gefangen hatte. Und Er sah ihren Jammer darüber, dass sie ihre Freiheit verloren hatten und außerdem Hunger und Durst litten. Und Er sprach zu dem Manne: „Was tust du mit diesen?“ Und der Mann antwortete: „Ich lebe davon, dass ich die Vögel verkaufe, die ich gefangen habe.“ Und Jesus sprach zu ihm: „Was denkst du, wenn ein Stärkerer oder Klügerer, als du bist, dich gefangen nehmen und dich fesseln würde oder auch dein Weib oder deine Kinder und dich ins Gefängnis werfen würde, um dich zu seinem eigenen Vorteile zu verkaufen und seinen Lebensunterhalt damit zu verdienen?

 

Sind diese da nicht deine Mitgeschöpfe, bloß schwächer als du? Und sorget nicht derselbe Gott, Vater und Mutter, für sie ebenso wie für dich? Lasse diese deine kleinen Brüder und Schwestern in Freiheit, und siehe zu, dass du solches nie wieder tust, sondern dass du ehrlich dein Brot verdienst.“ Und der Mann erstaunte über diese Worte und Seine Vollmacht und ließ die Vögel frei. Als die Vögel herauskamen, flogen sie zu Jesus, setzten sich auf Seine Schultern und sangen ihm. Und der Mann fragte weiter nach Seiner Lehre, und er ging seines Weges und erlernte das Korbflechten. Durch seine Arbeit erwarb er sich sein Brot und zerbrach seine Käfige und Fallen und wurde ein Jünger Jesu.

 

 

Einen Tag, nachdem Jesus Seine Rede beendet hatte, geschah an einer Stelle bei Tiberias, wo sieben Quellen sind, dass ein junger Mann Ihm lebende Kaninchen und Tauben brachte, damit Er sie mit Seinen Jüngern verzehre. Und Jesus blickte den jungen Mann liebevoll an und sprach zu ihm: „Du hast ein gutes Herz, und Gott wird dich erleuchten; aber weißt du nicht, dass Gott am Anfang dem Menschen die Früchte der Erde zur Nahrung gab und ihn dadurch nicht geringer machte als den Affen oder den Ochsen oder das Pferd oder das Schaf, dass er seine Mitgeschöpfe tötet und ihr Fleisch und Blut verzehrt? Ihr glaubt, dass Moses zu Recht befahl, solche Geschöpfe zu opfern und zu verzehren, und so tut ihr es im Tempel; aber siehe, ein Größerer als Moses ist hier und kommt, die Blutopfer des Gesetzes und die Gelage abzuschaffen und wieder herzustellen die reine Gabe und unblutige Opfer, wie es im Anfange war, nämlich Körner und Früchte der Erde.

 

 

Jesus zog nach Jerusalem und begegnete einem Kamel mit einer schweren Last Holz. Das Kamel konnte sie nicht den Berg hinaufschleppen, und der Treiber schlug es und misshandelte es grausam, aber er konnte das Tier nicht von der Stelle bringen. Und als Jesus es sah, sprach Er zu ihm: „Warum schlägst du deinen Bruder?“ Und der Mann erwiderte: „Ich wusste nicht, dass es mein Bruder ist. Ist es nicht ein Lasttier und dazu gemacht, mir zu dienen?“ Und Jesus sprach: „Hat nicht derselbe Gott aus dem gleichen Stoffe dieses Tier geschaffen und deine Kinder, die dir dienen, und habet ihr nicht denselben Atem beide von Gott empfangen?“

 

 

Und der Mann staunte sehr über diese Rede. Er hörte auf das Kamel zu schlagen, und befreite es von einem Teil seiner Last. So schritt das Kamel den Berg hinan, und Jesus ging vor ihm, und es blieb nicht mehr stehen bis an das Ende seiner Tagesreise. Das Kamel erkannte Jesus; denn es hatte die Liebe Gottes in ihm gefühlt. Und der Mann wollte mehr von der Lehre wissen, und Jesus lehrte ihn gerne, und er wurde Sein Anhänger.

 

Erkennet

 

… das tut ihr Mir an …

 

Auch was ihr den Tieren antut, das tut ihr Mir an, dem Christus – und ebenfalls euch selbst. Die Qualen und Leiden der Tiere werden einst eure Qualen und Leiden sein. Gott, der Ewige, hat dem Menschen auch die Tiere in die Hand gegeben – jedoch nicht, dass er sie quält, sondern mit ihnen lebt.

 

Leben schätzen

 

Die Erde ist den Menschen gegeben, damit sie sich wieder bewusst werden, dass sie Kinder Gottes sind, dass ihr Leben – wie alles Leben – aus Gott ist, damit sie das Leben schätzen und lieben lernen. In welcher Form und in welchem Bewusstseinsstand das Leben dem Menschen begegnet und sich offenbart: in allem ist Gott – das Leben. Weder von den Aposteln noch von den Jüngern wurde angeordnet, ein Lamm zu schlachten. Doch sowohl Mir als auch den Aposteln und Jüngern wurden Teile eines zubereiteten Lammes als Gabe der Liebe gereicht. Unsere Nächsten wollten uns damit beschenken, da sie es nicht besser wussten. Ich segnete die Gabe und begann, das Fleisch zu mir zu nehmen. Meine Apostel und Jünger taten es mir gleich. Anschließend stellten sie mir sinngemäß die Frage: Wir sollen doch vom Fleischverzehr Abstand nehmen. So hast du uns befohlen. Nun hast du selbst Fleisch verzehrt.

 

Allgemeine Hinweise geben

 

Ich unterwies die Meinen: Der Mensch soll kein Tier mutwillig töten und auch nicht das Fleisch von Tieren verzehren, die zum Fleischverzehr getötet wurden. Doch wenn Menschen, die noch unwissend sind, Fleisch als Nahrung zubereitet haben und es dem Gast zum Geschenk machen und ihm zum Gastmahl reichen, dann sollte der Gast die Gabe nicht ablehnen. Denn es ist ein Unterschied, ob der Mensch aus Gier nach Fleisch dieses verzehrt oder als Dank an den Gastgeber für seine Mühe. Der Wissende sollte jedoch, wenn es ihm möglich ist und es die äußeren Umstände und die Zeit erlauben, dem Gastgeber allgemeine Hinweise geben, ihn jedoch nicht eines Besseren belehren wollen. Wenn die Zeit reif ist, wird auch der Gastgeber diese allgemeinen Hinweise verstehen …

 

 

Wahrlich, ich sage euch, darum Bin Ich in die Welt gekommen, dass Ich abschaffe alle Blutopfer und das Essen des Fleisches der Tiere und Vögel, die von Menschen geschlachtet werden.

 

Ich, Christus, erkläre, berichtige

und vertiefe das Wort:

 

Das Leben in Gott schließt nicht nur den Nächsten mit ein, sondern auch alle anderen Lebensformen wie Tiere, Pflanzen, Mineralien und Steine, denn alles Sein trägt das Leben, Gott. Wer in der Einheit mit dem Leben ist, der tötet weder mutwillig Tiere, noch zerstört er mutwillig Pflanzen. Er achtet auch das Leben – die Bewusstseinskräfte – der Mineralien und der Steine.

 

 

Und was ihr immer tuet dem Geringsten Meiner Kinder, das tuet ihr Mir. Denn Ich Bin in ihnen, und sie sind in Mir. Ja, Ich Bin in allen Geschöpfen, und alle Geschöpfe sind in Mir. An allen ihren Freuden erfreue auch Ich Mich, und an allen ihren Schmerzen leide auch Ich. Darum sage Ich euch: Seid gütig miteinander und mit allen Geschöpfen Gottes. Seid also rücksichtsvoll, gütig, mitfühlend und freundlich nicht allein mit euresgleichen, sondern auch mit aller Kreatur, die in eurer Obhut ist; denn ihr seid für sie wie Götter, zu denen sie aufblicken in ihrer Not.

 

E N D E   D E S   Z I T A T E S

 

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EINE ABSCHLIESSENDE

FRAGE:

 

WISSEN WIR HEUTE NICHT,

WAS WIR TUN,

 

ODER

 

TUN WIR NICHT, WAS WIR WISSEN?