Medizinische Entscheidungshilfe zur Impfung

 

 

 

PROLOG

 

Die freie Entscheidung

 

Dieses ist nicht der Ort, Befürworter, Skeptiker und Gegner der politisch motivierten Korona-Impf-Strategie gegeneinander auszuspielen oder aufzuhetzen. Das Gegenteil ist der Fall, denn es ist der heilige Wille Gottes, dass jeder Mensch unbeeinflusst und deswegen frei darüber entscheiden soll, wie er sich in Fragen des Lebens verhalten möchte. Das Impfen ist eine Frage des Lebens und deswegen eine Gewissensfrage. Jede Gewissensentscheidung muss frei erfolgen. Sie darf nicht willkürlich beeinflusst werden, auch nicht dadurch, dass Wissen und Informationen unterschlagen werden.

 

Wissen und Gewissen

 

Es kann kein Zufall sein, dass im Wort „Gewissen“ das Wort „Wissen“ enthalten ist. Auch der Volksmund sagt: „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“. Information ist der Rohstoff von Wissen und somit Voraussetzung für Gewissensentscheidungen aller Art. Jeder soll abwägen dürfen, welche Folgen eine Gewissensentscheidung nach sich zieht oder nach sich ziehen könnte, wenn Risiken mit im Spiel sind. Wer sich impfen lassen möchte, der soll es ohne Vorwürfe und Missbilligung tun dürfen. Wer sich aber noch informieren möchte, der soll es auch in aller Freiheit tun dürfen.

 

Die Verantwortung vor Gott

 

In letzter Instanz sind Gewissensentscheidungen immer dann richtig und gut, wenn wir unsere noch offenen Fragen mit den hohen Christus-Idealen abklären, wie sie in den Zehn Geboten und in der Bergpredigt in komprimierter Form zu finden sind. Nur die Umsetzung des göttlichen Willens führt zu Frieden und Gerechtigkeit und auch zur Gesundheit von Seele und Leib. Die Kenntnisse der Gesetze allein reichen nicht. Sie sind aber Voraussetzung, um sie anwenden zu können. Beides zusammen macht erst Sinn und führt uns in Gewissensfragen zu guten und richtigen Entscheidungen.

 

* * *

 

 

 

DIALOG

 

Frage 01

Worin besteht die medizinische Entscheidungshilfe in der Frage der RNA-Impfung gegen Corona?

 

Eine neue Publikation von Dr. Karina Reiss und Dr. Sucharit Bhagdi mit dem Titel: „CORONA – unmasked – “ liefert neue Fakten und wirft neue Fragen auf, die jeder Entscheider in sein Kalkül einpflegen sollte. Die Autoren haben mit dem Goldegg-Verlag vereinbart, dass ein Teil der wichtigsten Informationen aus dem neuen Buch kostenlos als Download für jeden Menschen zur Verfügung gestellt wird. Dem Verlag und den Autoren sei an dieser Stelle herzlich dafür gedankt. Im Anschluss dieses aktuellen Beitrages steht der Download zur Verfügung.

 

Frage 02

Wo kommt diese Information her?

 

Es gibt eine „Plattform RESPEKT“ mit dem Link:

 

https://respekt.plus/ .

 

Dort gibt es ein Interview mit den drei medizinischen und medizin-ethischen Experten Sucharit Bhagdi, Andreas Sönnichsen und Martin Hadditsch. Die Video-Aufzeichnung von ca. 1 Stunde ist auf der Startseite von Plattform RESPEKT zu finden. Die angesprochenen kostenlosen Downloads im PDF-Format sind auf der Website des Goldegg-Verlages zu finden. Auf dieser Seite steht das PDF auch mit einer kleinen Leseprobe zur Verfügung, Download-Link inklusive. Die Gefahren und Risiken der RNA-Impfung sollten nicht länger verschwiegen werden.

 

* * *

 

 

 

EPILOG

 

Die folgenden 2 Leseproben und die Downloads sollen als Einstieg in tiefere Informationen dienen. Ich gehe davon aus im Sinne der Autoren des empfohlenen Buches und des Goldegg-Verlags zu handeln, wenn hier direkt die Informationen des Downloads zur Verfügung stehen, zumal ich nach dem Interview zu der Ansicht gelangen musste, dass hier dringend und schnell aufgeklärt werden sollte. Es ist leider so, dass geschäftliche Interessen und deren Verbindung mit der Politik uns Bürger in einer unzulässigen und skrupellosen Weise zur Eile antreiben wollen.

 

 

Distanzierung zu den Tierversuchen:

 

In den folgenden zwei Leseproben sind auch Tierversuche z.B. an Affen mit Impfstoffen erwähnt. Tierversuche aller Art sind gegen den Willen Gottes, auch und gerade dann, wenn die Pharma-Industrie die Wirkung, Tauglichkeit und Folgeschäden von Medikamenten testet. Aus diesem Grund distanziere ich mich ausdrücklich von allen Inhalten der in der Folge zitierten Texte, die den Eindruck entstehen lassen, Tierversuche seien tolerierbar oder legitim. Wer Tieren Leid zufügt, handelt grundsätzlich gegen die urchristlichen Ideale.

 

Gez.: Uwe Ferdinand Jessen

 

* * *

 


LESEPROBE 01
AUS DEM BUCH:

 


DER IMPFRAUSCH

(Vorläufiger Auszug aus Bhakdi/Reiss, »Corona unmasked«, erscheint voraussichtlich im April 2021 – bestellbar im Buchhandel und online)

Muss gut Ding Weile haben?

Für die Entwicklung von Impfstoffen galt bislang das kategorische, das imperative »Ja!«. Und das absolut zu Recht. Denn Impfungen können Leben retten. Aber keine Impfung kann vollkommen sein. Nebenwirkungen können nie gänzlich ausgeschlossen werden. Impfstoffe erfüllen zwei wichtige Voraussetzungen:

1. Der Impfstoff muss Schutz gegen eine schwere/lebensbedrohliche Krankheit oder gar den Tod bieten;

2. Schwere und Häufigkeit von Nebenwirkungen müssen im erträglichen und verantwortbaren Rahmen sein. Insgesamt muss der Nutzen für die eigene Gesundheit und für die Gesellschaft sehr viel höher sein als das Risiko.

Das klingt logisch, oder? Und es stimmt auch! Wer würde sich gegen Husten – Schnupfen – Heiserkeit impfen lassen, wenn er dafür ein unberechenbares Risiko auf schlimme Nebenwirkungen eingehen würde? Dazu muss nicht jede Impfung für jeden Menschen sinnvoll sein. Wer in Deutschland lebt, braucht keine Impfung gegen Gelbfieber, das hier nicht vorkommt. Nun wissen wir inzwischen, dass COVID-19 eine klar definierbare Risikogruppe gefährdet: Menschen über 70 Jahre mit Vorerkrankungen, die ein relativ hohes Risiko haben schwer zu erkranken und zu versterben.

Für diese Menschen könnte eine Impfung Sinn machen. Die Wirksamkeit und die möglichen Gefahren müssten aber besonders sorgfältig geprüft werden. Die durchgeführten Studien haben jedoch genau diese Gruppe von älteren Menschen mit ernsten Vorerkrankungen ausgeschlossen.

Ausnahme: Killer-Coronavirus?

Mitte Oktober 2020 sagte RKI-Präsident Lothar Wieler beim Fernsehsender Phoenix: »Wir gehen alle davon aus, dass im nächsten Jahr Impfstoffe zugelassen werden. Wir wissen nicht genau, wie die wirken, wie gut die wirken, was die bewirken, aber ich bin sehr optimistisch, dass es Impfstoffe gibt.« Da hat er mit allem Recht gehabt. Die genbasierten Impfstoffe sind da und werden massenweise verabreicht – dabei wissen wir nicht, ob sie wirken, wie gut sie wirken, was sie bewirken.

Selbstverständlich liegen inzwischen viele Daten vor, nur leider sind sie nicht aussagekräftig. Deshalb gab es auch keine klassische Zulassung in der EU, sondern lediglich eine »bedingte Zulassung«. In den nächsten zwei Jahren soll überprüft werden, ob Nutzen oder Risiko größer sind. Jeder Mensch, der sich jetzt impfen lässt, ist Teil dieses riesigen Experiments. Allerdings ohne jegliche Haftung seitens der Hersteller des Impfprodukts. Denn bei Notimpfungen kann von den Herstellern nichts garantiert werden – im Falle eines Falles, bis zum Tode, stehen sie bezüglich der Haftung außen vor.

Dabei wäre gerade für völlig neuartige, genbasierte Impfstoffe wie die mRNA-Impfstoffe gegen Corona die Überprüfung möglicher Risiken im besonderen Maße zu fordern, denn nach gegenwärtigem wissenschaftlichem Stand wären mannigfaltige schwere Nebenwirkungen denkbar.

Umso erstaunlicher, dass aussagekräftige Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit dieser neuartigen Impfstoffe, die von den europäischen Regierungen für die Bevölkerung in riesigen Mengen vorbestellt wurden, gar nicht existieren. Das geht auch nicht in der kurzen Zeit. Im Warp-Speed Rennen um die höchst lukrative Notzulassung waren drei Pharmaunternehmen an vorderster Front: AstraZeneca (Vektorimpfstoff auf Basis eines Adenovirus), Biontech/Pfizer (mRNA) und Moderna (mRNA). Am 21. Dezember 2020 hat die EU-Kommission den Impfstoff von Biontech/Pfizer zugelassen, kurz darauf, am 6. Januar, folgte die Genehmigung des Moderna-Impfstoffs und am 29. Januar erhielt AstraZeneca die EU-Zulassung.

Während die sorgfältige Prüfung eines neuen Impfstoffes früher mindestens sieben bis zehn Jahre dauerte, wurde das Ganze jetzt auf Monate verkürzt. Können in dieser Zeit verlässliche Daten auf dem Tisch liegen, so dass die Bevölkerung zwischen Risiko und Nutzen abwägen kann?

Während in Europa alles durchgewunken wurde, sagte die indische Gesundheitsbehörde »Nein« zum Biontech/ Pfizer Impfstoff, da die Sicherheit der Bevölkerung nicht gewährleistet sei.

Bieten die aktuellen Impfstoffe
Schutz vor einer schwer verlaufenden SARS-CoV-2-Infektion?

Tatsache ist, eine Schutzwirkung gegen eine schwere und womöglich lebensbedrohliche COVID-19-Erkrankung konnte in Affenmodellen bei keinem der Impfstoffe gezeigt werden. Alle standen vor einem Riesenproblem: Infizierte Affen erkrankten mit oder ohne Impfung nie schwer.8 Somit konnte nicht geprüft werden, ob die Impfung gegen die ernste Erkrankung schützte.

Was sagen die Versuche, die an Menschen durchgeführt wurden? Mainstream-Medien verbreiten jubelnd die Pressemitteilungen der Firmen, ohne diese überhaupt kritisch zu hinterfragen. So lernen wir, dass laut der Studien die Schutzwirkungen der Impfstoffe einfach toll sind, bei Biontech/Pfizer sogar bei 95 Prozent!

Aber wie kommen diese Zahlen zustande, wissen wir doch, dass gesunde Menschen sehr selten lebensgefährlich an COVID-19 erkranken? In der Tat sind bei den über 40.000 Versuchspersonen der Biontech/Pfizer-Studie9 gerade einmal 170 COVID-19-Fälle aufgetreten (ca. 0,4%). Davon acht bei den Geimpften (ein Mal schwer), 162 bei Ungeimpften (neun Mal schwer) – resultiert also daraus die Annahme, es gäbe einen 95%-gen Schutz!?

Bei so einer geringen Anzahl von Fällen muss man die Datenlage aus wissenschaftlicher Sicht als nicht belastbar bezeichnen. Wie wurde überhaupt ein »COVID-19-Fall« im Rahmen dieser Studie definiert?

Bei auftretenden Symptomen, wie Husten, Schnupfen, Heiserkeit und einem positiven RT-PCR-Test wurde die Person als COVID-19-Fall eingestuft. Die Aussagekraft dieses Tests, ist allerdings, wie inzwischen fast jeder weiß, nicht existent. Wie in diesem Buch ausführlich dargelegt, ist der Test nicht geeignet, das eindeutige Vorliegen einer SARS-CoV-2-Infektion nachzuweisen.

Wir haben hier also eine Impfung, die möglicherweise Husten, Schnupfen, Heiserkeit bei 0.7% der Geimpften – durch was auch immer – verhindert. Dafür mussten Hunderte von Geimpften in der Biontech/Pfizer Studie schwere Nebenwirkungen hinnehmen, die teilweise zu Krankenhausaufenthalten geführt haben.

Nicht anders bei den anderen Impfherstellern. Entsprechend moniert Peter Doshi, Spezialist für Medikamentensicherheit und Mitherausgeber des renommierten British Medical Journal (BMJ):

»Keine der derzeit laufenden Studien ist darauf ausgelegt, eine Reduzierung schwerer Verläufe im Sinne von Hospitalisierung, Einweisung auf Intensivstationen oder den Tod festzustellen.«

Sind das die erhofften 95% Wirksamkeit? Wie groß ist nun der Nutzen der Impfung, gerade für die Risikogruppe? Das weiß kein Mensch. Deshalb läuft der Menschenversuch weiter und jeder, der sich jetzt begeistert impfen lässt, nimmt daran teil.

Verhindert der Impfstoff die Infektion und damit die Ausbreitung der Viren?

Ein allseits verkündetes Ziel der Impfung ist nicht nur, COVID-19-Erkrankungen zu verhindern, sondern auch die Ausbreitung der Viren. Schon in den Kindergärten und in den Schulen wird den Kindern vermittelt, sie könnten unwissentlich ihre Großeltern »umbringen«, weil sie die Viren weitertragen, ohne selbst krank zu sein.

Um das zu verhindern, sollen alle geimpft werden, auch die Kinder. Es stellen sich also zwei Fragen:

1. Ist eine Durchimpfung der Bevölkerung sinnvoll? Und:

2. Kann eine Impfung überhaupt eine Infektion verhindern?

Beschäftigen wir uns zunächst mit der ersten Frage, ob es sinnvoll ist, die Ausbreitung von Viren verhindern zu wollen, die für die meisten Menschen wenig gefährlich sind, um eine Risikogruppe vermeintlich zu schützen?

Von Corona-Viren ist seit Jahrzehnten bekannt, dass diese von Menschen durch die Gegend getragen werden, ohne dass sie Symptome haben. Früher wurden diese Menschen »gesund« genannt und man schenkte ihnen keine Beachtung. Heute sind sie »asymptomatisch « Infizierte und gelten als hochgefährlich. Inzwischen wissen wir jedoch, dass auch für SARS-CoV-2 gilt: Menschen ohne Symptome können die schwere Erkrankung COVID-19 in der Öffentlichkeit nicht verbreiten.

Die Tatsache, dass wir Symptome entwickeln, ist ein Zeichen dafür, dass die Viren eine Chance gefunden haben, aktiv zu werden und unser Immunsystem in den Kampf eingestiegen ist. Kommt es nicht zu Husten, Schnupfen, Heiserkeit etc., bedeutet das, dass unser Körper die Viren von Anfang an in Schach hält. Es ist nie gezeigt worden, dass die Viruslast, die ein Mensch ohne Symptome in die Außenwelt abgegeben kann, ausreicht, um andere Menschen in der Öffentlichkeit zu gefährden.

Deshalb ist das Vorhaben, die gesamte Bevölkerung durchzuimpfen, ein Unterfangen, das aus wissenschaftlicher Sicht jeglicher Grundlage entbehrt. Es ist schlicht nicht sinnvoll.

Kommen wir zur zweiten Frage: Könnten die Impfstoffe überhaupt die Ausbreitung von SARS-CoV-2-Viren verhindern?

Das Robert-Koch-Institut (RKI) erklärt aktuell, dass diese Frage bislang völlig ungeklärt ist. Um die Antwort darauf herauszufinden, müsste man prüfen, 1. ob geimpfte Menschen noch eine Infektion bekommen können, und 2. ob in diesem Fall die vorhandene Virusmenge ausreicht, um andere zu infizieren.

Allein AstraZeneca machte Schlagzeilen mit der Nachricht, geimpfte Menschen wären deutlich weniger ansteckend. Beim genauen Hinschauen sehen wir jedoch, dass keinerlei Daten existieren, die diesen Rückschluss ziehen lassen. In der entsprechenden Studie wurde nur Teil 1 der Frage angeschaut, nämlich: Wie viele Menschen bekommen nach einer Impfung noch eine Infektion?

Wie hat man das überprüft?

Einziges Kriterium waren positive RT-PCR Tests. Nun sagt selbst die WHO, dass der PCR-Test allein nicht reicht, um von einer Infektion zu reden. Was kann man also mit der unbelegten Behauptung, die Verbreitung der Infektion wäre durch den AstraZeneca Impfstoff massiv verringert,anfangen? Nichts.

Das Impfkonzept sollte überhaupt hinterfragt werden. Die Antikörper, die durch die Impfung gebildet werden, kreisen zum größten Teil im Blut. Um Ihnen das Geschehen zu verdeutlichen, stellen Sie sich bitte vor, Sie selbst seien solche Antikörper und säßen gemeinsam mit anderen Antikörpern im Wohnzimmer – in einem Blutgefäß der Lunge. Nun kommt das Virus ans Haus und ergreift die Türklinke, um in den Flur – die Lungenzelle – zu treten. Wie wollen Sie das vom Wohnzimmer aus verhindern? Sie würden antworten: Das geht nicht.

Antikörper können grundsätzlich nur effektiv helfen, die Ausbreitung eines Eindringlings in der Blutbahn zu verhindern. Das gilt auch für Impfungen gegen Erreger wie Pneumokokken, die wie Corona-Viren über den Luftweg in die Lunge kommen. Die Impfung kann die Infektion der Lunge nicht verhindern, sondern soll die Streuung und Verbreitung der Bakterien in der Blutbahn unterbinden.

* * *

ENDE DER LESEPROBE

Hier der Link für das gesamte Download-PDF des Goldegg-Verlags:

https://coronafehlalarm.de/wp-content/uploads/2021/02/corona_unmasked_leseprobe.pdf

* * *


LESEPROBE 02
AUS DEM BUCH:


 

Was bedeutet „Immunität gegen Corona“ wirklich?

Bedeutet „immun“, dass wir überhaupt nicht infiziert werden?

Nein, es bedeutet, dass wir nicht ernsthaft krank werden. Und nicht krank werden beruht nicht allein auf der Verhinderung einer Infektion durch Antikörper, sondern vor allem auf dem „Löschen des Brandes“. Wenn eine neue Virus-Variante erscheint, können sich viele Menschen infizieren, aber da die Brände schnell gelöscht werden, werden sie nicht ernsthaft krank. In relativ wenigen Fällen kommt es zu Flächenbränden – eine schwere Erkrankung ist dann die Folge. Aber solange keine andere Krankheit mitmischt, wird das Immunsystem in der Regel letztendlich obsiegen.

Infektionen mit Coronaviren sind deswegen fast nur für Menschen mit bereits bestehenden Vorerkrankungen der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Dies ist der Grund, warum die meisten Corona-Infektionen einen milden Verlauf nehmen und warum nach Ablauf einer Epidemie keine zweite und gar schlimmere Welle folgen wird.

Warum enden die jährlichen Corona-Epidemien im Sommer?

Eine Spekulation. Über 50% der nordeuropäischen Bevölkerung leiden in den dunklen Wintermonaten an Vitamin-D-Mangel. Möglicherweise sind die Wiederauffüllung der Vitamin-D-Speicher durch Sonnenschein und die Verlagerung von Aktivitäten ins Freie einfache wichtige Gründe. 

Was passiert mit dem Virus nach einer Epidemie? Verschwindet es aus dem Land?

Nein. Es schließt sich seinen Verwandten an und zirkuliert mit ihnen weiter in der Bevölkerung. Infektionen treten gelegentlich auf, aber die meisten werden kaum bemerkt. Hin und wieder bekommt jeder seine Sommergrippe. So ist das Leben und es war immer so.

Kann mit SARS-CoV-2 ein ähnliches Muster erwartet werden?

Die Autoren glauben, dass wir genau das gesehen haben. 85–90% der SARS-CoV-2-positiven Personen wurden nicht schwer krank. Höchstwahrscheinlich löschten ihre Lymphozyten die Brände rechtzeitig, sodass die Virusproduktion nicht aus den Fugen geriet.

Ganz einfach gesagt: Die neue Virusvariante konnte in der Tat fast jeden infizieren. Die Immunität war jedoch aufgrund des Vorhandenseins von Lymphozyten, die das Viruskreuz erkannten, bereits weit verbreitet.

Gibt es Beweise dafür,
dass Lymphozyten von nicht exponierten Personen
SARS-CoV-2 kreuz erkennen?

Ja. In einer deutschen Studie wurden Lymphozyten aus 185 Blutproben, die zwischen 2007 und 2019 entnommen wurden, auf Kreuzerkennung von SARS-CoV-2 untersucht. Positive Ergebnisse wurden in nicht weniger als 70– 80% gefunden, und dies galt sowohl für Helfer- als auch für Killer-Lymphozyten.

Eine US-Studie mit Lymphozyten von 20 nicht exponierten Spendern berichtete in ähnlicher Weise über das Vorhandensein von Lymphozyten, die mit dem neuen Virus kreuzreaktiv waren .

In beiden Studien sowie in einer weiteren aus Schweden wurde festgestellt, dass alle SARS-CoV-2 Infektionen – auch mit mildesten Verläufen – eine bemerkenswert breite und starke Anregung der zuständigen T-Lymphozyten bewirkten.

Wir sehen in diesem Befund den klaren Hinweis dafür, dass es sich um einen Booster-Effekt handelt – ähnlich wie eine Auffrischimpfung. Das heißt, die kreuzreaktiven T-Zellen waren schon vorhanden und wurden durch die Infektion sofort stark aktiviert.

Könnte die Idee getestet werden, dass Lymphozyten die Kreuzimmunität gegen SARS-CoV-2 vermitteln?

Das von uns vorgestellte Konzept der Lymphozytenvermittelten Herdenimmunität ergibt sich aus der Integration der neuesten wissenschaftlichen Daten in den etablierten Kontext der Immunität des Wirts gegen Virusinfektionen. Die Idee kann tatsächlich auf die Probe gestellt werden. So wurden in einer Studie Cynomolgus- Affen mit SARS-CoV-2 infiziert.

Obwohl alle Tiere das Virus ausschieden, wurde kein einziges schwer krank. Kleinere Veränderungen in der Lunge wurden bei zwei Tieren gefunden, was die Tatsache unterstreicht, dass eine kräftige Produktion des Virus stattgefunden hatte.

Im Wesentlichen wiederholten diese Ergebnisse das, was bei gesunden Menschen beobachtet wurde. Es dürfte unschwer sein zu prüfen, ob Lymphozyten die Träger der Immunität bei den Tieren sind.

Impfen oder nicht impfen, das ist die Frage

Die Entwicklung von Impfstoffen gegen gefürchtete Krankheiten wie Pocken, Diphtherie, Tetanus und Poliomyelitis war ein wichtiger Wendepunkt in der Geschichte der Medizin. Es folgten Impfungen gegen eine Reihe weiterer Krankheiten, die heute zum Standardrepertoire der Präventivmedizin gehören. Impfungen retten Menschenleben, allerdings funktionieren sie nicht für alle Erkrankungen und sind auch nicht immer sinnvoll.

* * *

ENDE DER LESEPROBE

* * *

Hier der Link für das gesamte Download-PDF des Goldegg-Verlags:

https://coronafehlalarm.de/wp-content/uploads/2021/02/corona-fehlalarm_anhang-immunitaet_2020-09-29.pdf

* * *


Gez.: Uwe Ferdinand Jessen
Flensburg, den 23.02.2021